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B3 Biennale

Diane Arbus


Eingabedatum: 06.03.2012

bilder

Diane Arbus, Identical Twins, Roselle, N.J. 1967 (Eineiige Zwillinge, Roselle, New Jersey 1967), © The Estate of Diane Arbus

Diane Arbus (New York, 1923 – 1971) hat die Kunst der Fotografie revolutioniert. Mit ihren kühnen Sujets und ihrem fotografischen Zugang schuf sie ein Werk, das in seiner Unverfälschtheit und im unentwegten Zelebrieren der Dinge, so wie sie sind, oftmals schockiert. Ihre Gabe, die uns besonders vertraut erscheinenden Dinge in etwas Fremdes zu verwandeln und das Vertraute im Exotischen aufzudecken, erweitert unser eigenes Selbstverständnis. Die meisten ihrer Sujets findet Arbus in New York – einer Stadt, die sie sowohl wie etwas Vertrautes als auch wie ein fremdes Land erkundet und dabei die Menschen fotografiert, denen sie in den 1950er und 1960er Jahren begegnet. Für sie ist die Fotografie ein Medium, das sich mit den Fakten anlegt. Ihre zeitgenössische Anthropologie – ihre Porträts von Paaren, Kindern, Jahrmarktartisten, Nudisten, Mittelklassefamilien, Transvestiten, Eiferern, Exzentrikern und Prominenten – stellt eine Allegorie der menschlichen Erfahrungen dar, eine Erkundung der Beziehung zwischen Schein und Identität, Einbildung und Glauben, Theater und Realität.

In dieser grossen Retrospektive zeigt das Fotomuseum Winterthur eine Auswahl von zweihundert Fotografien, die es ermöglichen, die Ursprünge, den Umfang und das Streben einer ganz originellen Kraft in der Fotografie kennenzulernen. Die Ausstellung enthält neben den berühmten Aufnahmen auch zahlreiche Bilder, die noch nie öffentlich ausgestellt wurden. Dabei zeugen selbst die frühesten Arbeiten von der unverwechselbaren Sensibilität der Künstlerin: in einem Gesichtsausdruck, einer Körperhaltung, dem Lichteinfall und der persönlichen Bedeutung von Objekten in einem Raum oder einer Landschaft.

Diane Arbus ist eine Schlüsselfigur in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Im Rahmen dieser grossen Retrospektive zeigen wir eine Auswahl von ca. 200 Fotografien aus Privat- und Museumssammlungen mit ihren berühmtesten Bildern, aber auch weniger bekannten und kaum je gezeigten Werken. Die Hängung ist frei von Kommentaren und folgt einzig einem visuellen Fluss. Der letzte Raum der Ausstellung (Seminarraum, Grüzenstrasse 45) ist einer ausführlichen und kritischen Dokumentation von Diane Arbus´ Leben und Werk gewidmet. Das präsentierte Material kann aber trotz seiner reichhaltigen Fülle nicht alle Fragen beantworten. Oder in den Worten der Künstlerin selbst: „Eine Fotografie ist wie ein Geheimnis eines Geheimnisses. Je mehr es erzählt, umso weniger erfährt man.“

Öffnungszeiten Ausstellungen:
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Mittwoch 11-20 Uhr, Montag geschlossen

Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44 + 45
CH-8400 Winterthur (Zürich)
Telefon +41 52 234 10 60
fotomuseum.ch




Medienmitteilung






Daten zu Diane Arbus:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- Das achte Feld, Köln
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Timothy Taylor Gallery

Weiteres zum Thema: Diane Arbus



Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)


Das Internationale Haus der Photographie und die Deichtorhallen Hamburg bilden in Zukunft eine Einheit. Ziel ist es, gleichbereichtigt als Ort der internationalen zeitgenössischen Kunst und als Forum für historische, gegenwärtigen und zukünftige Aspekte der Fotografie miteinander Ausstellungen, Symposien, etc. zu organisieren.

Die Basis des Internationalen Hauses der Photographie bildet die Sammlung von Prof. F.C.Gundlach, der dem Haus zunächst für 20 Jahre seine Sammlung (12.000 katalogisierte Arbeiten aus den Bereichen Dokumentar- und Modefotografie sowie fotografische Arbeiten bildender Künstler) als Leihgabe überlässt. Aus dieser Sammlung wählte der ehemalige Direktor der Deichtohallen, Zdenek Felix, Arbeiten für die erste Ausstellung aus.

Pressemitteilung / Auszug: "In der ersten Ausstellung im "Internationalen Haus der Photographie" wird eine subjektive Auswahl von rund 400 Bildern aus der 12.000 Werke umfassenden Sammlung F. C. Gundlach vorgestellt. Kuratiert vom langjährigen Deichtorhallen-Direktor Zdenek Felix stellt die Ausstellung "A Clear Vision" einen harmonischen Übergang in der Geschichte der Deichtorhallen dar.

Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Photographien aus den letzten 50 Jahren. In der Ausstellung sind 54 Künstler mit rund 400 Werken aus dem umfangreichen Themenspektrum der Sammlung F. C. Gundlach vertreten. Thematisch konzentriert sich diese erste Präsentation auf das Bild des Menschen in der Photographie.

Neben Photographen wie Erwin Blumenfeld, Irving Penn, Robert Frank, Harry Callahan und Otto Steinert werden auch weniger bekannte Positionen gezeigt. Ein besonderes Augenmerk erfährt die Photographie aus Osteuropa, vertreten u.a. durch Josef Koudelka, Antanas Sutkus und Evgenij Mochorev. Einen weiteren Aspekt bilden die Werke von bildenden Künstlern, die primär oder auch nur selektiv mit dem Medium Photographie arbeiten, wie Cindy Sherman , Fischli/Weiss, Günther Förg, Jenny Holzer oder Wolfgang Tillmans. Den Wandel von Künstlerporträts machen die Arbeiten von Philippe Halsman, Alex Kayser und David Robbins deutlich.

Diese Spannweite von Arbeiten repräsentiert jedoch nur einen Bruchteil des gesamten Spektrums der Ausstellung, mit der ebenfalls der Transfer der Sammlung F. C. Gundlach als Dauerleihgabe in die Deichtorhallen eingeleitet wird.

Diese Ausstellung steht im Kontext der Präsentation von großen Privatsammlungen in den Deichtorhallen, in der u. a. die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung, Basel (1991/1992), die Sammlung Sonnabend (1996), die Sammlung Lambert (1998) oder die Sammlung Grässlin (2001) gezeigt wurden. . . . "

Künstlerliste / Auswahl: Diane Arbus, Richard Avedon, Sibylle Bergemann, Erwin Blumenfeld, Katharina Bosse,
Larry Clark, Rineke Dijkstra, Peter Fischli & David Weiss, Günther Förg, Robert Frank, Nan Goldin, F.C. Gundlach,
Philippe Halsman, Georg Herold, Jenny Holzer, Alex Kayser, Josef Koudelka, Milan Kunc, Louise Lawler,Zoe Leonard, Thomas Locher, Michael Najjar, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Sam Samore, Gundula Schulze Eldowy, Cindy Sherman, Jeanloup Sieff, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Herbert Tobias, Joel-Peter Witkin

Foto: Antanas Sutkus, (27.6.1939 Motiejaus Kluoniskiai/Litauen – lives in Vilnius/Litauen). “Father’s Hand”, 1964, 39,4 x 29,7 cm. © Antanas Sutkus

Ausstellungsdauer: 29.10.2003 – 25.01.2004

Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Internationales Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg | Deichtorstr. 1-2 | D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-321030
deichtorhallen.de


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