Preisträger AppArtAward 2013

Apps als neue Kunstform

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Eingabedatum: 13.07.2013

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Um den künstlerischen Produktionen im App-Format eine Plattform zu bieten, haben das ZKM | Karlsruhe, das CyberForum und ihre Partner 2011 den ersten internationalen AppArtAward ausgelobt. Jetzt wurde der Preis zum dritten Mal verliehen:

" Künstlerischer Innovationspreis ZYX, 2012, Applikation für iOS
ZYX ist eine performative App, die den User dazu anleitet, eine Reihe von Bewegungen nacheinander auszuführen und ihn damit einer dissonanten Situation, die sowohl virtuell als auch physisch ist, aussetzt: Während es für Außenstehende lediglich so aussieht, als führe der Benutzer einen bizarren Tanz auf, registriert das iDevice eine korrekt ausgeführte Bewegungsabfolge und belohnt diese mit einem Signalton.
JODI ist ein Künstlerkollektiv bestehend aus Joan Heemskerk, *1968, und Dirk Paesmans, *1965, die in den Niederlanden leben und arbeiten. Bereits Mitte der 1990er-Jahre leisten die beiden Pionierarbeit in der Netzkunst. Sie gehören zu den ersten Künstlern, die die Konventionen des Internets erforschen und unterwandern. JODI veranstalten digitale Interventionen, durch die das Verhältnis zwischen der Computertechnologie und ihren Nutzern hinterfragt und destabilisiert wird.

Sonderpreis Augmented Reality Art ARART, 2013, Applikation für iOS
ARART verwischt die Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt, indem das iDevice reale Kunstwerke mit einer neuen Wirklichkeitsdimension überlagert. Historische Hintergrundinformationen werden kreativ vermittelt und ermöglichen dem Betrachter neue Sichtweisen auf das Original. Kei Shiratori, *1980, lebt und arbeitet in Tokyo. Der Medienkünstler und Musiker arbeitet außerdem als DJ. ma-tilde.com Takeshi Mukai, *1985, der studierte Medienkünstler, Grafikdesigner und Programmierer arbeitet an der Schnittstelle von Bildender Kunst und neuer Technologie. mukaitakeshi.org Younghyo Bak, *1980, der Medienkünstler und PhD-Student der Kyoto City University of Arts. yhbak.com

Sonderpreis Crowd Art Mobile Phone Orchestra, 2012, Applikation für iOS
Mit der App Mobile Phone Orchestra nimmt der User an einem automatisierten, kollaborativen Klangexperiment teil, das die privaten Musik-Libraries der einzelnen Benutzer zu einem öffentlichen Klangraum vereint. Jedes iDevice wird zum individuellen »Soundgeber« und schafft in Kombination mit weiteren Mobilgeräten einzigartige Klangkunstwerke.
Andrew Bluff, *1975, lebt und arbeitet in Sydney. Der aufstrebende Medienkünstler konnte bereits einige preisgekrönte Arbeiten entwickeln. Nachdem er 2012 seinen Bachelor of Sound and Music abgeschlossen hat, beschäftigt er sich nun in erster Linie mit interaktiven Neuen Medien und dem Design von digitalen Musikinstrumenten. rollerchimp.com " (Presse)

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AppArtAward 2012


Das ZKM Karlsruhe verlieh am 13. Juli zum zweiten Mal den internationalen AppArtAward.

Ausgezeichnet wurde der in Wien lebende Medienkünstler Jörg Piringer für seine App „Konsonant“. Er erhält den künstlerischen Innovationspreis, der von der CAS Software AG und GFT Technologies AG gesponsert wird. Der Sonderpreis Game Art wird an eine Entwicklergruppe von neun Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg für das Projekt „Globosome FREE“ (Anna Katharina Brinkschulte, Franziska Remmele, Sascha Geddert, Fabian Schaub und Thomas Krüger, Oliver Witzki, Tonio Freitag, Maryna Aksenov, Namralata Strack) durch den Sponsor ameforge AG verliehen. Der Sonderpreis Cloud Art, gesponsert von Jung v. Matt/Neckar und BrandMaker, geht an den Amerikaner Scott Draves für seine App „Electric Sheep“.

Vom 13. Juli 2012 bis zum 13. Januar 2013 werden die Gewinner-Apps sowie eine Auswahl der besten Einreichungen im ZKM präsentiert und können dort von den BesucherInnen getestet werden.

Preisträger:
Jörg Piringer *1974, lebt und arbeitet in Wien
Piringer ist Medienkünstler, Klangpoet und Musiker. Er ist Mitglied des Instituts für transakustische Forschung sowie des ersten Wiener Gemüseorchesters. Als freischaffender Künstler und Forscher setzt er sich u.a. mit den Themen elektronische Musik, Radiokunst, Klanginstallation sowie dem Medium Computerspiel kreativ auseinander.

Darüber gilt Piringers Interesse der Sprache. So studiert er an der Schule für Dichtung in Wien. Dies spiegelt sich auch in seinen Apps wider, die den spielerischen Umgang mit Buchstaben erproben.

konsonant from joerg piringer on Vimeo.


„Konsonant“, 2012, Applikation für iOS

Die App „Konsonant“ ist eine kreative Erkundung von Buchstaben, Sound und Technologie. Sie beinhaltet vier verschiedene Klangspiele mittels derer das Erforschen des Alphabets – konkret von Konsonanten möglich ist. Der User kann die Buchstaben in Bewegung setzen, akustische Maschinen aus ihnen bauen, Klangpfade erstellen und mit kurzen musikalischen Artefakten experimentieren.
Weitere Informationen: http://apps.piringer.net/

Filmakademie Baden-Württemberg GmbH, Studienschwerpunkt
Interaktive Medien: Anna Katharina Brinkschulte (*1984), Franziska Remmele (*1986), Sascha Geddert (*1984), Fabian Schaub (*1986), Thomas Krüger (*1988), Oliver Witzki (*1989), Tonio Freitag (*1979), Maryna Aksenov (*1986), Namralata Strack (*1982) leben und arbeiten/studieren in Ludwigsburg.

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„Globosome FREE“, 2012, Applikation für iOS
Bei dem Geschicklichkeitsspiel „Globosome FREE“ geht es um Balance,
Verantwortung und Geschicklichkeit. Mittels der intuitiv bedienbaren
Gyrosteuerung gilt es, eine Kugel zu steuern, die von ihrem Schwarm
getrennt wurde und versucht zu ihm zurück zu gelangen. Durch das
Fressen der sie umgebenden Flora sammelt die Kugel Energie und bleibt
so am Leben, kann sich selbst teilen um einen neuen Schwarm bilden.
Doch frisst sie ohne Verstand, so reichen die Ressourcen nicht aus, um
den wachsenden Schwarm am Leben zu erhalten.
Weitere Informationen: globosome.com




Scott Draves *1968, lebt und arbeitet in New York
Draves ist ein visueller und Software-Künstler. Seine SoftwareKunstwerke werden als Open Source veröffentlicht und seit zwei Jahrzehnten von anderen Künstlern und Designern für eigene Werke verwendet. Wenn er nicht als Vollzeitkünstler arbeitete, war Draves bei einer Reihe von Technologie-Start-Ups tätig. Draves ist aktuell ein
Entwickler in der Kartierungsabteilung von Google Inc.
„Electric Sheep (Infinite Evolving Live Wallpaper)“ [Elektrisches Schaf in unendlicher Evolution – Live-Desktop-Hintergrund], 2012, Anwendung für Android
Das „Electric Sheep“ [Elektrische Schaf] ist eine Form des künstlichen Lebens, genauer gesagt, eine Software, die die biologischen Phänomene der Evolution und der Fortpflanzung mit den Mitteln der Mathematik nachvollzieht. Das System umfasst sowohl den Menschen als auch die Maschine, mit 450.000 teilnehmenden Computern und Personen aus dem gesamten Internet. Bei diesem distribuierten System bilden alle teilnehmenden Rechner einen gemeinsam arbeitenden Supercomputer, der Animationen rendert, welche „Schafe“ genannt und von allen menschlichen Teilnehmern betrachtet werden können. Die menschlichen Teilnehmer sorgen auch für das Überleben der Besten, indem sie für ihre Lieblingsanimation in der Herde stimmen.
Weitere Informationen: electricsheep.org

Das ZKM als digitaler Pionier


Im zweiten Halbjahr 2017 präsentiert das ZKM ein stringentes Programm zum rasanten technologischen und sozialen Wandel zu Beginn des digitalen 21. Jahrhunderts: Es zeigt neueste künstlerische und wissenschaftliche Entwicklungen, die das ZKM seit seiner Gründung 1989 in seiner Ausstellungs- und Produktionstätigkeit erforscht. Das ZKM ist ein Museum aller Medien und Gattungen, ein Ort des Handelns und des Gestaltens sowie ein Ort des Forschens und Lernens – für seine BesucherInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen.

ZKM als performatives Museum
Seit Januar 1999 und der ersten grundlegenden Museumsausstellung zu net_condition {Kunst /Politik im Online-Universum;} – die erstmals mit künstlerischem Blick das Bedingungsverhältnis von Gesellschaft und Technik untersuchte – und den daran anschließenden wegweisenden Ausstellungen CTRL [Space]. Rhetorik der Überwachung (2001–2002), Die Algorithmische Revolution (2004–2008) sowie YOU_ser. Das Jahrhundert des Konsumenten (2007–2009) verweist das ZKM beständig auf den tiefgreifenden Wandel von Kunst und Gesellschaft durch digitale Technologien. Mit dem Projekt Türkenbeute (2003), entwickelt für das Badische Landesmuseum Karlsruhe, hat es auch sehr früh eine wegweisende Strategie der digitalen Vermittlung für Museen umgesetzt. Alle Kunstwerke der Sammlung Türkenbeute wurden dreidimensional digital erfasst und
konnten von BesucherInnen sowohl online wie auch lokal bewegt, gedreht, von allen Seiten betrachtet und mit Zoom-Funktion von allen Seiten visuell erlebbar gemacht werden. In einer Serie von eigenen technologischen Entwicklungen unter Nutzung von QR-Codes sowie anderen Muster- und Sensortechniken hat das ZKM dem Ausstellungspublikum wie auch den BesucherInnen der Stadt eine neue Form des Erlebens angeboten – sei es in Form von neuen Klangerfahrungen im Rahmen der Ausstellung Sound Art (2012–2013) oder in Form von inszenierten Geschichten und Ereignissen, die die Realität überlagern (Augmented Reality), im Stadtraum mittels der App Maptory (2015–2016). Bereits 2009 hat das ZKM in seiner Ausstellung Imagining Media@ZKM (2009–2011) alle Inhalte lückenlos und darüberhinaus weiterführende Informationen (Text, Bild, Video, Sound) zu den KünstlerInnen und ihren Werken für mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt. Der Zugang erfolge über QR-Codes, die auf der Beschilderung des jeweiligen Werks zu finden waren. Diese Optionen der Partizipation und Interaktion des Publikums entwickelt das ZKM seit seiner Gründung und macht es zum ersten performativen Museum weltweit.

Das ZKM zeigte nicht nur als erstes Museum die neuesten Entwicklungen digitaler Technologien in der Kunst, sondern machte auch analoge Kunstwerke in innovativer Weise digital zugänglich. Diese Tendenzen bestimmen auch 2017 die Aktivitäten des ZKM. Für die großangelegte Ausstellung Kunst in Europa 1945–1968, die das ZKM mit europäischen Partnern in Brüssel (Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, 2016) und Moskau (Staatliches Museum für Bildende Künste Puschkin Moskau, 2017) organisiert hat, hat das ZKM beispielsweise eine digitale Timeline entwickelt, die als App und responsive Website die dokumentarische Zeitleiste im Museumsraum ergänzt. Die App wird als didaktisches Tool auch im Geschichtsunterricht Anwendung finden.

Das ZKM ist zudem an dem Thinktank smartplaces beteiligt, einem EU-Projekt, das mit acht europäischen Museumspartnern über vier Jahre im Bereich Audience Development forscht, an neuen Wegen für die digitale Kunst- und Kulturvermittlung. Im Fokus stehen dabei die Digitalisierung von Serviceangeboten für die BesucherInnen sowie eine nahtlose Erweiterung des Besuchererlebnisses auf den digitalen Raum.

Anlässlich der GLOBALE DIGITALE (2015–2016) ermöglichte außerdem die bereits erwähnte App Karlsruhe Maptory performativ inszenierte Geschichten und die Errungenschaften Karlsruher Persönlichkeiten im Stadtraum Karlsruhes über Augmented Reality zu erleben. Mit den SCHLOSSLICHTSPIELEN (03.08.– 10.09.2017) hat das ZKM zudem ein neues Bürgerformat entworfen, das über den Sommer hinweg die Karlsruher Schlossfassade mit avancierten Projection Mappings bespielt und damit ein neues Kunsterlebnis im öffentlichen Raum möglich macht.

Künstlerische Praxis im digitalen Raum
Neben digitalen Angeboten wie u.a. der ZKM-Website – mit einem umfangreichen Künstler- und Ausstellungsarchiv, Audio- und Videodatenbanken sowie LiveStreaming – verlagert das ZKM seine Residency-Programmefür GastkünstlerInnen und -wissenschaftlerInnen auch in den digitalen Raum: Gemeinsam mit der Akademie Schloss Solitude fördert es junge Talenten der internationalen digitalen Szene sowie Kunstschaffende, die den Prozess ihrer Arbeit online präsentieren. Der digitale Raum wird nutzbar gemacht, um neue Wege in der künstlerischen Praxis und der Kunstvermittlung zu erproben.

Das ZKM setzt sich jedoch nicht nur mit seinen Produktionstätigkeiten mit den Herausforderungen der Digitalen Transformation auseinander, sondern vor allem auch mit seinen Ausstellungen.

ZKM – Bürgerlabor 2017: Ausstellungen zur Digitalen Transformation
Während die GLOBALE DIGITALE (2015–2016) mit den Ausstellungen Infosphäre (2017), GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP (2015–2016) und Exo-Evolution (2015–2016) die infrastrukturellen (Datenzentren, Kabel und Hardware) und dystopischen (Cyborgs, Roboter und Sensoren) Aspekte des digitalen Wandels in den Fokus gerückt hatte, thematisiert die Ausstellung Hybrid Layers (03.06.2017–07.01.2018), welche Einflüsse die Neuen Medien auf unsere Lebens- und Arbeitswelt haben. Das Internet und die Sozialen Netzwerke üben einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere Wahrnehmung, unser soziales Miteinander und unsere Produktion von Wissen aus. Junge KünstlerInnen aus der Generation der Digital Natives, die größtenteils in den 1980er-Jahren geboren sind, treten an, eine neue Art von Medienkunst zu praktizieren, die nicht mehr an eine spezifische Gattung oder ein Genre gebunden ist. Sie „switchen“ spielerisch zwischen digitaler und analoger Welt: Neben Videoarbeiten zeigt das ZKM Installationen, Plastiken und Virtual Reality-Arbeiten, die mittels Head-Mounted Display physisch erlebbar werden.

Welchen Einfluss das Informationszeitalter auf unseren Wahrnehmungsraum ausübt, zeigt die Ausstellung Datumsoria: The Return of the Real (09.09.2017–18.03.2018), die das ZKM gemeinsam mit dem Chronus Art Center in Shanghai und dem Nam June Paik Art Center in Korea konzipiert. Das ZKM präsentiert Medienkunstwerke international renommierter Künstler wie George Legrady, Carsten Nicolai, Liu Xiaodong und Nam June Paik, die eine Wirklichkeit entstehen lassen, die auf binären Strukturen – Nullen und Einsen – fußt.

Zeitgleich zu Datumsoria: The Return of the Real präsentiert das ZKM die Ausstellung The Art of Immersion: Die zylindrische 360-Grad-Projektionsumgebung, die das ZKM seit 2005 entwickelt und auch für stereoskopische Virtual-Reality-Applikationen genutzt werden kann, wird mit neun Arbeiten, unter anderem der Medienkünstler JeanMichel Bruyère, Dennis Del Favero sowie Jeffrey Shaw bespielt.

Die digitale Lebenswirklichkeit, die von rasanten und radikalen Innovationen geprägt ist, wird das ZKM ab Herbst 2017 auch breitgefächert mit seinem neuen Ausstellungsformat Open Codes. Leben in digitalen Welten (20.10.2017– 05.08.2018) untersuchen. Open Codes. Leben in digitalen Welten, eine Mischung aus Labor und Lounge, führt nicht nur in die Historie von Bits und Bytes ein, sondern auch – in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem FZI Forschungszentrum Informatik, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung sowie der Akademie Schloss Solitude – in den
aktuellen Stand der zeitgenössischen Digitaltechnologien. Es ist an der Zeit, nicht nur die Bedingungen des Digitalen zu begreifen, sondern auch die Sprache der Computer zu beherrschen.

Um die Wirkmechanismen zu verstehen, die den digitalen Raum bedingen, lohnt oftmals der Blick zurück zu den Anfängen der Medienkunst: Radical Software (01.07.2017–28.01.2018) stellt eine Gruppe amerikanischer KünstlerInnen und Wissenschaftler vor, die in den 1970er-Jahren bereits erste Visionen einer vernetzten Welt formulierten und eine mediale Gegenöffentlichkeit schufen. Wie essenziell die Zusammenarbeit von KünstlerInnen mit IngenieurInnen und WissenschaflerInnen im digitalen Zeitalter ist, führt die Ausstellung Centerbeam (24.05.2017–01.10.2017) eindrücklich vor Augen. Im ZKM ist 40 Jahre nach der Erst-Präsentation der Installation auf der documenta 6 in Kassel das multimediale Gesamtkunstwerk Centerbeam, das 1977 am Center for Advanced Studies (CAVS) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurde und den wegweisenden Titel Performative Sculpture trug, wieder in restaurierter Fassung zu sehen. Diese Ausstellung ist ebenfalls ein Lehrstück für Restaurierungs- und Archivierungsarbeit im medialen Zeitalter, die im ZKM seit seiner Gründung geleistet wird.

Der digitale Wandel hat globale Auswirkungen. Das ZKM gilt weltweit als ein Kompetenzzentrum für den digitalen Wandel. Deshalb ist das ZKM aktuell gleich mit drei Ausstellungen zu digitalen Themen auf Welt-Tournee. Der AppArtAward reist als Ausstellung seit sechs Jahren um die ganze Welt und machte bereits in 24 Städten Station. Die Ausstellung GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP startete im April 2017 eine Tournee durch acht osteuropäische Länder. Die Ausstellung Games and Politics ist seit Oktober 2016 zeitgleich in zwei Versionen global auf Tour: von Mexico City bis Teheran, von Wellington bis Lagos, von Toronto bis Sao Paulo, von San Francisco bis Nowosibirsk und New Delhi.

Neben den Ausstellungen zur Digitalen Transformation zeigt das ZKM zudem im November Resonanzen. 40 Jahre Kunststiftung Baden-Württemberg (04.11.2017– 18.02.2018) sowie FEMINISTISCHE AVANTGARDE DER 1970ER-JAHRE aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien (18.11.2017–08.04.2018).


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