Anzeige
Glanzstuecke

Logo art-in.de Meldungen


nOffice - Markus Miessen, Ralf Pflugfelder, Magnus Nilsson


Eingabedatum: 30.04.2011

Enabling Space

»Demanding Supplies – Nachfragende Angebote« ist eine Ausstellung, die sich in drei Phasen gliedert und verschiedene künstlerische Positionen zum Thema Kunst und Markt präsentiert. Das erste dieser »nachfragenden Angebote« setzt an der räumlichen Ausgangssituation des gegebenen Ausstellungsortes an und fragt, wie die Präsentationsbedingungen von Kunst das spannungsreiche Verhältnis zu ihrem Markt vorbestimmen. Mit einer Reihe von gestalterischen Eingriffen in die Ausstellungssituation des Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg, den »Space Enablers«, lenken nOffice (Markus Miessen, Ralf Pflugfelder, Magnus Nilsson) die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher gezielt auf die Funktionsweisen von Präsentation: Schaufenster, Regalwände, Lichtinszenierung – Techniken, die eine Kunstausstellung durchaus mit der Zurschaustellung gewöhnlicher Waren
teilt, inklusive der scheinbaren Unsichtbarkeit dieser Mittel. Wie aber wirken Ausstellungsarchitekturen und Raumgestaltungskonzepte tatsächlich auf die Wahrnehmung von Kunst ein, generieren sie gar die »feinen Unterschiede« zwischen Kunst und Leben?

Markus Miessen (nOffice) und Andrea Phillips (Goldsmiths, University of London) werden diesen Fragen zum Auftakt von »Demanding Supplies – Nachfragende Angebote« in einem Gespräch nachgehen. Die Skizzierung zweier Forschungsstränge, die in den Folgephasen verflochten werden – wissenschaftlicher Kunstmarkt-Diskurs und die Beziehung zwischen globaler und regionaler Ebene des Kunstfeldes –, leitet weiterführende Untersuchungen zu den Prozessen Wertbildung und Warenförmigkeit der zeitgenössischen Kunst ein. Die Auslobung eines Kunstpreises, des »Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst«, soll schließlich die Auseinandersetzung mit dem Thema Kunstmarkt auch im Hinblick auf die ausstehende Zusammenführung dieses Diskurses mit der regionalen Ebene anregen. Christoph Behnke wird das Konzept des Kunstpreises im Rahmen einer Einführung zum Verhältnis von Kunst, Kapital und Markt in historischer Perspektive erläutern; Cornelia Kastelan und Barbara Uppenkamp (Universität Hamburg) werden den Renaissancekünstler Daniel Frese (1540-1611) vorstellen.

Der Gruppe nOffice (Berlin / London) gehören Markus Miessen, Ralf Pflugfelder und Magnus Nilsson an. Ihre Praxis ist zwischen kritischem Design, Architektur, städtischer Intervention und zeitgenössischer Kunst angesiedelt. Hier eigneten sie sich Wissen über die Konzeption und Implementierung von Archiven, Bibliotheken, Ausstellungsräumen, Kulturzentren und der Typologie des »Hub« an. nOffice haben sich spezialisiert auf die Entwicklung von Heterotypologien. Ihre letzten Projekte für die Gwangju Bienniale, 0047, Manifesta 8, Performa 09, ASAP, Archive Kabinett und das langfristig angelegte Hans Ulrich Obrist Archiv sind hybride Typologien: produktive räumliche Konstrukte, die einige ansonsten unterschiedene räumliche Programme überlappen, wieder auseinandernehmen und konfliktreich kollabieren. nOffice glauben, dass es Hybride sind (statt funktionaler Züchtungen), die die Idee des heterogenen Raum erweitern, in Richtung von etwas wie einer »inneren Stadt«. (www.nOffice.eu)

Abbildung: nOffice: »Space Enabler Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg«, 2011, © nOffice.

Öffnungszeiten Di – Do, Sa 14:00 – 18:0

Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststraße 1, Halle 25
D-21335 Lüneburg
Tel 0049 4131 677 1750
uni-lueneburg.de

Medienmitteilung


Kataloge/Medien zum Thema: nOffice






Daten zu nOffice:


- Gwangju Biennale 2011

- Manifesta 8


Anzeige
KUNST NACH DER SHOAH


Anzeige
Responsive image


Anzeige
art zurich

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
ifa-Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Schloss Biesdorf




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kunstbrücke am Wildenbruch




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Lützowplatz




Weitere Meldungen:

Juliette Uzor erhält Manor Kunstpreis

Francis Alÿs erhält Wolfgang-Hahn-Preis 2023

Rindon Johnson erhält den Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Skulptur 2022

Julika Bosch wird neue künstlerische Direktorin der Sammlung Philara

Monika Sprüth ist ART COLOGNE-Preisträgerin 2022

Noura Dirani wird neue Leiterin der Kunsthalle St. Annen

Alexander Farenholtz neuer Interims-Geschäftsführer der documenta

Alistair Hudson wird neuer wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand am ZKM

documenta fifteen in Bildern - Teil 6

Justus Bier Preis für Kuratoren 2021: Dr. Annabelle Görgen-Lammers

Festival OSTEN

Katarzyna Wielga-Skolimowska wird neue Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes

documenta fifteen in Bildern - Teil 5

documenta fifteen in Bildern - Teil 4

documenta fifteen in Bildern - Teil 3

documenta fifteen in Bildern - Teil 2

documenta fifteen in Bildern - Teil 1

Eboa Itondo ist neue Leiterin der Grafischen Sammlung am Museum Ludwig

Wolfgang Brauneis neuer Direktor des Kunstvereins Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft

Nicola Schudy erhält Leo-Breuer-Förderpreis

Cem Özdemir ist neuer Kuratoriumsvorsitzender der Akademie Solitude

Tilmann von Stockhausen wird Direktor der LÜBECKER MUSEEN

Dr. Erich Salomon-Preis für Susan Meiselas

Susanne Gaensheimer bleibt Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Die ars viva Preisträger*innen 2023: Paul Kolling | Shaun Motsi | Leyla Yenirce

SORA PARK erhält den August-Sander-Preis 2022

Manor Kunstpreis Basel 2023 geht an Gina Folly

Notburga Karl ist Preisträgerin der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung 2022

NEW YORK 9/11 – KRIEG IN ZEITEN VON FRIEDEN: VIERTES ANTI-KRIEGSPROJEKT VON YADEGAR ASISI

Kathrin Baumstark wird neue Direktorin des Bucerius Kunst Forum