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Julia Stoschek erhält den ART COLOGNE-Preis 2018

Fokus der renommierten Sammlerin liegt auf zeitbasierter Medienkunst


Eingabedatum: 08.03.2018


Julia Stoschek Collection Berlin Mai 2016 fullscreenbilder


Video art-in-berlin, Julia Stoschek Collection Berlin Mai 2016

Die Koelnmesse und der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler freuen sich sehr, in diesem Jahr die hoch engagierte und herausragende Kunstsammlerin Julia Stoschek mit dem ART COLOGNE-Preis auszuzeichnen. Die Preisverleihung findet mit geladenen Gästen am Donnerstag, den 19. April 2018 um 10:00 Uhr im Historischen Rathaus zu Köln statt.

Die Initialzündung, die zum konsequenten Sammeln von „zeitbasierter Medienkunst“ führte, fand 2003 durch Stoscheks Begegnung mit Douglas Gordons Arbeit Play Dead - Real Time in einer New Yorker Galerie statt. Seither erwirbt die renommierte, exzellent vernetzte Sammlerin im ständigen Austausch mit Galeristen, Künstlern und Kuratoren zeitgenössische Medienkunstwerke, die sie seit 2007 regelmäßig in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Düsseldorf-Oberkassel im Rahmen musealer Ausstellungen präsentiert.

Die Kunst des bewegten Bildes gilt Julia Stoschek als die primäre kulturelle Ausdrucksform ihrer Generation, die sie fördern, wissenschaftlich aufbereiten und bewahren will – und zwar in der gesamten Bandbreite von den klassischen Trägermedien bis hin zu allerneuesten netzbasierten und digitalen Technologien. Das Multimedia-Environment genießt dabei ihr Interesse ebenso wie eine raumgreifende, skulpturale Installation oder das kleine solitäre Format einer Einzelprojektion.

Davon kann sich das Publikum auch seit Juni 2016 in Berlin überzeugen, wo Julia Stoschek mit der ersten Ausstellung „Welt am Draht“ ein Coup gelang. Im eigens umgestalteten ehemaligen Tschechoslowakischen Kulturzentrum in der Leipziger Straße waren rund drei Dutzend Hauptwerke ihrer Sammlung in einer atemberaubenden Show zu sehen: In einer Architektur voller Patina wurden unterschiedlichste Medienkunstwerke ebenso stimmig wie mit überraschenden Effekten in einem großen Filmsaal, in Fluren und lichten Foyers, in Büroräumen und verwinkelten Kellerecken inszeniert. Ein kuratorische Glanzleistung, die in der Berliner Kunstszene den Wunsch nach einer dauerhaften Präsenz der Julia Stoschek Collection aufkommen ließ.

Julia Stoschek (*1975) entstammt einer Coburger Unternehmerfamilie. Ein Betriebswirtschaftsstudium gab zunächst den Weg einer Karriere in der Firma Brose vor, die ihr Urgroßvater 1919 gründete. Doch es kam etwas anders, wenngleich sie heute als Gesellschafterin für den Traditionsbetrieb ebenfalls aktiv ist. Denn zum familiären Erbe zählt eine ausgeprägte kreative Seite: eine schauspielernde und filmende Großmutter, ein Vater, der eigentlich Fotograf werden wollte und ein Großvater, der Generalmusikdirektor am Coburger Landestheater gewesen ist. Diese Funken sprangen über.

„Vor allem bin ich Archivarin der aktuellen Kunstproduktion“ betont Julia Stoschek und übernahm damit eine Verantwortung, die weit über das Ankaufen und Ausstellen ihrer einzigartigen Kunstsammlung hinausweist. Mit ihrem Team widmet sie sich der – sowohl technologisch als auch finanziell extrem aufwändigen – Konservierung und Digitalisierung ihres gesamten Sammlungsbestandes. Darüber hinaus unterstützt sie vielfach Restaurierungsprojekte, etwa der Super-8-Filme von Derek Jarman.

Der Schwerpunkt der Julia Stoschek Collection liegt – neben Klassikern wie Gordon Matta-Clark und Nam June Paik – im zeitgenössischen Bereich, in dem sich fast alle maßgeblichen und innovativen Medienkünstler unserer Zeit finden: Marina Abramovic, Ed Atkins, Francis Alys, Doug Aitken, Björk, David Claerbout, Keren Cytter, Simon Denny, Olafur Eliasson, Cyprien Gaillard, Isaac Julien, Bruce Nauman, Pipilotti Rist, Christoph Schlingensief, Ryan Trecartin, Jon Rafman und viele andere, auch jüngere, (noch) unbekannte Künstler, die Stoschek durch Atelierbesuche, viele Reisen und Szenekontakte entdeckt.

„Ich bin überzeugt davon, dass die Zukunft in der Zusammenarbeit liegt und nicht in der Konkurrenz“ – betonte sie jüngst in einem Gespräch. Das Ethos der Kooperation hat in den letzten Jahren mit vielen Leihgaben und internationalen Ausstellungsprojekten, in denen Arbeiten ihrer mittlerweile auf 700 Werke angewachsenen Sammlung gezeigt wurden, Gestalt angenommen.

Eine besondere Rolle spielte eine Ausstellung, die 2015 auf Einladung des Tel Aviver Museum of Art stattfand. Mit der Julia Stoschek Collection wurde in Israel erstmals überhaupt eine deutsche Privatsammlung präsentiert – und dies zum besonderen Anlass des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland seit 1965. Da in den 60er Jahren erste Videokunstwerke produziert wurden, lag der Gedanke einer Verknüpfung nahe, zumal das Medium Film für Künstler viele Möglichkeiten unmittelbarer oder subtiler Positionierung zu gesellschaftlichen relevanten Themen bietet. Der politische Kontext der Medienkunst ist Julia Stoschek sehr bewusst und wird von ihr in Interviews und Statements immer wieder reflektiert.

Julia Stoschek steht in einer exklusiven Reihe von Persönlichkeiten, die mit profundem Engagement eigenwillige Sammlungen zusammengetragen, diese in ihren Museen dem Publikum zugänglich gemacht haben und sich nicht scheuen, für die Erhaltung von Kulturobjekten und für den Betrieb ihrer Ausstellungsinstitutionen erhebliche private Mittel aufzubringen. Zu diesen Sammlern zählen Charlotte Zander (1997), Ingvild Goetz (2001), Frieder Burda (2002) und Harald Falckenberg (2009), die den mit 10.000 Euro dotierten ART COLOGNE-Preis in den zurückliegenden Jahren ebenfalls erhalten haben.

Stoschek Collection: https://www.julia-stoschek-collection.net/


Presse








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Es gab da eine Sehnsucht nach mehr Emotion, nach mehr Leidenschaft - Die Julia Stoschek Collection


Eigentlich hatte sie nichts mit Kunst am Hut. Julia Stoschek ist Jahrgang 1975, kommt ursprünglich aus Coburg, studierte in Bamberg BWL und ist Mitgesellschafterin der Familienunternehmens Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG. Bis vor ein paar Jahren sah es so aus als ob sie komplett in das vom ihrem Vater geführte Unternehmen eintreten würde, doch dann kam alles anders. Mit 27 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zur Kunst, kaufte ihr erstes Kunstwerk und hat seitdem nur noch eines im Kopf: den Aufbau einer eigenen Sammlung mit der Konzentration auf Videokunst, Photographie und Installationen.

Durch die Beziehung zum renommierten Photographen Andreas Gursky hat es die junge Sammlerin nach Düsseldorf verschlagen, wo sie im Juni 2007 die Julia Stoschek Collection eröffnete. In einem ehemaligen Fabrikgebäude, das vom Berliner Architekturbüro Kühn Malvezzi zu Ausstellungsräumen samt Loft mit Dachterrasse umgebaut wurde, stehen der Wahldüsseldorferin nun 2500 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Der exakt auf die inzwischen ca. 400 Werke umfassende Sammlung zugeschnittene Bau bietet mit seinen vor die Fenster gezogenen Wänden sowie den vielen separaten Kabinetten und Kojen perfekte Voraussetzungen für die Präsentation von Medienkunst. Doch ist die Architektur trotz der vielen kleinen Räume nicht labyrinthartig verwinkelt, sondern luftig und offen. So bietet ein kleine Eingangshalle die Möglichkeit, beide Ausstellungsetagen und die dort gezeigten Werke über die verschiedenen Sichtachsen miteinander zu verschränken. Als ein besonderes "Highlight" hat der dänische Künstler Olafur Eliasson einen Beitrag zur Ausstellungsarchitektur geleistet. Sein mit >When Love ist not enough Wall< betiteltes Werk besteht aus dreieckigen, verspiegelten, kaleidoskopartigen Wandöffnungen, die einem Ausblick nach Draußen gewähren. Einziger Kritikpunkt des Baus ist ein Gang mit "Sounddusche". Hier wird ein schmaler Korridor von mehrere Flachbildschirmen gesäumt, deren Beschallung von oben aus futuristisch anmutendenden Lautsprechern erfolgt. Durch diese Art der Präsentation stehlen sich die einzelnen Arbeiten leider selbst die Show. Und das ist schade, denn das, was Julia Stoschek in dem kurzen Zeitraum von ca. sechs Jahren zusammengetragen hat, kann sich sehen lassen.

Die Sammlung fußt auf Klassikern der Video- und Performancekunst wie z.B. Bruce Nauman, Chris Burden oder Marina Abramovic, baut aber ebenso auf brandaktuelle Positionen wie die von Natalie Djurberg, John Bock oder Monica Bonvicini. So lebt die Stoschek Collection nicht nur von dem Mut der Sammlerin, sich für den Standort Düsseldorf statt Berlin entschieden zu haben, sondern vor allem von der Tatsache, dass Stoschek immer wieder Arbeiten von neuen, unbekannten Künstlern ankauft, deren Werke sie in ihren Ausstellungen mit denen der "alten Hasen" kombiniert. Als eine der jüngsten Sammlerinnen Deutschlands, noch dazu von einem recht schwer vermittel- und konservierbarem Medium, hat sich Julia Stoschek den Status einer Expertin ihres Metiers erarbeitet. Wo sie anfangs noch als glamouröses, Röhrenjeans und Stilettos tragendes, hübsches Anhängsel von Andreas Gursky gehandelt wurde, hat sie sich inzwischen im internationalen Kunstbetrieb etabliert und sitzt nun sowohl in der Ankaufkommission der Medienabteilung des MoMA, als auch im Direktorium der KW, Berlin. Zudem hat sie eine Gastprofessur für kuratorische Praxis in Münster inne und vergibt Künstlerstipendien. Dabei ist ihr der Kontakt zu den Künstlern besonders wichtig. Viele der Künstler, die sie ausstellt, kennt sie persönlich oder ist mit ihnen befreundet.

Das Tolle daran ist, dass sie die Öffentlichkeit daran teilhaben lässt! Einmal die Woche, nämlich immer samstags von 11-16h kann man nach Anmeldung (aus versicherungstechnischen Gründen) die Sammlung kostenlos besichtigen. Jeden letzten Mittwoch im Monat gibt es zusätzlich in dem kleinen Kinoraum, dem >Studio54<, im Untergeschoß ein abwechslungsreiches Filmprogramm. Nach der Erstpräsentation der Sammlung >Number One: Destroy she said< ist bis zum Herbst diesen Jahres die zweite Ausstellung >Number Two: Fragile< in "Julias heiligen Hallen" zu sehen.

An dieser Stelle werden wir demnächst in einem zweiten Teil die aktuelle Ausstellung besprechen.

Abbildungen:
- Porträt Julia: Julia Stoschek, Foto: Yun Lee
- Ansicht Durchbruch: Ausstellungsansicht der Ausstellung "Number Two: Fragile", Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf

Julia Stoschek Collection
Schanzenstraße 54
40549 Düsseldorf
Tel.: 0211.585 8440
julia-stoschek-collection.net

Museumsstrip, Björk und eine Todesmaschine - >Number Two: Fragile< in der Julia Stoschek Collection


Aufeinandergestapelte Transportkartons und gläserne Kisten mit Rissen und Splittern bilden den Auftakt der zweiten Ausstellung aus dem Sammlungsbestand von Julia Stoschek. Für >Number Two: Fragile< hatte Julia Stoschek ein Werk bei dem in Los Angeles lebenden Künstler Waled Bashtey in Auftrag gegeben und >Broken Fedex Boxes< erhalten. Die konzeptuell angelegte Arbeit, für die Bashtey Glas- und Spiegelkuben mit einem Paketversand nach Düsseldorf geschickt hatte, verweist auf das übergeordnete Thema der Schau, bei der es um die Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit des Körpers sowie Schmerzerfahrungen, aber auch um Körpererkundungen und künstlerische Selbstinszenierungen in Video, Installation und Photokunst gehen soll.

Ähnlich wie bei der Erstpräsentation der Stoschek Collection wurden in >Fragile< historische Arbeiten von Performance Künstlern wie Bruce Nauman, Hannah Wilke oder Vito Acconci mit Werken von jüngeren Künstlern wie Terence Koh, Mika Rottenberg oder John Bock kombiniert. Im Vergleich zu >Number One: Destroy she said< scheint die zweite Zurschaustellung der Sammlung mit 54 Werken von insgesamt 30 Künstlern jedoch um einiges konzentrierter und strukturierter zu sein. Ausgehend von Videos mit vorrangig dokumentarischem Charakter illustriert >Fragile< ganz nebenbei die Entwicklung des Mediums bis hin zu Arbeiten, die komplett computergeneriert sind.

Aua, das tut doch weh – bei einer Ausstellung zum Thema Körper, Schmerz und Zerbrechlichkeit darf der Kalifornier Chris Burden nicht fehlen. Dieser hatte sich in den 1970ern im Namen der Kunst gequält und körperliche Grenzerfahrungen in den Mittelpunkt seiner Performances gestellt. So robbte er in >Through the Night Softly< (1973) fast nackt durch Glasscherben oder ließ sich in >Shoot< (1971) von einem Freund in den Oberarm schießen. Weniger schockierend, aber sicher nicht schmerzfrei, dürften die Körpererfahrungen gewesen sein, die der Italiener Vito Acconci in seinen Aktionen machte. In >Openings< kann man 14 Minuten lang mitverfolgen, wie er sich Haar für Haar das Brusthaar ausreißt. Als weibliche Stimme im Gespann der frühen Performancekünstler spielte Hanna Wilke die Reize der Frau aus. Während des laufenden Museumsbetriebs strippte sie 1976 hinter Marcel Duchamps >Großem Glas< im Philadelphia Museum of Art – the bride stripped bare! Auch jüngere Künstlerinnen wie Jen DeNike, Patty Chang oder Alex McQuilkin nutzen die Sinnlichkeit des weiblichen Körpers. So liefern sich in Alex McQuilkins >Get your Gun up< (2002) zwei Protagonistinnen mit Stringtangas zu laut tönender Westernmusik ein Duell schwingender Hüften, Patty Chang rasiert sich mit verbundenen Augen den Schritt und Jen Denike zeigt in >Girls like me< (2006) wie sich drei junge Frauen genüsslich an den Zehen lutschen.

Neben solchen explizit auf den Körper ausgerichteten Werken, ist eine Reihe von Arbeiten mit sehr narrativem Charakter zu sehen. >The Killing Machine< (2007) des kanadischen Künstlerduos Janet Cardiff und Georges Bures Miller ist eine hochkomplexe Mixed-Media-Installation, die auf Knopfdruck eine Apparatur mit hydraulischen Stechinstrumenten, einem bewegten Zahnarztstuhl, Diskokugel und Musik in Gang setzt. Inspirationsquelle für die Todesmaschine war Kafkas >Strafkolonie<. Neben dieser auf einen nicht vorhandenen Körper ausgerichteten Aggression scheinen die Knetfiguren in Natalie Djurbergs Videos auf den ersten Blick harmlos und märchenhaft. Ein weiterer Blick jedoch verrät, dass sich in diesen poppig kindlich gestalteten Kulissen oftmals absurde, brutale, unheimlich Szenen abspielen. Was Djurberg im Privaten beschreibt, wendet Paul Chan auf die ganze Gesellschaft an. Das Formvokabular des Outsiderkünstlers Henry Darger und viele kunsthistorische Verweise nutzend, erzählt die digital animierte Videoinstallation >Happines (Finally) After 35.000 Years of Civilization (after Henry Darger and Charles Fourier< im extremen Breitbandformat vom Übergang eines Paradieszustandes in ein kriegerisches Schreckensszenario.
Nach all dem Schaudern kommen Mika Rottenbergs Videos nur recht. Durch architektonische Versatzstücke werden die Videoarbeiten in den musealen Raum hinein erweitert. Ähnlich verquer wie John Bock bei seinen grotesken Unternehmungen, wird in >Dough< (2005/06) ein Riesenaufwand betrieben, um Teig zu produzieren. Auch die langhaarigen Mädchen in >Cheese< (2007) sind in umständliche Produktionsmechanismen verstrickt, um ein einfaches Erzeugnis wie Käse herzustellen. Rottenberg schafft so ganze eigene, alternative Welten fernab unserer Effizienzgesellschaft. Eine auf ganz andere Art und Weise raumgreifende Installation ist >Snow White< von Terence Koh. In einem strahlend weißen Raum hängen Neonröhren von der Decke, unter denen eine bereits zerbrochene Porzellanchrysantheme abgelegt wurde. Der verspiegelte Sarg war Teil einer Performance, die der Künstler zusammen mit Julia Stoschek durchgeführt hatte.

Als ob die Ausstellung nicht schon abwechslungsreich und kurzweilig genug wäre, wartet im Kinosaal der Stoschek Collection noch ein absolutes Highlight: das von dem Künstlertrio Enzyklopädia Pictura gestaltete stereokopische Digitalvideo zu Björks >Wanderlust< (2008). Setzt man sich die bereitgestellten Brillen auf, kann man das traumhafte Video in 3 D betrachten. Spätestens dann bleibt nichts als Begeisterung für >Fragile<!

Abbildung:
- Janet Cardiff / Georges Bures Miller: Killing Machine, 2007, copyright Julia Stoschek Collection
- Terence Koh, Snow White, 2008
copyright Julia Stoschek Collection

>Number Two: Fragile<
11.10.2008 – Herbst 2009

Öffnungszeiten: Samstags, 11-16h, nur nach Vereinbarung
Anmeldung unter: Tel.: 0211.585 8440

julia-stoschek-collection.net

Julia Stoschek Collection
Schanzenstraße 54
40549 Düsseldorf