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B3 Biennale

Alexander Kluge. Gärten der Kooperation

14.10.2017-14.01.2018 | Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Eingabedatum: 17.10.2017

Werkabbildung


Still aus Abschied von Gestern, 1966, Courtesy: Alexander Klugefullscreenbilder

Vom 14. Oktober 2017 bis zum 14. Januar 2018 zeigt der Württembergische Kunstverein die Ausstellung „Alexander Kluge. Gärten der Kooperation“. Sie basiert auf der gleichnamigen und umfassenden Einzelausstellung des Schriftstellers, Theoretikers, Film- und Fernsehregisseurs Alexander Kluge, die 2016 im Kunstzentrum La Virreina Centre de la Imatge in Barcelona zu sehen war. In enger Zusammenarbeit mit dem Direktor von La Virreina, Valentín Roma, sowie Alexander Kluge selbst hat der Württembergische Kunstverein eine Neufassung und Erweiterung dieses Projektes entwickelt.

Die beiden zentralen inhaltlichen Bezugspunkte der Ausstellung kreisen um die Metapher des Gartens und die Idee des Gemeinsamen – der Kooperation – in Kluges Werk und Arbeitsweisen; sowie um Formen der Emanzipation, die nicht nur Gegenstand seiner theoretischen und künstlerischen Untersuchungen von Geschichte, Gegenwart und Zukunft sind, sondern an denen er unermüdlich selbst beteiligt ist.

Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart
wkv-stuttgart.de

Presse











Daten zu Alexander Kluge:


- Biennale Venedig 2015

- Bucharest Biennale 4, 2010

Weiteres zum Thema: Alexander Kluge



Amar Kanwar "The Torn First Pages" - Haus der Kunst München (8.10.-9.11.08)


"The Torn First Pages" heißt übersetzt "Die herausgerissenen ersten Seiten" und ist eine 20-teilige Videoinstallation des indischen Künstlers und Filmemachers Amar Kanwar (geb. 1964 / Neu Delhi). Das Haus der Kunst zeigt diese Installation in Folge der Filmprojekte von Christoph Schlingensief und Alexander Kluge im Jahr 2007.
Amar Kanwars Videoinstallation ist dem Widerstand in Birma gewidmet und inspiriert von der Geschichte des Buchhändlers Ko Than Htay, der inhaftiert wurde, weil er vor dem Verkauf seiner Bücher die Deckblätter herausriss, die mit Propagandaparolen des birmanischen Militärregimes bedruckt waren.
Weitere Video-Episoden kreisen u.a. um eine vergessene, aber hoch dramatische Fotografie einer Schülerin, die während der Studentenproteste von 1988 von birmanischen Soldaten erschossen wurde, oder um den General Than Shwe, dem Oberbefehlshaber der birmanischen Militärdiktatur, beim Besuch des Ghandi-Memorials in Delhi am 25. Oktober 2004.
Der Künstler verbindet eine poetische Expressivität in Bild und Sprache mit der Erforschung von Gewalt in ihren vielfältigen Ausformungen und ihrem Vermögen, in intimste Sphären und private Räume einzudringen. Die zwanzig Filme befassen sich auf direkte, elliptische und metaphorische Weise mit zeitgemäßen Formen eines gewaltlosen Widerstands im Kampf um eine demokratische Gesellschaftsordnung, mit politischem Exil, Erinnerung und Entfremdung.

Die Arbeit ist im Auftrag von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary entstanden.

Abbildung: Amar Kanwar, The Torn First Pages, Still from The Face, 2005, Video, colour, sound, 4 mn, 40 s, English text, Belong to Part 1 of The Torn First Pages 2008 (6 channel video installation, Colour, Sound), Courtesy: Amar Kanwar and Galerie Marian Goodman, Paris, © Amar Kanwar

Öffnungszeiten: Mo-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D 80538 München
Tel. +49 89 211 27-115

hausderkunst.de

Loriot. Ach was!


Mit diesem Buch wird das Lebenswerk Vicco v. Bülows gewürdigt, der wie kein Zweiter den intelligenten, feinsinnigen und minimalistischen Humor in Deutschlands Wohnzimmern hat heimisch werden lassen. Neben seinem zeichnerischen und malerischen Schaffen – darunter neue, bisher unveröffentlichte Miniaturen mit parodistischen Verweisen auf berühmte Meisterwerke der bildenden Kunst – führen vor allem seine Arbeiten für Fernsehen und Film durch den »Kosmos Loriot«, in dem er überaus scharf- und nachsichtig die Tücken, Absurditäten und Verklemmtheiten des menschlichen Zusammenlebens nachzeichnet.
Prominente Zeitgenossen und Weggefährten ehren und beschreiben in ihren Textbeiträgen den »homo universalis«, der mit seinem Genie und Esprit nahezu ein halbes Jahrhundert den kulturellen Alltag in Deutschland geprägt und sich damit wie kein anderer ins kollektive Gedächtnis der Deutschen gespielt hat. Eine beigefügte, aktuell zusammengestellte CD versammelt ausgewählte Highlights – Sketche und Texte – zu dem Medium, mit dem Vicco v. Bülow so populär wurde, dem Fernsehen, sowie neu aufgenommene Interpretationen der Gedichte Kinderlied und Wunderbar.
 
CD Spielzeit 53:43
Ausstellungen Loriot. Die Hommage:  Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin 6.11.2008–29.3.2009 · Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg 24.4.–23.8.2009 · Haus der Geschichte, Bonn 18.9.–2009–28.2.2010

Loriot. Ach was!
Hrsg. Peter Paul Kubitz, Gerlinde Waz, Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin, Text von Jürgen Breest, Robin Detje, Dieter Ertel, Herwig Guratzsch, Rudolf Kowalski, Peter Paul Kubitz, Stefan Lukschy, Heinz Meier, Peter Merseburger, Timothy Moores, Friedrich Nowottny, Peter Raue, Manfred Sack, Dietmar Schönherr, Klaus Staeck, Christoph Stölzl, Gerlinde Waz u.a., Gespräch zwischen Vicco von Bülow und Alexander Kluge (»Loriot trifft Gorbatschow«)
Deutsch
2009. 176 Seiten, 232 Abb., davon 133 farbig
23,20 x 27,50 cm
gebunden, mit Audio-CD
lieferbar
€ 29,80 CHF 49,00
ISBN 978-3-7757-2367-1