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JEREMY SHAW Quantification Trilogy

26.5. - 22.7.2018 | Kunstverein in Hamburg
Eingabedatum: 30.05.2018

Werkabbildung

Jeremy Shaw, Illustrated Rapture Catalogue, 2018, Courtesy of KÖNIG GALERIE, Berlinbilder

Jeremy Shaw (*1977 in Vancouver, lebt und arbeitet in Berlin) arbeitet mit einer Vielzahl von Medien, um veränderte Bewusstseinszustände und die kulturellen und wissenschaftlichen Praktiken zu erforschen, die transzendentale Erfahrung erzeugen wollen. Oft kombiniert und erweitert er Strategien des Cinéma Vérité, der Konzeptkunst, des Musikvideos und der esoterischen und wissenschaftlichen Forschung. Shaws Arbeiten schaffen einen postdokumentarischen Raum, in dem disparate Glaubenssysteme und -geschichten als interpretativer Reigen vermengt werden.

Im Mittelpunkt von Shaws erster großer Einzelausstellung in Deutschland stehen drei parafiktionale Kurzfilme: Quickeners (2014), Liminals (2017) und I Can See Forever (2018), wobei letzterer in Hamburg seine Uraufführung feiern wird. Diese Trilogie von thematisch verschränkten Arbeiten präsentiert marginalisierte Gesellschaften der Zukunft und ihr Engagement in transzendentalen Aktivitäten als potentielle Werkzeuge der Evolution. Religiöse, subkulturelle und wissenschaftliche Glaubenssysteme und ihre begleitenden Ideologien kristallisieren sich um die Fähigkeiten und Grenzen der menschlichen Form, während Shaws verstärkter Gebrauch von akustischen und visuellen Effekten versucht, ähnliche intuitive Reaktionen des Betrachters auszulösen.

Quantification Trilogy entsteht in Kooperation mit der Esker Foundation in Calgary, Kanada.
Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation.

Die Ausstellung entsteht mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, der Botschaft von Kanada und medienboard Berlin Brandenburg.

Kunstverein in Hamburg
kunstverein.de

Presse






Daten zu Jeremy Shaw:

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Miami Beach 2013

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Biennale of Moving Images (BIM), 2014

- Biennale Venedig 2017

- Biennial of the Americas 2013

- Johann König

- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung

- online Biennale 2013

Weiteres zum Thema: Jeremy Shaw



Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst


Urban Grünfelder, Mann frisst Anzug, Keramik, Lack, 60x60x50 cm, 2012

Wie riecht, schmeckt, hört und fühlt sich Kunst an? Die etablierten Verhaltensregeln für den Besuch von Ausstellungsräumen zumal von musealen, sind zunächst einmal auf das Schauen und inzwischen auch auf das Hören, nicht jedoch auf das Riechen, Schmecken und taktile Fühlen ausgerichtet.
Die zum Teil raumgreifenden Werke der aktuellen Sonderausstellung der Kunsthalle zu Kiel stehen alle im Kontext der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Sinnen und machen diese erlebbar. Die Schau widmet sich den Fragen, welche Rolle unsere körperlichen Navigationssysteme in der Gegenwartskunst spielen, inwiefern die sinnliche Erfahrung einen eigenen künstlerischen Wert darstellt und diese über ein bloß hedonistisches Erleben hinausgeht. Auch der sechste Sinn, die unterbewusste Wahrnehmung und die 12 Sinne in der anthroposophischen Lehre werden thematisiert.

Die spektakuläre Installation von Erik Kessels setzt auf visuelle Überwältigung. Kessels hat rund 1 Mio. öffentlich zugängliche Bilder von der Internetplattform flickr heruntergeladen und hunderttausende davon förmlich in den Ausstellungsraum geschüttet. Der Besucher watet durch ganze Berge von Fotoabzügen. Der Künstler stellt in 24 hrs in photos das heutige Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit aus und macht die Bilderflut der Gegenwart buchstäblich begreifbar. Heribert Friedl hat eine Geruchsinstallation auf die Wand gemalt, die nur wenig zu sehen, dafür umso deutlicher zu riechen ist. Forest (Klein Elmeloo) bezieht sich olfaktorisch auf den einstmals begrünten Ort, auf dem heute die Kunsthalle steht. Sonja Alhäusers eigens für die Kunsthalle entworfene Installation Ausschnitt besteht aus verzehrbaren, süßen Nahrungsmitteln wie Marzipan und Schokolade. Die Künstlerin führt den Besucher in Versuchung, das künstlerisch gesetzte Werk durch dessen direkte und wortwörtliche Einverleibung nach und nach zu zerstören. Auch Via Lewandowsky stellt keine übliche museale Situation her: In einem leeren Raum ist lediglich das Summen einer Fliege zu hören. Die rein akustisch wahrnehmbare Bewegung im Raum wirft den Betrachter auf seine Vorstellungskraft zurück. Unterhaltungsfaktor, Aktion und Zurschaustellung - Vadim Fishkin adressiert in seiner Installation das Publikum sehr direkt. Seine Snow_Show besetzt alle Sinne und greift Unterhaltungsformate jenseits musealer Repräsentationstechniken auf, um den Besucher selbst zum Anschauungsobjekt zu erklären.

Neben diesen raumgreifenden Installationen präsentiert die Ausstellung Tafelbilder, Objekte und Videoinstallationen – unter anderem von Carsten Nicolai, Tim Eitel, Louise Bourgeois und Bill Viola, die die einzelnen Sinne auf höchst verschiedene Weise ins Bild setzen. Sämtliche Werke der Ausstellung ermöglichen sowohl einen sinnlichen wie auch intellektuellen Zugang. Denn mit jedem Sinn, der direkt adressiert wird, entsteht ein Assoziationsraum, der weitere Sinne miteinschließt:In der Konzentration auf diese Prozesse stellt Von Sinnen auch einen Kommentar zur Welt der Gegenwart dar, in der die Schnelligkeit und Komplexität des medialen Informationsaustausches sowie die Virtualität sozialer Begegnungen großen Einfluss auf die Konditionierung der menschlichen Wahrnehmung haben, auf Aufmerksamkeitsspannen und die individuelle Intuition.

Herman van Aldewereld, Sonja Alhäuser, Louise Bourgeois, Tony Cragg, Tim Eitel, Ayse Erkmen , Hans-Peter Feldmann, Vadim Fishkin, Thomas Florschuetz, Heribert Friedl, Gabriella Gerosa, Helga Griffiths, Urban Grünfelder, Gregor Hildebrandt, Rolf Julius, Erik Kessels, Via Lewandowsky, Eugenio Merino, Ernsto Neto, Carsten Nicolai, Daniel Pflumm, Eva von Platen, Bettina Pousttchi, Paul Pretzer, Bernd Ribbeck, Jeremy Shaw, Roman Signer, Michael Sistig, Thomas Struth, Sam Taylor-Wood, Ivonne Thein, Rirkrit Tiravanija, Rosemarie Trockel, Bill Viola, Sonja Vordermaier, Johannes Wohnseifer, Michael Wolf und Erwin Wurm.

Öffnungszeiten
Di–So: 10.00–18.00 Uhr
Mi: 10.00–20.00 Uhr
Mo: geschlossen

Kunsthalle zu Kiel
Christian-Albrechts-Universität
Düsternbrooker Weg 1
24105 Kiel
Telefon +49 431 88057-56
kunsthalle-kiel.de

BiennaleOnline Artist'List


BiennaleOnline Artist List Announced


Emerging artists of the future are announced today
The online platform ART+ (www.artplus.com) announces 180 of the most promising emerging artists chosen by 30 world-leading curators. A streamed selection of the artist’s work, including rising stars from across the globe, will be shown on the BiennaleOnline exhibition that opens 26 April 2013.

International Curatorial Team

The team consists of leading international curators who are affiliated with prestigious museums such as the Guggenheim Museum in New York, Palais de Tokyo in Paris, the Serpentine Gallery in London, Museum of Modern Art in Stockholm, Museum of Modern Art in Warsaw, SMAK in Ghent, Leeum Samsung Museum of Art in Seoul, the Museum of Contemporary Art in Tokyo, the National Gallery of Canada in Ottawa, the MAC in Hornu, the Museum of Contemporary Art in Detroit, and the Jewish Museum in New York. The participating curators are:
Rodrigo Alonso (Argentina), Laurent Busine (Belgium), Iara Boubnova (Bulgaria), Adriano Pedrosa (Brazil), Josée Drouin-Brisebois (Canada), Gerardo Mosquera (Cuba), Rebecca Lamarche-Vadel (France), Martin Germann (Germany), Katerina Gregos (Greece), Chang Tsongzung (Hong Kong), Vincenzo de Bellis (Italy), Ranjit Hoskote (India), Gideon Ofrat (Israel), Javier Hontoria (Spain), Yuko Hasegawa (Japan), Hyunsun Tae (South Korea), Cuauhtémoc Medina (Mexico), Elena Sorokina (Russia), Nataša Petrešin-Bachelez (Slovenia), Lorenzo Benedetti (Netherlands), Joanna Mytkowska (Poland), Daniel Birnbaum (Sweden), Giovanni Carmine (Switzerland), Manray Hsu, (Taiwan), Fulya Erdemci (Turkey), Catherine David (UAE), Hans Ulrich Obrist (UK), Nancy Spector (USA East), Jens Hoffmann (USA West).The 30 leading curators selected five artists each, with a minimum of two from their own country. The number of works per artist was unlimited and the curators chose at least one piece from each of

the following categories

: photography, new media, installation, performance, and traditional media (painting, drawing, sculpture).Gong Muse

The list of artists selected to take part in Jan Hoet's BiennaleOnline 2013 are:

Meriç Algün, Ringborg Edgardob Aragon, Francesco Arena, Marcela Armas, Ed Atkins, Niclas Bacal, Guy Bar Amotz, Wojciech Bąkowski, Eduardo Basualdo, Stefania Batoeva, Atul Bhalla, Beni Bischof, Rossella Biscotti, Lucas Blalock, Katinka Bock, Gwenneth Boelens, Thomas Bogaert, Pawet Bownik, Veronica Brovall, Michal Budny, Sophie Bueno Boutellier, Giuseppe Campuzano,Nina Canell, Francesco Cavaliere, Tony Chakar, Rosa Chancho, Alejandro Chaskielberg, Jeanette Chávez, Chieh-Jen Chen, Wei Chen, Paolo Chiasera, Vaast Colson, Sarah Conoway, Michael Dean, Koenraad Dedobbeleer, Raphaëlle de Groot, Edith Dekyndt, Virginia De Medeiros, Liz Deschenes, Jessica Dickinson, Aleksandra Domanovic, Eitan Efrat, Nezaket Ekici, Charlie Engman, Ruth Ewan, Sirah Foighel Brutmann, Linda Fregni, Nagler Leyla Gediz, Mariam Ghani, Babak Golkar, Kristin Grey Apple, Meta Grgurevič, Osang Gwon, Hadley+Maxwell, Petrit Halilaj, Susan Hefuna, Thomas Helbig, Calle Holck, Jonathan Horowitz, Vlatka Horvat, Carlos Irijalba, Fritzia Irizar, Sarah Anne Johnson, Zin Ki Jong, Regina José Galindo, Leja Jurišič, Nikita Kadan, Franka Kassner, Ragnar Kjartansson, Thomas Kratz, Cheung-Chi Kwan, Olivier Larik, Guillaume Leblon, Changwon Lee, Sojung Lee, Yeesookyung, Gauthier Leroy, Ellen Lesperance, Hanna Lidén, Shiga Lieko, Minouk Lim, Ryan Lobo, Jarbas Lopes, Nicola Lopez, Maider Lopez, Desire Machine Collective, Kevin Mancera, Luiza Margan, Taus Makhacheva, Maria Marshall, Hiroyuki Masuyama, Manuel Mathar, Mediengruppe Bitnik, Wesley Meuris, Maro Michalakakos, Mikael Mikael, Adrien Missika, Marge Monko, Ivan Moudov, Carter Mull, Marina Naprushkina, Otobong Nkanga, Uri Nir, Navid Nuur, Christine Ödlund, Ahmet Ogut, Teatro Ojo, Nikolay Oleynikov, Daniela Ortiz, Sener Özmen, Amilkar Packer, Anna Parkina, Slawomir Pawszak, Kiko Perez, Dulce Pinzón, Falke Pisano, Frédéric Platéus, Sharon Poliakin, Paloma Polo, Agnieszka Polska, Nicolas Provost, Michael+Florian Quistrebert, Shiming Qiu, Timofey Radya, Camila Ramirez, Lucy Raven, Teja Reba, Mandla Reuter, Beau Rhee, James Richards, Evariste Richer, Rubedo, Analia Saban, Jeremy Shaw, Praneet Soi, Julia Spinola, Corin Sworn, Alberto Tadiello, Pilvia Takala, L.N. Tallur, Zin Taylor, Angelica Teuta, James T. Hong, Clarissa Tossin, Katerina Undo, Ignacio Uriarte, Joris van de Moortel, Jan van Imschoot, Stela Vasileva, Yvonne Venegas, Ben Vickers, Vincent Vulsma, Suse Weber, Pavel Wolberg, Zorka Wollny, Chung-Yu Wong, Wai-Yin Wong, Jui-Chung Yao, Samira Yamin, Xiang Yang, Weili Yeh, Masha Yozefpolsky, Cheng-Ta Yu, Tobias Zielony.





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Atelier



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