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Meisterschülerausstellung 2008 - Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (2.10.-30.10.08)


Eingabedatum: 24.09.2008

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Wie in jedem Jahr präsentiert die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig die Arbeiten der besten Absolventen aus dem Meisterschülerstudium. Das Meisterschülerstudium schließt sich an das Studium an, dauert in der Regel zwei Jahre und wird mit der Meisterschülerprüfung beendet. Bewerben können sich Absolventen, die ihr Diplom in der Regel mit "sehr gut" abgeschlossen haben. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 1.10.08 wird außerdem der Preisträger/in des Ars Lipsiensis 2008 bekannt gegeben.

Seit 2007 wird der einmal jährlich verliehene, mit 5.000 EUR dotierte Ars Lipsiensis Preis der Dresdner Bank nicht mehr an Diplomand/innen, sondern an Meisterschüler/innen der HGB Leipzig vergeben. Ein zusätzlicher Anerkennungspreis ist dotiert mit 1.000 EUR.

Abbildung: Frank Höhle, "Dreifachportrait", 2008, c-print, 125x175 cm, Diasec®, gerahmt

Öffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Wächterstr. 11, 04107 Leipzig
Tel. 0341 2135-133

hgb-leipzig.de

ch












Weiteres zum Thema: Ars Lipsiensis



Franziska Holstein gewinnt den Kunstpreis der Sachsen Bank 2012


Franziska Holstein: "o.T. (C3-12)", 4 von 128 Scherenschnitt Collagen, je 30 x 21 cm, 2012

Junge Künstlerinnen und Künstler aus ganz Mitteldeutschland waren zur Teilnahme am Wettbewerb um den Kunstpreis der Sachsen Bank 2012 eingeladen. Die vierköpfige Jury – der Prof. Oliver Kossack (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Ralph Lindner (Kulturstiftung des Freistaates Sachsen), Dr. Petra Roettig (Kunsthalle Hamburg, Galerie der Gegenwart) und Dr. Hans-Werner Schmidt (Museum der bildenden Künste Leipzig) angehörten – entschied sich am vergangenen Montag unter den 92 Einreichungen für die Leipziger Malerin Franziska Holstein.

Franziska Holstein (*1978) beendete 2008 ihr Meisterstudium bei Neo Rauch an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Der fortwährende intensive Arbeitsprozess der letzten Jahren und die Entwicklung von der gegenständlichen Malerei hin zur Abstraktion sind in ihrem Werk deutlich erkennbar. Hat Franziska Holstein in früheren Arbeiten oft Fotografien als Ausgangsmaterial genommen und malerisch interpretiert, so erscheinen sie in ihren aktuellen Gemälden als Siebdrucke im Hintergrund, von dicken Farbschichten überlagert. Die Leinwand wirkt überfüllt mit sich wiederholenden Strukturen, (scheinbaren) Spuren des Arbeitsprozesses und konkreten Mustern, die die kompositorische Konstruktion bis zur Unkenntlichkeit maskieren. Franziska Holstein stört das Geschehen auf der Leinwand mit wissenschaftlicher Genauigkeit.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte "Kunstpreis der Sachsen Bank" wurde 2002 erstmalig ausgelobt. Er wird in zweijährigem Turnus verliehen und konnte sich in kurzer Zeit – mit den bisherigen Preisträgern Tilo Baumgärtel, Ricarda Roggan, Julia Schmidt, Henriette Grahnert und der Künstlergruppe FAMED – überregionalen Ruf erwerben. Mit dem Preisgeld werden eine Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig, der begleitende Katalog und der Ankauf einer Arbeit der Preisträger für die Sammlungen des Museums der bildenden Künste Leipzig finanziert.
Zur Teilnahme um den Kunstpreis 2012 eingeladen waren junge Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst bis einschließlich Jahrgang 1977. Voraussetzungen war ein abgeschlossenes künstlerisches Studium, der Lebensmittelpunkt in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen und die künstlerische Präsenz an einem öffentlichen Ausstellungsort in Mitteldeutschland im Zeitraum 2010/2011. Museen oder Galerien in Mitteldeutschland konnten bis zu zwei Empfehlungen für den Preis einreichen, außerdem waren Eigenbewerbungen möglich.

Die Preisverleihung durch den Vorsitzenden des Vorstands der Sachsen Bank, Prof. Harald R. Pfab, findet anlässlich der Ausstellungseröffnung am 1. Dezember 2012 im Museum der bildenden Künste Leipzig statt.

DIE PREISTRÄGERIN

1978 geboren in Leipzig | 2000–2005 Diplomstudium Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Klasse Prof. Arno Rink | 2005 Ars Lipsiensis, Dresdner Bank, Leipzig | 2005–2008 Meisterschülerin von Prof. Neo Rauch | 2010 Arbeitsstipendium,
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen | 2011 Else-Heiliger-Fonds Stipendium, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin | 2012 Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Columbus, Ohio. Franziska Holstein lebt und arbeitet in Leipzig.

JURY 2012

Prof. Oliver Kossack, Prorektor für Lehre und künstlerische Praxis, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Ralph Lindner, Stiftungsdirektor Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Dr. Petra Roettig, Leiterin Galerie der Gegenwart/Hamburger Kunsthalle
Dr. Hans-Werner Schmidt, Direktor Museum der bildenden Künste Leipzig

PREISVERLEIHUNG/AUSSTELLUNG

Preisverleihung:
1. Dezember 2012, 18 Uhr im Museum der bildenden Künste Leipzig

Ausstellung:
„Kunstpreis der Sachsen Bank 2012. Franziska Holstein“
2. Dezember 2012 bis 2. März 2013

PREISTRÄGER 2002–2010

Tilo Baumgärtel (2002), Ricarda Roggan (2004), Julia Schmidt (2006), Henriette Grahnert (2008), FAMED (2010)

Museum der bildenden Künste Leipzig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jörg Dittmer
Tel.: 0341/21 69 99 14
E-Mail: joerg.dittmer@leipzig. de

Sachsen Bank
Kommunikation
Alexander Braun
Tel.: 0341/22 03 94 05
E-Mail: presse @ sachsenbank. de

http://kunstpreis.sachsenbank.de