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7. Internationale Fototage Mannheim/Ludwigshafen (16.6.05-10.7.05)


Eingabedatum: 13.06.2005


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Neben dem Stuttgarter "Fotosommer"(s.unten) findet in Mannheim / Ludwigshafen Deutschlands größtes Fotofestival, die 7. Internationonalen Fototage, statt.

" . . . Ausgestellt wird nur an "Originalschauplätzen" vor Ort, interessante öffentliche Räume wie das Hallenbad Nord in Ludwigshafen beherbergen während der Fototage die Ausstellungen. Dahinter steckt die Grundidee von Festivalleiter Hansjoachim Nierentz: "Bilder zu den Menschen zu bringen, eindrucksvoll und auf hohem bildnerischen Niveau."

Zu den Themen "Die Kunst Deutsche(r) zu sein" und "Amerikanische Zeitgenössische Fotografie" werden in Mannheim und Ludwigshafen über 130 Fotografinnen und Fotografen ihre Bilder ausstellen, an insgesamt zehn Orten in Mannheim und Ludwigshafen. So sind im Wasserturm in Mannheim die Werke des Amerikaners Warren Padula zu sehen, der sich in großformatigen Fotografien mit der Heißenberg´schen Unschärferelation befasst. Die Alte Feuerwache beherbergt die "Forbidden Pictures" von Larry Fink: Eine bitterböse Politsatire auf US-Präsident Bush und seine Regierungsmannschaft. In der Trinitatiskirche in der Mannheimer City zeigt u.a. Eva Mahn ihrer Portraitserie "Heilige Familie": eine Parabel auf Ehe und Familie, auf Verbindungen und Brüche.

Das Mannheimer Augusta Carree beherbergt die Ausstellungen von 20 amerikanischen Fotografen, darunter auch Alejandro Tomas mit seiner Serie "Los Rancheros Visitadores": Bilder von einem Cowboy-Western-Treffen der Reichen und Mächtigen an der Grenze zu Mexiko. Sehr interessant ist auch die Sonderschau des vergessenen Vietnam-Fotografen Henry Huet. Ebenfalls im Augusta Carree zu sehen ist der Zyklus „Neuland“ des deutschen Fotokünstlers Claudio Hils sowie die Deutschland-Serie "Die neue Mitte" von Regina Schmeken.

Im Stadthaus N 1 ist u.a. Paul Berger aus Seattle als einer der bedeutendsten Vertreter digitaler Bildkunst ausgestellt mit seiner Serie "Card Plates". Außerdem zeigt Arlene Gottfried ihre einfühlsamen Fotostudien von "Midnight", ihrem psychisch kranken Freund. Zum Thema „Die Kunst Deutsche(r) zu sein“ haben 28 Foto-Studenten der Fachhochschule Dortmund speziell für die 7. Internationalen Fototage Mannheim/Ludwigshafen eine Ausstellungsreihe geschaffen, die ebenfalls im Stadthaus N 1 in Mannheim zu sehen sein wird.

Im Gebäude N 2 zeigen neben vielen anderen Lili Almog, Esther Levine, Andrew Savulich und Jeff Mermelstein ihren Blick auf New York City. Außerdem im Gebäude N 2: Die Ludwigshafener Reportagereihen des "Brückenprojekts", in dem 24 Top-Fotojournalisten die Städte Mannheim und Ludwigshafen einen Tag lang bildjournalistisch in Szene gesetzt haben. Andreas Reeg zeigt ebenfalls hier seine beeindruckende Fotoserie "Menschen mit Downsyndrom."

Die Mannheimer Reportagen des "Brückenprojekts" der 7. Internationalen Fototage werden ausgestellt im Hallenbad Nord in Ludwigshafen. Der deutsche Shooting-Star, Peter Granser, ist dort ebenfalls vertreten mit seiner mehrfach preisgekrönten Portraitserie "Alzheimer", außerdem der Mannheimer Fotograf Benedikt Zaja: Er zeigt Jugendliche in Deutschland und ihre ganz privaten Lebensräume.

Neben vielen anderen US-Fotografen präsentiert hier der New Yorker Steven Simon seine Beobachtungen entlang der amerikanischen - kanadischen Grenze. Beeindruckend auch: Diana Thorneycrofts provozierende Puppenbilder mit dem Titel "Doll Mouth". . . . ( Presse / Internationale Fototage)

Alle Ausstellungsorte der 7. Internationalen Fototage Mannheim/Ludwigshafen:

Mannheim:
Wasserturm
Alte Feuerwache, Brückenstr. 2
Trinitatiskirche, G 4, 5
Augusta Carree, Augusta Anlage 32
Stadthaus N 1, Paradeplatz
Gebäude N 2, N2, 10

Ludwigshafen:
Hallenbad Nord, Pettenkoferstr. 3
Amt, Lutherstr. 10
Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstr. 63
Faktorhaus, Berliner Platz

weitere Infos: internationalefototage.de


ch


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