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Der BONNER KUNSTPREIS 2015 geht an Anna Lea Hucht

Plus internationales Atelierstipendium


Eingabedatum: 09.02.2015

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Der im Jahr 1985 gegründete BONNER KUNSTPREIS für die Künstlerinnen und Künstler aus der Region wurde für 2009 neu konzipiert und ist seitdem an ein drei- bzw. sechsmonatiges internationales Atelierstipendium gekoppelt.

Er ist 2015 mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Aus dem Preisgeld wird der Unterhalt der Künstlerin oder des Künstlers am jeweiligen Stipendienort bestritten. Der BONNER KUNSTPREIS wurde zum vierten Mal nach der Neukonzeption in Kooperation mit der in Bonn ansässigen IVG-Stiftung ausgeschrieben. Diese unterstützt in den europäischen Standorten der IVG das für 3 oder 6 Monate vorgesehene Atelierstipendium mit der zusätzlichen Finanzierung einer Atelierwohnung am Stipendienort.

Neben der deutschen Hauptstadt Berlin stehen die folgenden europäischen Metropolen zur Wahl: Amsterdam, Budapest, Brüssel, Helsinki, London, Madrid, Mailand, Paris, Prag, Rom, Stockholm, Warschau oder Wien.

Am vergangenen Freitag, den 6. Februar 2015, tagte die Jury für den diesjährigen Kunstpreis, bestehend aus Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant des Kunstmuseum Bonn), Helmut Redeker (Vorsitzender des Kulturaus­schusses der Stadt Bonn), Martin Schumacher (Kulturdezernent der Stadt Bonn), Dr. Brigitte Franzen (Direktorin des Ludwig Forums für internationale Kunst, Aachen) sowie der Gewinnerin des BONNER KUNSTPREIS 2013, Antonia Low. Die Jury kürte aus 37 (von 40) Bewerbungen, die die Bedingungen der Ausschreibung zur Vorlage einer Dokumentation sowie einer Projektskizze für den Stipendienort erfüllen, als Preisträgerin Anna Lea Hucht.

Zur Begründung das Statement der Jury:

„Die in Bonn 1980 geborene Anna Lea Hucht (lebt in Berlin) ist die Gewinnerin des BONNER KUNSTPREIS 2015. In ihren aquarellierten Zeichnungen entwickelt die Künstlerin ebenso detailgenaue wie rätselhafte Innenräume, in denen die unterschiedlichen Gegenstände und vereinzelten Personen in einer geheimnisvollen Beziehung zueinander stehen. Aus der Tradition des Surrealismus schöpfend, gelingt es Anna Lea Hucht in ihren Bildern wie ihren Skulpturen in beeindruckender Weise genau den Punkt zu treffen, an dem sich realistische Wahrnehmung und – von einer untergründigen Spannung durchzogene – poetische Erfindung nicht mehr voneinander trennen lassen. Mit ihrem Projektvorhaben in Paris möchte die Zeichnerin und Bildhauerin ihr Werk durch Recherchen in den örtlichen Wunder- und Kunstkammern der französischen Metropole gerade im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der afrikanischen Kunst ausbauen und erweitern. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen wird im Rahmen einer Ausstellung im November 2016 im Kunstmuseum Bonn zu sehen sein.“

KUNSTMUSEUM BONN
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
T +49(0)228 77-6260 F -6220
www.kunstmuseum-bonn.de

Presse


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