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B3 Biennale

KunstFilmBiennale, Köln (19.10.05-24.10.05)


Eingabedatum: 19.09.2005


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Vom 19. bis zum 24. Oktober findet in diesem Jahr zum zweiten Mal die KunstFilmBiennale statt, eine einzigartige Mischung aus Ausstellung und Filmfestival, die sich mit Kino- und Künstlerfilmen ausschließlich um den Schnittpunkt zwischen Bildender Kunst und Film dreht.

Internationaler Wettbewerb
Rund sechzig Filme von bekannten und unbekannten, berühmten und berüchtigten Künstlern aus aller Welt, darunter Tracey Emin, Matthew Barney, Bruce Conner, Sarah Morris, Sam Taylor-Wood, Tunga, Straub/Huillet und vielen anderen.

Förderpreis für experimentellen Film
Die fünfzig besten von insgesamt über dreihundert eingereichten Arbeiten junger deutscher Filmemacher und Filmemacherinnen konkurrieren um den mit 25.000 Euro dotierten Förderpreis der
VG Bild-Kunst für formal und inhaltlich innovativen Film.

Mittelmeer und mittlerer Osten
Die Französin Cathérine David, ehemalige Leiterin der Documenta X, kuratiert eine Auswahl arabischer und iranischer Künstlerfilme, die in der Kunst-Station Sankt Peter gezeigt werden.

Fluxus im Rheinland
In Zusammenarbeit mit WDR und Museum Ludwig wird ein Programm mit seltenen Filmen von Fluxus-Künstlern und über Fluxus-Aktionen der sechziger Jahre zusammengestellt.

Retrospektive Jochen Kuhn
Mit Talent und Witz räumt der in Hamburg geborene, aber in Ludwigsburg lehrende Jochen Kuhn seit einem Vierteljahrhundert wichtige internationale Preise ab. Seine Kurz- und Langfilme sind hintersinnige Gesamtkunstwerke aus Zeichnung, Musik, Text und viel Gespür für die Abgründe des alltäglichen Lebens.

Fokus Südamerika
Fünf Programme mit in Deutschland nicht oder kaum gezeigten Künstlerfilmen aus Südamerika, von der brasilianischen Kuratorin und Produzentin Solange Farkas zusammengestellt. Vom Experimentalfilm über Tanz- und Videokunst bis zum politischen Manifest.

Carte Blanche: Jürgen Klauke
Der Kölner Zeichner und Foto-Künstler stellt Kinofilme von Russ Meyer bis Mel Brooks vor, die sein von Sexualität, Aggression und lakonischem Humor geprägtes künstlerisches Universum nachhaltig beeinflusst haben.

Spielorte des Festivals
Kino im Museum Ludwig, Kino in der Brücke/Kölnischer Kunstverein, Kölner Filmhaus, Kunst-Station Sankt Peter und Art Cologne.( Presse KunstFilmBiennale )

kunstfilmbiennale.de

ch












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Art Cologne 2003 (29.10 – 02.11.2003)


„Veränderung ist Programm bei der ART COLOGNE, so auch in diesem und in den kommenden Jahren.“ Mit dieser Aussage stellte sich Gérard A. Goodrow, Direktor ART COLOGNE, der Presse in Köln vor. „Zum einen bauen wir den Service für Besucher, insbesondere die Sammler, Kuratoren und Museumsfachleute, aber auch Künstler aus. Zum anderen forcieren wir die programmatische Weiterentwicklung des ältesten Kunstmarkts der Welt.“ Eine Reihe von Neuerungen werden die Position der ART COLOGNE, aber auch die Ausstrahlung der Kunststadt Köln stärken.

Gemeinsam mit dem Hotel Crowne Plaze hat die ART COLOGNE am Rudolfplatz im Herzen Kölns den ART COLOGNE-Treff eingerichtet. ART COLOGNE-Treff – das heißt: In diesem Hotel wohnen zum überwiegenden Teil die von der Koelnmesse eingeladenen ca. 400 bis 500 Sammler, Kuratoren, Museumsleute. Dabei sind auch diejenigen wichtigen Sammlerpersönlichkeiten, die jede an der ART COLOGNE teilnehmende Galerien vorgeschlagen hat. Sie alle werden von und auf Kosten der ART COLOGNE eingeladen, so Gérard Goodrow.

ART COLOGNE-Treff mit Happy Hour im Herzen der Stadt
Der ART COLOGNE-Treff soll aber auch die Funktion eines Meeting Point erfüllen. „Hier kann sich die Branche ganztägig, insbesondere aber in den Abendstunden treffen – nach einem Rundgang durch die Galerien an den Premierentagen etwa oder nach dem Abendessen. Dann gibt es täglich in „Pauls Club“, der Bar dieses Hotels, von 22.00 bis 23.00 Uhr eine Happy Hour für Aussteller und VIP-Gäste“, sagte der Direktor ART COLOGNE . Nach außen hin tritt die ART COLOGNE mit dem ART COLOGNE-Treff mitten im Stadtbild in Erscheinung – auch optisch unübersehbar an einem der verkehrsreichsten Plätze Kölns.

Auch Kooperationen und attraktive Angebote mit anderen Institutionen in Köln, Düsseldorf und Leverkusen steigern die Anziehungskraft Kölns und des Rheinlandes während der ART COLOGNE. So laden das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und die dortigen Kulturinstitute – museum kunst palast, K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf und Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen – gemeinsam mit der ART COLOGNE am 30. Oktober 2003 um 10.00 Uhr Aussteller, Sammler und Journalisten zu einem Brunch mit anschließender Führung ins K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus ein inklusive Transfers von der ART COLOGNE nach Düsseldorf und zurück. Ein weiterer Brunch findet am 1. November 2003 im Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen statt (inkl. Transfers und Führung durch die Lenbach-Ausstellung). Mit der Kölner Philharmonie besteht eine Kooperation, dass Konzertabonnenten und Abonnenten der Hauszeitschrift „Philharmonie Persönlich“ ermäßigte Eintrittspreise zahlen. Diese Kooperation besteht auch mit der Stadtsparkasse Köln für deren KölnGiro-Kunden. Mit der 1. KunstFilmBiennale gibt es ebenfalls eine Kooperation: Am Donnerstag, 30.Oktober oder Freitag, 31. Oktober, 2003 ermöglicht das KunstFilmTicket zum kombinierten Eintrittspreis von 17 € (statt zusammen 26 Euro) ein Filmprogramm der KunstFilmBiennale zu sehen, an diesem Tag über die ART COLOGNE zu gehen und eine der folgenden Kunstausstellungen zu besuchen: Dieter Roth-Retrospektive im Museum Ludwig oder Florian Pumhösl im Kölnischen Kunstverein. Das KunstFilmTicket ist erhältlich im Festivalbüro der KunstFilmBiennale, im Museum Ludwig, im Kölnischen Kunstverein und in der ART COLOGNE.

Premiere feiert vom 26. Oktober bis 2. November 2003 fast zeitgleich mit der ART COLOGNE die Kunstfilmbiennale Köln, die nach Angaben der Veranstalter im vergangenen Jahr ein sehr erfolgreiches „Vorspiel“ hatte. Gérard Goodrow: „Das weltweit einzigartige Filmfestival mit Kino,- Dokumentar- und Künstlerfilmen hat einen programmatischen Focus auf dem Schnittpunkt zwischen Bildender Kunst und Film mit all seinen möglichen und unmöglichen Grenzüberschreitungen.“ Hauptspielstätten der Kunstfilmbiennale sind die Kinos im Museum Ludwig, im Museum für Angewandte Kunst, im Kölnischen Kunstverein, das Cinenova Arthouse Center sowie eine Filmbox auf der ART COLOGNE. Dieser Informationsstand ist zugleich auch ein kleines Kino, in dem ein Teil der Kunstfilmbiennale stattfindet (Künstlerfilme aus aller Welt von Shirin Neshat über Salla Tykkä bis Jürgen Klauke). So ist eine weitere Vernetzung von Aktivitäten in der Stadt zum Messegelände hin gegeben.

„Diese Verknüpfungen wird die ART COLOGNE zukünftig weiter ausbauen“, sagte der Direktor ART COLOGNE. So wird gemeinsam mit dem WDR, dem Deutschen Klangkunstpreis und anderen Institutionen und Partnern im kommenden Jahr parallel zur ART COLOGNE das 1. SoundARTfestival stattfinden. Mit Soundart oder Klangkunst verbinden die Initiatoren eine Erweiterung des Kunstbegriffs, die Hinzunahme des Hörens als einer weiteren Sinneswahrnehmung. Für die ART COLOGNE bedeutet dieses Festival, das eigenständig in angrenzenden Räumlichkeiten angesiedelt ist, ein ergänzendes Angebot. Es unterstreicht gleichzeitig auch die Bedeutung Kölns für die Entwicklung der Klangkunst und neuer Musikformen, die vornehmlich im Studio für elektronische Musik des WDR ihren Ausgangs- und Mittelpunkt haben. Der WDR-Stand (Halle 1.1, Stand 29) steht schon in diesem Jahr ganz im Zeichen des SoundARTfestivals. Das Skulpturenmuseum Marl stellt Arbeiten der Preisträger des Klangkunstpreises 2002 zur Verfügung. Am Freitag, 31. Oktober 2003, findet die Gründungsversammlung der „Initiative Hören“ im Deutschen Kulturrat auf der ART COLOGNE statt.

ART COLOGNE 2003 - Abschlussbericht


ART COLOGNE 2003 mit starken Umsätzen vor allem bei junger Kunst
63.000 Besucher, darunter renommierte Sammler aus Europa und Übersee
Aufschwung, Kaufbereitschaft, Zuversicht, Vertrauen waren die meist vernommenen Begriffe auf der diesjährigen ART COLOGNE, die am Sonntag, 2. November 2003, mit 250 Galerien aus 22 Ländern, nach fünftägiger Dauer zu Ende ging. "Es gab ein äußerst interessiertes internationales Publikum mit wieder deutlich mehr Freude an der Kunst und am Kunstkauf", bestätigte der Dortmunder Galerist Wilfried Utermann. "Der Markt ist viel, viel stärker als im vergangenen Jahr." Spitzenpreise wurden u. a. gezahlt für Asger Jorn mit 810.000 EUR (Galerie Faurschou, Kopenhagen), Miguel Barceló mit 350.000 EUR (Galerie Röpke, Köln), Lucio Fontana mit 400.000 EUR (Galerie Gmurzynska, Köln), Emil Schumacher mit 260.000 EUR (Galerie Utermann, Dortmund, in das Von der Heydt-Museum, Wuppertal) und 155.000 EUR (Galerie Strelow, Düsseldorf), Tom Wesselmann mit 245.000 EUR (Galerie Benden und Klimczak, Viersen) oder Andreas Gursky mit 190.000 EUR (Galerie manus presse, Stuttgart).

Der hohen Internationalität der 63.000 Besuchern zollte Heidi Neuhoff, New York, besonderes Lob. Ihr Kopenhagener Kollege Jens Faurschou war ebenfalls von den vielen ausländischen Gästen beeindruckt: "Bei mir trafen sich Sammler aus Dänemark, Norwegen, Belgien, Frankreich und Deutschland." Auch aus dem übrigen Europa sowie aus Übersee und Fernost waren Sammler und Fachpublikum angereist Sie nutzten die Kölner Messe zum Kunst-Shopping. "Ich denke", so der neue Direktor ART COLOGNE, Gérard A. Goodrow, "wir sind auf dem richtigen Wege. Wie sich zeigt, erkennen die amerikanischen Sammler und Museen wieder die Attraktivität der ART COLOGNE." So war zum Beispiel auch eine Einkaufs-Kommission des Museum of Modern Art, New York, als Einkäufer bei verschiedenen Galerien für zeitgenössische Kunst in den Kölner Messehallen unterwegs. Die Bedeutung des Marktplatzes ART COLOGNE und der Kunst als Wirtschaftsfaktor unterstrich auch der gemeinsame Besuch der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement (Deutschland), Dr. Martin Bartenstein (Österreich) und Joseph Deiss (Schweiz).

Utermann gehörte zu den Top-Sellern der 37. Internationalen Messe für moderne Kunst in Köln. Er konnte von einer kleinen Feininger-Zeichnung (11.000 EUR) bis zum Schumacher-Bild (260.000 EUR) gut verkaufen. In diesem Spektrum befanden sich auch zwei Aquarelle von Nolde (80.000 bis 130.000 EUR) sowie eine Macke-Zeichnung für 160.000 EUR. Stellvertretend für viele Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland konstatierte Raimund Thomas aus München: "Es ist eine große Resonanz für hohe Qualität vorhanden." Das betrifft Bilder von Schmidt-Rottluff oder von Klee, deren Preise sich um 2 Millionen EUR bewegen. Viel tiefer legte die Schallgrenze David Juda, London: "Bei mir war sie bei 100.000 EUR erreicht. Mit zwei Gouachen von Hans Hofmann (je 55.000 Dollar) überzeugte die New Yorkerin Heidi Neuhoff deutsche Sammler. Heinz Holtmann und Daniel Buchholz, beide Köln, waren überwiegend im Segment von 1.000 bis 30.000 EUR erfolgreich. Holtmann: "Es hat sich herausgestellt, dass Werke in diesem Preisbereich schnell einen Käufer finden. Bereits bei der Vernissage habe ich 15 Arbeiten verkauft. Die Leute haben anscheinend lange genug gespart und geben jetzt wieder Geld für Kunst aus."

Eindeutig dominierend war die Malerei. Von dieser Tendenz profitierten auch Ostdeutsche Künstler, "die keiner Mode unterworfen sind", so Rüdiger Küttner von der Galerie Berlin. Sie verkaufte beispielsweise drei Ölbilder (je 24.000 EUR) von Bernhard Heisig. "Was vorher in der Fotografie zu viel war, ist jetzt in der Malerei zu viel", kommentierte der Kölner Fotogalerist Thomas Zander. "Ich bin froh, dass die Fotografie wieder mehr in den Hintergrund tritt. Das kommt der Qualität zu gute." Wozu er Blätter von Diane Arbus (9.000 EUR), von Lee Friedlander (3.400 bis 16.000 EUR) oder Lewis Baltz (7.500 EUR) zählt. Auch Heidi Reckermann, Köln, war mit drei Foto-Arbeiten von George Rousse (je 13.000 EUR) und Bernhard Prinz (8.500 EUR) erfolgreich. Lothar Albrecht aus Frankfurt/Main fand Sammler für drei Fotomappen von Naoya Hatakeyama zu je 31.500 Dollar, für Film-Stills von Oliver Boberg (14.000 EUR) und für zwei Fotos von Janvier Vallhonrat zu je 4.500 EUR.

Nicht mehr wegzudenken von der Messe ist die Skulptur, der Jahre lang eine eigene Sektion eingeräumt wurde. Sie ist so selbstverständlich in das Messeangebot integriert und von Sammlern gleichermaßen akzeptiert wie Malerei, dass eine separate Präsentation nicht mehr notwendig scheint. Carol Johnssen, München: "Die Leute haben das dreidimensionale Sehen inzwischen gelernt." Ihr gelang es beispielsweise, drei Wandskulpturen von Wasa Marjanov für je 15.000 EUR zu vermitteln. Den hierzulande unbekannten Bildhauer Fletcher Benton (14.000 bis 38.000 Dollar) platzierte Heidi Neuhoff, New York, gleich fünf Mal in verschiedenen Sammlungen. Mit einem Plexi-Kubus von Anish Kapoor (100.000 EUR) und zwei Gemälden von Julian Opie (15.000 bis 30.000 EUR) machte die Londoner Lisson-Gallery Kasse.
Mitarbeiterin Jill Silverman schwärmte infolge dessen: "Diese Messe findet an einer alten historischen Stätte statt und hat eine seriöse Position in der Kunstwelt. Wir sind von ihrem Niveau sehr beeindruckt.""Erhard Witzel, Wiesbaden, und Albert Baumgarten, Freiburg, trennten sich auf ihrem Gemeinschaftstand von sechs Wandplastiken von Gerhard Mantz (1.300 bis 5.000 EUR). Die Südkoreanische Chosun Galerie veräußerte sechszehn Vollreliefs von Chun-Hwan Kim (1.800 bis 15.300 EUR). Inhaber Jung Kwon: "Wir sind mit der diesjährigen ART COLOGNE überaus zufrieden."

"Eine regelrechte Kaufwut bei junger Kunst" registrierte der Berliner Michael Schultz, der seinen Stand wie sein Berliner Kollege Clemens Fahnemann nach drei Messetagen "zweimal ausverkaufte". Fahnemann erwähnte u. a. sieben Arbeiten von Imi Knoebel (7.000 bis 16.000 EUR), drei Werke von Hans Hartung (je 32.000 EUR), drei Blätter von Sol Lewitt (9.000 bis 18.000 EUR) und zwölf Fotoarbeiten von Michael Wesely (3.200 bis 15.000 EUR). Von den Baselitz-Schülern SEO und Norbert Bisky veräußerte Schultz acht Arbeiten von SEO (1.300 bis 8.000) und zwölf Arbeiten von Bisky (1.500 bis 17.000 EUR). Außerdem fünf Bilder von Cornelia Schleime (10.000 bis 19.500 EUR) und sieben Exponate von Helge Leiberg (je 11.200 EUR). Bei der spanischen Galerie Altxerri, San Sebastian, erwarben 22 Käufer von Eduardo Lopez kleinformatige Bilder zum Spottpreis zwischen 200 und 300 EUR "Für junge Künstler ist die Messe eine große Chance. Das Förderprogramm ist geradezu einzigartig und wird in dieser Form von keiner anderen internationalen Messe geboten", sagt Jochen Hempel von der Leipziger Galerie Dogenhaus. Ihm gelang der Totalausverkauf seiner Förderkoje mit Martin Kobe (je 4.000 EUR). Die gesamte Installation ihres Förderkünstlers Gibbs konnte die Galerie Benden und Klimczak einer deutschen Sammlung zuführen. Rainer Klimczak: "Für den Künstler ist ein bedeutender Schritt in den Markt gemacht."

Gelobt von Ausstellern wie Besuchern wurde das Erscheinungsbild der Messe. "Es tut sehr gut, dass die Stände und Gänge großzügig gestaltet sind", sagt Hans Mayer, Düsseldorf, "ich habe wirklich hervorragend verkauft. Etwa ein Ölbild von Ben Willikens (100.000 EUR) oder ein Foto von Bill Beckley (80.000 EUR)." Mayer teilt sicherlich die Einschätzung vieler seiner in- und ausländischen Kolleginnen und Kollegen, wenn er sagt: "Der neue Direktor ART COLOGNE Gérard Goodrow wird zukünftig sicher viele positive Veränderungen einbringen. Dann wird Köln wieder auf dem führenden Platz im internationalen Kunstgeschäft sein, wo es hin gehört."

Auf unerwartet große Publikumsresonanz stieß die Premiere der KunstFilmBiennale, die vom 26. Oktober bis zum 2. November 2003 parallel zur ART COLOGNE stattfand. An verschiedenen Kunstorten in der Stadt und auf dem Messegelände wurden Kino-, Dokumentar- und Künstlerfilme gezeigt. Im Mittelpunkt standen Beiträge, die sich mit Überschneidungen von Bildender Kunst und dem Medium Film auseinandersetzen.

Mit der ART COLOGNE 2003 startete die Stadt Köln die nationale Bewerbungs-Kampagne "Kulturhauptstadt Europas 2010". Die ART COLOGNE unterstützt aktiv die Bewerbung Kölns, die unter dem Motto "Wir leben das" läuft.

Die nächste ART COLOGNE findet 2004 von Donnerstag, 28. Oktober, bis Montag, 1. November, in der Koelnmesse statt.