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Erik van Lieshout: Im Netz - Museum Ludwig Köln (24.4.-23.8.09)


Eingabedatum: 16.04.2009


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Das Museum Ludwig präsentiert eine neue Videoarbeit des niederländischen Künstlers Erik van Lieshout (*1968) sowie Zeichnungen und Gemälde, die während der Produktion entstanden sind. Gedreht hat van Lieshout diesmal in Köln, wo er seit Sommer 2008 lebt. Ausgangspunkt war der Aufstieg und Fall der Kunststadt Köln, der Kunstbetrieb mit seinen Netzwerken und Machtstrukturen, sowie dessen aktuelle Krise. Im Arbeitsprozess geriet das Museum Ludwig selbst aber immer mehr in den Mittelpunkt seines Interesses.


Während er im Museum Ludwig arbeitete und filmte, stieß er auf Piet Mondrians Gemälde Tableau I von 1921, das einzige Bild des niederländischen Künstlers in der Sammlung des Museums. Mondrians Position einer aufs Äußerste reduzierten Malerei warf Erik van Lieshout auf sich selbst und seine eigene künstlerische Praxis zurück. Die Frage nach der Redukion in der Kunst begann ihn immer mehr zu fesseln: Was passiert, so fragt er, wenn das Leben aus der Kunst verschwindet? Wenn nur die Kunst selbst übrig bleibt?

Die Videoarbeiten von Erik van Lieshout zeichnen sich durch eine sehr direkte Herangehensweise aus. Zunächst war er von der Hiphop-Szene inspiriert, begann dann aber verstärkt, Videos zu drehen, in denen er seine eigene Identität erkundet. In diesen Arbeiten gelangt er zu immer neuen Definitionen seiner selbst, indem er Andere und Anderes befragt, indem er sich selbst in Relation zu Gesellschaft und Kunst setzt.

2003 trat Erik van Lieshout zum ersten Mal international in Erscheinung, als er auf der Biennale von Venedig an den Pavillon der Niederlande eine aus rohen Holzlatten gezimmerte Hütte anbaute. 2006 war er auf der Berlin Biennale vertreten und bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen. Außerdem hatte er zahlreiche Einzelausstellungen in Europa und den USA.

Die Ausstellung wurde realisiert mit finanzieller Unterstützung der Mondriaan Foundation, Amsterdam und der Botschaft des Königreichs der Niederlande.

Die Installation wurde im Rahmen der Edition Bewegte Bilder – eine Kooperation des Museum Ludwig mit der Sammlung Rheingold – realisiert.

Abbildung:
- Erik van Lieshout, Untiteld 2009, courtesy the artist
- Erik van Lieshout, Still aus “Im Netz”
- Erik van Lieshout, Untiteld (Ausstellungsplakat zu “Im Netz”) 2009, courtesy the artist

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 – 18h
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22h
montags geschlossen

Eintrittspreise:
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.
Erwachsene: 9,00 EUR ermäßigt: 6,00 EUR
Familien: 18,00 EUR
Gruppen (ab 20 Personen): 6,50 EUR pro Person
Schulklassen: 3,00 EUR pro Schüler
Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 4,50 EUR (ermäßigt: 3,00 EUR).

Führungen
Führungen per tourguide für Menschen mit Hörbehinderung.
Das Museumsgebäude ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Buchungen: Museumsdienst Köln
Tel: +49-221-22127380/221123468
service.museumsdienst@stadt-koeln.de

Öffentliche Führungen: museum-ludwig.de

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
Fax:+49-221-221-24114

museum-ludwig.de


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- Galerie Krinzinger

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- Gwangju Biennale 2006

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