Fakten zur 55. Venedig Biennale

Ein Überblick

1. Juni – 24. November 2013
Eingabedatum: 31.05.2013

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Die Venedig Biennale zählt zu den wichtigsten Biennalen weltweit, im Folgenden sind die wichtigsten Fakten zusammengefasst.
eine Einstimmung: art-in-tv.de
Eindrücke zum Eröffnungstag: dw.de/popups

Faktenüberblick:

Dauer: 1. Juni bis 24. November 2013

Direktor der Biennale: Massimiliano Gioni
Ein Interview mit dem künstlerischen Direktor: art-magazin.de
aktuelle Statements: dradio.de

Sonderpreise: Maria Lassnig und Marisa Merz erhalten in diesem Jahr den Goldenen Löwen
Interview mit Maria Lassnig: derstandard
Informationen zu Marisa Merz: labiennale.org/news

88 nationalen Pavillons / 158 Künstler aus 38 Ländern
Liste aller Teilnehmer: labiennale.org/exhibition

Deutscher Pavillon:
Kuratorin des deutschen Beitrags: Susanne Gaensheimer (Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main)
Künstler des deutschen Beitrags: Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng, Dayanita Singh
Informationen zum deutschen Pavillon: deutscher-pavillon

Adressdaten
labiennale.org/doc_files/accessibility

Tickets
tickets

Internationale News zum Thema:
artnewstoday

Kritiken:
- Jan Kedves, Geklotze und das Gegenteil davon, blog.frieze-magazin, 1.6. 2013
frieze-magazin.de/geklotze-und-das-gegenteil
- Julia Voss, Die Welt, wie sie sein soll, FAZ, 1.6.2013
www.faz.net/biennale-von-venedig
- Catrin Lorch, Retro-Tricksereien, SZ, 1.6.2013
sueddeutsche.de/biennale-von-venedig
- Dorothee Baer-Bogenschütz, Kunst-Biennale in Venedig: Deutschland tauscht den Pavillon, Badische Zeitung, 3.6.2013
www.badische-zeitung.de/ausstellungen
- Gareth Mitchell reports from the Venice Biennale, BBC, 4.6.2013
Audio / bbc

labiennale.org

chk










Weiteres zum Thema: Venedig Biennale



Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:


In die Kojen, fertig, los! - Messestadt Köln zentriert wieder die Kunstwelt
Jenseits der Malerei - Peter Köster wirft einen kritischen Blick auf das Max-Ernst-Museum
Serie "Kunstmetropolen in ihren besten Jahren" - Diesmal: Das künstlerische Wien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert
Minimal Art in der Flick Collection - Ein Gespräch mit dem Kurator Eugen Blume

"Aufbruch in jeder Hinsicht" - Ein Gespräch mit Gérard A. Goodrow (Direktor Art Cologne)
"Tischtuch zerschnitten" - Kunsthalle Göppingen verliert Bönsch-Sammlung
Douglas Gordons "Vanity of Allegory" - Nora Wagner besucht das Guggenheim Berlin
Wie Phoenix aus der Asche - Die Staatsbiliothek Unter den Linden wird komplett saniert
"Es geht wohl insgesamt bergab mit der deutschen Sprache" - Thomas Lochte im Gespräch mit Deutschlands Stilkritiker Nr. 1, Wolf Schneider

sowie: Messespecial zu art.fair, Art Cologne und der Kunstmesse München / Shortfacts zum Führungs-Wechsel am New Yorker Guggenheim, den kulturpolitischen Folgen der Bundestagswahl und der Schließung der Pipilotti Rist-Installation bei der Venedig-Biennale / umfangreicher Ausstellungsticker und unser monatliches Gewinnspiel.

COLOGNE FINE ART-Preis 2006 geht posthum an Dieter Krieg (1937 - 2005)


Den mit 10.000 Euro dotierten COLOGNE FINE ART-Preis verleihen in diesem Jahr der Bundesverband Deutscher Kunstverleger e.V. und die Koelnmesse posthum an den im vergangenen Jahr gestorbenen Künstler Dieter Krieg. Der COLOGNE FINE ART-Preis, hervorgegangen aus dem KUNSTKÖLN-Preis, zeichnet jährlich Institutionen, die sich um grafische Werke kümmern, oder Künstler aus, in dessen Oeuvre das Prinzip der Serialität beziehungsweise das Prinzip der Vervielfältigung - sowohl in technischer als auch in ästhetischer Hinsicht - eine zentrale Rolle spielen. Der Preis wird um 19.00 Uhr am Tag der Vernissage (14.02.2006) auf der COLOGNE FINE ART (15. - 19.02.2006) überreicht.

Dieter Krieg ist eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Kunstlandschaft. Sein großartiges Oeuvre gilt es in der Breite allerdings erst noch zu entdecken. Bekannt wurde der sehr gebildete und stille Künstler zunächst mit seinen raumgreifenden Bildern. Seit den 80er Jahren hat er sich auch intensiv mit der Radierung beschäftigt. Als Druckformen nutzte er nicht nur Metallplatten, sondern auch Aluminium und Plexiglas. Oftmals hat er die - teils großformatigen - Graphiken manuell mit pastoser Acrylfarbe
weiterbearbeitet oder Materialien appliziert, so dass graphische Objekte entstanden sind.

Wie in seiner Malerei wandte sich der Künstler auch in seinen Graphiken alltäglichen, unspektakulären Gegenständen zu. Ihrer Banalität und relativer Bedeutungslosigkeit hat er durch eine monumentale, dabei vielfach ironische Darstellungsweise Aufmerksamkeit im Medium der Kunst verschafft. Dieter Krieg war 25 Jahre Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und hat als allseits beliebter und geschätzter Lehrer mehrere Künstlergenerationen in Deutschland geprägt.

Mit seiner Frau Irene gründete Dieter Krieg im Jahr 2004 eine Stiftung, die sein Oeuvre wissenschaftlich aufarbeiten soll. Der Künstler, der sich in seinen Malerei- und Graphikzyklen sehr häufig mit dem Tod auseinander setzte, hat mit dieser Stiftung ein intelligentes, nachahmenswertes Modell zur Erhaltung und Pflege künstlerischer Nachlässe geschaffen.

Dieter Krieg starb im Herbst 2005 im Alter von 68 Jahren. Der Preis wird posthum verliehen und von einem Vorstandsmitglied der Stiftung Dieter Krieg entgegengenommen werden. Die Laudatio hält Klaus Gallwitz, ehemaliger Direktor des Frankfurter Städel-Museum, ehemaliger Gründungsdirektor des Baden Badener Museums "Sammlung Frieder Burda" und Kurator des Deutschen Pavillon der Venedig Biennale 1978, den Dieter Krieg gemeinsam mit Ulrich Rückriem bespielte.

Die Wahl von Dieter Krieg als Preisträger trägt auch dem neuen Messekonzept der COLOGNE FINE ART Rechnung. In der Sonderschau werden nicht nur Radierungen, sondern auch Zeichnungen, Gemälde und Objekte gezeigt. Außerdem wird das komplette Band "Allen Malern herzlichen Dank" zu hören sein - eine Konzeptarbeit von Dieter Krieg, für die befreundete Künstler, Galeristen, Museumsleute und Studenten sämtliche, im Thieme-Becker Künstlerlexikon gelisteten Künstlernamen gesprochen und auf diese Weise "verewigt" haben.

Die bisherigen Preisträger waren: Felix Droese (1996), Ottmar Hörl (1997), Dieter Roth (1998), Thomas Huber (1999), Thomas Bayrle (2000), Astrid Klein (2001), Sigmar Polke (2002), Jörg Sasse (2003), Berliner Kupferstichkabinett (2004), Thomas Schütte (2005).

Weitere Infos zu Dieter Krieg: stiftungdieterkrieg.de

Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1, 50679 Köln, Deutschland
Telefon: + 49 221 821-2907 + 2270,
Telefax: + 49 221 821-2181
koelnmesse.de
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