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Henk Visch, le petit prince

18. Februar – 29. April 2018 | Kunstverein Grafschaft Bentheim
Eingabedatum: 23.02.2018

bilder

Henk Visch (*1950) ist ein niederländischer Bildhauer, Zeichner und auch Literat. Figürliche Plastiken zählen ebenso zu seinem Werk wie abstrakte Konstruktionen, wobei die Materialien von Papier, Holz über Aluminium und Eisen bis hin zu Bronze und Textilien reichen.
Mit drei Zeichnungen, drei Animationsfilmen und zwanzig skulpturalen Arbeiten aus Bronze, bemalter Bronze, Aluminium und bemaltem Aluminium, die zwischen 2000 und 2017 entstanden sind, gibt die Ausstellung – die auch eine Außenarbeit im Hof mit einbezieht – einen profunden Einblick in das aktuelle Werk des Niederländers.
Seine poetischen wie humorvollen Titel, etwa The artist in love, Hände hoch, Unguided tours oder We ran out of sweets, wirken wie aus dem Alltag aufgeschnappte Wortfetzen oder Zitate aus anderen, kunstfernen Lebensbereichen. Oft lösen seine figurativen Skulpturen Irritationen aus, da ihre Gegenständlichkeit gebrochen ist. Keine seiner Figuren erklärt sich von selbst. Immer strahlt das Fehlen von Körperteilen oder ihre seltsame Gestalt auf den Betrachter zurück und stellt ihm Fragen, zu deren Antworten vielleicht auch die jeweiligen Titel verhelfen mögen, wie hier le petit prince (der kleine Prinz).
Im Jahr 1995 war Henk Visch bereits im Kunstverein Grafschaft Bentheim in der Gruppenausstellung „The Living Room“ mit einer Arbeit vertreten. Ebenfalls ist er in der unmittelbaren Region kein Unbekannter mehr: 1986 in der Städtischen Galerie Nordhorn (unter Eckhard Schneider) mit einer Einzelausstellung und im Jahr 1989 im Rahmen des Skulpturenweges Nordhorn (heute kunstwegen) mit der Skulptur Uit het gezicht verliezen (Aus den Augen verlieren), die weiterhin existiert.

Aus der Vita von Henk Visch:
Studium von 1968-1972 an der Koninklijke Academie voor Kunst en Vormgeving, s-Hertogenbosch (NL)
1982-1983 Ateliers PS I, New York (USA) Residency
1984-1987 Lehrt an der Rijksakademie voor Beeldende Kunsten, Amsterdam
1988 XLIII Biennale di Venezia 1988, Dutch Pavilion
1992 Teilnahme an der Dokumenta IX, Kassel
1995-2001 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildende Künste Stuttgart
2005–2017 Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Münster.
Henk Visch lebt und arbeitet in Eindhoven, Niederlande und Berlin.

Kunstverein Grafschaft Bentheim
Hauptstraße 37,
49828 Neuenhaus,
Deutschland
kunstverein-grafschaft-bentheim.de


Presse






Daten zu Henk Visch:

- Beaufort 2003

- Busan Biennale 2014

- documenta 9, 1992

- S.M.A.K. Sammlung, Gent

Weiteres zum Thema: Henk Visch



Vom Pferd erzählen. Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst - Kunsthalle Göppingen (25.6.-20.8.06)


Das Bild vom Pferd gehört zu den ältesten Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte. Die Ausstellung Vom Pferd erzählen zeigt, wie stark dieses Motiv in die Gegenwartskunst wirkt. Vor allem in Fotografie und Video aber auch in Skulptur, Malerei und Installation suchen Künstlerinnen und Künstler den ’Mythos Pferd’ zu fassen. Das Pferd erscheint als Projektionsfigur für Sehnsüchte und Träume, es ist ein Bild von Schönheit, Kraft, Dynamik, von Klasse, Rasse und Macht.

Künstlerinnen und Künstler:
Sonja Alhäuser / Heike Aumüller /Marina Abramovic / John Baldessari / Stephan Balkenhol / Joseph Beuys / Johannes Brus / Berlinde de Bruyckere / Daniele Buetti / Tom Burr / Loris Cecchini / Enzo Cucchi / Charlotte Dumas/ Tamara Grcic / Swetlana Heger / Ottmar Hörl / Jörg Immendorff / Jannis Kounellis / Esko Männikkö / Dirk Meinzer / Olaf Metzel / Yves Netzhammer / Astrid Nippoldt / Ralf Peters / Sigmar Polke / Richard Prince / Thomas Putze / Lois Renner / Anila Rubiko / Anri Sala / Tomas Schmit / Andreas Slominski / Diana Thater / Abisag Tüllmann / Henk Visch / Alexandra Vogt / Mark Wallinger / Jenny Watson / Georg Winter / Christof Zwiener

Publikation:
Im Verlauf der Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Hatje Cantz Verlag.

Abbildungen: Swetlana Heger, Playtime (SH & Hermès, photographed by Alexander Gnaedinger), 2002, Colour lambda print

Öffnungszeiten
Di - Fr 13 - 19, Sa, So und an Feiertagen 11 - 19 Uhr,
Mo geschlossen

Kunsthalle Göppingen
Marstallstraße 55, D-73033 Göppingen
Tel. 49 (0) 71 61/65 07 77

goeppingen.de

Henk Visch und Klaus Heider in der Kunsthalle Göppingen (19.7.-27.9.09)


Gleich zwei Ausstellungen eröffnet die Kunsthalle Göppingen am 19. Juli: Mit "Anna lacht nicht" werden Skulpturen des niederländischen Bildhauers Henk Visch (geb. 1950) gezeigt, parallel dazu sind unter dem Titel "Pantheon" zwei großformatige Fotoarbeiten von Klaus Heider (geb. 1936) zu sehen.

Entgegen der Suggestionskraft des Ausstellungstitels wirken die Skulpturen von Henk Visch doch größtenteils humorvoll. Der Künstler, der bereits auf der Documenta und Biennale vertreten war, ist besonders für seine witzigen und hintergründigen Skulpturen bekannt. Seine menschlichen Figurationen nehmen durch meist eigenartige Körpersprache, Mimik oder Gestik den Raum für sich sein und rufen oft gerade im Zusammenhang mit den Titeln - die bestimmte Assoziationen nahe legen - beim Betrachter Irritationen hervor.

Parallel zu den Skulpturen von Henk Visch präsentiert die Kunsthalle zwei großformatige Fotografien von Klaus Heider. Beidesmal handelt es sich um Innenaufnahmen des Pantheon in Rom. Heider fotografierte das Pantheon bei einem Rom-Aufenthalt 1982. Die großformatigen Arbeiten entstanden 2006. Der Künstler untersucht dabei die Harmonie und Vollkommenheit des Raums, dessen Ideal der Mathematik
und Geometrie sowie der Präzision, in der sich die Teile zu einem Ganzen verbinden.
Die Kunsthalle gibt damit einen ersten Einblick in die Schenkung seines Werkes, die Klaus Heider gerade seiner Heimatstadt und der Kunsthalle Göppingen gemacht hat.

Abbildung: (c) Henk Visch

Öffnungszeiten:
Di-Fr 13-19 Uhr
Sa, So 11-19 Uhr

Kunsthalle Göppingen
Marstallstr. 55
73033 Göppingen

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