36. Westdeutsche Kunst Messe Köln 2005: Kunst und Antiquitäten aus zwei Jahrtausenden (23.-27. 2.05)


Eingabedatum: 18.11.2004


fullscreenbilder

Zunehmend verdichtet sich das Teilnehmerfeld der 36. Westdeutschen Kunst Messe Köln. Aus allen Sammelgebieten nehmen renommierte Händler und Galeristen an der Traditions-Verkaufsschau teil, etwa 100 namhafte
Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Ihr Angebot besteht aus Kunst und
Kunsthandwerk aus zwei Jahrtausenden, bei den Antiken kann dieser Zeitraum sogar weit in die vorchristlichen Jahrhunderte zurückreichen. Aber auch wertvolle Möbel gehören zum Programm. Wie in den Vorjahren finden zeitgleich die KUNSTKÖLN, die Internationale Messe für Editionen, Art Brut, Kunst nach 1980 und Fotografie, sowie vom 25. bis 27. Februar 2005 die Antiquariatsmesse Köln statt. Alle drei Veranstaltungen zeigen das Angebot von über 200 Galerien, Kunst- und Antiquitätenhändlern sowie Antiquaren aus dem In- und Ausland.

Die Stärken der Westdeutsche Kunst Messe Köln liegen bei der Klassischen Moderne, bei den Meistern des 19.Jahrhunderts, bei Möbeln und Kunsthandwerk vergangener Epochen, bei Jugendstil und Art Deco sowie bei außereuropäischer Kunst insbesondere aus Afrika und Asien. Die Preisspanne ist breit gefächert. Sie reicht von hochpreisigen Werken alter Meister und der Klassischen Moderne bis hin zu preiswerten Objekten, die sich gebündelt auch am Stand für den jungen Sammler finden. Hier beträgt das Preislimit 2.500 Euro. Die Echtheit und erstklassige Provenienz der angebotenen Kunstwerke und Objekte überwacht eine renommiert besetzte Jury. Die strenge Jurierung gibt dem Käufer die Gewissheit, dass seine Erwerbungen dem fachkundigen
Urteil standhalten.

Begleitet wird die Westdeutsche Kunst Messe Köln alljährlich von einer
musealen Sonderschau. In diesem Jahr kommt sie aus dem Reich der Möbel. Zu sehen sein wird Sitzkunst aus dem Hause Thonet.

Die Westdeutsche Kunst Messe Köln findet parallel zur KUNSTKÖLN, der
Internationalen Messe für Editionen, Art Brut, Kunst nach 1980 und Fotografie sowie am Wochenende (25. bis 27. Februar 2005) zur Antiquariatsmesse Köln statt. Sie alle sind täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Die Vernissage von Westdeutsche Kunst Messe Köln und KUNSTKÖLN beginnt am 22. Februar um 16.00 Uhr (bis 21.00 Uhr). Aus Anlass der Eröffnung der Antiquariatsmesse Köln haben alle drei Messen am 25. Februar 2005 eine Nocturne mit einer Öffnungszeit bis 21.00 Uhr. Der Besuch aller drei Kunstmessen kostet 12 Euro, die Abendkarte, gültig von 17.00 Uhr an (auch bei der Nocturne) kostet 7 Euro. Der Katalog ist für 12 Euro erhältlich. Für 20 Euro gibt es als Komplettpreis die Tageskarte inklusive Katalog.

koelnmesse.de


Koelnmesse GmbH








Weiteres zum Thema: Westdeutsche-Kunst-Messe



Westdeutsche Kunst Messe Köln - Daten & Fakten(5. bis 13.04.03 )


Die 34. Westdeutsche Kunst Messe Köln findet wieder vom 5. bis 13. April 2003 auf dem Kölner Messegelände statt, zeitgleich zur 4. KUNSTKÖLN und zur 17. Antiquariatsmesse.

Seit 33 Jahren nimmt die Westdeutsche Kunst Messe Köln unter den bedeutenden internationalen Kunstmessen einen führenden Platz ein. Mit einem beispielhaften Angebot, das sich vom Altertum bis zur Neuzeit erstreckt, präsentiert sie sich auch 2003.
Veranstalter ist der Rheinische Kunsthändler-Verband (RKV) e. V. im Bundesverband des Deutschen Kunst- und Antiquitätenhandels e.V. (BDKA).
Die deutschen und internationalen Aussteller, die mit über 100 Ständen auf der Westdeutschen Kunst Messe Köln vertreten sind, haben sich in besonderem Maße verpflichtet, ausgesuchte Kunstwerke anzubieten und alle Interessenten eingehend zu informieren und zu beraten. Ein Gremium von Wissenschaftlern und Sachverständigen überprüft vor der Messeeröffnung die angebotenen Objekte. Zu Ihrer Sicherheit. Denn Kunstkauf ist Vertrauenssache!

Messebericht KunstKöln | 07.04.03


Die Kunstmessen Köln sind eigentlich ein Artevent three-in-one, da drei Veranstaltungen (Westdeutsche Kunst Messe Köln, KUNSTKÖLN, Anitquariatsmesse Köln) unter einem Dach stattfinden. Insgesamt sind über 240 Galerien und Kunsthandlungen aus acht Ländern beteiligt.
Ein dominierendes Thema der Messe ist sicherlich das Zeitgeschehen - der wirtschaftliche Stillstand, die sich daraus ergebende Kaufunlust und die Ereignisse im Irak. Trotzdem gaben sich die Verantwortlichen optimistisch, da "Sammler langfristig denken, suchen und kaufen" - und sie behielten Recht. Der Eröffnungsabend war für die meisten Galeristen ein voller Erfolg.
Einen Bonus der Messe bildet sicherlich das umfangreiche Begleitprogramm. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderschauen, die Kunstgeschichte zeigen (z.B. die Präsentation von vier Folios von William Shakespear’s Comedies, Histories & Tragedies ) oder durch einen Einblick in den Bereich der Editionen (die Werkstatt Mike Karstens Graphics aus Münster vermittelt Kenntnisse zur Siebdrucktechnik).
Ist es doch oft so, dass gerade junge Leute von elitären Galerien eher abgeschreckt werden oder ihnen einfach der Zugang zur Kunst fehlt, so ergibt sich durch die Messe eine gute Gelegenheit, der Kunstwelt näher zu kommen. Das Angebot, gerade bei der zeitgenössischen Kunst, ist durchaus erschwinglich - und die Messe bietet zusätzlich die Chance, die großen Meister einfach mal aus der Nähe zu betrachten (z.B. das Gemälde von Picasso bei Beck & Eggeling (mit 3,6 Mill. Euro das teuerste Gemälde der Messe)). Wer sich immer noch verloren vorkommt, hat die Möglichkeit, an einer der Führungen, die mehrmals täglich angeboten werden, teilzunehmen.
Wer jedoch kein neues Kunstwerk erwerben möchte, sondern sein Objekt auf Echtheit prüfen oder taxieren lassen will, dem steht vom 7.-12.April.2003 zwischen 11 und 15 Uhr der Gutachter-Service der Westdeutschen Kunst bzw. die Spezialisten des Rheinischen Kunsthändler-Verbände (RKV) zur Verfügung.
Einen großen Nachteil hat die Messe allerdings - wie schon in den vergangenen Jahren - immer noch nicht beseitigt. Nicht nur die unterschiedlichen Laufzeiten sind ein Problem, sondern der Termin ist ein eindeutiger Nachteil für die KUNSTKÖLN. Fand die TEFAF in Maastricht (Antiquitätenmesse) schon im März statt, steht die KUNSTKÖLN in direkter Konkurrenz mit der ART BRÜSSEL (Messe für Zeitgenössische Kunst vom 4.-8.4.2003), was auch zu Absagen einiger Aussteller führte und den Synergieeffekt der Messe deutlich mindert.

Kunstmessen Köln 04.-13. April 2003
Antiquariatsmesse 4.-6. April 2003
KUNSTKÖLN 5.-9. April 2003
Westdeutsche Kunstmesse 5.-13. April 2003
koelnmesse.de
Foto: Siebdruck auf Textil, Sigmar Polke, 2002, "Sauberes Auto - gute Laune"