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Susanne M. Winterling erhält den Kunstpreis der Stadt Nordhorn 2010


Eingabedatum: 07.07.2010

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Die Künstlerin Susanne M. Winterling (geb. 1970 Rehau / lebt in Berlin) erhält in diesem Jahr den mit 4.500 EUR dotierten Kunstpreis der Stadt Nordhorn. Für Kunstpreis wurden in diesem Jahr sechs KünstlerInnen bzw. Künstlergruppen von Johan Holten, Direktor des Heidelberger Kunstvereins, Susanne Titz, Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach und Holger Kube Ventura, Direktor des Kunstvereins Frankfurt vorgeschlagen.

Biografisches zu Susanne M. Winterling
Die Künstlerin machte ihren Magister in Philosophie und Kunstgeschichte und studierte danach in Hamburg und Braunschweig bildende Kunst. 2005 schloss sie bei Prof. Marina Abramovic als Meisterschülerin ab.
Themen ihrer stets raumbezogenen Arbeiten sind Machtstrukturen, Identität und Persönlichkeit, denen sie sich in Fotografien, Filmen und Rauminstallationen annähert.

Neben dem Preisgeld erhält Susanne M. Winterling eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Nordhorn (1. Oktober bis zum 7. November 2010).

Abbildung: Porträt von Susanne M. Winterling, copyright Städtische Galerie Nordhorn

Städtische Galerie Nordhorn
Vechteaue 2
48529 Nordhorn
Tel. 05921/ 97 11 00
www.staedtische-galerie.nordhorn

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Daten zu Susanne M. Winterling:


- Berlin Biennale 2008

- Contour Biennale 8 2017

- Kunstverein Freiburg

- Kunstverein Lingen

- Kunstverein Lingen 2015

- nature after nature, Kassel, GA, 2014

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

Weiteres zum Thema: Susanne M. Winterling



Little Theatre of Gestures - Museum für Gegenwartskunst Basel (16.5.-15.8.09)


Theater, Repräsentation und Gesten - das sind die drei Begriffe, die im Mittelpunkt der Ausstellung "Little Theatre of Gestures" stehen. Es werden hauptsächlich konzeptuell arbeitende Künstler gezeigt, die sich dem Thema der Gesten, Handlungen und Inszenierungen auf vielfältige Art und Weise nähern.

Als Inspirationsquelle und Ausgangspunkt der Ausstellung wählt die Kuratorin Nikola Dietrich den jamaikanischen Maler Isaac Mendes Belisario(1795-1849), der in seinen Werken die Realitäten der Sklaverei in einer von Aufbruch und Veränderung geprägten Zeit dokumentiert. Seine Bilder sind als Antwort auf die materialistischen Interessen der Land- und Sklavenbesitzenden Elite zu verstehen, zugleich handeln sie von Veränderungen, die in die Umgebung eingebracht werden.
Inspiriert von diesen Darstellungen fokussiert die Ausstellung hauptsächlich moderne künstlerische Positionen, die neue Mittel zur Selbst-Repräsentation formulieren. Bild-Theater des täglichen Lebens spielen dabei genauso eine Rolle wie das Spiel mit der eigenen Identität, die in unterschiedlichen Medien neu kreiert werden kann.

Liste der ausgestellten Künstler:
Kutlug Ataman (geb. 1961 in Istanbul), Isaac Mendes Belisario (geb. 1795 in Kingston, gest. 1849 in London), Iñaki Bonillas (geb. 1981 in Mexico City), Gerard Byrne (geb. 1969 in Dublin), Jay Chung & Q Takeki Maeda (geb. 1976 in Madison und 1977 in Nagoya), Rodney Graham (geb. 1949 in British Columbia), Hilary Lloyd (geb. 1964 in Halifax), Kirsten Pieroth (geb. 1970 in Offenbach) und Susanne M. Winterling (geb. 1970 in Rehau)

Abbildung: Innaki Bonillas, A sombra e o brilho, 2007
74 typewritten texts on paper; 24 b/w kodaliths in lightboxes, each 19.5 x 13 cm (documents), each 30 x 42 cm (Lightbox), Courtesy the artist and gallery ProjecteSD, Barcelona
Photo credit: Innaki Bonillas Archive

Öffnungszeiten:
Di-So 10-17 Uhr

Kunstmuseum Basel
St. Alban-Graben 16
CH-4010 Basel

kunstmuseumbasel.ch

Susanne M. Winterling - Kunstpreisträgerin der Stadt Nordhorn 2010


Der diesjährige Kunstpreis der Stadt Nordhorn geht an Susanne M. Winterling (geb. 1970), die sich in ihren vielfältigen Arbeiten mit gesellschaftlichen Machtstrukturen, vor allem in der Kulturproduktion, auseinandersetzt.

In der Städtischen Galerie Nordhorn hat die Künstlerin einen Parcours aus Fotografien, Collagen, Filmen und Objekten der letzten Jahre entworfen. Filmische Elemente wie einzelne Streifen, Ausschnitte oder isolierte Filmstills spielen eine wesentliche Rolle in Winterlings Arbeiten. Sie wirft damit immer wieder Fragen nach dem Verhältnis von Realität und Inszenierung auf und führt das Kino als perfekte Illusionsmaschine vor.

Die zusammengestellten Collagen, Bildserien und Filmfragmente hinterfragen darüber hinaus die Machtstrukturen innerhalb der Kulturproduktion. Winterling nimmt oftmals weibliche Filmprotagonistinnen, Schriftstellerinnen oder Schauspielerinnen zum Ausgangspunkt ihrer Kunstwerke. Indem sie unbekannte, von der Öffentlichkeit verborgene Seiten dieser Frauenpersönlichkeiten aufzeigt, weist sie auf die subtilen diskriminierenden Machtstrukturen des Kultursystems hin.

Die offizielle Preisübergabe an Susanne M. Winterling findet am Freitag, dem 1. Oktober 2010, um 19 Uhr statt.

Abbildung: Susanne M. Winterling, The system in your hands, 2008/09

Ausstellungsdauer: 2.10.-7.11.10

Öffnungszeiten:
Di-Fr 14-17 Uhr
So 14-18 Uhr
So 11-18 Uhr

Städtische Galerie Nordhorn
Vechteaue 2 (Alte Weberei)
48529 Nordhorn

nordhorn.de