Natalie Czech ›you see // but / you say‹

24.6. – 20.08.2017 | Heidelberger Kunstverein
Eingabedatum: 14.08.2017

bilder

Im Werk der Fotokünstlerin Natalie Czech geht es auf charakteristische Weise um das Verhältnis von Bild, Bildgegenstand und Text. In umfangreichen Werkgruppen arbeitet sie an Formen einer Verflechtung dieser Darstellungsebenen. Dabei verbindet Natalie Czech Stilmittel klassischer Objektfotografie mit verschiedenen, vorwiegend literarischen Textformaten. So lassen sich ihre Werke als visuelle Gedichte verstehen.

Außerdem: Via Lewandowsky und Durs Grünbein ›Komplizen im Verweilen‹

In Kooperation mit den Heidelberger Literaturtagen zeigt die Ausstellung ›Komplizen im Verweilen‹ eine Gemeinschaftsarbeit des Georg-Büchner-Preisträgers Durs Grünbein und des bildenden Künstlers Via Lewandowsky. Sie präsentieren mit der fortlaufenden Serie ›House Calls‹ Fotografien von Via Lewandowsky, die Durs Grünbein gewohnt humorvoll mit einem Text kommentiert.

Heidelberger Kunstverein | Hauptstr. 97 | D-69117 Heidelberg
hdkv.de

Presse








Daten zu Natalie Czech:

- abc 2015

- art cologne 2015

- Daimler Art Collection

- Kunstverein Münster

- PLAT(T)FORM Fotomuseum Winterthur

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

Weiteres zum Thema: Natalie Czech



825.000 Euro für zeitgenössische bildende Kunst


Am 8.2.07 hat die Stiftung Kunstfonds 55 Stipendien und Projektzuschüsse aus fast 1.700 Bewerbungen ausgewählt und insgesamt 825.000 Euro bewilligt. Außerdem wurde der mit 25.000 EUR dotierte HAP-Grieshaber-Preis der VG Bild-Kunst an Gert & Uwe Tobias vergeben.

Mitglieder der Vergabejury waren Yilmaz Dziewior, Klaus Gerrit Friese, Klaus von Gaffron, Werner Haypeter, Barbara Henning, Rosa Loy, Bjørn Melhus, Carina Plath, Thomas Rentmeister, Karin Sander, Aurel Scheibler, Anna Tretter, Dagmar Varady, Anna Werkmeister, Georg Winter, Andrea Zaumseil.

Die Stiftung Kunstfonds ist eine unabhängige, bundesweit agierende Fördereinrichtung, deren Gremien mehrheitlich aus bildenden Künstlern/innen bestehen. Ihre finanziellen Mittel im Jahr 2007 erhält die Stiftung mit 1 Million Euro von der Kulturstiftung des Bundes; weitere rund 200.000 Euro kommen von der VG Bild-Kunst.


Programm A für EinzelkünstlerInnen und Künstlernachlässe


ARBEITSSTIPENDIEN (je 16.000 Euro)
1.429 Anträge, 42 Förderungen

Marijanca Ambos, Tjorg Douglas Beer, Shannon Bool, Andreas Bunte, Stefan Burger, Natalie Czech, Katja Davar, Michaela Eichwald, Robert Elfgen, Stephan Fritsch, Anett Frontzek, Ute Fründt, Dani Gal, Paule Hammer, Betram Haude, Frank Hesse, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Svenja Kreh, Claudia Kugler, Skafte Kuhn, Ulrike Kuschel, Alexander Lieck, Tea Mäkipää, Philip Metz, Karolin Meunier, Daniel Müller-Friedrichsen, Heinz Pfahler, Inken Reinert, Reinigungsgesellschaft, Michael Reisch, Ritchie Riediger, Les Schliesser, Eske Schlüters, ‚Jochen Schmith’, Dirk Stewen, Mathilde ter Heijne, Till Velten, Ina Weber, Christoph Wedding, Annette Wehrmann, Tobias Zielony, Andreas Zybach


PROJEKTZUSCHüSSE
209 Anträge, 8 Förderungen

Sonja Alhäuser (12.000 Euro)
Eva & Adele (16.000 Euro)
Nina Fischer / Maroan El Sani (9.000 Euro)
Jana Gunstheimer (12.000 Euro)
Stefan Löffelhardt (9.000 Euro)
Michael Sailstorfer (12.000 Euro)
Kai Schiemenz (12.000 Euro)
Clemens von Wedemeyer (20.000 Euro)

KONSERVIERUNGSMASSNAHMEN FüR MEDIENARBEITEN
7 Anträge, 3 Förderungen

Helga Fanderl (10.000 Euro)
Ulrich Gutmair / convex tv. (10.000 Euro)
Antonia Lerch (4.500 Euro)

ERARBEITUNG VON WERKVERZEICHNISSEN
32 Anträge, 2 Förderungen

Katharina Behling: Heinz Behling (12.000 Euro)
Anna Bohrmann: Karl Bohrmann (15.000 Euro)

weitere Infos: kunstfonds.de

Landschaft ohne Horizont - Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau


Die Ausstellung "Landschaft ohne Horizont. Nah und Fern in der zeitgenössischen Fotografie" widmet sich Naturfotografien, die sich der gängigen Horizontdarstellung widersetzen und sich der Natur aus neuen Perspektiven annähern.

Landschaftsdarstellungen erfreuen sich seit je her großer Beliebtheit in der Kunst. Die Wahrnehmung von Natur ist dabei in der Regel durch die Horizontlinie geprägt. Eine Linie, welche die Erde von der himmlischen Sphäre abtrennt und zugleich räumliche Orientierung beim Betrachter schafft.
Die Ausstellung richtet ihren Fokus auf fotografische Arbeiten, die diese Trennlinie auf ganz unterschiedliche Art überwinden. Zum einen geschieht dies durch den Blick von "oben", durch das bildliche Abtasten der Erdoberfläche wie bei Natalie Czech, Andreas Gefeller oder Taiji Matsue. Auf der anderen Seite stehen Blicke in subtil
differenzierte Waldsituationen wie bei Daniel Gustav Cramer, Jitka Hanzlová oder Thomas Struth. Durch Nah- und Fernsichten werden reale Landschaftsräume verfremdet, so etwa in den Bildern von Miklos Gaál oder Thomas Wrede.
Die Landschaftsdarstellungen erfahren formale Abstraktionen und entziehen sich einer räumlich-realen Horizontdarstellung. Auf diese Weise hinterfragen die Fotografien zugleich die Grenze zwischen Realität und Fiktion, zwischen gesehener und gedachter Landschaft.

Mit Werken von:
Dieter Appelt, Boris Becker, Daniel Gustav Cramer, Natalie Czech, Miklos Gaál, Andreas Gefeller, Jitka Hanzlová, Naoya Hatakeyama, Zhao Liang, Taiji Matsue, Walter Niedermayr, Thomas Struth, Adam Thompson,Timm Ulrichs und Thomas Wrede.

Abbildung: Boris Becker: © VG Bild-Kunst, Bonn 2010, Kunstmuseum Bonn

Ausstellungsdauer: 28.3.-15.8.10

Öffnungszeiten:
Sommer (1. April bis 30. Sept.)
Di-Fr 11-18 Uhr
Sa,So 10-18 Uhr
Winter (1. Oktober bis 31. März)
Di-So 11-17 Uhr

Stiftung Museum Schloss Moyland
Am Schloss 4
47551 Bedburg-Hau

moyland.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:






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    Kimsooja. Weaving the World

    Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet der aus Korea stammenden Künstlerin Kimsooja (*1957), die heute in New York und Seoul lebt und arbeitet, eine umfassende Einzelausstellung. weiter


    Thomas Wrede Modell. Landschaft Fotografie

    Das Kunsthaus zeigt die erste umfassende Werkübersicht von Thomas Wrede, die mit Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen erstmals die Zusammenhänge und künstlerischen Entwicklungen seiner Arbeiten dokumentiert weiter


    Georg Herold

    Georg Herold, 1977 bis 1983 Schüler Sigmar Polkes, stellte Anfang der 1980er-Jahre zusammen mit Martin Kippenberger, Werner Büttner und Albert Oehlen radikal und sarkastisch Kunst und Kunstbetrieb in Frage und entwickelte in diesen Jahren ein Werk, das wie eine Dada-inspirierte Enzyklopädie des Provisorischen anmutet weiter

    Aleksandra Waliszewska

    Der Neue Kunstverein Wien präsentiert in seiner Herbstausstellung die Arbeiten von Aleksandra Waliszewska. weiter

    ART DÜSSELDORF - Galerienliste

    Die Liste der teilnehmenden Aussteller der ART DÜSSELDORF, die vom 17. bis 19. November 2017 auf dem Areal Böhler stattfinden wird, steht fest. weiter



    Peter Zumthor - Dear to Me

    Das Kunsthaus Bregenz ist ein besonderer Ort. Seine Atmosphäre macht wachsam, sie öffnet Augen, Ohren und Poren. Für das Jubiläumsjahr — das KUB ist heuer 20 Jahre — wurde sein berühmter Architekt Peter Zumthor eingeladen. Der Pritzker-Preisträger entschloss sich, keine Ausstellung im gewöhnlichen Sinne einzurichten, sondern Denk-, Schau- und Hörkästen seiner künstlerischen Vorlieben und Inspirationen zu verwirklichen: Dear to Me. weiter

    Georg Hornemann erhält Cologne Fine Art Preis 2017

    Der gebürtige Dessauer Georg Hornemann kam bereits als 15-Jähriger mit dem Bauhaus in Berührung, als er bei einem der ehemaligen Goldschmiedemeister in die Lehre ging. weiter

    Erik van Lieshout Sündenbock

    Mit »Sündenbock« zeigt der Kunstverein Hannover die bislang umfassendste Ausstellung von Erik van Lieshout in Deutschland weiter


    Alexander Kluge Pluriversum

    Das Museum Folkwang präsentiert die erste große Museumsausstellung des Filmemachers weiter


    Alicia Framis. fearless

    Das Recht auf ein Leben in Freiheit und Sicherheit sowie der Schutz vor Diskriminierung, Folter und staatlicher Willkür wird in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 ebenso festgeschrieben wie das Recht jedes Menschen auf Arbeit, Bildung, kulturelle Teilhabe oder Rede- und Glaubensfreiheit weiter


    America '67

    Die Doppelausstellung America '67 wirft einen Blick auf den Zustand der USA im Jahr des großen gesellschaftlichen Umbruchs vor 50 Jahren. weiter

    Praemium Imperiale vergeben

    In diesem Jahr sind die Preisträger Shirin Neshat (Malerei), El Anatsui (Skulptur), Rafael Moneo (Architektur), Youssou N´Dour (Musik) und Mikhail Baryshnikov (Theater/Film). weiter


    VON DA AN

    Exakt 50 Jahre später widmet sich die Ausstellung VON DA AN. RÄUME, WERKE, VERGEGENWÄRTIGUNGEN DES ANTIMUSEUMS 1967 – 1978 dieser Geschichte. Mit Dokumenten und Objekten, Rekonstruktionen und Wiederaufführungen ... weiter

    DGPh-Bildungspreis geht an "Wirsprechenfotografisch"

    Als Preisträger 2017 hat sich die Jury für das junge Projekt "Wirsprechenfotografisch" entschieden, das die Photographie als universelle Kommunikationsform nutzt. weiter

    Birte Endrejat AKTIVITÄTSZONEN

    Birte Endrejat arbeitet ortsbezogen, das heißt, sie ist vor Ort und schaut sich um und hört und schreibt mit. Ausgangspunkt für Endrejats Annäherungen sind Fragen wie: Was machen Orte mit den Menschen? weiter