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ART.FAIR 2014

Neue Hallen – neues Glück


Eingabedatum: 31.10.2014

bilder

Die Premiere der Kunstmesse ART.FAIR in den Hallen der koelnmesse begeistert 36.000 Besucher

Vier Tage lang boten mehr als 100 Galerien aus dem In- und Ausland den Besuchern der 12. Ausgabe der ART.FAIR den bewährten Mix aus bekannten Namen und hoffnungsvollen Positionen in den Hallen 1 und 2 der koelnmesse.

Die Aussteller bewerten die Premiere positiv. Hier einige Kostproben:

„Die sich durch den Umzug neu ergebende Grosszügigkeit bietet uns Galeristen mehr Möglichkeiten“, so Michael Schultz (Schultz Contemporary (Berlin), der sich durchweg zufrieden zeigt. Mit mehr als 20 Verkäufen, besonders aus dem Bereich der jungen Kunst, zieht Schultz ein positives Fazit. Er hebt das Potential der ART.FAIR hervor, junge Leute für Kunst zu begeistern: „Die ART.FAIR bietet ein tolles Format für erste Kunstkäufe. Hiervon werden auch andere Kunstmessen langfristig profitieren.“

Copyright Achim Hehn

Das bestätigt auch Rachel Neumann, Direktorin der Galerie Bernd A. Lausberg (Düsseldorf), die „super zufrieden“ ist und sich über ein „tolles junges, überaus aufgeschlossenes und kaufkräftiges Publikum, das zu unserem Programm passt“ freut. „Hier wächst etwas nach“. Die Galerie bestätigt Verkäufe von EUR 450 bis EUR 35.000.

Auch Robert Mertens von Galerie Freitag 18.30 (Aachen), die zu den ART.FAIR Debutanten zählt, spricht von einem gelungenen Start mit „grandiosen Verkäufen“. Besonders die fortlaufende Entwicklung der Messe wird positiv wahrgenommen.

ANISE GALLERY (London) ist ebenfalls nach ihrer ART.FAIR-Premiere überzeugt und möchte im nächsten Jahr wiederkommen.

Wilhelm J. Grusdat von Galerie Terminus (München) lobt die nochmals gestiegene Qualität der ART.FAIR und die neuen Räume.

Reges Interesse bestätigt auch die Galerie im Fritz-Winter-Atelier (Diessen am Ammersee), die Arbeiten aus dem gesamten Programm an Sammler aus NRW und den Benelux-Ländern vermitteln konnte.

Galerie VON&VON (Nürnberg) zeigt sich mit Umsätzen im sechsstelligen Bereich ebenfalls außerordentlich zufrieden.

Top-Seller am Stand von kunst-raum schulte-goltz+noelte (Essen) waren Arbeiten von Burkhard Driest. Aber auch Werke von Holger Kurt Jäger und David Uessem konnten in süddeutsche Sammlungen vermittelt werden. Auch die Qualität des Publikums überzeugte: „Wir haben sehr gut verkauft und haben einige neue Sammler kennengelernt, die für die Zukunft der Galerie sehr wichtig sein werden“ so Knut Osper (Kunsthandlung Osper | PKO Projektraum Knut Osper (Köln)).

„Es ist ein kauflustiges Volk“, fasst Reinhold Maas von Galerie REINHOLD MAAS (Reutlingen) seinen Eindruck zusammen.

GALERIE & KUNSTHANDEL DRAHEIM (Wiesbaden) freut sich über die Fachkunde des Publikums. Mit Umsätzen im fünfstelligen Bereich bei der informellen und konkreten Kunst nach 1945 konnte die Galerie ihren Erfolg aus dem letzten Jahr bestätigen.

Galerie - Edition Purrmann (Grefrath) meldet Verkäufe im Bereich EUR 750 bis EUR 40.000 von Markus Lüpertz, Ralph Fleck, Günther Förg und Andreas Lutherer.

„Die ART.FAIR war für mich wie immer sehr schön“, lobt Ewald Karl Schrade (Galerie Schrade (Ehingen/Donau)) die abermals guten Geschäfte.

Die zeitlich und räumlich in die ART.FAIR integrierte BLOOOM – the converging art show schließt ebenfalls mit positivem Fazit „Wir kommen definitiv im nächsten Jahr wieder!“ betonte z.B. die GO Gallery aus Amsterdam, die u.a. mit Arbeiten des Street Art Künstlers Christian Böhmer vertreten waren.

Anna Franke von Galerie ANNA25 (Berlin) freute sich, gemeinsam mit ihren Künstlern ein großes Publikum erreicht zu haben: „Wir konnten viele Verkäufe, Kontakte und auch neue Kooperationen knüpfen – wir kommen wieder“.

Preisverleihung des BLOOOM Award by WARSTEINER
Gleich zu Beginn der ART.FAIR am 23. Oktober erwartete die Besucher mit der Preisverleihung des BLOOOM Award by WARSTEINER ein Highlight. Die in Amsterdam lebende Finnin Samira Elagoz sicherte sich den begehrten Preis für ihre Videoarbeit „Four Kings“ und setzte sich damit gegen mehr als 1.200 Bewerber aus 65 Ländern durch. Elagoz kann sich nun auf ein einjähriges Mentoring durch Walter Gehlen, Jurymitglied des BLOOOM Award by WARSTEINER und Co-Direktor der ART.FAIR freuen. Den zweiten Platz belegte Stephanie Lüning mit ihrer Arbeit „Schauminsel“. Yi Zheng Lin belegte den dritten Platz mit seiner Arbeit „Septembersehnen“. Alle zehn Finalisten konnten in einer Sonderausstellung auf der BLOOOM – the converging art show erlebt werden.

Künstler im Gespräch
Mit 15 Minutes of Fame ermöglichte die ART.FAIR es den Besuchern, mehr über die teilnehmenden Galerien, ihre kurartierten Ausstellungsprojekte und Künstler zu erfahren. So berichtete am Stand von kunst-raum schulte-goltz+noelte (Essen) Burkhard Driest im Künstlergespräch über die Arbeit mit Udo Lindenberg und Nena. Kunstraum 49 Galerie Shia Bender (Düsseldorf) begrüsste Manfred Schneckenburger zum Künstlergespräch mit Multimediakünstler Kanjo Také.

Live die Entstehung eines Kunstwerks mitverfolgen konnten die Besucher am Stand der Premium-Sektmarke Mumm: In drei Tagen bemalte die New Yorker Illustration Anja Kroenke 100 in Farbe getränkte Mumm-Flaschen und ließ diese zu einem Gesamtkunstwerk werden.Die Aktion legt den Grundstein für die im nächsten Frühjahr erscheinende Mumm-Künstleredition.

Ludwig & Schwarz verwandelte die Messehallen zum Laufsteg. Das deutsch-amerikanische Modelabel präsentierte die limitierte „Moving Canvas Collection“, die in Kooperation mit Street Artist The Pony. entstanden ist.

Mit dieser geglückten Premiere in den Hallen der koelnmesse freut sich die ART.FAIR auf die 13. Ausgabe im nächsten Jahr.

Weitere Informationen zu ART.FAIR und BLOOOM finden Sie unter art-fair.de oder blooom.de

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art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)


Erstmalig findet dieses Jahr parallel zur ART COLOGNE die art.fair statt, die mit Vorbildern wie der "Affordable Art Fair" in London oder der "Liste" in Basel mit erschwinglichen Preisen und erfrischender Kunst neue Käuferschichten anlocken will. 56 Galerien stellen Arbeiten von 150 Künstlern aus der ganzen Welt aus und so soll für jeden Besucher etwas dabei sein. Es soll jedoch nicht nur ein neues, jüngeres Käuferklientel angesprochen werden, sondern auch besonders bei den jungen Besuchern die Schwellenangst vor den Galerien und dem Kunstmarkt abgebaut werden. Das Motto der Messe "Enjoy contemporary art!" ist auf den 4.000 qm des renovierten Industriebaus ansprechend umgesetzt. Ganz neue, junge Kunst mischt sich unter etwas etabliertere zeitgenössische und so entsteht eine bunte Mischung, die neugierig macht und den Besucher wie einen Entdecker durch die Gänge ziehen lässt. Um das Geschehen weiter aufzulockern, finden täglich Musikveranstaltungen mit verschiedenen Bands und bekannten Kölner DJ´s statt. Dies erinnert natürlich an die "Lange Nacht der Museen", die auch alljährlich viele junge Leute mit ihrer Mischung aus "high- and low art" anlockt: zeitgemäße Events, die abendliche Party und gute Kunst in lockerer Atmosphäre vereinen.
Man sollte sich, wenn denn möglich, offen und ohne vorgebildete Ansprüche durch die Location treiben lassen, dann wird man belohnt werden mit jeder Menge Kunst, die Spaß macht, aber auch mit ungewohnten und nachdenklichen Werken, die dennoch den Kunstlaien nicht abschrecken. So beispielsweise die Arbeiten afrikanischer Künstler, die die Galerie Seippel (Köln) zeigt. Die Installation „Profile“ der Südafrikanerin Berni Searle (*1964) wirkt in ihrer Monumentalität zunächst beängstigend, macht aber auch neugierig auf die Hintergründe. Searle beschäftigt sich - wie oft in ihren Arbeiten - mit den Problemen der eigenen Identitätsfindung. Vorfahren aus verschiedenen asiatischen, afrikanischen und britischen Kulturen machen diese Identitätssuche nicht einfacher und haben die Künstlerin auf verschiedene Weisen geprägt. In ihrer Installation setzt sie diese Prägungen im wahrsten Sinne des Wortes - nach außen - sichtbar um, indem sie sich Symbole, die jeweils für eine mentale Prägung ihrer Persönlichkeit stehen, physisch einprägt.
Anders, wenn auch nicht weniger spannend, ziehen die Arbeiten von Mbongeni Buthelezi die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich. Auf dem Kojenboden bunte Plastikschnipsel verteilt, wirken die Bilder an den Wänden zunächst wie lackierte Collagen. Es handelt sich jedoch um geschmolzene Fetzen alter Plastiktüten, die der Künstler zu verschiedenen Elementen zusammenlegt und dann durch Hitze schmilzt. Es ist nicht einfach die Innovation bei der Verwendung dieses Materials, die den Künstler lockte, sondern schlicht das ökonomische Elend seiner Heimat: Farbe und Leinwand sind teuer und nur für eine kleine Elite erschwinglich. So versteht sich Mbongeni denn auch als Maler, das Plastik verwendet er wie Farbe.
Um diese und andere spannende Kunstwerke zu entdecken – und vielleicht sogar zu erwerben – lohnt sich ein Besuch der art.fair in jedem Fall. Mit erschwinglichen Eintrittspreisen (€ 8,50 für Erwachsene, unter 16 Jahren frei) und Öffnungszeiten von 14 bis 22 Uhr wird es jedem so einfach wie möglich gemacht, an dieser Innovation am Kunstmarkt teilzunehmen.

Adresse:
Palladium, Schanzenstraße, Köln-Mühlheim
Weitere Infos unter art-fair.de

Foto: Berni Searle, Installation Profile, 8 Digitaldrucke auf Folie

Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:


In die Kojen, fertig, los! - Messestadt Köln zentriert wieder die Kunstwelt
Jenseits der Malerei - Peter Köster wirft einen kritischen Blick auf das Max-Ernst-Museum
Serie "Kunstmetropolen in ihren besten Jahren" - Diesmal: Das künstlerische Wien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert
Minimal Art in der Flick Collection - Ein Gespräch mit dem Kurator Eugen Blume

"Aufbruch in jeder Hinsicht" - Ein Gespräch mit Gérard A. Goodrow (Direktor Art Cologne)
"Tischtuch zerschnitten" - Kunsthalle Göppingen verliert Bönsch-Sammlung
Douglas Gordons "Vanity of Allegory" - Nora Wagner besucht das Guggenheim Berlin
Wie Phoenix aus der Asche - Die Staatsbiliothek Unter den Linden wird komplett saniert
"Es geht wohl insgesamt bergab mit der deutschen Sprache" - Thomas Lochte im Gespräch mit Deutschlands Stilkritiker Nr. 1, Wolf Schneider

sowie: Messespecial zu art.fair, Art Cologne und der Kunstmesse München / Shortfacts zum Führungs-Wechsel am New Yorker Guggenheim, den kulturpolitischen Folgen der Bundestagswahl und der Schließung der Pipilotti Rist-Installation bei der Venedig-Biennale / umfangreicher Ausstellungsticker und unser monatliches Gewinnspiel.
  • art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)

  • Die April 2006 -Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • Anzeige | art.fair 2006 - ein Kaleidoskop aus aktueller Kunst des 21. Jahrhunderts

  • art KARLSRUHE vs UND#2: Ein Rückblick auf die Karlsruher Kunstmessen

  • Preview Berlin - The Emerging Art Fair (28.9. - 1.10.07)

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  • Anzeige: Joachim Hiller auf der art karlsruhe 2010

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