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Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Eingabedatum: 01.04.2002

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)

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Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus erg├Ąnzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien st├Ąrker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum f├╝r die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, w├Ąhrend K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der D├╝sseldorfer Altstadt. Das Geb├Ąude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem d├Ąnischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 er├Âffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeurop├Ąischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der franz├Âsischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Au├čerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgr├Â├čten Besitz des K├╝nstlers in Deutschland. Die europ├Ąische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 l├Ądt die Kunstsammlung in unregelm├Ą├čigen zeitlichen Abst├Ąnden internationale K├╝nstler zur Herstellung einer neuen Arbeit f├╝r die gro├če Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell f├╝r diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. ÔÇô 15.09.02

Parallel zur Er├Âffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
F├╝r die gro├če Ausstellungshalle hat der K├╝nstler eine tonnengew├Âlbte, helle Passage von 33 m L├Ąnge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in ├Ąu├čerster Reduktion zitiert und daraus ein ┬źanderer┬╗ Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 D├╝sseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

├ľffnungszeiten: Di ÔÇô Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 ÔÇô befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten St├Ąndehaus, im S├╝den der D├╝sseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Geb├Ąude war 1880 als St├Ąndehaus f├╝r die Versammlung der Provinzialst├Ąnde von dem sp├Ąteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. F├╝r K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der f├╝r museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgew├Âlbe, St├╝tzen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein urspr├╝ngliche Dimension von 1880, w├Ąhrend das ├Âstliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf gef├╝hrt wird. Eine Glaskuppel ├╝berspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der b├╝hnenartigen Mittelfl├Ąche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm erg├Ąnzen.

Damit verf├╝gt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ├╝ber ein zweites Haus in D├╝sseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu ├╝berdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenit├Ąt und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der k├╝nstlerischen Medien statt.

Die Er├Âffnungspr├Ąsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielf├Ąltiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein gro├čes Skulpturenensemble von Thomas Sch├╝tte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Ma├čgebliche Unterst├╝tzung erf├Ąhrt die Gr├╝ndungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu z├Ąhlen unter anderen k├╝nstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans geh├Âren.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen tr├Ągt zu einer zus├Ątzlichen St├Ąrkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (K├Âln) sowie von Gaby und Wilhelm Sch├╝rmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich au├čerdem ein weiterer Raum, f├╝r Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
St├Ąndehaus 1
40217 D├╝sseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

├ľffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.






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