EIKON Award (45+)

Katrín Elvarsdóttir, Susan MacWilliam, Gabriele Rothemann

16. Februar bis 14. April 2018 | Künstlerhaus 1050, Wien
Eingabedatum: 14.02.2018

Werkabbildung

© Susan MacWilliam, Installationsansicht KATHLEEN, 2014# Video im Loop (S/W, Ton): 33' Courtesy of CONNERSMITHbilder

Anlässlich der 100. Heftausgabe von EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst wurde der EIKON Award (45+) unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT für europäische Fotografie- und Medienkünstlerinnen ab 45 Jahren ins Leben gerufen.
Ziel der Auszeichnung ist es, die Bedingungen aktueller weiblicher Kunstproduktion freizulegen, damit (biografisch bedingte) Verzögerungen in der künstlerischen Entwicklung und Ausübung von spät- oder wiedereinsteigenden Künstlerinnen in den Fokus zu rücken und eine breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Dem Gedanken eines europäischen Austauschs in Zeiten aktueller Abspaltungstendenzen folgend, wird mit der Ausstellung ein interdisziplinärer Dialog zwischen den drei mit dem Preis ausgezeichneten Künstlerinnen, Susan MacWilliam, Katrín Elvarsdóttir und Gabriele Rothemann angestoßen.

Der EIKON Award (45+) wurde im Sommer 2017 ausgeschrieben und war mit einem Preisgeld von 5.000 Euro für den ersten Platz dotiert. Darüber hinaus ist den von der Jury, bestehend aus Jürgen Klauke, Margot Pilz und Æsa Sigurjónsdóttir, drei bestgereihten Künstlerinnen ein umfangreicher Hauptbeitrag in der 100. Heftausgabe von EIKON
gewidmet. Die drei Preisträgerinnen konnten sich gegen insgesamt 273 Mitbewerberinnen aus 23 verschiedenen Nationen durchsetzen.

Preisträgerinnen:
1. Susan MacWilliam
2. Katrín Elvarsdóttir
3. Gabriele Rothemann
Preisgeld: 5.000 €

Die Ausstellung wird mit freundlicher Unterstützung von Wiener Städtische und Culture Ireland realisiert.

Künstlerhaus 1050
Stolbergasse 26
1050 Wien
k-haus.at

Presse








Daten zu Susan MacWilliam:

- 8. Internationale Foto-Triennale, Esslingen

- Heidelberger Kunstverein

Weiteres zum Thema: Susan MacWilliam



8. Internationale Foto-Triennale, Esslingen


Unter dem Motto "Mapping Worlds: Welten verstehen - Aufbruch in die Gegenwart" wird die 8.Internationale Foto-Triennale in Esslingen eröffnet. Arbeiten von insgesamt 20 Künstlern erforschen und befragen aktuelle Weltbilder und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf vergangene Vorstellungen der Welt.

Neben den Fotografien wird die diesjährige Triennale ergänzt von Videoarbeiten, die sich mit dem Thema "Weltbild" beschäftigen. So etwa der Künstler Anas Al-Shaikh aus Bahrain, der in seinen Foto- und Videoarbeiten das ambivalente Verhältnis zwischen islamischer Welt und dem Westen thematisiert.
Die irische Medienkünstlerin Susan MacWilliam konzentriert sich hingegen auf die Randgebiete der menschlichen Wahrnehmung. Das Sichtbarmachen unsichtbarer Vorgänge steht in ihren Videos im Mittelpunkt.

Die Fotografie wird in der Ausstellung auch zur Malerei, Installation oder Performance hin geöffnet und als Medium neu befragt.
Mit seinen Collage-Arbeiten lotet der deutsche Künstler Harald F. Müller die Grenzen zwischen Fotografie, Skulptur, Malerei und diversen Fundstücken aus, während sich die Filmarbeiten und Auftritte des Teams Gintersdorfer/Klaßen zwischen Theater, Performance und wahrem Leben bewegen.

Dokumentarische Aufnahmen von alltäglichen Lebenswelten, animierte Filmarbeiten, szenisch komponierte Interieurs oder kritische Reflektionen von Medienbildern bieten dem Betrachter ein breites Spektrum fotografischer Möglichkeiten an.

Unter dem Titel "Aufbruch in die Gegenwart" wird die Ausstellung von einer Sammlung historischer Fotografien ergänzt. Mit rund 200 dokumentarischer Aufnahmen wird die Geschichte der Schweiz vor Augen geführt und zugleich die Entwicklung des Mediums Fotografie nachgezeichnet.

Künstlerliste:
Anas Al-Shaikh, Pedro Barateiro, Michael van den Bogaard, Nuno Cera, Galic/Gredig, Gintersdorfer/Klaßen, Susan MacWilliam, Bertien van Manen, Daido Moriyama, Claudio Moser, Harald F. Müller, Astrid Nippoldt, Stefanie Schneider, Shirana Shahbazi, Roselyne Titaud, Olaf Unverzart, Lidwien van de Ven, Stephen Wilks

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten der Villa Merkel, des Bahnwärterhauses und der Galerie im Heppächer präsentiert.

Abbildung: Stefanie Schneider, Oxana, 2007, C-Print auf Aluminium, 75 x 93 cm, Cortesy Galerie Michael Sturm, Stuttgart

Ausstellungsdauer: 27.6.-18.9.10

Öffnungszeiten:
Di 11-20 Uhr
Mi-So 11-18 Uhr

Villa Merkel und Bahnwärterhaus
Pulverwiesen 25
73728 Esslingen am Neckar
villa-merkel.de

Galerie im Heppächer
Heppächer 3
73728 Esslingen am Neckar
heppaecher-art.de

foto-triennale.de

Wunder


WUNDER ist eine Ausstellung über die Grenzen abendländischer Rationalität – an ihren Rändern, in ihrem Innern und in ihrer Geschichte. Werke der Gegenwartskunst umkreisend, wird sich die interdisziplinäre Ausstellung mit dem beschäftigen, was in unserer Welt aus dem Rahmen fällt: von der unerklärlichen Heilung, dem unglaublichen Naturschauspiel und dem wundersam Fremden über die unverhoffte technische Innovation, die künstlerische Idee bis hin zum bloßen Zufall. Die gemeinsam von den Deichtorhallen Hamburg und der Siemens Stiftung getragene Ausstellung wurde von der Berliner Kuratorengruppe Prauth kuratiert. Sie ist vom 23. September 2011 bis zum 5. Februar 2012 unter dem Titel „Wunder – Kunst, Wissenschaft und Religion vom 4. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine von der KörberStiftung geförderte Kinderspur, die sich als eigener Parcours in die Architektur integriert und ausdrücklich an Kinder wendet. Das Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Veranstaltungen wie eine thematische Filmreihe sowie Aktionen und Interventionen im Stadtraum während der Laufzeit der Ausstellung.

Die Exponate aus allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnen nach, wie christliche Religion und antike Naturphilosophie unsere Vorstellung des Wunders geprägt haben. Das Wunder wird so kenntlich als eine Öffnung in der Welt, aus der Kunst, Wissenschaft und Technik hervorgegangen sind. Während letztere eher zweck- und zielorientiert sind, zeichnet sich die Kunst durch ihren ungleich größeren Freiheitsgrad aus, dieser Öffnung immer neue Gestalt zu verleihen und sie zur Diskussion zu stellen.

Die Öffnung, die das Wunder in unserer Kultur verkörpert, verweist immer auch auf einen Mangel, eine Lücke, die zu schließen ebenso ersehnt wie unmöglich ist. Sie ist der Antrieb, aus dem die Meisterwerke der Kunst wie der Technik hervorgehen. Die Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg stellt das abendländische Weltbild und seine fragile Fähigkeit zur Sinngebung zur Diskussion, indem sie die einzigartige Verbindung religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Motive mit alternativen Sichtweisen vergleicht, so im Islam und in anderen Kulturkreisen.

Die Ausstellung zeigt Werke von Francis Alÿs, Kader Attia, Joseph Beuys, Dara Birnbaum, Cosima von Bonin, Olga Chernysheva, Nathan Coley, Björn Dahlem, Ceal Floyer, Ellen Gallagher, Hans Graf, Andreas Gursky, Susan Hefuna, Susan Hiller, Jonathan Horowitz, Sven Johne, Helmut & Johanna Kandl, Martin Kippenberger & Albert Oehlen, Julia Kissina, Terence Koh, Igor & Svetlana Kopystiansky, Dieter Krieg, Philipp Lachenmann, Mark Leckey, Armin Linke, Ingeborg Lüscher, Melanie Manchot, Kris Martin, Hiroyuki Masuyama, Henri Michaux & Eric Duvivier, Julia Montilla, Timo Nasseri, Paul Nougé, Reto Pulfer, Julien Prévieux, Walid Ra’ad/The Atlas Group, Johann von Schraudolph, Thomas Schütte, Shirana Shahbazi, Katharina Sieverding, Roman Signer, Thomas Struth, Alina Szapocznikow, Larry Sultan & Mike Mandel, Fiona Tan, Javier Téllez, Jalal Toufic, Ryan Trecartin, James Turrell, Timm Ulrichs, Franz West, Susan MacWilliam, Erwin Wurm sowie eine Vielzahl wissenschaftlicher und kulturhistorischer Exponate wie die „Wunderwaffe“ V2, das Hamburger Patent für die Wunderkerze, historische Wundergläser, Votivbilder, ein heilmagnetisches Benediktuskreuz, Geisterhände, Sal mirabilis, Seligsprechungsakten, ein Prachtkoran, Tiefseefische, ein Meteorit, Flugblätter aus dem 16. Jahrhundert, ein Perpetuum mobile sowie Zauberstäbe, Wunderstoffe, Wunderpillen, Hexenkessel und Goethes Zauberkasten.

Abbildung: © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst Foto: © Klaus Mettig, VG Bild-Kunst

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, 11 – 18 Uhr
Jeweils am 1. Donnerstag im Monat, 11 – 21 Uhr (außer an Feiertagen)

Deichtorhallen Hamburg
Halle für aktuelle Kunst
Deichtorstraße 1 – 2, 20095 Hamburg
deichtorhallen.de
wunder-ausstellung.de (in Vorbereitung)


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:






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