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VIDEONALE 11 - Festival für zeitgenössische Videokunst, Kunstmuseum Bonn (15.3.-15.4.07)


Eingabedatum: 27.02.2007


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Rot, erotisch, animalisch, changierend zwischen Glamour und Kanibalismus - so offenbart sich der monitorfüllende Mund mit den makellos weißen Zähnen. Die Arbeit der in England lebenden Videokünstlerin Lia Anna Hennig ist eine von fünfzig Positionen, die die VIDEONALE 11 vom 15. März bis 15. April 2007 im Kunstmuseum Bonn präsentiert. Neben neuen Videoarbeiten u.a. von Jeanne Faust, Christoph Girardet oder Mischa Kuball stehen Werke von jungen Künstlern wie etwa dem Japaner Hideyuki Tanaka, der die skurrilen Riten um eine gottgleiche Figur namens Jappy zeigt, oder dem Franzosen Jean-Gabriel Périot, der die öffentliche Bestrafung von französischen Frauen, denen eine Affäre mit deutschen Männern während des Krieges nachgesagt wurde, untersucht.

"Wir wollen die ganze Bandbreite von Videokunst heute zeigen. Uns interessiert vor allem der Appeal des Gegenwärtigen. Auffällig ist die ungeheure Vielfalt der eingereichten Arbeiten: Narrative und dokumentarische Positionen, Clips, Animation und Zeichentrick, politische Videos, rein am Formalen interessierte Werke, Performance-Video. Eine interessante Strömung sind in diesem Jahr Videos von Künstlerinnen und Künstlern mit Migrationshintergrund: Noch nie hatten wir so viele Arbeiten von Künstlern, deren Namen auf den ersten Blick so gar nicht zum Land, in dem sie wohnen, passen wollen", so Georg Elben, Kurator der VIDEONALE 11.

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Zur Eröffnung der VIDEONALE 11 am 14. März 2007 wird eine herausragende künstlerische Arbeit mit dem mit 5.000 Euro dotierten VIDEONALEPREIS ausgezeichnet.

Als Fortsetzung der monatlich stattfindenden Reihe ELEKTRONENSTRÖME behandelt das umfangreiche Rahmenprogramm der VIDEONALE 11 theoretische und praktische Aspekte des Themas Videokunst: Workshops, Experten-Vorträge und künstlerische Statements thematisieren die Besonderheiten von Video als künstlerischem Medium in Bezug zu anderen Medien der bildenden Kunst. U.a. stehen in diesem Jahr Fragen des Copyrights sowie deren Auswirkungen auf Ausstellungen und Sammlungen zur Diskussion. Mit dem Konzept der Video:Dialoge hat der Besucher die Möglichkeit, mit Studenten der Kunstgeschichte die Werke im individuellen Gespräch zu diskutieren.
... (Presse / Kunstmuseum Bonn)

Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
Tel. 0049 228 77 62 86

Rahmenprogramm, unter: videonale.org

ch








Weiteres zum Thema: Videonale



Christian Jankowski im Kunstmuseum Bonn (27.11.04-2.1.05)


"Christian Jankowski beschäftigt sich seit seinem Studium an der Hamburger Kunstakademie mit visuellen Unterhaltungsmedien. Er ist 1999 mit seinem spektakulärem Beitrag >Telemistica< zur Biennale in Venedig bekannt geworden, bei dem der Künstler mit sehr rudimentären Sprachkenntnissen im italienischen Fernsehen anruft, um nach seinem Erfolg bei dieser prestigeträchtigen Großausstellung zu fragen.
Mittelpunkt der Ausstellung im Kunstmuseum Bonn ist eine vollständig ausgestattete Karaokebar mit dem Titel >The day we met< (2003). Die Besucher können aus Tausenden gespeicherter Musikstücke ihre Lieblingssongs auswählen und auf einer kleinen Bühne live singen, zur entsprechenden Originalmusik mit begleitenden Videoclips, in denen Jankowski zusammen mit professionellen koreanischen Schauspielerinnen die Hauptrolle spielt.
Außerdem zu sehen ist die Arbeit >No one better than you< (2004), ein Musikvideo für die spanische Kultband Fangoria, das Performance-Video >Ebbe in der Freiheit< (1992), in dem Jankowski zusammen mit Silvana Toneva, Bianca Schönig und Rüdiger Salzmann in Konkurrenz zu einer ABBA-Revivalband auf die Bühne tritt, und die Installation >Lets get physical / digital< (1993), ein Internetchat, der von per EMail gecasteten Personen nachgespielt wurde." (Quelle: Kunstmuseum Bonn)

Eine Veranstaltung der Videonale e.V. in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn.

Infos zur Videonale: videonale.org

Öffnungszeiten: Di - So 10-18 Uhr | Mi 10-21 Uhr

Ausstellungsdauer: 27.11.2004-2.1.2005

Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn | Friedrich-Ebert-Allee 2 | 53113 Bonn | Tel. +49 (0)228 77 62 86

Kunst und Kino - Videokunst heute, K21 Düsseldorf (27.08.05 11.30 - 17.30 Uhr)


Samstag, 27.08.2005 von 11.30 bis 17.30 Uhr

11.30 bis 12.30 Uhr: Führung
Bildmedien und Medienbilder - Werke von Thomas Ruff, Tony Oursler u.a. (Isabelle Malz)

11.30 bis 12.30 Uhr: Führung für Kinder ab 7 Jahren
Videokunst - Bilder in Bewegung (Julia Vollmer)

12.30 bis 13.30 Uhr: Führung
Zeit und Raum - Werke der Videokunst von Nam June Paik, Rodney Graham u.a. (Isabelle Malz)

12.30 bis 14.30 Uhr: Offene Werkstatt für Kinder ab 7
Bilder am laufenden Band (Julia Vollmer)

13.30 bis 14.00 Uhr: KunstTipp am Mittag
Eija-Liisa Ahtila, Talo / Haus (Isabelle Malz)

14.30 bis 15.30 Uhr: Führung
Das erzählerische Moment - Videoarbeiten von Eija-Liisa Ahtila, Steve McQueen u.a. (Isabelle Malz)

15.30 bis 16.30 Uhr: Vortrag
Zwischen Kino und Museum. Videokunst heute
Georg Elben (Kunsthistoriker, Leiter der Videonale Bonn)

16.30 bis 17.30 Uhr: Podiumsdiskussion
Kunst und Kino - ein Gespräch über Eija-Liisa Ahtila und Steve McQueen
Ilka Becker (Kunstwissenschaftlerin, Universität Köln), Georg Elben (Kunsthistoriker, Leiter der Videonale Bonn), Daniel Kothenschulte (Filmkritiker Frankfurter Rundschau) und Doris Krystof (K21)

Der Studientag wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der WestLB.

Die Teilnahmegebühr ist im Eintrittspreis enthalten:
6,50 EUR, erm. 4,50 EUR. Keine Anmeldung erforderlich.
Informationen unter 0211.8381-642, k21.bildung@kunstsammlung.de, Regula Erpenbach.

Weitere Informationen sind im Pressebüro erhältlich:
K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus
Sven Bergmann · Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ständehausstraße 1 · 40217 Düsseldorf
Tel.(0211) 8381-630 · Fax(0211) 8381-601
Email: bergmann@kunstsammlung.de · kunstsammlung.de