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B3 Biennale

Hugo Boss Preisträger 2012 ist Danh Vo

Hugo Boss Prize


Eingabedatum: 02.11.2012

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Danh Vo, 2009, anlässlich der Nominierungsausstellung zum Preis der Nationalgalerie für junge Kunst, Berlin

Aus der Reihe der nominierten Künstler Trisha Donnelly (USA), Rashid Johnson (USA), Monika Sosnowska (Polen), Tris Vonna-Michell (UK) und Qiu Zhijie (China) wählte die Jury zum Danh Vo (Vietnam) zum diesjährigen Preisträger.

Der mit 100.000 Dollar dotierte und alle zwei Jahre verliehene HUGO BOSS PRIZE wird seit 1996 vergeben. Er gilt als einer der renommiertesten Kunstpreise und wird von der Solomon R. Guggenheim Foundation verwaltet.
Zur Jury 2012 gehörten, unter dem Vorsitz von Nancy Spector, Chefkuratorin an der Solomon R. Guggenheim Foundation, Magali Arriola, Curator, Colección Jumex, Ecatepec de Morelos, Mexico; Suzanne Cotter, Curator, Abu Dhabi Projekt, Solomon R. Guggenheim Foundation; Kate Fowle, Executive Director, Independent Curators International, New York; Nat Trotman, Associate Curator, Solomon R. Guggenheim Museum; and Theodora Vischer, Senior Curator at Large, Fondation Beyeler, Basel.

Der Preisträger Danh Vo wurde 1975 auf der Insel Phu Quoc in Vietnam geboren. Als er mit seiner Familie versuchte, in einem selbst gebauten Boot von dort aus zu flüchten, wurden sie von einem dänischen Frachtschiff gerettet und nach Dänemark gebracht. Seit 2003 lebt der Künstler in Berlin.

Biografisches verknüpft mit Geo­grafie, Politik, Geschichte und Kunst spielt eine wesentliche Rolle in Danh Vos Installationen aus Dokumenten, Fotos und Aneignungen von Arbeiten anderer Künstler. Dabei führt seine konzeptuelle Strategie und sein Spiel mit parallelen Welten immer wieder auf Fragen nach Identität, Tradition und Gegenwart zurück.

- weitere biografische Informationen
- Zwischen 2007 und 2011 beschäftigen sich zahlreiche unserer Videos mit Danh Vo, blueorange 2007 und Video: Danh Vo über seine Arbeit auf der Berlin Biennale

Seit der ersten Verleihung im Jahr 1996 sind der Amerikaner Matthew Barney, der Schotte Douglas Gordon, die slowenische Künstlerin Marjetica Potrc, der Franzose Pierre Huyghe, der aus Thailand stammende Künstler Rirkrit Tiravanija, die britische Künstlerin Tacita Dean, die palästinensische Künstlerin Emily Jacir und Hans-Peter Feldmann aus Deutschland ausgezeichnet worden.

hugoboss-prize.com.














Weiteres zum Thema: Hugo Boss Prize



Tacita Dean gewinnt den HUGO BOSS PRIZE 2006


Thomas Krens, Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation, Lisa Dennison, Direktorin des Solomon R. Guggenheim Museums, und Dr. Bruno Sälzer, Vorstandsvorsitzender der HUGO BOSS AG, gaben gestern Abend (14.11.06) bekannt, dass die britische Künstlerin Tacita Dean (geb. 1965) mit dem HUGO BOSS PRIZE 2006 ausgezeichnet wird. Der Preis ist mit 50.000 USD dotiert. Außerdem erhält die Künstlerin, die durch ihren eigenwilligen Umgang mit Film und Zeichnungen bekannt wurde, vom 23. Februar bis 6. Juni 2007 eine Einzelausstellung im Solomon R. Guggenheim Museum in New York.

Die neben Tacita Dean von der Jury ausgewählten Künstler sind Jennifer Allora (USA) und Guillermo Calzadilla (Puerto Rico), John Bock (Deutschland), Damián Ortega (Mexiko), Aida Ruilova (USA) und Tino Sehgal (Großbritannien).

In diesem Jahr wird der HUGO BOSS PRIZE zum sechsten Mal verliehen. Bisherige Preisträger: Matthew Barney, USA (1996), Douglas Gordon, Schottland (1998), Marjetica Potrc, Slowenien (2000), Pierre Huyghe, Frankreich (2002), und Rirkrit Tiravanija, Thailand (2004).

Abbildung: Dr. Sälzer, Tacita Dean, Thomas Krens

Weitere Informationen: hugoboss-prize.com

Emily Jacir erhält HUGO BOSS PRIZE 2008


Die Solomon R. Guggenheim Foundation und HUGO BOSS gaben am 13.11.08 bekannt, dass die palästinensische Künstlerin Emily Jacir den mit 100.000 USD dotierten HUGO BOSS PRIZE 2008 erhält. Der Preis zeichnet Künstler aus, deren Gesamtwerk für Entwicklungen der zeitgenössischen bildenden Kunst einen signifikanten Beitrag leistet.

Emily Jacir (geb. 1970 / Bethlehem) verwendet in ihren Arbeiten verschiedene Medien (Fotografie, Video, Skulptur und Zeichnung), um sich mit Themen der nationalen Identität Palästinas und ihrer persönlichen Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Neben Emily Jacir waren Christoph Büchel (Schweiz), Patty Chang (USA), Sam Durant (USA), Joachim Koester (Dänemark) und Roman Signer (Schweiz)nominiert.

Bisherige Preisträger waren: Matthew Barney, USA (1996), Douglas Gordon, Schottland (1998), Marjetica Potrc, Slowenien (2000), Pierre Huyghe, Frankreich (2002), Rirkrit Tiravanija, Thailand (2004) und Tacita Dean, Großbritannien (2006).

Die Juroren des HUGO BOSS PRIZE 2008 sind: Russell Ferguson / University of California in Los Angeles; Maria Lind /Center for
Curatorial Studies des Bard College in Annandale-on-Hudson, New York;
Sandhini Poddar / Solomon R. Guggenheim Museum; Nancy Spector / Solomon R. Guggenheim Museum; Marc-Olivier Wahler / Palais de Tokyo, Paris.

Abbildung: Emily Jacir Material for a film (performance), 2005-06 [detail] Installation and performance, 1000 blank books shot by the artist with a 22 claibre gun, mixed media and photographs Dimensions variable Installation view, Zones of Contact, 2006 Biennale of Sydney Photo courtesy the artist and Alexander and Bonin, New York

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