Neubau der Mediathek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Auszeichnung zum Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2016 für den

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Eingabedatum: 23.03.2016

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Auszeichnung zum Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2016 für den
Neubau der Mediathek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Der Neubau der Mediathek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurde bei der Verleihung des Architekturpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2016 am vergangenen Dienstag mit einer Auszeichnung geehrt. Die Mediathek am Campus Design ist der neue Standort der Hochschulbibliothek verbunden mit einer noch im Aufbau befindlichen Materialbibliothek. Erst im Oktober letzten Jahres war für die Studierenden der Probebetrieb aufgenommen worden. Die offizielle Eröffnung fand im November statt. „Wir freuen uns ganz besonders über die Auszeichnung, weil sie unser Engagement für gute Architektur würdigt. Wir fühlen uns in unserer Entscheidung für einen internationalen Architekturwettbewerb bestätigt, mit dem eine herausragende bauliche Lösung gefunden werden konnte“, sagt Wolfgang Stockert, Kanzler der BURG.

Die Jury, die die Auszeichnung zum Architekturpreis 2016 vergab, urteilte: „Städtebaulich gut positioniert auf dem hügeligen Grundstück gibt die Mediathek einen spannenden Kontrast zum Haupthaus aus Stein in einem schönen Materialgleichgewicht. Das neue Haus hat eine Leichtigkeit wie ein Gartenpavillon. Die Tragstruktur ist minimal und rhythmisch, wodurch eine enorme Flexibilität für die Zukunft entsteht. Abwechslung in diesem Regelmaß bringen die Lufträume, die interessante Aussichten auf die reiche Umgebung bieten. Auch in puncto Sicherheit und technische Anordnung kann sich das Gebäude leicht an zukünftige Nutzungen anpassen. Durch intelligente Planung, u.a. der Leitungsverläufe und Verdunklungsschirme, durch den gewählten Innenausbau und die neutralen Materialien, macht das Ganze einen sehr aufgeräumten Eindruck. Das Haus ist schön, einfach, flexibel und gemacht für lange Zeit. Bauherr, Architekt und Benutzer werden das noch lange genießen.“

Der Neubau wurde vom Dresdner Architekturbüro „F 29 Architekten“ in Zusammenarbeit mit „ZILA Freie Architekten“ aus Leipzig entworfen und umgesetzt. Ihm ging ein internationaler Architekturwettbewerb für die neue „Mediathek, Bibliotheks- und Leistungszentrum für integriertes Informationsmanagement der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle“ voraus. Aus 123 Bewerbungen wurden 30 nationale und internationale Architekturbüros ausgewählt und zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen, aus denen schließlich der Siegerentwurf von „F 29 Architekten“ hervorging.

Die schlanke, linienförmige Gestalt des Neubaus mit drei sichtbaren Vollgeschossen ordnet sich der angrenzenden Villenarchitektur unter und ist dennoch klar und eigenständig. Die Fassade wird durch die Lisenen-Riegelkonstruktion aus Furnierschichtholz optisch gegliedert. Dadurch fügt sie sich in die vorhandene parkähnliche Anlage am Neuwerk ein.

Die Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist die wichtigste wissenschaftliche Spezialbibliothek zu Kunst und Design des 20./21. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt. Sie ist auch für Nutzer der Region Halle frei zugänglich.

Mediathek Burg Giebichenstein, Halle (Saale)
Architekt: F29 Architekten GmbH, Dresden und ZILA Freie Architekten, Leipzig
Bearbeiter: Architekt Dipl.-Ing. Peter Zirkel, Architekt Dipl.-Ing. Dirk Lämmel; Dipl.-Ing. Falk Eisenächer, Dipl.-Ing. Carina Fürstenau, Architektin Dipl.-Ing. Silke Wollenweber, Architekt Dipl.-Ing. Clemens Zikelbach
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA), Magdeburg

Mehr Informationen zum Neubau der Mediathek finden Sie unter: http://www.burg-halle.de

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
University of Art and Design
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale), Germany

Der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt wird seit 1995 alle drei Jahre verliehen, im Jahr 2016 bereits zum achten Mal. Auslober des Preises sind das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt sowie die Architektenkammer. Bewerben konnten sich Architekten und Bauherren gemeinsam mit Objekten, die zwischen Juli 2012 und Januar 2016 auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts fertiggestellt wurden. 80% der 46 für die Bewertung zugelassenen Arbeiten wurden von sachsen-anhaltischen Büros eingereicht. Am 1. Februar hatte eine unabhängige Jury unter Leitung von Prof. Willem Bruijn, Architekt aus Wolfurt (Österreich) aus den Arbeiten die 13 Objekte der „Engeren Wahl“ bestimmt.

Der Jury des Architekturpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2016 gehörten an:
- Willem Bruijn, Architekt, Wolfurt (Österreich), Vorsitz
- Barbara Ettinger-Brinckmann, Architektin, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Kassel
- Thomas Felke, Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt, Vorsitzender des Ausschusses für Landesentwicklung und Verkehr, Halle (Saale)
- Sven Fröhlich, Architekt, Berlin (Preisträger des Architekturpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2013)
- Dr. Klaus Klang, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg
- Alois Kösters, Chefredakteur der Volksstimme, Barleben
- Axel Lohrer, Landschaftsarchitekt, München / Stuttgart
- Gerhardt Miesterfeldt, Vizepräsident des Landtages Sachsen-Anhalt, Barleben
- Ines Wrusch, Innenarchitektin, Hamburg

Hochschulbibliothek und Mediathek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 9-20 Uhr

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
University of Art and Design
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale), Germany
http://www.burg-halle.de

Presse












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Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)


Jonathan Meese (geb. 1971) gehört zur Elite der jüngeren deutschen Künstler, die derzeit international höchste Anerkennung findet. Er wuchs in der Nähe von Hamburg auf, wo er bis 1998 an der Hochschule für Bildende Künste studierte. Nach Auftritten in Tokio und der Turbine Hall der Londoner Tate Modern im Februar diesen Jahres präsentiert er nun die erste große Ausstellung in seiner Heimatstadt.

Mit insgesamt 150 Gemälden, Skulpturen, fotografischen und installativen Arbeiten ist die Schau in den Deichtorhallen gleichzeitig die erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Deutschland.

Dieser Premiere schließen sich zwei weitere an. Erstmals seit 14 Jahren werden in Europas größter zusammenhängenden Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst sämtliche Stellwände der 18 Meter hohen Halle beiseite geräumt, um einen direkten Dialog zwischen Meeses Werk und der Architektur auf rund 2500 Quadratmeter zu ermöglichen. Das Zentrum der Ausstellung bildet die acht Meter hohe, 20 Meter breite und 40 Meter lange "Black Box", in der Meese sein für Frank Castorfs "Kokain"-Inszenierung an der Berliner Volksbühne entworfenes Bühnenbild samt Drehbühne sowie eine Tribüne installiert. Rund um die zentrale Theaterspielstätte wird ein riesiges Gemälde entstehen.

Inszenierung und Performance
Am 27. und 28. April führen Regisseur Castorf und das Ensemble der Volksbühne exklusiv in Hamburg die Aufsehen erregende Inszenierung des immer wieder auf dem Index gelandeten Skandalromans der Zwanziger Jahre „Kokain“ auf. Produziert wird das voll funktionstüchtige Theater von Contemporary Fine Arts, Berlin. Ausstellung und Theater werden in der Meese-Schau der Deichtorhallen Hamburg wie selten zuvor miteinander verzahnt. Am 24. Mai wird Jonathan Meese selbst auf der Drehbühne mit seiner Performance "DER GEOMETRISCHE GOTT (die hermetische, ZEUSHAFTE NEUTRALITÄT der Tyrannis)" zu sehen sein.

Die Verbindung von "großem" Theater und Ausstellung ist auch für den multi-medial arbeitenden Ausnahmekünstler ein neues Terrain, für seine außergewöhnlichen Performances hingegen ist Meese weitläufig bekannt. In stets überbordender Kulisse aus Bildern, Texten, (Ab-)Zeichen, Objekten und eigenen Wortschöpfungen, die von allen erdenklichen Macht-Menschen, Mythen und Geistesgrößen der Historie, Stars und Sternchen der Popkultur oder seinen Helden aus Fiction und Filmen handeln, kreiert Meese fernab der Norm sein eigenes Universum. Es wird bevölkert von Caligula, Stalin, Marquise de Sade, Richard Wagner, Balthus, Zardoz oder Dr. No, um nur einige Personen und Figuren zu nennen, denen Meese neue Bedeutungszusammenhänge zuweist, wobei er absichtlich die Konventionen überschreitet und eigenen Gesetzen folgt.

"Ich erkämpfe mir Freiräume, in denen niemand mehr ist. Da ist keiner mehr unterwegs", sagte Meese einst über seine Arbeit, die nur schwierig definierten Stilrichtungen zuzuordnen ist. Dennoch begab er sich schon mehrmals in die produktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Künstlerkollegen. Den dabei entstandenen ‚Werken in Zusammenarbeit’ - mit Jörg Immendorff, Albert Oehlen, Daniel Richter und Daniel Richter und Tal R sind in der Ausstellung eigene Räume gewidmet. Einer davon ist die Installation "MOR" (MUTTER), eine rosa Burg, die Meese mit TAL R für deren Gemeinschaftsausstellung im Kopenhagen Statens Museum konzipierte.

Neben der Burg und der "Black Box" werden noch zwei weitere große, freistehende und begehbare Skulpturen die große Deichtorhalle einnehmen. Der fünf Meter hohe "Maldororturm", dem Meese im Jahr 2000 seine endgültige Form gab und dem Abteimuseum Mönchengladbach schenkte, beinhaltet Fotocollagen, Schriften, Videos und Skulpturen, in denen Meese sich mit dem Wesen der Staatstyrannei beschäftigt. Außerdem der drehbare "Parzifalkopf", eigentlich der Schädel Richard Wagners, in dem Meese letztes Frühjahr an der Berliner Staatsoper die Performance: "JONATHAN MEESE IST MUTTER PARZIVAL" darbot. (Presse Deichtorhallen)

Abbildung: Blick in die Ausstellung "MOR", Kolaboration von Jonathan Meese und Tal R, Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, 2005 (kommt auch in die Deichtorhallen). Photo: Jochen Littkemann

Öffnungszeiten: Di-So 11-18Uhr

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-32103-250

deichtorhallen.de

Das große Rasenstück - Zeitgenössische Kunst im Öffentlichen Raum 6.5.06 - 9.7.2006


Eine Ausstellung der Stadt Nürnberg und des Deutschen Fußball-Bundes

Die Ausstellung „Das Große Rasenstück – Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum“ ist das zentrale Kultur-Projekt der WM-Stadt Nürnberg. Zur FußballWeltmeisterschaft 2006 wird dieses „Kunst im öffentlichen Raum“-Projekt von den Kuratoren Raimar Stange (Berlin) und Florian Waldvogel (Frankfurt a.M.) realisiert.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen „Nürnberg“, „Sport“ und (selbstverständlich vor allem) „Fußball“. Hierfür wurden (internationale) Künstler und Künstlerinnen eingeladen, die nicht nur durch ihre spannenden ästhetischen Ansätze auch weltweit längst für Furore sorgen, sondern sich schon weit im Vorfeld der Ausstellung mit diesen Inhalten auseinandergesetzt haben. Die beteiligten internationalen Künstlerinnen und Künstler sind in alphabetischer Reihenfolge:
Alexandra Bircken, Köln, D
Neville Gabie, Gloucestershire, UK
Olaf Metzel, München, D
Jonathan Monk, Berlin, UK
Olaf Nicolai, Berlin, D
Dan Perjovschi, Bukarest, RO
Elizabeth Peyton, New York, USA
Uri Tzaig, Tel Aviv, IL
Rirkrit Tiravanija, New York, USA
Silke Wagner, Frankfurt a.M., D

Auf einer Achse zwischen Hauptbahnhof und Burg, der touristischen „Laufmeile“ Nürnbergs also, reihen sich vom 6. Mai bis 9. Juli 2006 zehn Arbeiten, die avancierte Positionen zeitgenössischer Kunst vorstellen. Damit ermöglicht die Fußball-Weltmeisterschaft, dank einer großzügigen Förderung durch denDeutschen Fußball-Bund, das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ so augenfällig wie intelligent zu platzieren.

Die Fragen nach der geschichtlichen und architektonischen Situation Nürnbergs sind ein Teil des Konzeptes. Zentral jedoch ist die Frage nach der Qualität von Kunst im öffentlichen Raum am Anfang des neuen Jahrtausends. Was kann Kunst im öffentlichen Raum noch leisten, wie politisch darf und muss sie sein, wie ästhetisch avanciert, oder, auf der anderen Seite: Wie populistisch, unterhaltend, ja dekorativ gibt sie sich zwangsläufig? Und: Was überhaupt noch ist öffentlicher Raum heute? All dies wird auf der Folie des Themas Fußball abgehandelt, der dabei mehr ist als bloßer MOTIVator, spielt er sich doch selbst prominent im öffentlichen Raum ab.
  • Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)

  • GiebichenStein Designpreis 2012 für ausgezeichnete Designprojekte in fünf Kategorien vergeben

  • Gustav-Weidanz-Preis 2012 ausgeschrieben

  • Burg Kalender 2013 im neuen Format

  • Werkleitz Festival - Halle (9. - 25.10.09)

  • Der Kölnische Kunstverein erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis

  • Tag der offenen Tür an den Kunsthochschulen

  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

  • Istanbul-Stipendiaten der Burg Giebichenstein/Halle in Istanbul

  • Istanbul Apartmanı (Anzeige)

  • Tausend Stimmen. Eine Schau über Szeemann, Diagramme, Art Spaces und Dienstbesprechungen

  • Jahresausstellung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle am 21. und 22. Juli 2012

  • KITSCH. VOM NUTZEN DER NICHT-KUNST

  • Rundgang 2012 - Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

  • Preisträgerin Ginan Seidl 2012

  • Künstlerinnen und Künstler der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Preview Berlin 2012

  • graduiert - präsentiert

  • SÄGE STEIN PAPIER

  • twitters tages themen kunst

  • Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 2012 an Anne Caroline Zwinzscher

  • Ein Spiel mit Identitäten: Das neue Some Magazine

  • twitters tages themen kunst

  • Turn Heat Power & Light

  • Buchliste zu aktuellen Ausstellungen

  • Am 5.5. enden einige Ausstellungen, z.B. in Bremen, Ahlen, Stuttgart, Zürich, Weimar und Leipzig

  • Bäume und Häuser

  • Aktuelle Buchliste

  • Am 16.06.2013 enden einige Ausstellungen

  • Jahresausstellung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

  • Rundgänge

  • Startschuss für den Designpreis Halle 2014

  • Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Preview Berlin Art Fair

  • Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd.

  • Verleihung des Kunstpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2013 an Franca Bartholomäi

  • Eine Frage der Zeit – Statements zum Archiv des Untoten

  • DHL-Express

  • außer/planmäßig

  • Die Burg verbindet

  • Die diesjährigen Rundgänge an den Kunsthochschulen

  • Video: Die BURG verbindet – Jahresausstellung 2014

  • GiebichenStein Designpreis 2014

  • 100 Kelims. Die Sammlung Neiriz im Volkspark Halle

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  • Textildesign - Vom Experiment zur Serie

  • Video: Die 100 besten Plakate der BURG

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  • Video: Assoziationsraum Wunderkammer

  • Festwoche zum 100. Jubiläum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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