7. Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen

Vajiko Chachkhiani neuer Preisträger


Eingabedatum: 10.06.2013

bilder

(In das Innere einer Acrylglasvitrine wurde eine Spinne gesetzt, die innerhalb eines Monats eine Skulptur aus Spinnweben spann.)

Am 5. Mai 2013 wählten die Jurymitglieder Dr. Stefanie Kreuzer (Kuratorin am Museum Morsbroich Leverkusen), Rein Wolfs (Direktor der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn), Dr. Kassandra Nakas (Dozentin an der Universität der Künste Berlin), Dr. Noemi Smolik (Kunstkritikerin) und Thomas D. Trummer (Künstlerischer Leiter der Kunsthalle Mainz) einstimmig den neuen Preisträger.

Im Juryentscheid heißt es:
„Die Arbeit von Vajiko Chachkhiani (geb. 1985 in Tbilisi/Tiflis, Georgien, lebt und arbeitet in Berlin) überzeugt durch eine unvergleichliche Durchdringung verschiedener künstlerischer Medien. Die Formsprache der minimalistischen Kunst wird in seinen Skulpturen durch menschliche, zum Teil sogar tierische Performances aufgeladen. Bei Vajiko Chachkhiani bleiben Performances und andere Aktionen weder in punktuellen Momenten gefroren noch in trockenen Dokumentationen festgehalten, sondern entwickeln sich zu eigenständigen Skulpturen, Videos und Bildern, die stets neue, unvermutete Qualitäten aufweisen.“

Der Förderpreis zum Rubenspreis wurde von der Stadt Siegen 1980 gestiftet und wird alle fünf Jahre vergeben, jeweils zeitversetzt zu den Verleihungen des Rubenspreises. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 2600€, eine Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen und eine Publikation verbunden. Die Preisverleihung ist für den Herbst 2014 vorgesehen und findet im Rahmen der Eröffnung der Preisträger-Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst statt.

Vor Vajiko Chachkhiani erhielten Diango Hernández (2009), Peter Piller (2004), Silke Rehberg (1999), Karin Sander (1994), Julia Lohmann (1989) und Max Neumann (1984) den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen.

Vajiko Chachkhiani (geb. 1985 in Tiflis, Georgien, lebt und arbeitet in Berlin) studierte zunächst Mathematik und Informatik an der Technischen Universität in Tiflis in Georgien bevor er zur Kunst wechselte. 2008/2009 studierte er in Amsterdam, am Audio Visual Department der Gerrit Rietveld Akademie, von 2009 bis 2013 an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Gregor Schneider. In Kürze wird er sein Diplom mit der Einzelausstellung „The Gift“ an der UDK Berlin erhalten.

Seit 2007 ist Chachkhiani an Ausstellungen in Georgien, den Niederlanden, in Deutschland, der Schweiz und in Tschechien beteiligt. Stellvertretend seien die Ausstellungen „Born in Georgia“, 2009 im Cobra Museum in Amstelveen (NL), „Image“, 2011 im Museum für Gegenwartskunst Leipzig, „BYTS2011 Bosch Young Talent Show“, 2011 im Stedelijk Museum Hertogenbosch (NL) sowie „Doublings“, 2012 in der Kunsthalle am Hamburgerplatz in Berlin genannt. Einzelausstellungen 2009 „Trap“ im Glass Pavilion der GRA in Amsterdam und „To Cut Through“ in der Gala Galerie in Tiflis sowie 2012 „4392 Hours – Temporal Proliferation of Definitive Reasons“ im BINZ 39 in Zürich. 2012 erhielt Chachkhiani ein Stipendium des DAAD und war Artist in Residence BINZ 39 in Zürich.

mgk-siegen.de

PM











Daten zu Vajiko Chachkhiani:


- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Biennale Venedig 2017 Pav

- Istanbul Biennial 2017

Weiteres zum Thema: Vajiko Chachkhiani



ÄRGER IM PARADIES


Vierzehn zeitgenössische Künstler setzen sich mit den Themen Garten, Natur und Raum auseinander und erforschen damit auch die Gegensätzlichkeit von Natur und Kunst. Die Ausstellung lässt auf dem Dach und auf dem Museumsplatz der Bundeskunsthalle eine heterogene Kunst-Landschaft sowohl
mit bereits existierenden Arbeiten, als auch mit eigens für den Ort konzipierten Werken entstehen. Themen wie öffentlicher und privater Raum,
Landschaft und Grenzen, räumliche Inbesitznahmen sowie Begriffe wie Arkadien, hortus conclusus, Idylle oder Lustgarten werden ebenso
reflektiert wie offensichtliche oder subtile Irritation, Zerstörung, Verfremdung, Umformung, Kontextverschiebung und Veränderung von
Natur/Umgebung/Lebensräumen.

Zu sehen sind Werke von Michael Beutler, Vajiko Chachkhiani, Thea Djordjadze, Petrit Halilaj, Maria Loboda, Christian-Philipp Müller, Olaf
Nicolai, Tobias Rehberger, Natascha Sadr Haghighian, Michael Sailstorfer, Tino Sehgal, Rirkrit Tiravanija, Alvaro Urbano und Ina Weber.


Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn

bundeskunsthalle.de

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TROUBLE IN PARADISE
on the roof of the Bundeskunsthalle
24 April - 11 October 2015

14 contemporary artists investigate the subjects of ?garden? and ?nature? and explore the dichotomy between nature and art as well as that between naturalness and artificiality. The project transforms the roof of the Bundeskunsthalle into a heterogeneous landscape that combines
artist-designed site specific (garden) spaces with extant works. The space these works occupy is as important as the space that surrounds them. The exhibition explores fundamental themes such as public and private space, landscape and boundaries, spatial appropriation as well as the concepts of Arcadia, hortus conclusus, idyll and pleasure garden, but it also looks at the obvious or more subtle irritation, destruction, alienation, transformation, recontextualisation and modification of nature/surroundings/environments through the elementary forces of nature,
war or changing personal or social concerns.

Artists: Michael Beutler, Vajiko Chachkhiani, Thea Djordjadze, Petrit Halilaj, Maria Loboda, Christian-Philipp Müller, Olaf Nicolai, Tobias
Rehberger, Natascha Sadr Haghighian, Michael Sailstorfer, Tino Sehgal, Rirkrit Tiravanija, Alvaro Urbano, Ina Weber


Art and Exhibition Hall of the Federal Republic of Germany
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn

bundeskunsthalle.de

WARTEN


Wir alle warten, immer wieder. Es ist eine alltägliche und grundlegende Erfahrung, die aber so gar nicht in unsere beschleunigte Zeit passen mag, in der sich alles um eine unmittelbare Bedürfnisbefriedigung dreht. Und so lässt sich im Warten vor allem die gesellschaftliche Stellung und der Status eines Menschen ablesen: Menschen mit Macht warten nicht, sie lassen warten. Geflüchtete warten oft jahrelang auf die Entscheidung ihres Asylantrags ohne Möglichkeit, diese zu beschleunigen. Kürzere Wartezeiten am Flughafen oder beim Arzt lassen sich durch Fast-Check-in oder Privatversicherung erkaufen. Aber Warten kann mehr sein als nur ungenutzte oder sogar verlorene Zeit. Begreift man Warten als geschenkte Zeit, kann es zu einem Raum ungeahnter Möglichkeiten werden, einem Freiraum für Reflexion, Kreativität oder Entschleunigung.

Die groß angelegten Ausstellung WARTEN nähert sich mit den Arbeiten von 23 Gegenwartskünstler_innen erstmalig und sehr eindrücklich diesem vielschichtigen Phänomen.

Begleitend zu WARTEN. wird eine eigene Webseite unter warten-kunsthalle.de geschaltet. Bilder, Texte, Filme und Informationen zur Ausstellung, sowie weitere Materialien von Künstler_innen, Autor_innen und Vertreter_innen unterschiedlicher Disziplinen werden akkumulativ zugänglich gemacht.

Beteiligte Künstler_innen:
Vajiko Chachkhiani, David Claerbout, Andrea Diefenbach, Elmgreen & Dragset, Jakob Engel, Ceal Floyer, Paul Graham, Andreas Gursky, Duane Hanson, Jiří Kovanda, Jochen Kuhn, Zwelethu Mthethwa, Bruce Nauman, Roman Ondak, Tobias Rehberger, Michael Sailstorfer, Txema Salvans, Philip Scheffner / Merle Kröger, Ursula Schulz-Dornburg, Aleen Solari, Rayyane Tabet, Jens Ullrich, Tobias Zielony.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg
hamburger-kunsthalle.de



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