Jahresausstellung 2017

Parcours. Diplome der Kunst

ab 14.07. | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Eingabedatum: 17.07.2017

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Jahresausstellung 2017
Zum Ende des Sommersemesters öffnet die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wieder ihre Türen und Tore und lädt zum Besuch der Jahresausstellung ein. In den zu Ausstellungsräumen gewandelten Ateliers, Werkstätten und Seminarräumen der Hochschule und an anderen Orten in Halle zeigen die Studierenden am Samstag, 15. Juli und Sonntag, 16. Juli 2017 zwischen 10 und 18 Uhr die Arbeitsergebnisse der vergangenen zwei Semester aus den Fachbereichen Kunst und Design. Interessierte erhalten an beiden Tagen zudem vielfältige Einblicke hinter die Kulissen der Kunsthochschule und Informationen zu allen Studienformen. Auch eine individuelle Mappenberatung wird angeboten, bei der Studienbewerber ihre künstlerischen Arbeiten beurteilen lassen können.

Eröffnung
Die Jahresausstellung wird am Freitag, 14. Juli um 18 Uhr im Volkspark Halle mit der feierlichen Verleihung des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse 2017 eröffnet. Die Werkschau der Mode mit dem Titel „Tracht versus Mode“ beginnt um 20 Uhr. Ab 21 Uhr wird der Abschluss des akademischen Jahres mit Musik und Tanz gefeiert.


Parcours. Diplome der Kunst
Während der Jahresausstellung – und an zwei darauf folgenden Wochenenden – werden zudem beim Parcours. Diplome der Kunst an fünf Standorten die Arbeiten von rund 40 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Kunst gezeigt. Die Öffnung aller Ausstellungsorte erfolgt am Freitag, 14. Juli 2017 von 19 bis 21 Uhr nach der Vergabe des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse.
Das Kunststudium gleicht einem Parcours – ist der Einstieg erst gefunden, verläuft der Weg entlang der Kunst nicht unbedingt gerade, es gilt Hindernisse und Zweifel zu überwinden. Mit dem Abschluss des Studiums werden neue Routen geplant. Auch die fünf Ausstellungsorte liegen – einem Parcours gleich – fußläufig zueinander. Dabei spiegelt die Ausstellung ein dichtes Bild von unterschiedlichen künstlerischen Praxen und ästhetischen Haltungen wider. Im Rahmen des Begleitprogramms „aktivieren“ die Absolventinnen und Absolventen ihre künstlerischen Arbeiten. Unter anderem darf der ausgestellte Autorenschmuck angelegt werden, literarische Texte werden vorgetragen und ortsspezifische Performances finden statt. Darüber hinaus gibt es die Gelegenheit, mit den Absolventen ins Gespräch zu kommen.

Orte: An allen Hochschulstandorten und weiteren Orten im Stadtgebiet
Eintritt: Der Eintritt ist kostenfrei.
Eintritt Werkschau der Mode: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Vorverkauf Dienstag, 11. Juli 2017, 13–15 Uhr (Neuwerk 7, Poststelle). Eventuelle Restkarten an der Abendkasse ab 18 Uhr.
Förderer: Die Jahresausstellung wird unterstützt durch die Saalesparkasse Halle.
Einzelne Projekte der Jahresausstellung wurden durch den Freundes- und Förderkreis der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle e. V. gefördert.
Weitere Informationen: burg-halle.de/jahresausstellung

Parcours. Diplome der Kunst
Ausstellungsdauer Parcours. Diplome der Kunst. 15. bis 30. Juli 2017
Eröffnung Parcours. Diplome der Kunst : Freitag, 14. Juli 2017, 19–21 Uhr, Öffnung aller Ausstellungsorte
Öffnungszeiten Parcours. Diplome der Kunst: 15. und 16. Juli 2017: 10–18 Uhr
21.–23. Juli sowie 28.–30. Juli 2017: 14–19 Uhr
Orte Parcours. Diplome der Kunst: Kunstforum, Bernburger Straße 8; Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, Neuwerk 11; Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a; Weißes Haus, Seebener Straße 193; Galerie F2, Fährstr. 2
Eintritt: Der Eintritt ist kostenfrei.
Förderer: Parcours. Diplome der Kunst wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Burg gestaltet!“ unter dem Förderkennzeichen 01PL17066.

Rahmenprogramm Parcours. Diplome der Kunst: Jeweils ab 17 Uhr sind die Absolventen an ausgewählten Tagen vor Ort. Unter anderem kann der ausgestellte Autorenschmuck angelegt werden, literarische Texte werden vorgetragen und ortsspezifische Performances finden statt. Darüber hinaus gibt es Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.
Samstag, 22. Juli 2017: Kunstforum
Sonntag, 23. Juli 2017: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Samstag, 29. Juli 2017: Burg Galerie im Volkspark
Sonntag, 30. Juli 2017: Weißes Haus und Galerie F2
Weitere Informationen: burg-halle.de/diplomausstellung

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
University of Art and Design

06108 Halle (Saale), Germany

Presse












Weiteres zum Thema: Hochschule



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume


Der Portikus in Frankfurt am Main zieht in neue Räumlichkeiten. Nachdem der ursprüngliche Standort hinter der Fassade der zerstörten Stadtbibliothek im Jahr 2003 aufgegeben werden mußte, wurde das Ausstellungsprogramm des Portikus über fast drei Jahre hinweg im Leinwandhaus fortgesetzt. Tobias Rehberger, Professor für Skulptur an der Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, entwickelte eigens für diese Situation eine Architektur, in der mehr als 20 Ausstellungen präsentiert wurden.

Nun tritt die Institution in ihre dritte Phase: Am 5. Mai eröffnen die slowenische Künstlerin Marjetica Potrc und der argentinische Künstler Tomas Saraceno den neuen Raum mit der Ausstellung Personal States / Infinite Actives. Beide Künstler arbeiten architekturbezogen und werden Projekte zeigen, die speziell für das neue Gebäude entwickelt worden sind. Das erste Projekt der Reihe Light Lab von Olafur Eliasson wurde unter dem Glasdach des Gebäudes installiert und ist bei Nacht bereits von außen sichtbar. Über zwei Jahre hinweg werden weitere Lichtinstallationen entstehen und kontinuierlich das Erscheinungsbild des Gebäudes verändern.

Das neue Gebäude wurde von dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entworfen und befindet sich auf der Maininsel im Zentrum der Stadt. Der Portikus versteht sich in seiner Funktion als ein Produktionsort für zeitgenössische Kunst, dessen Schwerpunkt in der Neuentwicklung von künstlerischen Projekten liegt. Der ungewöhnliche Standort und die Architektur des Gebäudes laden dazu ein, in ein experimentelles Wechselspiel mit den Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler zu treten. Während des ersten Ausstellungsjahres wird der Portikus Projekte verwirklichen von Dan Perjovschi (Juni-August), Francis Alÿs (September-Oktober), Paul Chan (Oktober-November), eine von Michael Krebber kuratierte Ausstellung (Dezember-Januar), John Baldessari (Februar-März, 2007), Judith Hopf & Henrik Olesen (März-April, 2007) und Paulina Olowska (Mai-Juni 2007).
(Presse / Portikus)

Abbildung: Olafur Eliasson, Light Lab, test 1, 2006

PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60311 Frankfurt am Main

portikus.de
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