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Tempelschätze des heiligen Berges Daigo-ji – KAH Bonn (25.4. - 24.8.08)


Eingabedatum: 17.04.2008


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Tempelschätze des heiligen Berges Daigo-ji - Der Geheime Buddhismus in Japan

Erstmals sind die großartigen Tempelschätze eines der ältesten Klöster Japans in Deutschland zu sehen: Daigo-ji. Die Ausstellung zeigt 190 herausragende Werke, darunter großformatige Skulpturen, wertvolle Gemälde und Bildrollen, kostbare Lackarbeiten, kunstvolle Kalligraphien, Sutren - die heiligen Schriften des Buddhismus - und historische Dokumente. Sie sind nicht nur als Kunstobjekte zu bewundern, sondern werden auch als Gebrauchsgegenstände einer heute noch praktizierten Religion dargestellt. Die Ausstellung gibt eine Einführung in den japanischen Shingon-Buddhismus und zeigt das Bergkloster Daigo-ji als einen Kulturträger ersten Ranges. Sie zeigt auf, wie sich die Hauptwege der Religion in Kunst und Geschichte widerspiegeln. Die ungewohnte Bildersprache des esoterischen Buddhismus wird in ihrem Bezug zur Glaubenslehre, in der Entstehung ihrer Symbolik und in ihrer rituellen Bedeutung verständlich gemacht. Die Klosteranlage Daigo-ji auf dem Berg Kasatori im Süden von Kyoto blickt auf eine über 1100 währende Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung im Jahre 874 nach Chr. hat sie sich bis in unsere Zeit als eines der bedeutendsten religiösen Zentren erhalten. Das Kloster Daigo-ji war seit jeher nicht nur ein Zentrum für Studien der buddhistischen Religion, sondern auch der Philosophie und der Medizin. Das religiöse Charisma der Mönche kommt in einer Vielzahl von Legenden und Mythen zum Ausdruck. Die politische Bedeutung, die der Tempel und Wallfahrtsort durch seine langjährige Geschichte bewahrt hat, wird in seiner Architektur und in seiner Sammlung durch eine große Anzahl von Objekten sichtbar.
Pressesprecherin
Maja Majer-Wallat

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland,
Friedrich-Ebert-Allee 4,
53113 Bonn,
Telefon 0228-9171-204/5/6

kah-bonn.de



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