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Louise Bourgeois "La famille", Kunsthalle Bielefeld (12. 03.-05.06.06)


Eingabedatum: 27.02.2006

bilder

Die Angst, nicht als Junge, sondern als unerwünschtes Mädchen auf die Welt gekommen zu sein, die Angst, nicht gebraucht zu werden, die Angst, im konfliktreichen Leben der Eltern als bloße Schachfigur zu dienen, die Angst schließlich, als Ehefrau, Mutter und Künstlerin zu versagen: Louise Bourgeois, 1911 in Paris geboren, studierte zuerst an der Sorbonne Mathematik und Geometrie, um ab 1936 mehrere Pariser Kunstschulen und Künstlerateliers zu besuchen. An der Ecole du Louvre belegte sie das Fach Kunstgeschichte. Für ihren Ehemann Robert Goldwater, einen Kurator am Museum of Modern Art, verließ sie 1938 ohne Studienabschluss die Heimat und ging nach New York. 1940 adoptierten beide ihren ersten Sohn, Michel, bis 1941 gebar sie selbst zwei Söhne, Jean-Louis und Alain. Ihr künstlerisches Werk, anfangs vor allem Gemälde zum Thema Familie, die in erheblicher Zahl zum ersten Mal in Bielefeld gezeigt werden, kreist nahezu ausschließlich um die Angst, mit ihrer Rolle nicht fertig zu werden. Es gibt die Frau als Körper ohne Arme, der ein Haus auf den Kopf gestülpt ist. Ihr Bildraum ist schmal und hoch, so dass sie sich nicht setzen und ausruhen kann. Die Kinder selbst und alle Familienmitglieder werden zu Beginn ihrer bildhauerischen Arbeit als Pflöcke, die schicksalhaft im Boden stecken, dargestellt. Die Körper weisen Fenster und Durchblicke auf, gelegentlich tragen sie Päckchen. Als »Personnages«, wie sie sie nennt, wirken sie stumm und gelähmt. 1968 entsteht »Fillette«, eine penisartige Latexform, die von einem Metalldraht durchbohrt von der Decke hängt. Mit »Destruction of the Father«, einem von Stoff umhüllten, mit Latex überzogenen Altar, geht sie ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes auf theatralische Weise dem väterlichen Element in ihrem Leben nach. Später entstehen die »Cells«, große metallische Räume, in denen ihre Kindheit dargestellt wird. (Presse | Kh Bielefeld)

Abbildung: Louise Bourgeois, SEVEN IN BED, 2001, Fabric, stainless steel, glass and wood, 68 x 33 1/2 x 34 1/2"; 172.7 x 85 x 87.6 cm. Courtesy Galerie Karsten Greve, Köln and Cheim & Read, New York, Photo: Christopher Burke

Öffnungszeiten
täglich 11:00-18:00
Mi 11:00-21:00
Sa 10:00-18:00
montags geschlossen

Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Str. 5
33602 Bielefeld
0521-329995017

kunsthalle-bielefeld.de

ch
Daten zu Louise Bourgeois:


- *1911 in Paris, France.

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art cologne 2015

- art cologne 2015

- Beaufort 2006

- Biennale Venedig 2007

- Brucennial, 2014

- Das achte Feld, Köln

- Das imaginäre Museum, 2016

- documenta 11, 2002

- documenta 9, 1992

- Flick Collection

- Frieze London 2016

- Gwangju Biennale, 1997

- Istanbul Biennial 2017

- Istanbul Biennial, 1997

- KIAF 2016

- Kukje Gallery

- Lebenszeichen - Kunstmuseum Luzern

- Manifesta 10, 2014

- MoMA Collection

- Museo Reina Sofía, Collection

- Preistraeger Praemium Imperiale Sculpture

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- Sammlung F.C. Flick

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