Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

MyPrivateParadise

16. Juni bis 29. Juli 2018 | Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen a. d. Ilm
Eingabedatum: 19.06.2018

Responsive image

© Wolfgang Ellenrieder, Plakatmotivbilder

Mit Wolfgang Ellenrieder // Thomas Rentmeister // Marlene Bart// Sebastian Bartel // Serena Ferrario // Stella Förster // Fabian Lehnert // Paloma Riewe // André Sassenroth // Lisa Seebach // Daniel Wolff // Rui Zhang

Wolfgang Ellenrieder (München) und Thomas Rentmeister (Berlin) sind Professoren an der Braunschweiger Hochschule der Künste, der eine für Malerei, der andere ist ein Bildhauer. Als Künstler sind sie beide Meister großangelegter Inszenierungen, die das Spiel mit Ausdruck, Sehgewohnheiten und Erwartungen des Publikums, aber auch mit den inneren Gesetzen und Dynamiken der Kunst meisterlich beherrschen. Ihre Arbeiten sind diskursiv, kontrovers und humorvoll, aber auch formal sehr reizvoll. Zuletzt waren die beiden Künstler zusammen in der Galerie des Rathauses München am Marienplatz in der Ausstellung „Haunted House” zu sehen.

Für Pfaffenhofen nun haben sie zehn ehemalige Studierende zu einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Titel „MyPrivateParadise” eingeladen. Die Themenstellung dieser Ausstellung, inspiriert vom Thema der Pfaffenhofener Paradiesspiele, bringt gesellschaftliche und kunstgeschichtliche Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre der Globalisierung zusammen, zeigt sich doch weltweit eine frappante Aufspaltung des Kunstbetriebs: auf der einen Seite gibt es die Celebrity Culture, eine Art von Ikonenvermarktung von Künstlern, die zu einer Art von globalen Marken geworden sind oder pure visuelle Unterhaltung bedienen und auf der anderen Seite eine Idee von Kunst als Politik und Engagement, die oft nicht ganz frei ist von einem Übermaß an Moralismus und Widersprüchen.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach einem Schisma in der Kunst. Wohin bewegen sich junge Künstlerinnen und Künstler? Wie ist ihre Sicht auf diese Problematik? Wie erringen sie Kenntlichkeit, angesichts tausender junger Künstler, die jedes Jahr von den Kunstakademien weltweit kommen und alle nach demselben suchen: als eigenständige Künstler wahrgenommen und (wieder)erkannt zu werden.

Aus dieser Fragestellung ergibt sich die zentrale inhaltliche Klammer der für die Ausstellung ausgewählten Positionen. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler Marlene Bart, Sebastian Bartel, Serena Ferrario, Stella Förster, Fabian Lehnert, Paloma Riewe, André Sassenroth, Lisa Seebach, Daniel Wolff und Rui Zhang fokussieren in ihren Arbeiten die Gründung eigenständiger Systeme und behaupten sich so gegenüber den divergierenden Segmenten des Kunstbetriebs. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Textbeiträgen von Steffen Kopetzky, Wolfgang Ullrich und Annette Tietenberg im Kettler Verlag, Dortmund. Darüber hinaus wird es eine Veranstaltung zum Thema „Kunstmarkt” geben, deren Termin noch nicht feststeht.

Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Bildenden Künste Braunschweig und der Sparkasse Pfaffenhofen statt.

kunstverein-pfaffenhofen.de

Neuer Pfaffenhofener Kunstverein
Kunsthalle
Ambergerweg 2
Pfaffenhofen a. d. Ilm

Eröffnung am Freitag, 15. Juni 2018 um 19.30 Uhr. Die Künstler sind anwesend.

Nacht der Kunst, Freitag, 29. Juni 2018
Live-Streaming des Hörstückes „Der Kunstkopfmann” von 18 bis 22 Uhr

Führungen jeweils ab 16 Uhr: 17. Juni, 24. Juni, 15. Juli und 22. Juli
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonn-/Feiertag 15 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Presse






Daten zu Thomas Rentmeister:

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Daimler Art Collection

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Ngorongoro II ArtistWeekend Berlin 2018

- Sammlung MMK, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Thomas Rentmeister



Ausstellungsbesprechung: "SCHWEIGEN" (27.3.03)


Die von Ulrike Jagla-Blankenburg und Kathrin Luz kuratierte Ausstellung zeigt 17 künstlerische Positionen im Spannungsfeld verbaler und non- verbaler Kommunikation.
Das Phänomen Kommunikation beinhaltet Schweigen und Sprechen, Verweigerung und Geschwätz, Konzentration und Expression sowie Stille und Lärm. Die Ausstellung thematisiert die verschiedenen Erscheinungsformen von Kommunikation und besonders die des Schweigens, das Facetten wie Schweigeminuten, Schweigemärsche oder auch die weltabgewandte schweigende Annäherung an Gott beinhaltet.
Die beteiligten Künstler entstammen mehr oder weniger dem Umfeld Kölns und behandeln das Thema Schweigen auf sehr verschiedene Weise.

So spielt Gregor Schneiders Sarg auf den Tod als das endgültige Schweigen an. Wie andere Arbeiten Schneiders bewegt sich auch diese in einem Zustand der Nicht- bzw. der Rand-Existenz. Man denke hierbei z.B. an sein Ausschlachten und Ausnehmen des "Haus ur".

Die in sich gekehrten Mädchen-Gestalten Leiko Ikemuras existieren ganz ohne Sprache und scheinen in einem geheimen, schweigenden Dialog miteinander zu stehen. Ikemuras Werke verbinden Themenkomplexe wie Schöpfung und Verfall sowie Prozesse des Wachsens und Entwachsens. Ihre Figuren vereinen in metaphorischen Prozessen Flora, Fauna und menschliches Leben. Immer wieder finden sich auch nahezu gesichtslose Büsten und Figuren, die ihre eigenen Gliedmaße in den Mund zurückzudrängen suchen.

Die Videoreihe "In der Kiste" von Anna Anders zeigt Menschen, von der Kamera beobachtet, in eine kleine Kiste gesperrt. Der Monitor fungiert einerseits als Guckloch für den voyeuristischen Blick, andererseits erinnert er an verzweifelte Sprachlosigkeit, Gefangen- und Verborgensein.

Die Lichtgestalten Gerd Bonferts verkörpern eine in sich gekehrte Gedankenwelt jenseits von Zeit und Raum. Wie bei seinen anderen Arbeiten ist eine dunkle Stille kennzeichnend. Die luziden Formen werden durch die extrem lange Belichtungszeit und die Lichtführung seiner Hand zeichnerisch modelliert.

Rosemarie Trockel ehrt mit einer Zeichnungsinstallation das couragierte Handeln von Beate Klarsfeld, die 1968 dem ehemaligen Bundeskanzler Kiesinger für das Verschweigen seiner Nazivergangenheit eine Ohrfeige verpasste. Indem Beate Klarsfeld ehemalige Nazis aufspürte und verfolgte, hat sie das Schweigen des Mannes, das häufig als Machtinstrument eingesetzt wird, nicht durch das Schweigen der Frau gestützt, sondern hat entschieden und nicht-sprachlich gehandelt.

Dies ist nur eine Auswahl der interessanten künstlerischen Positionen, die sich auf alle Etagen des Oberlandesgerichts verteilen. Der Ort ist inhaltlich bedeutsam gewählt, ist er doch sowohl ein Ort der sprachlichen Verständigung und Urteilskraft, als auch einer des betretenen Schweigens. Die imposanten Räumlichkeiten mit ihrer preußisch- repräsentativen Bauweise bieten ein kontrastives Terrain zur Präsentation der Werke. Der Besucher ist eingeladen, in verschiedenen Nischen, Gängen und auf verschiedenen Ebenen die Auseinandersetzungen mit dem Thema Schweigen zu suchen und – im besten Falle für sich – zu entdecken.
Die fast versteckte Anwesenheit der Kunstwerke lässt einen das Schweigen körperlich wahrnehmen.

Beteiligte Künstler:
Anna Anders, Siegfried Anzinger, Gerd Bonfert, Leiko Ikemura, Boaz Kaizman, Clemens Kaletsch, Marie Luise Lebschik, Horts Münch, Marcel Odenbach, Thomas Rentmeister, Volker Saul, Gregor Schneider, Christian Schwarzwald, Stephanie Stein, Rosemarie Trockel, Johannes Wohnseifer, Peter Zimmermann (sowie ein historischer Exkurs mit Marcel Broodthaers).

Ausstellungsdauer: noch bis 25.4.03

Adresse:
Oberlandesgericht Köln – Reichenspergerplatz 1 – 50670 Köln
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10 – 15 Uhr | Samstag den 5.April 11 – 15 Uhr

Foto: Copyrigth,Leiko Ikemura

825.000 Euro für zeitgenössische bildende Kunst


Am 8.2.07 hat die Stiftung Kunstfonds 55 Stipendien und Projektzuschüsse aus fast 1.700 Bewerbungen ausgewählt und insgesamt 825.000 Euro bewilligt. Außerdem wurde der mit 25.000 EUR dotierte HAP-Grieshaber-Preis der VG Bild-Kunst an Gert & Uwe Tobias vergeben.

Mitglieder der Vergabejury waren Yilmaz Dziewior, Klaus Gerrit Friese, Klaus von Gaffron, Werner Haypeter, Barbara Henning, Rosa Loy, Bjørn Melhus, Carina Plath, Thomas Rentmeister, Karin Sander, Aurel Scheibler, Anna Tretter, Dagmar Varady, Anna Werkmeister, Georg Winter, Andrea Zaumseil.

Die Stiftung Kunstfonds ist eine unabhängige, bundesweit agierende Fördereinrichtung, deren Gremien mehrheitlich aus bildenden Künstlern/innen bestehen. Ihre finanziellen Mittel im Jahr 2007 erhält die Stiftung mit 1 Million Euro von der Kulturstiftung des Bundes; weitere rund 200.000 Euro kommen von der VG Bild-Kunst.


Programm A für EinzelkünstlerInnen und Künstlernachlässe


ARBEITSSTIPENDIEN (je 16.000 Euro)
1.429 Anträge, 42 Förderungen

Marijanca Ambos, Tjorg Douglas Beer, Shannon Bool, Andreas Bunte, Stefan Burger, Natalie Czech, Katja Davar, Michaela Eichwald, Robert Elfgen, Stephan Fritsch, Anett Frontzek, Ute Fründt, Dani Gal, Paule Hammer, Betram Haude, Frank Hesse, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Svenja Kreh, Claudia Kugler, Skafte Kuhn, Ulrike Kuschel, Alexander Lieck, Tea Mäkipää, Philip Metz, Karolin Meunier, Daniel Müller-Friedrichsen, Heinz Pfahler, Inken Reinert, Reinigungsgesellschaft, Michael Reisch, Ritchie Riediger, Les Schliesser, Eske Schlüters, ‚Jochen Schmith’, Dirk Stewen, Mathilde ter Heijne, Till Velten, Ina Weber, Christoph Wedding, Annette Wehrmann, Tobias Zielony, Andreas Zybach


PROJEKTZUSCHüSSE
209 Anträge, 8 Förderungen

Sonja Alhäuser (12.000 Euro)
Eva & Adele (16.000 Euro)
Nina Fischer / Maroan El Sani (9.000 Euro)
Jana Gunstheimer (12.000 Euro)
Stefan Löffelhardt (9.000 Euro)
Michael Sailstorfer (12.000 Euro)
Kai Schiemenz (12.000 Euro)
Clemens von Wedemeyer (20.000 Euro)

KONSERVIERUNGSMASSNAHMEN FüR MEDIENARBEITEN
7 Anträge, 3 Förderungen

Helga Fanderl (10.000 Euro)
Ulrich Gutmair / convex tv. (10.000 Euro)
Antonia Lerch (4.500 Euro)

ERARBEITUNG VON WERKVERZEICHNISSEN
32 Anträge, 2 Förderungen

Katharina Behling: Heinz Behling (12.000 Euro)
Anna Bohrmann: Karl Bohrmann (15.000 Euro)

weitere Infos: kunstfonds.de






Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image



Virtual Insanity

Mit Virtual Insanity erobert Jamiroquai 1996 die internationalen Charts. Ein Song, der den Einzug einer neuen Ära begleitet, weil er sie vokal und tonal einfängt weiter


Hans Hartung. Malerei als Experiment – Werke von 1962 - 1989

Nur noch bis 19.8.2018: Hans Hartung im Kunstmuseum Bonn weiter

P-A-N-T-S-D-O-W-N

Der Dortmunder Kunstverein zeigt sich desolat in einem Zustand zwischen Auf- und Abbau, der Ausstellungsbetrieb scheint eingestellt. weiter


Gerhard Richter. Abstraktion

Gerhard Richters Werk ist in großen Retrospektiven gewürdigt worden: 2002 widmete ihm das Museum of Modern Art, New York, eine Einzelausstellung. ...(Sponsored Content) weiter

Der Begriff - Aneignung - in Texten zur zeitgenössischen Kunst

Aneignung und Sampling bilden, Aneignung und Weitergabe von, Aneignung, Neukombination, Aneignung, Rekombination, Wiederholung, Aneignung, Umformung , Aneignung, Verschwinden,Aneignung, Wiederholung, Reenactment, Narrativ, Reportage weiter



Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2018

2018 findet der „Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen“ zum 46. Mal statt. weiter

Regina Barunke wird neue Direktorin der GAK

Zum 1. Januar 2019 übernimmt Regina Barunke die kuratorische Leitung der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen. weiter



Anna Boghiguian

Mit der Ausstellung Anna Boghiguian setzt das Museum der Moderne Salzburg seine erfolgreiche Reihe von Premieren herausragender Künstlerinnen fort, und ermöglicht erneut einen transkulturellen Austausch mit Sichtweisen, die über gängige westliche und oft eurozentristische hinausgehen. weiter


Magische Farben in Amberg. Große Hundertwasser-Ausstellung

Wer leuchtende Farben liebt, sollte in diesem Sommer unbedingt einen Besuch in Amberg einplanen.
(Sponsored Content) weiter


Alina Szapocznikow Menschliche Landschaften

Diesen Sommer präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden in zwei ihrer großen Oberlichtsäle die bisher umfassendste Werkschau der polnischen Künstlerin Alina Szapocznikow (1926-1973) im deutschsprachigen Raum. weiter

Rundgang 2018 an der Kunsthochschule für Medien Köln

Vier Rundgang-Tage mit über 150 aktuellen Arbeiten von Studierenden und Diplomand*innen in Ausstellungen, Filmprogrammen, Konzerten, Lesungen, Performances sowie mit Einblicken in künstlerische Prozesse in Werkstätten und Laboren. weiter


Dan Flavin, Untitled (for Ksenija) 1994 - Marcia Hafif, Films (1970 - 1999)

Dan Flavin (1933–1996) entwickelte eigens für die Eröffnungsausstellung die Installation Untitled (for Ksenija), 1994. Das Spätwerk bekräftigt Flavins fortwährende künstlerische Beschäftigung im Spannungsfeld von Lichtkunst und Architektur auf eindrückliche Weise. weiter

Vergabe des DAAD-Preises für ausländische Studierende 2018 an Anja Zhukova

Der DAAD‐Preis ehrt ausländische Studierende für herausragende Leistungen und interkulturelles Engagement. weiter

Jakob Baum erhält den Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse 2018

Der Preisträger ist Absolvent der Studienrichtung Bildhauerei/Figur. Anerkennungen erhalten Jantje Almstedt (Keramik), Lisa Kohl (Bildhauerei/Metall) und Hanna Müller-Kaempffer (Textile Künste). weiter


Auf der ganzen Linie! Zur Expansion der Zeichnung

Im Zentrum der Schau steht die Frage, was eine Linie alles sein kann. Damit widmet sich die Ausstellung einem der lebendigsten künstlerischen Ausdrucksmitteln der letzten Jahrzehnte überhaupt – der Zeichnung. weiter


David Claerbout

Die Sommerausstellung im Kunsthaus Bregenz widmet sich dem Belgier David Claerbout. Claerbout gehört zu den renommiertesten und wichtigsten Videokünstlern weltweit. weiter

Findungskommission für documenta 15 steht fest

Die Findungskommission wird bis Anfang 2019 eine künstlerische Leitung für die 15. Ausgabe der documenta benennen. weiter


Daniel Birnbaum verlässt Moderna Museet in Stockholm

Daniel Birnbaum verlässt das Moderna Museet in Stockholm und wechselt zu Acute Art in London. weiter



Ausstellung »Durch den schalldichten Vorhang. Das Experimentalstudio des Polnischen Rundfunks«

Das Experimentalstudio des Polnischen Rundfunks (PRES) wurde 1957 in Warschau gegründet und hatte als größte Plattform für die freie Meinungsäußerung im Ostblock einen hohen symbolischen Wert. weiter


Olaf Nicolai. There Is No Place Before Arrival

Nicolai arbeitet mit verschiedenen Materialien und schafft konzeptionelle Werke von großer inhaltlicher und sinnlicher Dichte. Er entwickelt vielfältige interdisziplinäre Projekte, die die elementaren Erfahrungen von Raum, Zeit und Körperlichkeit thematisieren. weiter