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Habima Fuchs (Schaufenster am Hofgarten)

17.2. - 15.4. 2018 | Schaufenster am Hofgarten, München
Eingabedatum: 20.02.2018

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Nach der einjährigen rotierenden Gruppenausstellung Theatre of Measurement im Schaufenster am Hofgarten fahren wir in diesem Jahr wieder mit kontextbezogenen, wechselnden Einzelpositionen fort. Diese von außen stets einsehbaren Präsentationen sind an keine Öffnungszeiten gebunden. Zu jeder Ausstellung erscheint eine besondere Edition, die im Foyer des Kunstvereins kostenlos erhältlich ist. Bitte beachten Sie dafür unsere besonderen Öffnungszeiten bis April (Do – So, 17 – 21 Uhr).

Vom 17. Februar bis 15. April 2018 präsentiert der Kunstverein München im Schaufenster am Hofgarten 297 — eine Ausstellung von Habima Fuchs. Die Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und Installationen von Habima Fuchs sind das Ergebnis einer ernsthaft und aufrichtig betriebenen Suche nach den tiefergehenden Phänomenen des Lebens. Durch eingehende philosophische Studien und intensive Auseinandersetzung mit der religiösen und mythologischen Ikonographie generiert Habima Fuchs hybride Formen, die die Unterscheidungen zwischen materiellen und immateriellen Seins- und Erscheinungsformen aufheben, die Wechselbeziehungen zwischen Entitäten und ihrer Umwelt betonen und einige Punkte der gemeinsamen Verständigung aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen synkretisieren.

Der Titel 297 bezieht sich auf die zufällige Anzahl von Stunden, die Habima Fuchs kürzlich in der gotischen Kathedrale St. Barbara in Kutná Hora verbracht hat –– was ihr eine tiefgreifende Betrachtung darüber gestattete, wie heilige Stätten als Vehikel für eine innere Reise fungieren können. In ihrer neuen Installation im Schaufenster werden Zeichnungen, Skulpturen und andere Elemente miteinander kombiniert, die auf die grundsätzliche Beziehung und Ähnlichkeit zwischen dem menschlichen Körper und solchen sakralen Gebäuden hinweisen, sowohl in Bezug auf Form und Gestalt als auch auf das letztendliche Telos.

k.m
Kunstverein München e.V.
(am Hofgarten)
Galeriestraße 4
80539 München
kunstverein-muenchen.de

Presse






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Fine Line?


Russlan Daskalov, Spatzenmilch, 2011, Copyright und Courtesy Galerie Warhus Rittershaus, Köln

Schnell, klassisch und genial einfach: Die Zeichnung ist eine Linie auf Papier, ist Skizze, Studie, Plan oder Porträt. Ihre Einfachheit und ihre scheinbare Leichtigkeit sind die Merkmale der Zeichnung: das Auge wird angezogen von der Linie, folgt der statischen Figur, bis sie zur beweglichen wird, sei sie schlangenförmig oder mäandernd, fein oder kräftig, eine Drip-line, ein Umriss oder zur Fläche angewachsen.

Die Geschichte der Linie beginnt in der Urzeit: Der Mensch schuf sie, um mit ihrer Hilfe die Welt zu vermessen, zu erklären und darzustellen. Lange bedienten sich Kunst und Wissenschaft ihrer gemeinsam, bis mit der Moderne die Linie zum autonomen künstlerischen Medium wurde. In den 1970er Jahren bog Norbert Kricke dreidimensionalen Linien aus Stahl und Robert Smithson baute die Linie als Spiral Jetty in einen Salzsee. Eindeutig ist sie mehr als Kohle auf Papier, ihre wichtigste Funktion aber ist nach wie vor, dass sie eine Markierung darstellt zwischen Körper und Nicht-Körper, zwischen innen und außen.

Eine junge Künstlergeneration geht heute unbefangen und selbstverständlich mit der Zeichnung um und nutzt viele Mittel um abstrakte, gegenständliche und narrative Werke zu schaffen: Stifte, Scheren, Computermäuse, Blei, Holz, Papier, Bildschirme, LKW-Planen, den Boden und die Wände der Ausstellungsräume. Elf Künstlerinnen und Künstler, die meisten davon Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, zeigen bei Fine Line? sowohl traditionelle Formen der Zeichnung als auch Werke, die das Bewusstsein dafür öffnen, wie erweiterbar die räumlichen Grenzen des Mediums sind.

Mit Andreas Breunig, Ben Cottrell, Claus Böhmler, Russlan Daskalov, Lutz Driessen, Ramon Graefenstein, Behrang Karimi, Joe Neave, Theresa Reusch, Agnes Scherer, Jana Schroeder, Habima Fuchs.

Öffnungszeiten: Di–So 11–18 Uhr
Feiertage 11–18 Uhr

KIT - Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
Tel. +49 (0)2 11 89 96 256
www.kunst-im-tunnel.de/





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