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B3 Biennale

Lucy McKenzie - Museum Ludwig, Köln (14.03.-26.07.09)


Eingabedatum: 09.03.2009


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Die Gemälde der 1977 geborenen Künstlerin Lucy McKenzie machen deutlich, wie eine Malerei heute begriffen werden kann, die über die rein ästhetische Erfahrung hinausgeht. Ihre großformatigen Gemälde zeigen Interieurs, die sich auf Entwürfe von Inneneinrichtungen des 19. Jahrhunderts beziehen. McKenzie stellt diese Leinwände wie Theaterkulissen in den Raum auf. Im großen Deckenlichtsaal im Museum Ludwig bringt die Künstlerin nun solche Leinwände mit Trompe l’œil Malerei in eine annähernd sieben Meter lange und acht Meter hohe Holzkonstruktion ein, die von der Empore ebenso wie vom Ausstellungsraum erschlossen werden kann. Die Spannung, die im Werk von McKenzie zwischen angewandter und freier Kunst, Zeichnung und Malerei, Entwurf und annähernd lebensgroßer Leinwand liegt, wird auf diese Weise einmal mehr vorangetrieben.
McKenzie setzt damit auch ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Relevanz von Kunst, die in der Arts and Crafts- Bewegung des 19. und Anfang 20. Jahrhunderts eine besondere Ausprägung erhielt, konsequent fort. Dazu gehört für sie auch die Vorstellung der Künstlerin als Arbeiterin, die sich mit einer, für den entsprechenden Gebrauch selbst entworfener Arbeitskleidung darstellt.

Abbildung:
- Lucy McKenzie, Preparatory Sketch – Ludwighaus 2009. © Lucy McKenzie
- Lucy McKenzie, Untitled, 2002, Acryl and oil on canvas, 300 x 200 cm. © Lucy McKenzie

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 – 18h
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22h
montags geschlossen

Eintrittspreise:
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.
Erwachsene: 9,00 EUR ermäßigt: 6,00 EUR
Familien: 18,00 EUR
Gruppen (ab 20 Personen): 6,50 EUR pro Person
Schulklassen: 3,00 EUR pro Schüler
Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 4,50 EUR (ermäßigt: 3,00 EUR).

Führungen
Führungen per tourguide für Menschen mit Hörbehinderung.
Das Museumsgebäude ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Buchungen: Museumsdienst Köln
Tel: +49-221-22127380/221123468
service.museumsdienst@stadt-koeln.de

Öffentliche Führungen: museum-ludwig.de

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
Fax:+49-221-221-24114

museum-ludwig.de











Daten zu Lucy McKenzie:


- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- Buchholz - Gallery

- Cabinet - Gallery

- Frieze London 2013

- MoMA Collection

Weiteres zum Thema: Lucy McKenzie



Lucy McKenzie. Die Editionen - Museum Ludwig, Köln (Anzeige)


Das Museum Ludwig hat die gesamten Editionen der schottischen Künstlerin Lucy McKenzie (*1977) angekauft und zeigt sie nun in der elften Ausstellung der Reihe „Grafische Sammlung / Museum Ludwig". Für die erstmalige Präsentation des Konvoluts wird die Künstlerin eine Wandbemalung anfertigen.
Die Editionen der jungen schottischen Künstlerin könnten nicht vielseitiger sein. Unter den ca. 50 Objekten befinden sich Linolschnitte und Siebdrucke ebenso wie Poster für Veranstaltungen, Seidenschals, gestaltete Plattencover und ein Kalender. Sie zeugen von Kollaborationen mit anderen Künstlern, von Aktivitäten wie der Gründung einer Bar in Warschau oder ihrem Plattenlabel „Decemberism". In der Gestaltung bezieht sich McKenzie oft auf von ihr geschätze Künstler der 20er und 30er oder der 50er Jahre, beispielsweise auf Käthe Kollwitz oder auf den Comic-Zeichner Hergé. In einer Edition für die Kunstzeitschrift Parkett geht die Identifikation so weit, dass sie ihr Selbstporträt mit der Figur Tintin verschmelzen lässt - allerdings nicht ohne diese Verwandlung frech mit roter Farbe zu kommentieren. Es gehört zu den Besonderheiten des Konvoluts des Museum Ludwig, dass die vier Vorstufen zu dieser Edition vorhanden sind, die Transformation also Schritt für Schritt nachvollzogen werden kann.

McKenzie ist dem Publikum des Museum Ludwig nicht unbekannt. Im Frühjahr 2009 schuf sie im großen Oberlichtsaal mit dem Haus Ludwig eine beeindruckende Installation: Auf drei großen Leinwänden wurde die Fassade eines Hauses in Trompe l´oeil-Malerei wiedergegeben. McKenzie, die diese altmeisterliche Technik perfekt beherrscht, gründete mit der Designerin Beca Lipscombe und dem Illustrator Bernie Reid Atelier, ein Studio für Inneneinrichtungen. Zwei Seidenschals und einige Drucke künden von dieser Auseinandersetzung mit der traditionellen und vor allem angewandten Kunst.

In ihren Editionen kommt McKenzies außergewöhnliche künstlerische Haltung vielleicht am deutlichsten zum Ausdruck: Sie proklamiert keine reine Kunst, sondern nennt sich eine Handwerkerin. Und sie kultiviert nicht ihre Individualität, sondern liebt es, im Team zu spielen. Sie bricht mit den ungeschriebenen Gesetzen der Avantgarde und wird dabei selbst zu einer Vorreiterin ihrer Generation. Das Museum Ludwig ist stolz, die kompletten Editionen dieser außergewöhnlichen Künstlerin zu besitzen und freut sich auf die erste Präsentation.

Ausstellungsdauer: 10.12.2010 bis 26.06.2011

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Telefon +49-221-221-26165
Telefax +49-221-221-24114
E-Mail info@museum-ludwig.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 - 22 Uhr
Montags geschlossen.

Eintritt
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.

Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung 4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich

Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50 Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 5,00 € (ermäßigt: 3,50 €).

An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!

Audioguides: Gebühr von 3,- € für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.

Museumspädagogik
Das Programm des Museumsdienstes im Museum Ludwig
Angelika von Tomaszewski M.A.
Tel 0221/221-23705
museumsdienst@museum-ludwig.de

Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkerhsmittel: Haltestelle/Station Hauptbahnhof für Bahn, U-Bahn und S-Bahn vom Flughafen Köln/Bonn.
Parken: Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe (Am Dom / Groß St. Martin)

Informationen zur Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal.

Lucy McKenzie, Something They Have To Live With


The Stedelijk Museum presents Something They Have To Live With: a new installation by Brusselsbased Scottish artist Lucy McKenzie (b. Glasgow, 1977). It is the artist’s first solo exhibition in Amsterdam. The installation reflects the diversity of McKenzie’s artistic practice, in which painting, craft, fashion, and architecture intertwine in a dynamic relationship. McKenzie transforms the historic building’s IMC gallery (formerly the ‘Hall of Honor’, where all routes in the museum culminate) into a synthesis of contrasting visual forms and modes of presentation. As if browsing in a department store, the visitor can wander past various ‘displays’.

The installation is anchored by two monumental statements. On one side of the gallery, large paintings reproducing geometric patterns from the Alhambra palace in Granada dominate three walls, creating a dazzling juxtaposition of decorative forms. The opposite side of the gallery presents a large model of an
interior of the Villa Müller in Prague by architect Adolf Loos. Painted using the trompe l’œil technique, the walls are treated with illusionistic marbled effect. McKenzie’s pairing of the archetypal Alhambra palace and the Villa Müller invites us to consider monumental, closed structures as spaces where the world within is explicitly separated from the world beyond the walls. She explores how architecture can insidiously influence power relations and sexuality. In both Loos’s Modernist design and the Arabic architecture of the Alhambra, women can lead a confined, sheltered existence, and the female body is both hidden from the world and displayed to a select few.

McKenzie also looks at how exemplary interior design translates to more day to day living and working. This is shown in a series of small, detailed architectural models presented on plinths. In the middle of the gallery, on a folding metal screen and two metal mannequins, McKenzie presents a series of
new fashion designs by Atelier E.B., the label she launched in 2008 with Edinburgh-based textile designer Beca Lipscombe (www.ateliereb.com). This is their second collection in collaboration with local textile industries. Conceptually, the fashion label is rooted in the artists’ shared interest in traditional, small-scale production processes and new ways to engage with both the art and fashion worlds. Clothes engage directly with the human body. It is the journey from the trace presence of dwellers in Unesco protected interiors, via the stylization of fashion mannequins to the artist’s own corporeality itself that is the underpinning theme of the show.
OPENING HOURS
Daily 10 am – 6 pm
Thursday 10 am – 10 pm

Early opening for schools 9 am – 10 pm

Stedelijk Museum Amsterdam
Museumplein 10
1071 DJ Amsterdam, Netherlands

http://www.stedelijk.nl