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Tobias Hantmann

Der Oldenburger Kunstverein zeigt

30. 05 - 27. 07 2014 | Oldenburger Kunstverein
Eingabedatum: 31.05.2014

bilder

Tobias Hantmann lotet in seinen Arbeiten die Grenzen und Übergänge zwischen Malerei und Objekt aus. Er verwendet zum Beispiel monochrome Velours-Teppiche, deren Oberflächen er durch das Aufstellen und Niederdrücken des Flors Bilder einschreibt. Zu Rechtecken geschnitten hängen sie wie Gemälde an den Wänden. Sie wirken weich und körnig und reflektieren das Licht in differenzierten Tonwerten. Dieses alltägliche, jedoch in diesem Zusammenhang völlig ungewohnte Material zeigt hier illusionistische Darstellungen bühnenhafter Szenen voller Details.

Man könnte diese Arbeiten als eine Reaktion auf die alles dominierenden Bildschirme unserer Gegenwart lesen: ständig wechselnde Bilder auf hinterleuchteten, transparenten Flächen – interaktiv, hypertextuell und sexy – stellen eine gewisse Herausforderung für einen Maler dar. Diesem flackernden Bilderfluss mit stillstehenden Bildern begegnen heißt eine Notwendigkeit für Materialisierung zu schaffen. Zum Beispiel durch ein gespanntes Verhältnis von Bedingung und Imagination. So gerät man beim Betrachten der Velours-Flächen unweigerlich in Bewegung, um beim Dechiffrieren der Darstellung die stofflichen Details und das Bildganze im Wechsel zu erfahren und zu vergleichen. Wie Membrane „zwischen den Welten“ erweitern die Bilder den architektonischen Raum.

In der Ausstellung sind neben großformatigen Velours-Arbeiten auch Objekte und malerisch überarbeitete Fotografien zu sehen, die das ästhetische Konzept fortschreiben.

Tobias Hantmann, 1976 in Kempten geboren, hat an der Kunstakademie in Düsseldorf und der Hochschule der Künste in Berlin studiert. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Oldenburger Kunstverein
Damm 2a
D-26135 Oldenburg
oldenburger-kunstverein.de



Pressemitteilung



Daten zu Tobias Hantmann:


- abc 2015

- art berlin 2017

- Kunstverein Wiesbaden 2016

- Museum Morsbroich, 2014


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