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Die Wiener Kunstmesse VIENNAFAIR ab 2012 im Herbst


Eingabedatum: 29.07.2011

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Seit ihrem Start im Jahre 2005 findet Österreichs Kunstmesse VIENNAFAIR mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst aus den Ländern Zentralost- und Südosteuropas, im Mai statt. 2012 wird der Termin verschoben. Der Grund ist die Terminkollisionen im Mai mit 2 neue Messen in Übersee.

Nächster Termin: 20. bis 23. September 2012, Messe Wien
Seit ihrem Start im Jahre 2005 findet Österreichs Kunstmesse VIENNAFAIR mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst aus den Ländern Zentralost- und Südosteuropas, im Mai statt. 2012 wird der Termin verschoben. Der Grund:

"Die beiden wichtigsten europäischen Messen für moderne Kunst, die „Frieze“ in London und die „Art Basel“, planen zusätzlich zu ihren Stammveranstaltungen Ableger in den USA beziehungsweise in Asien. So soll die neue Überseeausgabe der „Frieze“ Anfang Mai in New York stattfinden, jene der Art Basel in der dritten Maiwoche in Hongkong“, begründet DI Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Wien.

„Da davon auch eine beträchtliche Anzahl der bei uns ausstellenden Galerien als Teilnehmer aktiv betroffen ist und die Situation transport- bzw. aufbaulogistisch nicht zu bewältigen ist, haben wir uns in akkordierter Vorgangsweise mit den GaleristInnen gemeinsam dazu entschlossen, die VIENNAFAIR 2012 in den Herbst zu verschieben. Denn es ist auch im Interesse der Sammler und kunstinteressierten Messebesucher, hier eine zeitliche Entflechtung vorzunehmen“, erklären die künstlerischen Leiter der „VIENNAFAIR“, Georg Schöllhammer und Hedwig Saxenhuber.

„VIENNAFAIR“-Termin 2012 fixiert
Der genaue Termin für die „Viennafair 2012“ steht bereits fest: Donnerstag, 20. bis Sonntag, 23. September. Die Tagefolge sowie der Veranstaltungsort, die Messe Wien, bleiben unverändert.

Erfolgreiches Messekonzept der „VIENNAFAIR“
Mit 45 Galerien aus der Schwerpunktregion Ost- und Südosteuropa war die „VIENNAFAIR 2011“ abermals ein Zentrum des Austauschs und des Diskurses und hat so eindrucksvoll ihre einzigartige Stellung unter den internationalen Kunstmessen bewiesen. Insgesamt wurden bei der siebten Ausgabe, die von 127 Galerien und 30 Institutionen beschickt worden war, 16.251 BesucherInnen gezählt, die einen neuen Rekord markierten. ..."

Abbildung: © Reed Exhibitions Messe Wien/ C. Husar

viennafair.at

Medienmitteilung








Weiteres zum Thema: Viennafair



Die österreichische Kunstmesse VIENNAFAIR 2011


In zwei Wochen startet vom vom 12. bis 15. Mai 2011 die VIENNAFAIR, sie findet zum siebten Mal in der Messe Wien, Halle A statt. Ihr Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Kunst aus Zentral- und Osteuropa.

Mehr als 120, von einem internationalen Beirat ausgewählte, renommierte Galerien aus über 20 Ländern präsentieren zeitgenössische Arbeiten der bildenden Kunst: Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Media, Installation, Performance.

Ein attraktives Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussionen, spannende Präsentationen von Museen, Kunsthochschulen und Medien und reizvolle Führungen machen die VIENNAFAIR zu einem Erlebnis für jeden Teilnehmer. Darüber hinaus begleitet Wien die Messe mit offenen Türen zu Museen und Sammlungen, Galerienrundgängen, Vernissagen, Clubbings und musikalischen Höhepunkten.

Die neuen künstlerischen Leiter Georg Schöllhammer und Hedwig Saxenhuber warten mit etlichen Neuerungen auf, wie beispielsweise der Ausweitung des Schwerpunktes der Messe auf Ost- und Südosteuropa und einer Sonderschau „DIYALOG“: Art from Istanbul.

Unter dem Titel „DIYALOG“: ART FROM ISTANBUL greift die VIENNAFAIR 2011 zum ersten Mal das Thema Türkei auf. In Kooperation mit der OMV, dem führenden Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel, wird vom 12. bis 15. Mai 2011 auf der Messe Wien zeitgenössische Kunst aus der Türkei sowie von in Wien lebenden türkischen Künstlern und Künstlerinnen gezeigt.
Für „DIYALOG“: ART FROM ISTANBUL wurden folgende Galerien und KünstlerInnen eingeladen, sich in Wien auf der diesjährigen Kunstmesse zu präsentieren: artSümer mit Gökce Er, Erdal Duman, Damla Faro, Onur Gülfidan, Gözde İlkin und Ceren Oykut; Outlet Gallery mit Fikret Atay, Hasret Bengü, Burak Delier, Servet Kocyigit und Sener Özmen; Rampa Istanbul mit Vahap Avsar, Ayse Erkmen, Nilbar Güreş Ahmet Oran und Güçlü Öztekin; x-ist mit Canan, Cem Dinlenmis, Seda Hepsev, Burhan Kum, Ekin Saclioglu, Sena, Alp Sime, Erkut Terliksiz und Gözde Türkkan.

Weitere Informationen zu dem umfangreichen Programm:
viennafair.at/besucher/programm.html

Abbildung: ArtDepoo Contemporary Art Gallery, Talin/ Maarit Murka, Hand washes another 1, 2010, Oil on canvas, 100 x 180 cm, Courtesy ArtDepoo Contemporary Art Gallery, Talin
Dateigröße: 1609 kB
Bildgröße: 2691 x 1535 Pixel
image/jpeg hohe Qualität
Copyright: ArtDepoo Contemporary Art Gallery, Talin

VIENNAFAIR 2011
12. bis 15. Mai 2011
Messe Wien, Halle A
Messeplatz 1
1020 Wien
viennafair.at

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 12. Mai 2011: 11 – 19 Uhr
Freitag, 13. Mai 2011: 11 – 21 Uhr (Performance Night ab 18 Uhr)
Samstag, 14. Mai 2011: 11 – 19 Uhr
Sonntag, 15. Mai 2011: 11 – 18 Uhr

EINTRITT
€ 17,00 Tageskarte
€ 14,00 Online-Vorregistrierung
€ 12,00 Online-Ticket

€ 24,00 Dauerkarte (Donnerstag bis Sonntag)
€ 08,00 After-Work-Karte (Donnerstag und Freitag ab 15 Uhr)

INFORMATION
viennafair.at
T +43 1 727 20-0

Ilse Lafer - neue Kuratorin der HGB-Galerie


Ilse Lafer ist die neue Kuratorin der Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst/ Academy of Fine Arts Leipzig (HGB). Für die erste Ausstellung unter ihrer Leitung hat sie den in Wien lebenden Künstler Johannes Porsch eingeladen, die seiner künstlerischen Arbeit zugrunde liegende Befragung nach den Bedingungen des Ausstellens für die Galerie der HGB fortzusetzen.

Ilse Lafer ist Kuratorin, Autorin und Lehrbeauftragte für Kunst und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien und für Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie hat zahlreiche monografische Ausstellungen und Themenausstellungen mit begleitenden Publikationen, Symposien und/oder Vortragsreihen (co-)realisiert, u.a. für die Galerie Leonard et Bina Ellen, Université Concordia, Vox – centre de l´images contemporaine, und SBC Galerie d´art contemporain, Montreal (2016), das Museo Reina Sofía, Madrid (2015) und die Generali Foundation, Wien (2008–2015). Derzeit arbeitet sie an einem von KÖR Wien initiiertem Forschungs- und Ausstellungsprojekt über den Begriff des „Öffentlichen“ der Kunst im öffentlichen Raum. Sie ist Co-Kuratorin der Ausstellung „A Poem Should Be Read In Sequence“ im BRUX, Freies Theater Innsbruck (Juni 2018) und Gastkuratorin des Museion Bozen für das Jahr 2019 mit einem Ausstellungs- und Publikationsprojekt zum Topos der Probe.

Wie das Ausstellen von Kunst Bedeutung herstellt und damit auch an der Produktion von Wertformen mitwirkt, bildet eine der Kernfragen innerhalb der künstlerischen Arbeit von Johannes Porsch, die sich in der HGB-Galerie als vielfältig verknüpfte Raumgreifung von Skulptur/ Display, Text/ Bild/ Buch, Diskurs und performativen Momenten äußert. Die Bedingungen des Ausstellens werden dabei selbst zum Gegenstand künstlerischen Handelns. So löst Porsch z.B. die Treppen der HGB als verbindendes und trennendes Element zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Hochschule in einem Akt des Abwickelns, Zerschneidens, Drehens und Wendens aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang heraus und rekonfiguriert sie als Abfolge von L-Formen aus rohen Spanplatten am Boden der Galerie. Damit stellt der Künstler nicht nur die Reflexion der räumlichen bzw. institutionellen Rahmung und ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit als notwendige Voraussetzung für die Bedeutungs- und Wertproduktion zur Disposition. Ebenso geht es ihm um die Frage nach dem Gelingen der Transformation vom alltäglichen zum ästhetischen Objekt – die allerdings durch die Verwendung und zur „Zur-Schau-Stellung“ von unbearbeitetem Rohmaterial in Schwebe gehalten wird.
Teil der Ausstellung sind darüber hinaus ein Jonglierworkshop mit Eyda Adjei-Newman (Zirkuspädagogin, Berlin), die Wiederaufführung eines von John Baldessari und Lawrence Weiner publizierten Künstlerbuches mit dem sprechendem Titel The Metaphor Problem Again (1999) sowie - auf expliziten Wunsch der Kuratorin – die Präsentation einer Dokumentation der Live-Performance What Can A Group Do? is performed as The Purloined Letter; After Steve Paxton, The Small Dance/The Stand, 1967, die Johannes Porsch gemeinsam mit der Künstlerin Tanja Widmann für die Generali Foundation Wien 2011 realisiert hat. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Infoblatt.

Johannes Porsch arbeitet als Künstler, Kurator und Autor in Wien. Texte, Ausstellungen und Publikationen zu Repräsentationspolitiken und daraus folgenden Subjektivierungs-prozessen (Performativität), u.a. Pauline´s Studio, Schindler House, Los Angeles (1997), Blick A/ Blick B, Salzburger Kunstverein, Salzburg (2005), Transitory Objects TBA 21, Wien (2009), Moments, ZKM Karlsruhe (2011), Continuous Monument, Corporate Arcadia, Viennafair, Wien (2011), Mobile Springerin Library, Kunsthaus Bregenz Arena (2012), Unruhe der Form, Secession, Wien (2013), Project Proposal #7, Capital of Desires, 14. Biennale di Venezia, Architettura, Venedig (2014), Project Proposal #9, Erste Stiftung, Wien (2014), Project Proposal # 15, The School of Kyiv, Kiew (2015), Julius Koller Tropology Julius Koller. One Man Anti Show, Mumok, Wien (2016/2017), Tropology, Kunstpavillon, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck (2017).

Johannes Porsch: The Metaphor Problem Again, Again
Eröffnung: Do. 12. April 2018, 19:00 Uhr, Galerie der HGB
>>> 17:00-19:00 Uhr Jonglierworkshop mit Eyda Adjei-Newman (Zirkuspädagogin und –trainerin, Berlin), Anmeldung per E-Mail an giebeler@hgb-leipzig.de
Dauer: 13.04.–19.05.2018 | Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14:00-18:00, Sa. 12:00-16:00 Uhr

Hochschule für Grafik und Buchkunst
Academy of Fine Arts Leipzig
Wächterstraße 11
D-04107 Leipzig
hgb-leipzig.de