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Matthew Ritchie - Portikus, Frankfurt (9.07.- 21.08.2005)

matthew-ritchie
Eingabedatum: 06.07.2005

bilder

In der Ausstellung "We want to see some light" zeigt Matthew Ritchie
skulpturale Zeichnungen und Bilder, die nicht nur auf bestimmte Glaubenssysteme bezogen sind, sondern die auch von der Pop-Kultur abstrahieren.

" Die scheinbar hoffnungsvolle Aussage "Wir wollen etwas Licht sehen" erscheint groß auf einem Lichtkasten Matthew Ritchies, der in einem der zentralen Fenster der Ausstellungshalle installiert ist. Es ist typisch für Ritchies Arbeiten, dem Betrachter eine bestimmte Interpretation von Glauben bereitzustellen: Der Künstler schlägt einen provokativen und ambitionierten Verlauf einer Handlung vor, der die Frage aufwirft, inwiefern seine künstlerischen Arbeiten gleichzeitig die Gesamtheit aller möglichen Glaubenssysteme des Universums repräsentieren und kohärent erscheinen lassen können.

Die aktuelle Ausstellung stellt eine Fortführung dieser Tätigkeit dar - Ritchie schafft skulpturale Zeichnungen und Bilder, die nicht nur auf bestimmte Glaubenssysteme bezogen sind und verweisen, sondern die gleichzeitig auch von der Pop-Kultur abstrahieren. Wenn die Arbeiten untereinander auch unzusammenhängend zu sein scheinen, verbindet doch eine Art Meta-Narration die einzelnen Teile und bietet eine scheinbar abgeschlossene ‚Geschichte’. Als ein Ergebnis eben dieses Bestehens auf Abgeschlossenheit weist diese totalisierende Art von Geschichte oft einen Anflug von biblischen Obertönen auf: So ruft der Titel der Ausstellung beispielsweise die himmlischen Worte "Es werde Licht" in Erinnerung.

Eine der Arbeiten im Portikus ist das Resultat eines Workshops, der mit Studentinnen und Studenten der Frankfurter Städelschule durchgeführt wurde. In dem Workshop stellte Ritchie die Frage: "Ist es möglich, ein verlässliches Visualisierungssystem zu konstruieren, dass alle relevanten Bezugspunkte für ein modernes menschliches Leben beinhaltet?" Und er führte den Gedanken noch weiter, indem er fragte: "Würde ein solches System wie ein Gefängnis erlebt werden oder wäre es befreiend?" Die Künstlerinnen und Künstler der Städelschule reagierten mit dem für sie charakteristischen Enthusiasmus und verwandelten eine scheinbar unlösbare Aufgabe in eine konzeptuelle und gedankenreiche Zeichnung, die dann zum Rahmen für die Arbeit wurde.

Ritchie trat 1995 mit einer Ausstellung wieder in die New Yorker Kunstszene ein, nachdem er für einige Jahre als Gebäudeaufseher gearbeitet hatte. Damals zeigte er eine Arbeit, in der er sich mit Prozessen des kartographischen Erfassens und Einteilens und mit Glaubenssystemen beschäftigte. Damit war der Beginn gemacht für eine rege Ausstellungstätigkeit, ...." (Presse Portikus)


Abbildung: Copyright Matthew Ritchie

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag 11 - 18 | Mittwoch 11 - 20

PORTIKUS im Leinwandhaus | Weckmarkt 17 | 60311 Frankfurt am Main |
Tel: +49 (69) 219987-60

portikus.de

ch






Daten zu Matthew Ritchie:

- Art Basel 2013

- Art Basel Hong Kong 2014

- art basel miami beach, 2014

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Solomon R. Guggenheim Collection

- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien

Weiteres zum Thema: Matthew Ritchie



"Rückkehr ins All " - Hamburger Kunsthalle (23.09.05 - 12.02.06 )


Unter dem Titel "Rückkehr ins All" beleuchten die Hamburger Kunsthalle und das Siemens ArtsProgram unterschiedliche Positionen der aktuellen Kunst zumThema Weltraum. Im Rahmen dieser Ausstellungskooperation präsentieren 20 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, von denen nahezu die Hälfte für diese Ausstellung entworfen und realisiert wird.

Seit den 90er Jahren kommtes zu einer Wiederentdeckungund Neubewertung des Themas Weltall. Dabei knüpfen die Künstler an ihre historischen Vorläufer aus den 60erJahren an und distanzieren sich zugleich von ihnen: Von der Entsendung des sowjetischen Satelliten Sputnik in die Erdumlaufbahn(1957) bis zur erfolgreichen Landung der amerikanischen Mondfähre Eagle auf dem Mond (1969) hatte das Thema eine ganze Künstlergeneration in seinen Bann gezogen. Mit dem Erreichen des Mondes verflachte jedoch das stark utopisch geprägte Interesse der Künstler, und eine Phase der Ernüchterung setzte ein. Die aktuellen Arbeiten in der Ausstellung "Rückkehr ins All" erweisen sich als pragmatischer und zugleich gebrochener als ihre optimistisch gestimmten Vorläufer.
...
In der Kunst seit den 90er Jahren lässt sich darüber hinaus beobachten, dass die Künstler eine Distanzebene zwischen Thema und Werk einziehen, da der ungebrochene utopische Weg der 60er Jahre heute nicht mehr gangbar ist. Diese Distanz erzielen die Künstler durch die Referenz auf ältere Formen der künstlerischen Auseinandersetzung oder durch den humorvollen Umgang mit dem Thema Weltall. (Presse / Kunsthalle Hamburg)

Künstlerliste: Oliver van den Berg, Glenn Brown, Björn Dahlem, Beate Engl, Sylvie Fleury, Damien Hirst, William Kentridge, David Krippendorff, Ulrich Lamsfuß, Mars Patent, Bjørn Melhus, Angelika Middendorf, Aleksandra Mir, Marko Peljhan, Matthew Ritchie, Thomas Ruff, Tom Sachs, Michael Sailstorfer, Janek Simon, Jane & Louise Wilson

Kuratoren Christoph Heinrich, (Hamburger Kunsthalle), Markus Heinzelmann (Siemens Arts Program)

Abbildung: Sylvie Fleury, First spaceship on Venus (avec Etienne Bossut), 1996, © Photo: I. Kalkkinen, Genève et Mamco, Genève

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr, Montag geschlossen

Hamburger Kunsthalle | Glockengießerwall | 20095 Hamburg Telefon ++49 (0) 40 428 131 200

www.hamburger-kunsthalle.de





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