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performIC - Innsbruck (26.-28.6.09)


Eingabedatum: 19.06.2009


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Mit performIC veranstaltet der Verein Innsbruck Contemporary ein dreitägiges Projekt, das "Performative Interventionen" in Innsbruck und Schwaz in den Mittelpunkt stellt.

"Der 2008 gegründete Verein INNSBRUCK CONTEMPORARY ist ein Zusammenschluss von dreizehn Galerien und Institutionen mit dem Ziel, den Standort Innsbruck / Tirol im Bereich der zeitgenössischen
visuellen Kunst und Architektur zu stärken und zu fördern."

PerformIC ist die erste gemeinsame Veranstaltung des Vereins und findet im Rahmen des Innsbrucker Kultursommers 2009 statt.
Vom 26. bis 28. Juni werden zahlreiche Performances zu sehen sein, die sich hauptsächlich mit dem öffentlichen Raum, aber auch mit konkreten Innenräumen auseinandersetzen: "Die einzelnen Beiträge zeigen das vielfältige Spektrum des Performativen und reichen ins Skulpturale, Installative, Fotografische, Filmische und Erzählerische." (Pressebeschreibung)

Teilnehmende Künstler sind: Sara Glaxia, Julia Bornefeld, Tatsumi Orimoto, kozek hörlonski, Marlene Haring, EVA und ADELE, Patrycja German, Matt Mullican, Michael Schuster, Michael Hieslmair, Christian Jankowski, H+T Stegmayer, Michele Di Menna

Die Performances finden an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Umgebung Innsbruck statt.

Fr, 26. Juni: ab 18 Uhr
Sa, 27. Juni: ab 11 Uhr
So, 28. Juni: ab 14 Uhr

innsbruckcontemporary.at

Verena Straub







Daten zu Michele Di Menna:


- abc 2013

- Art Basel 2013

- Fellbach Triennale 2013

- Halle für Kunst Lüneburg 2015

Weiteres zum Thema: Michele Di Menna



Alexandra Leykauf und Michele Di Menna - Kunstverein Nürnberg (20.6.-2.8.09)


In parallel stattfindenden Einzelausstellungen werden zwei Künstlerinnen präsentiert, die sich in ihren multimedialen Installationen und Collagen auf je eigene Art mit thematisch das Theater umgreifenden Momenten beschäftigen: Alexandra Leykauf (geb. 1976, lebt in Berlin) und die Kanadierin Michele Di Menna (geb. 1980, lebt in Frankfurt und Berlin).

Alexandra Leykauf hat sich in den letzten Jahren insbesondere mit der Manipulation von Fotografien beschäftigt, bzw. mit der Frage nach Täuschung und Täuschbarkeit. Häufig nutzt sie das Mittel der Collage als Möglichkeit, um Bildzusammenhänge zu verändern und Bilder zu dekontextualisieren. Für die Ausstellung im Kunstverein Nürnberg hat sie Arbeiten ausgewählt, die um das Thema des Theater- und Kinosaals kreisen:
"So sieht man in der von dem Architekten des Hauses als Forum angelegten ehemaligen Verteilerhalle einen 20 qm großen grob gerasterten schwarz-weiss Plot eines abgebrannten Theaters, dessen schimmernde Eleganz trotz tristem Ereignis als Reminiszenz von einer Welt der erzählten Geschichten als Symbol bestehen bleibt." (Pressebeschreibung)

Ebenfalls bühnenhaft wirkt das Setting, das Michele Di Menna aus Skulpturen, Kostümen, Zeichnungen und Collagen fertigt. Collagen und Texte, sowie filmische und musikalische Quellen bilden den Ausgangspunkt für ihre Performances, die sie zusammen mit anderen Tänzern realisiert. Inspirationsquelle ihrer Arbeit im Nürnberger Kunstverein war ihr Gastatelier in Worpswede und die dortige architektonische Umgebung: "Die Idee des Konstruierens, des Aufbauens - Stein für Stein - wird ebenso in der für den Kunstverein entwickelten Performance, aber auch in weiteren vor Ort entwickelten Skulpturen und Collagen von Michele Di Menna sichtbar werden." (Pressebeschreibung)

Veranstaltungen während der Ausstellung:
So, 21.6. 15 Uhr: Führung mit Kathleen Rahn im Rahmen der Stadt(ver)führungen
Fr, 7.7. 19 Uhr: Vortrag von Alice Koegel (Staatsgalerie Stuttgart) zu Performancekunstprojekten

Abbildung: Michele Di Menna, Because I Must, 2008, Performance-Dokumentation Öffnungszeiten:

Mi-So 14-18 Uhr

Kunstverein Nürnberg
Albrecht Dürer Gesellschaft
Kressengartenstraße 2
90402 Nürnberg

kunstvereinnuernberg.de

Bilder in Bewegung : Künstler & Video_Film


Im Frühsommer 2010 präsentiert das Museum Ludwig eine großangelegte Überblicksausstellung zur Geschichte des Bewegten Bildes in der bildenden Kunst. Das Haus räumt sein komplettes Untergeschoss aus, um seine umfangreiche Film- und Videosammlung den Besuchern erstmals seit 30 Jahren zugänglich zu machen. 55 raumgreifende Installationen mit substantiellen Arbeiten, beispielsweise von Aernout Mik, Mike Kelley und Nam June Paik werden präsentiert, rund 270 Arbeiten werden über Videosichtplätze abrufbar sein.

Erstmals werden die Medien Video und Film nicht getrennt von Kunst- oder Filmwissenschaftlern untersucht, sondern ihre Verschränkung, die um 1968 einsetzt, wird in den Blick genommen. Die gemeinsame Präsentation dieser Medien hat im Rheinland Tradition: so mit der Gründung von XSREEN als Abspielstätte für den Avantgardefilm und die Integration von Filmen in Ausstellungen der bildenden Kunst 1970 im Kölnischen Kunstverein, sowie Nam June Paiks für das Medium Video wegweisende Ausstellung „Exposition of Music, Electronic Television" 1963 in Wuppertal. Viele der Werke, die damals präsentiert wurden, sind anschließend in die Sammlung des Museum Ludwig gelangt.

Außerdem fragt die Ausstellung nach dem Einfluss des Kinos und seiner erzählerischen Strategien, dem Dokumentarische als künstlerische Haltung und dem Verhältnis von Video und Film zum Ausstellungsraum. Der Einfluss des Kinos findet sich in ganz unterschiedlichen Werken, beispielsweise bei Francesco Vezzoli in Form eines vorgetäuschten Filmtrailers, als Collage mit gefundenem Material bei Jonathan Horowitz oder einer in einen anderen Zusammenhang gebrachten Wiederaufführung eines Sketches von Laurel und Hardy bei Clemens von Wedemeyer. Beispiele für das Do-kumentarische als künstlerische Haltung sind u.a. Werke von Renée Green und Jonas Mekas. Es wird aber auch deutlich gemacht, dass Videos um 1968, die lange als Dokumentationen von Aktionen rezipiert wurden, eigentlich eine Eigenständigkeit besitzen, da die Künstler die Medien konzeptionell in ihren Aktionen mitdachten. Das Verhältnis von Video und Film zum Ausstellungsraum reicht von der „kinematografischen Installation", die den Kinoraum mit dem Ausstellungsraum verschmilzt bis zur „Videoskulptur", die Monitore als skulpturale Elemente installiert. Entweder wird der Kinoraum in der Arbeit zitiert, wie z.B. bei Janet Cardiff oder Mark Leckey oder die kinematografische Apparatur wird zum Bestandteil der Installation wie in den Arbeiten von Simon Dybbroe Møller und Edgar Arcenaux. Schließlich sind Installationen zu finden, die einen di-rekten Bezug vom Raum im bewegten Bild zum Ausstellungsraum herstellen, wie bei Aernout Mik und Guy Ben-Ner.

Kuratorin der Ausstellung ist Barbara Engelbach

Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Künstlerliste (Auswahl)
Edgar Arceneaux, John Baldessari, Guy Ben-Ner, Joseph Beuys, Guil-laume Bijl, Klaus von Bruch, Chris Burden, Janet Cardiff, Bruce Conner, Michele Di Menna, Simon Dybbroe Møller, Terry Fox, Valie Export, Jeanne Faust, Jack Goldstein, Renée Green, Birgit und Wilhelm Hein, Georg Herold, Susan Hiller, Ute Hörner & Mathias Antlfinger, Jonathan Horowitz, Boaz Kaizman, Mike Kelley, Ferdinand Kriwet, Mark Leckey, Babette Mangolte, Jonas Mekas, Aernout Mik, Bruce Nauman, Marcel Odenbach, Nam June Paik, Peter Roehr, Martha Rosler, Gerry Schum, Richard Serra, Paul Sharits, Roman Signer, Bill Viola, Hannah Wilke, Mark Wallinger, Clemens von Wedemeyer, Stephen Willats, Anna Witt, u.v.a.

Ausstellungslaufzeit: 29.05.2010 bis 31.10.2010

Abbildungen:
- Bruce Nauman, Art Make up, 1967/1968, Videoinstallation, 40:00 min., © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
- Nam June Paik, Brandenburger Tor, 1992, Videoinstallation mit 217 Monitoren, 290 x 665 x 190 cm, © Nam June Paik, Foto: Rheinisches Bildarchiv, KölnBill Viola, The Greeting, 1995, Video, 10 min. Farbe, Ton, Beamer, Ed. 4/5, Projektion: 282 x 241 cm © Bill Viola, Foto: Kira Perov
- Fischli/Weiss, Büsi (Kitty), 2001, © Peter Fischli/David Weiss

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Telefon +49-221-221-26165
Telefax +49-221-221-24114
E-Mail info@museum-ludwig.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 - 22 Uhr
Montags geschlossen.

Eintritt
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.

Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung 4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich

Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein um 50 Prozent reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 5,00 € (ermäßigt: 3,50 €).

An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!

Audioguides: Gebühr von 3,- € für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.

Museumspädagogik
Das Programm des Museumsdienstes im Museum Ludwig
Angelika von Tomaszewski M.A.
Tel 0221/221-23705
museumsdienst@museum-ludwig.de

Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkerhsmittel: Haltestelle/Station Hauptbahnhof für Bahn, U-Bahn und S-Bahn vom Flughafen Köln/Bonn.
Parken: Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe (Am Dom / Groß St. Martin)

Informationen zur Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal.