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B3 Biennale

Gewinner des Blooom Award by Warsteiner

Samira Elagoz - Stephanie Lüning - Yi Zheng Lin

ART.FAIR 24.10.-27.10.2014
Eingabedatum: 24.10.2014

bilder

Von links nach rechts:
• Jurymitglied Olaf Heine, Fotograf
• Drittplatzierter Yi Zheng Lin
• Jurymitglied Yasha Young, Museumsdirektorin und freie Kunstjournalistin
• Erstplatzierte Samira Elagoz
• Jurymitglied Walter Gehlen, Direktor und künstlerischer Leiter der Art.Fair und der Blooom
• Zweitplatzierte Stephanie Lüning
• Jurymitglied Catharina Cramer, Schirmherrin des Blooom Award by Warsteiner und Inhaberin der Warsteiner Brauerei
• Jurymitglied Robert Kaltenhäuser, Autor und Kurator


Auf der Preisverleihung des Blooom Award by Warsteiner kürte Catharina Cramer, Schirmherrin und Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Samira Elagoz zur Gewinnerin der fünften Ausgabe des internationalen Kreativwettbewerbs.

Gleich mit ihrer ersten Videoarbeit „Four Kings“ konnte die in Amsterdam lebende Finnin die Jury überzeugen und sich gegen mehr als 1.200 Bewerber aus 65 Ländern durchsetzen.

Die 25jährige Preisträgerin, die bisher unter anderem als Performance Artist tätig war, kann sich nun auf eine Reise zur Art Basel Miami Beach, eine Kreativförderung von EUR 1.500 und ein einjähriges Mentoring freuen.

Impression der Blooom Award by Warsteiner Sonderausstellung, © Warsteiner

Neben Preisträgerin Samira Elagoz wurde auf der von Anja Backhaus moderierten Preisverleihung Stephanie Lüning mit dem 2. Platz für ihre Installation „Schauminsel" ausgezeichnet. Yi Zheng Lin freute sich über den dritten Platz für seine Arbeit „Septembersehnen" und damit über ein eintägiges Mentoring. Der Blooom Award by Warsteiner setzt bei der Auswahl der Preise bewusst auf die nachhaltige Förderung der Künstler. Für ihr Engagement wurde die Warsteiner Brauerei kürzlich mit dem International Sponsoring Award des Fachverbands für Sponsoring-Agenturen und Dienstleister e.V. (FASPO) ausgezeichnet.

Bis zum 27. Oktober können die Arbeiten der Gewinner und der anderen sieben Finalisten auf der Sonderausstellung im Rahmen der Blooom – the converging art show erlebt werden. Die Blooom ist Teil der Art.Fair | Messe für moderne und aktuelle Kunst, die in diesem Jahr erstmals in den Hallen 1 und 2 der koelnmesse stattfindet.

Die Gewinner des Blooom Award by Warsteiner 2014:

1. Platz: Samira Elagoz (Niederlande) Four Kings
2. Platz: Stephanie Lüning (Deutschland) Schauminsel
3. Platz: Yi Zheng Lin (Deutschland) Septembersehnen

Den Trailer zu "Four Kings" finden Sie hier: blooomawardbywarsteiner.com

Messezeiten
Am 24. Oktober und 25. Oktober sind ART.FAIR und BLOOOM jeweils von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.
Am 26. Oktober und 27. Oktober beginnen die Messen schon um 11:00 Uhr und schließen um 19:00 Uhr.
Tagestickets kosten 16 €, ermäßigt 10 €.

koelnmesse, Halle 1 und 2
Messeplatz 1
50679 Köln Deutz
art-fair.de

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art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)


Erstmalig findet dieses Jahr parallel zur ART COLOGNE die art.fair statt, die mit Vorbildern wie der "Affordable Art Fair" in London oder der "Liste" in Basel mit erschwinglichen Preisen und erfrischender Kunst neue Käuferschichten anlocken will. 56 Galerien stellen Arbeiten von 150 Künstlern aus der ganzen Welt aus und so soll für jeden Besucher etwas dabei sein. Es soll jedoch nicht nur ein neues, jüngeres Käuferklientel angesprochen werden, sondern auch besonders bei den jungen Besuchern die Schwellenangst vor den Galerien und dem Kunstmarkt abgebaut werden. Das Motto der Messe "Enjoy contemporary art!" ist auf den 4.000 qm des renovierten Industriebaus ansprechend umgesetzt. Ganz neue, junge Kunst mischt sich unter etwas etabliertere zeitgenössische und so entsteht eine bunte Mischung, die neugierig macht und den Besucher wie einen Entdecker durch die Gänge ziehen lässt. Um das Geschehen weiter aufzulockern, finden täglich Musikveranstaltungen mit verschiedenen Bands und bekannten Kölner DJ´s statt. Dies erinnert natürlich an die "Lange Nacht der Museen", die auch alljährlich viele junge Leute mit ihrer Mischung aus "high- and low art" anlockt: zeitgemäße Events, die abendliche Party und gute Kunst in lockerer Atmosphäre vereinen.
Man sollte sich, wenn denn möglich, offen und ohne vorgebildete Ansprüche durch die Location treiben lassen, dann wird man belohnt werden mit jeder Menge Kunst, die Spaß macht, aber auch mit ungewohnten und nachdenklichen Werken, die dennoch den Kunstlaien nicht abschrecken. So beispielsweise die Arbeiten afrikanischer Künstler, die die Galerie Seippel (Köln) zeigt. Die Installation „Profile“ der Südafrikanerin Berni Searle (*1964) wirkt in ihrer Monumentalität zunächst beängstigend, macht aber auch neugierig auf die Hintergründe. Searle beschäftigt sich - wie oft in ihren Arbeiten - mit den Problemen der eigenen Identitätsfindung. Vorfahren aus verschiedenen asiatischen, afrikanischen und britischen Kulturen machen diese Identitätssuche nicht einfacher und haben die Künstlerin auf verschiedene Weisen geprägt. In ihrer Installation setzt sie diese Prägungen im wahrsten Sinne des Wortes - nach außen - sichtbar um, indem sie sich Symbole, die jeweils für eine mentale Prägung ihrer Persönlichkeit stehen, physisch einprägt.
Anders, wenn auch nicht weniger spannend, ziehen die Arbeiten von Mbongeni Buthelezi die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich. Auf dem Kojenboden bunte Plastikschnipsel verteilt, wirken die Bilder an den Wänden zunächst wie lackierte Collagen. Es handelt sich jedoch um geschmolzene Fetzen alter Plastiktüten, die der Künstler zu verschiedenen Elementen zusammenlegt und dann durch Hitze schmilzt. Es ist nicht einfach die Innovation bei der Verwendung dieses Materials, die den Künstler lockte, sondern schlicht das ökonomische Elend seiner Heimat: Farbe und Leinwand sind teuer und nur für eine kleine Elite erschwinglich. So versteht sich Mbongeni denn auch als Maler, das Plastik verwendet er wie Farbe.
Um diese und andere spannende Kunstwerke zu entdecken – und vielleicht sogar zu erwerben – lohnt sich ein Besuch der art.fair in jedem Fall. Mit erschwinglichen Eintrittspreisen (€ 8,50 für Erwachsene, unter 16 Jahren frei) und Öffnungszeiten von 14 bis 22 Uhr wird es jedem so einfach wie möglich gemacht, an dieser Innovation am Kunstmarkt teilzunehmen.

Adresse:
Palladium, Schanzenstraße, Köln-Mühlheim
Weitere Infos unter art-fair.de

Foto: Berni Searle, Installation Profile, 8 Digitaldrucke auf Folie

Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:


In die Kojen, fertig, los! - Messestadt Köln zentriert wieder die Kunstwelt
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Serie "Kunstmetropolen in ihren besten Jahren" - Diesmal: Das künstlerische Wien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert
Minimal Art in der Flick Collection - Ein Gespräch mit dem Kurator Eugen Blume

"Aufbruch in jeder Hinsicht" - Ein Gespräch mit Gérard A. Goodrow (Direktor Art Cologne)
"Tischtuch zerschnitten" - Kunsthalle Göppingen verliert Bönsch-Sammlung
Douglas Gordons "Vanity of Allegory" - Nora Wagner besucht das Guggenheim Berlin
Wie Phoenix aus der Asche - Die Staatsbiliothek Unter den Linden wird komplett saniert
"Es geht wohl insgesamt bergab mit der deutschen Sprache" - Thomas Lochte im Gespräch mit Deutschlands Stilkritiker Nr. 1, Wolf Schneider

sowie: Messespecial zu art.fair, Art Cologne und der Kunstmesse München / Shortfacts zum Führungs-Wechsel am New Yorker Guggenheim, den kulturpolitischen Folgen der Bundestagswahl und der Schließung der Pipilotti Rist-Installation bei der Venedig-Biennale / umfangreicher Ausstellungsticker und unser monatliches Gewinnspiel.
  • art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)

  • Die April 2006 -Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

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  • art KARLSRUHE vs UND#2: Ein Rückblick auf die Karlsruher Kunstmessen

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