Turner Prize 2017: Shortlist

Mai 2017
Eingabedatum: 03.05.2017

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Andrea Büttner, Ausstellungsansicht, Corner, 2011-12; Tent (marquee), 2012; Tent (two colours), 2012-13, Courtesy: die Künstlerin; Hollybush Gardens, London; David Kordansky Gallery, Los Angeles; Galerie Tschudi, Zuoz, Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, Gunnar Meier

Die Tate Britain hat die Shortlist zum Turner Prize 2017 bekanntgegeben: Hurvin Anderson / Andrea Büttner / Lubaina Himid / Rosalind Nashashibi. Darunter die Deutsch Andrea Büttner, die aktuell in der Kunst Halle Sankt Gallen ausstellt.

Mitglieder der Jury, unter dem Vorsitzvon Alex Farquharson, Direktor der Tate Britain, waren:
Dan Fox, Co-Editor at Frieze
Martin Herbert, art critic
Mason Leaver-Yap, Walker Art Center´s Bentson Scholar of Moving Image in Minneapolis, and Associate Curator at KW Institute for Contemporary Art in Berlin
Emily Pethick, Director, Showroom

Der Turner-Preis wird seit 1984 verliehen und gilt als die wichtigste britische Auszeichnung für zeitgenössische Kunst. Er wird an Künstler_innen vergeben, die in Großbritannien leben oder arbeiten.

Vom 26. September 2017 bis 7. Januar 2018 findet die Preis-Ausstellung in der Ferens Art Gallery in Hull statt.

tate.org.uk/whats-on/ferens-art-gallery/exhibition/turner-prize-2017

chk












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2 Fernsehtipps: "Turner Prize live" + "Kulturgespräch"


Auf Channel4 wird am 8.12.02 um 20Uhr live aus der Tate Britain in London die diesjährige Turner Prize Vergabe übertragen. Für den mit 20.000 Pfund dotierten Preis sind die Künstler Catherine Yass, Fiona Banner, Keith Tyson, Liam Gillick nominiert. Wem es reicht, die Neuigkeiten am nächsten Tag zu erfahren, wird auf dieser Site darüber informiert.
Nachtrag: Der Maler Keith Tyson ist durch die Jury ausgezeichnet worden.
Tyson, dessen Werke stark von Elementen aus Wissenschaft, Philosophie und Science-Fiction geprägt sind, ist seit Jahren der erste Maler, der den Turner Preis erhält.

"Der Turner-Preis 2002" ist gleichfalls Thema bei einem "Kulturgespräch", das am 8. 12.02 um 11.00 unter dem Titel "Die Inszenierung des Skandals" im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Carla Schulz-Hoffmann (Bayer. Staatsgemäldesammlungen), Chris Dercon (zukünftiger Leiter Haus der Kunst ), Maria Lind (Münchner Kunstverein), Axel Hecht (Chefredakteur, ART) sowie Michael Skasa / Moderation und Sabine Reeh / Redaktion werden außerdem darüber diskutieren: Warum ein zerwühltes Bett (Tracey Emin) oder ein Tierkadaver in Formaldehyd (Damien Hirst) eigentlich Kunst ist? ; oder, inwieweit es sinnvoll erscheint, und welche Auswirkungen es hat, einen Kanon der angeblich „25 wichtigsten zeitgenössischen Kunstwerke" aufzustellen, wie es das Magazin "Art" in seiner Dezember-Ausgabe tut.

Turner Prize 2003 geht an Grayson Perr (8.12.03)


Gestern, am 7.12.03, wurde der diesjährige Turner-Prize - einer der wichtigsten Preise für zeitgenössische bildende Kunst - in der Tate Britain in London verliehen. Zur Auswahl standen die als Favoriten gehandelten Brüder Jake & Dinos Chapman, die neben ihren Installationen in letzter Zeit vor allem durch die Bemalung von wertvollen Goya-Drucken in den Medien Aufmerksamkeit fanden, der Videokünstler Willie Doherty, die Bildhauerin Anya Gallaccio und Grayson Perr.
Die Jury (Richard Calvocoressi, Frank Cohen, Chrissie Iles, Nicholas Serota, Andrew Wilson) entschied sich für den 1960 in in Chelmsford geborenen Grayson Perr. "In awarding the prize to Grayson Perry, the judging panel admired his use of the traditions of ceramics and drawing in his uncompromising engagement with personal and social concerns."

Der Preis ist mit £20,000 dotiert.

tate.org