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B3 Biennale

"New Contemporaries" Förderprogramm auf der Art Cologne


Eingabedatum: 19.10.2004


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Wer an dem erstmals unter "New Contemporaries" laufenden Programm junger Galerien der ART COLOGNE (28.10. - 01.11.2004) teilnehmen kann, entscheidet ein dreiköpfiges Gremium. Es besteht aus ART COLOGNE Direktor Gérard A. Goodrow, Caroline Nathusius von der Koelnmesse und der Inhaberin der Londoner agency gallery, Bea de Souza. Das Gremium schaut sich auf verschiedenen internationalen Kunstmessen um, recherchiert im Internet, reist durch die Kunstzentren, erarbeitet sich auf diese Weise einen Überblick und lädt am Ende die in Frage kommenden Kandidaten zur Messebeteiligung ein.

Das Förderprogramm, gesponsert von der SK Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln, ermöglicht jungen Galerien eine verbilligte Teilnahme an der 38th International Fair for Modern and Contemporary Art. Für Kojen von einheitlich 30 m2 wird ein Komplettpreis von 3.745 Euro erhoben. Sechszehn Aussteller sind mit von der Partie in diesem Jahr, darunter sieben aus Deutschland, die übrigen acht aus Großbritannien, Österreich, Dänemark, Luxemburg, aus China, den Niederlanden und den USA.

Die Szene ist, wie die Erfahrung lehrt, recht übersichtlich, zumal nur wenige Galerien das Risiko wagen, sich längerfristig für junge Kunst zu engagieren. Um ins Förderprogramm aufgenommen zu werden, müssen sie ein paar Kriterien erfüllen. Caroline Nathusius umreißt sie so: "Wir begutachten die Präsentation junger Galerien auf anderen Messen und schauen genau hin, welche Künstler sie führen. Durchweg deckt sich das Urteil mit dem von Galeriekollegen und von Künstlern. Wer neue Ansätze zeigt, neue Türen öffnet, der bekommt die Chance, dabei zu sein."

Wichtig für die Jury ist die Balance zwischen deutschen und ausländischen Galerien. Nathusius: "Als internationale Messe sind wir bemüht, ein internationales Förderprogramm zusammenzustellen. Zur Unterstützung des nationalen Kunsthandels allein ist die Einrichtung nicht gedacht."

Wohin die junge Generation der Künstlerinnen und Künstler, der Galeristinnen und Galeristen tendiert, ist schwer auszumachen. Soviel kann Nathusius versprechen: "In allen Medien, sowohl den klassischen als auch in den neuen Medien, weht ein frischer Wind." Eine Beobachtung, die neugierig macht und positive Erwartungen weckt. Zudem ein Versprechen an die Besucher jeden Alters, bei junger Kunst ausgiebig fündig zu werden. Geschlossen platziert sind die 16 Aussteller im rechten Südflügel des Obergeschosses - in unmittelbarer Nachbarschaft der von dem Frankfurter Künstler und Professor Heiner Blum gestalteten Sal. Oppenheim Young Collectors Lounge sowie des Tatoo-Shops des belgischen Künstlers Wim Delvoye (Galerie Kewenig, Köln).

Heftige Bewegung in der jungen Szene registrieret die Jury im schottischen Edinburgh und Glasgow, so dann in Deutschland, "wo, insbesondere in Berlin, spannende Malerei entsteht" (Nathusius), und an der amerikanischen Westküste, mit Schwerpunkt Los Angeles, dessen "vitale junge Generation den New Yorker Altersgenossen deutlich den Rang streitig macht" (Nathusius).

Als Ermutigung für die Vertreter der New Contemporaries versteht die ART COLOGNE auch die Sonderausstellung POLLENFLUG im Erdgeschoss der Messe. Hier wird junge Kunst aus jungen Sammlungen im rheinischen Raum vorgestellt. Ein Beispiel, das Schule machen könnte.

Die New Contemporaries in diesem Jahr sind:
Galerie Guido W. Baudach, Berlin; Ausstellungsraum Brotherslasher, Köln; Sebastian Fath Contemporary, Mannheim; Fiebach + Minninger, Köln; Galerie Vera Gliem, Köln; Galerie Parisa Kind, Frankfurt/Main; Christine Meyer, München; Jan Winkelmann, Berlin; Beijing Tokyo Art Projects, Peking; GIMM EIS, Kopenhagen; doggerfisher, Edinburgh; The Happy Lion, Los Angeles; Ritter / Zamet, London; Alimentation Générale Nosbaum + Reding, Luxemburg; Ellen de Bruijne Projects, Amsterdam; Gabriele Senn Galerie, Wien.

weitere Infos: artcologne.de

Koelnmesse GmbH












Weiteres zum Thema: Art Cologne



Abschlußbemerkungen Art Cologne 2001


Trotz verkürzter Messedauer fand die Art Cologne auch in diesem Jahr wieder 65 000 Besucher.
Das Angebot der ART COLOGNE sei selektiv auf dem Gebiet der Klassischen Moderne und vielfältig breit bei zeitgenössischer und aktueller Kunst, so Dr. Karl Schweizer, der Direktor Art Banking der UBS.
Und es war nach den Aussagen der Mehrheit der Aussteller, die wirtschaftlich erfolgreichste seit Jahren, so Bernhard Aufderheide, Geschäftsführer der KölnMesse GmbH.
So konnte der Berliner Galerist Michael Schultz nicht nur 20 Werke von Norbert Bisky veräußern, sondern auch noch ein Baselitz-Gemälde (1,3 Millionen), fünf Lüpertz Papierarbeiten (24.000 bis 30.000 DM) und vier Ölbilder von Cornelia Schleime (18.000 bis 36.000 DM).

Die nächste Art Cologne findet Ende Oktober/Anfang November 2002 statt.

ART COLOGNE - Daten & Fakten 2002


Mit der ART COLOGNE findet jährlich die bedeutendste Kunstmesse in Deutschland statt. Der Internationale Kunstmarkt Köln ist seit seiner Gründung im Jahr 1967 das Flaggschiff aller internationalen Kunstmessen und von Zusammensetzung und Ambiente in der Welt einmalig. Darüber und auf die Qualität und Ausgewogenheit des Angebots achtet ein international besetzter Zulassungsausschuss.

Die auf etwa 260 international renommierte Galerien begrenzte Teilnehmerzahl garantiert Überschaubarkeit, bietet gleichzeitig aber einen umfassenden Überblick über das Kunstgeschehen des 20. Jahrhunderts - von der Klassischen Moderne bis zu aktuellsten Kunstproduktionen. Schwerpunkte im Angebot sind neben den Klassikern die Kunst der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre.

In das Ausstellungsareal der Rheinhallen der KölnMesse GmbH integriert ist das Segment Köln Skulptur. In diesem weltweit einmaligem Präsentations-Umfeld sind ausschließlich dreidimensionale Objekte zugelassen. Im internationalen Förderprogramm, unterstützt vom Bundesinnenministerium, der Stadt Köln und der KölnMesse, beteiligen sich in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Debütanten.

Einen eigenen Bereich innerhalb der Messe bilden auch wieder junge Galerien, die auf Einladung einer Expertenjury mittels Förderung durch die Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln an der Messe teilnehmen können. Die ART COLOGNE zählt jährlich rund 70.000 Besucher.
Nächster Termin: 30. Oktober bis 3. November 2002
  • Abschlußbemerkungen Art Cologne 2001

  • ART COLOGNE-PREIS - 2001

  • ART COLOGNE 2002

  • Schlussbericht Art Cologne 2002

  • Koelnmesse verstärkt das Kunstmessen-Team (30.7.)

  • Meldungen von der ART COLOGNE (5.9.03)

  • Professor Dr. Dr. h.c. Werner Spies erhält den ART COLOGNE-Preis 2003 (29.10 – 02.11.2003)

  • Art Cologne 2003 (29.10 – 02.11.2003)

  • art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)

  • ART COLOGNE 2003 - Abschlussbericht

  • Gérard A. Goodrow zum Kölner Kunstmessen-Quartett im April 2004 (30.1.04)

  • KUNSTKÖLN 2004 / 21.4.-26.4. / wird von beispielhaften Sonderschauen begleitet (13.2.04)

  • KUNSTKÖLN: Einblicke in die Sammlung Charlotte Zander (21.-26.04.2004)

  • ART Committee hat das Teilnehmerfeld der ART COLOGNE 2004 festgelegt (28.10.-1.11.)

  • Sonderschau der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur

  • 'Expanded Arts' und 'Richter, Polke, Lueg' Sonderschauen auf der Art Cologne (28.10.- 01.11.2004)

  • ART COLOGNE 2004: Abschied als Aufbruch (28.10.-01.11.04)

  • Sir Nicholas Serota, Direktor der Londoner Tate Gallery, erhält den ART COLOGNE-Preis 2004 (14.9.04)

  • "New Contemporaries" Förderprogramm auf der Art Cologne

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