Rundgang Armgartstraße – Ausstellung / Performance / Symposion

4.02. - 6.02.2016 | HAW Hamburg
Eingabedatum: 31.01.2016

bilder

Rundgang Armgartstraße – Ausstellung / Performance / SymposionDo, 4. Feb. 2016 | 18:00 Uhr

Vom 4. bis zum 6. Februar 2016 präsentiert der Campus Armgartstraße seine Jahresausstellung in Kombination mit einem Symposion.
Vorgetragen, gezeigt, reflektiert und diskutiert werden aktuelle Themen der Gestaltung mit herausragenden, nationalen und internationalen Experten und Expertinnen aus den Bereichen Kunst, Design und Wissenschaft.
Design versteht sich als Player in einem transdisziplinären Reflexionsprozess.

PROGRAMM

Programmheft zum Downlaod (PDF)

Donnerstag, 04.02.16

18:00 Grußwort, Dorothea Wenzel (Dekanin DMI HAW Hamburg), Einführung Anke Haarmann

18:30 „Cut! / Cut-up!“, Präsentation, Moderation Peter E. Seebacher (HAW Hamburg)

19:30 „Ich und die Welt“, Performance (in der Aula und allen Boxen im ganzen Gebäude)

Symposion Auftakt:
19:50 Grußwort, Thomas Netzel (Präsidium HAW Hamburg)
20:00 „Euphoria now” Vortrag (engl.), Rasmus Nielsen von Superflex (Künstlergruppe), Moderation Mirjam Schaub (HAW Hamburg)


Freitag, 05.02.16
Kunst trifft Design

14:30 Uhr: Rasmus Nielsen von Superflex, „The Real Estate Show and the Future of Armgartstraße“ performatives Podium, (engl.) Moderation Mirjam Schaub (Aula)

16:00 Uhr: Nana Petzet, Der Papanek-Salon, Lecture Performance, Moderation Renata Brink (Aula)

17:00 Uhr: Performance Ich und die Welt (in allen Boxen)
Mode in Bewegung

18:00 Uhr: Kerstin Kraft, Mode bewegt – Bewegte Mode, Vortrag, Moderation Birgit Haase (Aula)

19:30 Uhr: A2 Modenschau (Aula)


Samstag, 06.02.16
Out of the Box – Über neue Theaterformen

15:00 Uhr: Masterclass Kostümdesign am runden Tisch mit Reinhard von der Thannen (Aula)

16:00 Uhr: Joy Kristin Kalu, Theater als Intervention, Vortrag, Moderation Cornelius Puschke (Aula)

17:00 Uhr: Performance Ich und die Welt (in allen Boxen)
Modell Bauhaus

19:00 Uhr: Ingrid Radewaldt, Ein turbulenter Anfang – Gunta Stölzls erstes Semester am Bauhaus Weimar, Vortrag, Moderation: Michaela Diener (Aula)

20:00 Uhr: Christin Irrgang, „pathetisch, epochal und normativ“ Leben am Bauhaus, Vortrag Moderation: Gesa Lange (Aula)

21:00 Uhr: Christiane Voith, Modell Bauhaus in Südafrika
Rorke’s Drift – ein Traum, ein Versuch, eine Utopie, Vortrag, Moderation: Gabriele Basch (Aula)

22:00 Uhr: Finissage

Campus Armgartstraße
Armgartstraße 24,
22087 Hamburg
http://www.design.haw-hamburg.de/

Presse










Weiteres zum Thema: Rundgang



Dieter Roth Foundation (5.5.02)


Mitten in Hamburg und doch ganz im Verborgenen

errichtete der Schweizer Prozess-Künstler Dieter Roth zwischen noblen Stadtvillen sein Schokoladen-Zucker-Museum. Bis jetzt hatten nur wenige Menschen die Möglichkeit, Roths Schimmelmuseum zu sehen, da es eine ziemlich geheime Existenz als Privatvergnügen seines Besitzers führt.

Die Geschichte beginnt Mitte der 60er Jahre, als sich der renommierte Wirtschaftsanwalt Dr. Phillip Buse mit dem Künstler anfreundete. Buse begann, Roth regelmäßig Arbeiten abzukaufen. Über die Jahre wurde er Roths Mäzen und die beiden beschlossen, ein eigenes Museum für die Sammlung zu errichten. Es sollte ein Ort geschaffen werden, an dem ein repräsentativer Querschnitt durch das Gesamtwerk Roths geboten wird. Da die Kollektion auf Vollständigkeit der einzelnen Werkgruppen angelegt sein sollte – was auch gewährleistet worden ist, hat Roth dafür auch Arbeiten in zweiter Auflage neu angefertigt.
Für dieses Vorhaben erwarb der Sammler ein Grundstück, auf dem ein bereits leer stehendes, ehemaliges Kutscherhäuschen stand. Der feuchte Bau mit seinen schimmeligen Wänden sollte dem geplanten Museum weichen. Als Roth jedoch die alte Remise sah, beschloss er, das alte Gebäude zum Museum zu machen, da der marode Zustand eine ideale Ergänzung zu seinen Kunstwerken war und so ein einmaliges Gesamtkunstwerk entstehen ließ. Aufgrund dessen hat sich eine räumliche Zweiteilung der Sammlung ergeben. Heute befindet sich das eigentliche Dieter-Roth-Museum im Wohn- und Kanzleigebäude von Dr. Buse. Im Gemäuer, das ursprünglich das Museum werden sollte, hat Roth das Schimmelmuseum eingerichtet.

Im ehemaligen Wohnhaus ist die chronologische Hängung der Sammlung von Roth selbst vorgenommen. In den 50ern mit den Frühwerken der Op-Art beginnend, über unterschiedlichste Objekte der 60er, als er begann mit Lebensmitteln zu experimentieren. So entstand auch das erste Auflagenobjekt: «Die Literaturwurst». Hierzu häckselt er Romane und Zeitschriften, die er nicht mochte, und vermischte sie nach einem originalen Wurstrezept mit Gewürzen, Wasser und Fett zu einem Brei, den er dann in einen Wurstdarm presste. Der zuvor ausgeschnittene Titel wurde als Etikett auf die Literaturwurst geklebt, um den Inhalt zu erklären.

Im Schimmelmuseum hat Roth beinahe acht Jahre (1991-98) gekocht und kleine Kunstwerke aus Schokolade und Zucker gegossen und geformt. Dadurch ist eine einzigartige Atmosphäre entstanden, die auch ihren eigenen Geruch entwickelt hat. Die einzelnen Kunstwerke sind teilweise zu großen Installationen zusammengesetzt, wie dem «Selbstturm», der aus in verschiedenen Schokoladensorten gegossenen und aufeinander gestapelten Selbstporträts besteht. Die Schokoladenköpfe sind nach einem Prototypen entstanden, den Roth im Alter von 38 Jahren von sich selbst gemacht hat. Der Selbstturm ist zur größten Installation angewachsen und reicht durch einen Durchbruch in der Decke bis ins obere Stockwerk. Nach dem gleichen Prinzip ist auch noch ein «Löwenturm» aus Schoko-Löwen und einen «Zuckerturm», in dem die Grundformen Löwe und die Selbstporträtbüste aus gefärbtem Zucker kombiniert sind, entstanden.
An dieser Arbeit reizte ihn zum einen das nicht kalkulierbare Verhalten dieser Materialien, zum anderen stellt er damit radikal den klassischen Anspruch des Überzeitlichen an das Kunstwerk in Frage. Roth machte damit den organischen Verfallsprozess zum eigentlichen Kunstwerk.
Der Zerfallsprozess, sozusagen ein «work in progress», ist auch an anderen Werken zu beobachten, wie an den hinter Glas gerahmten Wand- und Bodenpartien oder der süßen Katastrophe «Vom Rhein», einer Landschaft aus gefärbtem Zucker und Spielzeug.
Nach dem überraschenden Tod des Künstlers 1998 kam das Museum zum Stillstand, obwohl dies eigentlich eine falsche Bezeichnung ist, da die Kunstwerke aufgrund der kleinen Tierchen, die seine Kunst unweigerlich anzieht, wortwörtlich weiterlebt. Roth hat es also so eingerichtet, dass es sich selbst weiter entwickeln kann. Eine endgültige Form schließt sein Werkbegriff kategorisch aus. Zeit soll sichtbar werden, bzw. sein. Seit seinem Tod hat die Zerfalls-Komponente allerdings Oberhand gewonnen.

Dirk Dobke, der an seiner Dissertation «Melancholischer Nippes» über die Werkphase von 1960 bis 1975 schrieb, wurde Kurator der Stiftung, die Anfang der 90er von Roth und Buse gegründet wurde. Heute umfasst die Sammlung ca. 500 Originale, 1500 Graphiken, Skizzen und Roths gesamtes literarisches Werk sowie das Schimmelmuseum und ist damit die größte Roth-Sammlung weltweit.


Dieter Roth Foundation
Ansprechpartner: Dirk Dobke
info@dieter-roth-foundation.de
Link: zum virtuellen Rundgang durch die Sammlung
dieter-roth-foundation.com

Lehmbruck Museum (06 / 02)


Der internationale Ruf des Lehmbruck Museums gründet sich im wesentlichen auf drei Faktoren: Der von Manfred Lehmbruck errichteten und von ihm und Klaus Hänsch erweiterten Museumsarchitektur, der Sammlung zur internationalen Plastik und Objektkunst des 20.Jhs, sowie das Zusammenwirken von Architektur und Kunst im Lehmbruck-Trakt.

Geschichte
Den Grundstein für die Sammlung legten weder fürstliche noch kirchliche Institutionen, es waren einzelne Bürger, die 1902 den Museumsverein gründeten, der mit seiner Ankaufs- und Ausstellungspolitik durchaus museale Funktion erfüllte. Wichtige Impulse bekam die Sammlung durch Dr. August Hoff, der u.a. auch den Nachlass Wilhelm Lehmbrucks ins Haus holte, allerdings unter fadenscheinigen Gründen 1933 entlassen wurde. Im Zuge dieser Zeit und ihrer Ereignisse – Entartete Kunst – musste auch das Werk Lehmbrucks aus dem Museum weichen und die Leihgaben der Familie Lehmbruck zurückgegeben werden. Museumsleiter Dr. Ernst D’ham und Dr. Gerhard Händler bauten die Sammlung in den Nachkriegsjahren wieder auf und führten es innerhalb kürzester Zeit zu internationalem Ruhm. Dabei konzentrierten sie sich auf zwei Schwerpunkte: den Aufbau einer internationalen Skulpturensammlung und einer Sammlung deutscher Malerei, die mit Lehmbruck und seinen Zeitgenossen einsetzt und bis in die 70er Jahre reicht – da die Ankaufsmittel reduziert wurden, reichte der Etat nur für einzelne Käufe.

Architektur
1964 eröffnete der Museumsneubau, der vom Manfred Lehmbruck unter dem Namen Wilhelm Lehmbruck Museum im Kant-Park errichtet wurde. Dem künstlerischen Vermächtnis Lehmbrucks hat sein Sohn ein eigenes Gebäude errichtet und dafür eine den Kunstwerken korrespondierende Architektur entworfen, die sich in zwei Gebäudeteile gliedert. Auf der einen Seite die auf die Sammlung zugeschnittene Beton-Glas-Architektur mit dem schwebenden Dach und dem zentralen Lichthof ; auf der anderen Seite die Stahl-Glas-Architektur der Großen Halle, mit ihrem flexiblen Stellwandsystem, die wegen der fast kompletten Rundumverglasung natürliches Licht erhält – im Gegensatz zu den Museumsbauten der 90er, die auf indirektes Licht setzen. Kaum fertiggestellt geriet das Gebäude aufgrund seiner antipodischen Lösung im Rahmen der Suche nach der idealen Museumsarchitektur in die internationale Diskussion. Mitte der 80er wurde der Bau dann nach den Plänen von Manfred Lehmbruck und Klaus Hänsch durch einen Erweiterungsbau räumlich verdoppelt. Erstmals kann die Sammlung moderner Skulptur adäquat präsentiert werden.

Die Sammlungen
Die Sammlung kennzeichnet das Lebenswerk von Wilhelm Lehmbruck, der in Duisburg geboren wurde. Auf verschiedenen räumlichen Ebenen lässt sich der künstlerische Werdegang direkt nachvollziehen. Dieser beginnt auf der oberen Galerie mit den Frühwerken der Düsseldorfer Akademiezeit und führt zu den Meisterwerken der Pariser Epoche mit der 1910 geformten Stehenden weiblichen Figur, die den Weltruhm des Künstlers begründete. Der Weg führt die Treppe hinunter zu den expressiven Hauptwerken, wie etwa dem Emporsteigenden Jüngling. Aber auch Werke internationaler Bildhauer sind dort ausgestellt. Der Rundgang durch die Vielfalt der modernen Plastik beginnt in den Kabinetten unterhalb der Haupthalle mit Barlach und Kollwitz. Der Weg führt weiter die Treppe hinauf in die Fenstergalerie, wo Arbeiten des Kubismus und Konstruktivismus das Ambiente beherrschen. Archipenko, Villon, Lipchitz, und viele andere prägten dieser Kunstrichtung, in deren Zentrum Brancusi steht.

Die graphische Sammlung des Museums konzentriert sich im wesentlichen auf die Zeichnung und Druckgraphik, seit einigen Jahren auch auf die Photographie von Bildhauern des 20. Jhs, die in der Skulpturensammlung vertreten sind.

Weitere Aktivitäten
Seit 1990 beteiligte sich das Museum im Rahmen der Industriekultur (Aufstellung von Großskulpturen aus Eigenbesitz im Stadtraum, an der Brunnenmeile Königstraße, U-Bahn-Kunst, der Rheinorange von Lutz Fritsch an der Rhein-Ruhr-Mündung und dem Garten von Dani Karavan am Innenhafen – einem Kunstprojekt im Landschaftspark Duisburg-Nord.

Adresse: Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum
Zentrum Internationaler Skulptur
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg


Tel.: 0203-283 2630
Fax: 0203-283 3892
Internet: lehmbruckmuseum.de
e-mail: info@lehmbruckmuseum.de

  • Dieter Roth Foundation (5.5.02)

  • Kunstmuseum Wolfsburg

  • Art Cologne 2003 (29.10 – 02.11.2003)

  • Museum für die Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Kunst in der DDR - Kunst-u.Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn (22.10.04-13.2.05)

  • Museum der bildenden Künste Leipzig - Neubau

  • geteilt | ungeteilt - Kunst in Deutschland 1945 bis 2010

  • Exzellenter Messestart mit guten Umsätzen

  • Galerien-Rundgang in Leipzig am 15./16.9.07

  • Kunstakademie Stuttgart lädt zum RUNDGANG 09 (24.7.-27.7.09)

  • Neubau Museum Folkwang in Essen ab 30. Januar der Öffentlichkeit zugänglich

  • Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv - Museum Ludwig, Köln

  • Tag der offenen Tür an den Kunsthochschulen

  • Spezial: Eva Biringer für art-in.de aus Bratislava über den Monat der Fotografie

  • Spezial: Eva Biringer für art-in.de aus Wien: William Kentridge: Fünf Themen - Albertina Wien

  • Coffee to stay

  • Das kleinste Museum für Moderne Kunst wieder geöffnet

  • Museum für Gegenwartskunst Siegen feiert zehnjähriges Jubiläum

  • Connect. Kunst zwischen Medien und Wirklichkeit

  • Anime! High Art - Pop Culture

  • Eyes on Paris

  • Rundgang 2012 - Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

  • Don´t Smile

  • NUR SKULPTUR!

  • Josef Dabernig. Panorama

  • Alessio Delli Castelli. BIOS VS ZOE

  • Rundgänge

  • Lachen auf hohem Niveau: "Slapstick! Alÿs, Bock, Chaplin, Hein, Laurel & Hardy, Keaton, Matta-Clark

  • Jubiläums-Rundgang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

  • Frühjahrs-Rundgang 2014: SpinnereiGalerien in Leipzig

  • Tilo Schulz

  • Die diesjährigen Rundgänge an den Kunsthochschulen

  • Video: Die BURG verbindet – Jahresausstellung 2014

  • Kunst / Geschichten

  • Offen! Das neue LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

  • Offen! Das neue LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

  • Rundgang im Design Center

  • Kasia Fudakowski. Dream Home Experience

  • KÜNSTLERRÄUME 02 - 15 Räume | 15 künstlerische Welten

  • Hassan Khan

  • Rundgänge an den Hochschulen

  • GESICHTER – EIN MOTIV ZWISCHEN FIGUR, PORTRÄT UND MASKE

  • Meeting Point

  • Tag der offenen Tür und Jahresausstellungen an den Kunsthochschulen

  • Die 80er. Figurative Malerei in der BRD

  • DIALOG DER MEISTERWERKE

  • Mark Dion

  • Rundgang Armgartstraße – Ausstellung / Performance / Symposion

  • Rundgänge an den Kunsthochschulen

  • top





    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    Burg Halle


    Anzeige
    Ausstellung


    Julian Schnabel - Palimpsest



    Erwin Wurm



    GABRIELE KROMER: EXPRESSIVE INNENSICHTEN


    Bianca Baldi Eyes in the Back of Your Head




    NO SECRETS!



    Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black


    Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?




    Florian Bielefeldt - Ein Blick ins Atelier



    herman de vries



    Katharina Sieverding


    Emy-Roeder-Preis 2017



    Paul Boesch Preis an Vaclav Pozarek


    Karin Sander – Identities on Display



    Sergej Jensen



    Maria Lassnig