Neue Preisträgerin des Kunstpreises blauorange 2008 steht fest: Kitty Kraus


Eingabedatum: 01.07.2008


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Die Preisträgerin des Kunstpreises der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blauorange 2008 ist die in Berlin lebende Künstlerin Kitty Kraus (geb.1976 / Heidelberg). Der mit 20.000 Euro dotierten Preis ist außerdem mit einer Ausstellung im Kunstverein Heilbronn, die vom 7. November bis 12. Dezember 2008 zu sehen sein wird, sowie mit einem monografischen Katalog verbunden.

Die Skulpturen und Installationen von Kitty Kraus bestehen aus Materia­lien wie Glas, Neonröhren, Glühlampen, Stoff, Teer oder Tinte. Geometrische und kubische Formen werden durch Licht­brechung, Schmelzen oder Zerspringen des Materials aufgelöst. '

Für Kitty Kraus bildet der Ansatz zur gezielten Dekonstruktion, zur Befragung von Grundlagen und Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparats, eine Grundlage ihrer Arbeiten.
In ihren Installationen gibt sie zahlreiche Verweise auf die Kunstgeschichte des 20.Jahrhunderts, gleichzeitig setzt sie Raum und Fläche in eine neues Spannungsfeld.

Nominiert für den Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blauorange 2008 waren neben Kitty Kraus die Künstlergruppe FORT (Jenny Kropp, Anna Jandt, Alberta Niemann, Claudia Heidorn), Adrian Lohmüller, Sophie Oldenbourg und Monika Stricker.

Der Jury unter der Leitung von Loers gehören sechs Vertreter von Kunstvereinen an: Marius Babias - Neuer Berliner Kunstverein n. b. k., Justin Hoffmann - Kunstverein Wolfsburg, Matthia Löbke - Kunstverein Heilbronn, Kathleen Rahn - Kunstverein Nürnberg, Christina Vegh - Bonner Kunstverein, Janneke de Vries - Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen.

Ein Video zu Danh Vo, dem letzten blauorange Preisträger, sehen Sie unter: art-in.tv

Abbildung: Kitty Kraus: Preisträgerin des Kunstpreises blauorange 2008, Portrait, Copyright bvr

bvr.de

ch











Daten zu Kitty Kraus:


- Art Basel 2013

- art berlin 2017

- Halle für Kunst Lüneburg 2015

- Heidelberger Kunstverein

- Kunstverein Heilbronn

- Kunstverein, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen

- Montevideo Biennale 2013

- nbk Berlin

- Preisträger 2008, blauorange

- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Kitty Kraus



Klara Liden erhält den Kunstpreis blauorange 2010


Die diesjährige Preisträgerin des blauorange-Kunstpreises, der jährlich von den Volksbanken und Raiffeisenbanken vergeben wird, ist die schwedische Künstlerin Klara Lidén (1979 geb. Stockholm / lebt in Berlin). Sie studierte Architektur und Kunst in Stockholm und Berlin.

Klara Liden erhält neben der Preissumme von 20.000 Euro eine Einzelausstellung im Bonner Kunstverein (18.11.2010-16.1.2011), dazu erscheint ein Katalog.

"Mit ihren Installationen aus gefundenen Materialien erobert sie sich Mittel und Orte. Ihre Vorschläge für ein einfaches Leben widersetzen sich allen Normen und Erwartungen. In ihren Performances und Videoarbeiten zieht die leidenschaftliche Rebellin als androgynes Wesen den Zuschauer in ihren Bann. Soziale Konditionierungen durchbricht sie mit hoher Energie und Punkattitüde. Liden bezeichnet sich selbst mal als armselige Architektin, mal als Amateurtänzerin: Am Spreeufer in Berlin baute sie einen alten Bunker zu frei verfügbarem Wohnraum aus, in ihrem bekanntesten Video ´Paralysed` (2003) tanzt sie so wild wie ungelenk durch die Stockholmer U-Bahn."

Jury: Leitung / Veit Loers sowie Meike Behm - Kunstverein Lingen, Kathrin Jentjens - Kölnischer Kunstverein, Frank Motz - ACC Weimar, Katja Schroeder - Westfälischer Kunstverein, Thomas Thiel - Bielefelder Kunstverein, Christina Vegh - Bonner Kunstverein.

Der Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blauorange wurde im Jahr 2007 an Danh Vo vergeben, 2008 an Kitty Kraus und 2009 an Björn Braun.

Abbildung: Klara Liden, Teenage Room (installation view, Venice Biennial Danish and Nordic Pavillion), 2009
Metal, lamp, ax, microphones and speakers, string, spraypaint, wood,
plastic, Dimensions variable
Courtesy the artist and Galerie Neu, Berlin

bvr.de

Ecke Bonk / Kitty Kraus


Zwei Ausstellungen im Heidelberger Kunstverein: der Konzeptkünstler Ecke Bonk mit Werkserien, Installationen und Wunderkammern sowie die für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst nominierte Kitty Kraus mit minimalistisch anmutenden Installationen.

Medienmitteilung:

ECKE BONK

Ein Konzertflügel steht auf einer Bühne in der Halle des Kunstvereins, wie von Geisterhand erklingen einzelne Töne. Die Arbeit "Chaosmos Soundings II / Das Observatorium" macht auf diese Weise kosmische Strahlung sinnlich erfahrbar, denn ein Geigerzähler gibt über einen Computer die radioaktiven Signale an das Instrument weiter. Der Konzeptkünstler Ecke Bonk befasst sich in seinen Arbeiten mit Erklärungsmodellen aus Wissenschaft, Kunst und Philosophie. Mit seinen Werkserien, Installationen und Wunderkammern werden Bedingungen und Zusammenhänge wissenschaftlicher und kultureller Leistungen reflektiert und sinnlich erlebbar gemacht. Der Kunstverein zeigt die Ausstellung anlässlich des 625-jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg.

KITTY KRAUS
Die Ausstellung im Studio wirkt auf den ersten Blick streng, geordnet, unterkühlt. Kitty Kraus verwendet für ihre Arbeiten oft industriell gefertigte Materialien und arrangiert diese zu minimalistisch anmutenden Installationen. Doch es ist nicht primär das Formale, das Kitty Kraus interessiert. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich ihre Inszenierungen als poetische Gebilde, in denen Momente der Fragilität, der Zerstörung, der Auflösung deutlich werden. Nach Stationen im Guggenheim New York und in der Kunsthalle Zürich ist dies die erste Ausstellung in ihrer Heimatstadt.

Abbildung: Kitty Kraus, Ohne Titel, 2008, Installationsansicht | installation view Kunsthalle Zürich, Courtesy Galerie Neu, Berlin

Öffnungszeiten | Di-Fr 14-20 Uhr | Sa-So 11-19 Uhr

Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97
69117 Heidelberg
hdkv.de



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