Sigmar Polke - Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg (21.2.-14.5.06)


Eingabedatum: 27.01.2006

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Nach Otto Dix rückt das Kunstforum Ostdeutsche Galerie eine zweite Galionsfigur seiner Sammlung in den Blickpunkt einer Sonderausstellung: Sigmar Polke. 1941 in Oels/Niederschlesien geboren, gehört er zu den herausragenden deutschen Künstlern der aktuellen internationalen Kunstszene. Experimentierfreudig und technisch hoch versiert, greift sein komplexes Werk seit Jahrzehnten mitten hinein in die vorherrschenden Kommunikationsformen und -verwicklungen von Hoch- und Massenkultur.

Die Themenausstellung "Das kann doch kein Motiv sein" zeigt eine spezifische Facette Polkes, die allzu oft hinter dem weltberühmten malerischen Werk zurücktritt. Präsentiert wird mit der Privatsammlung Dr. Axel Ciesielski der einzige komplett vorliegende Werkkomplex der Editionen von 1963 bis heute. Die Ausstellung umfasst neben dem umfangreichen Konvolut von Druckgrafiken auch Plakate, Multiples, Katalogbeiträge und Künstlerbücher. Hier überrascht Polke mit Bild- und Sprachwitz und seiner seismografischen Wachsamkeit gegenüber den wechselvollen Szenarien des öffentlichen Lebens.

Polkes Editionen werden erst seit wenigen Jahren als eigenständige Werkgruppe von der Öffentlichkeit entdeckt. Mit ihnen lassen sich die Hinter- und Abgründe des weltberühmten malerischen Werks ausleuchten und auffächern. Die Regensburger Ausstellung präsentiert Polkes Editionen in Konstellationen, die sowohl seine Entwicklung vom engagierten Mitbegründer des "Kapitalistischen Realismus" zum materialbesessenen Pop-Künstler als auch die gesamte thematische und technische Bandbreite seines vielschichtigen künstlerischen Schaffens herausarbeiten. Ikonographien des Alltags zwischen Kitsch und Klischee treffen auf Rasterbilder als kultur- und medienkritische Metaphern; die Hochkultur von Wissenschaft, Kunst und Malerei vermischt sich mit massenkulturellen Phänomenen. Stets dabei im Blick: Polkes ironisch-ernster Zugriff auf Welt und Wirklichkeit, die sein tiefes Bewusstsein für die eigene Geschichtlichkeit als Mensch und Künstler spiegeln. Kunstforumsdirektorin Dr. Ulrike Lorenz: "Sigmar Polke ist der große abgründige Ironiker der deutschen Kunst der Gegenwart, bei dem man sich wunderbarerweise nie sicher sein kann, ob der ‚Fall ins Kaninchenloch' zu tieferen Einsichten oder doch nur zur Beule am Hinterkopf führt. Nach Otto Dix setzen wir in dieser Sonderausstellung unsere Auseinandersetzung mit wesentlichen Künstlern in unserer Sammlung fort."

Die letzte Ausstellung des Kunstforums mit Gemälden von Sigmar Polke liegt 13 Jahre zurück und fand anlässlich der Verleihung des Lovis Corinth-Preises 1993 statt. (Presse | kog Regensburg)

Abbildung: Polke-Stemple: "Das kann doch kein Motiv sein", 2000. Coypright: Edition Staeck, Heidelberg.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 Uhr bis 17 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr

Kunstforum Ostdeutsche Galerie | Dr.-Johann-Maier-Str.5 | 93049 Regensburg | Tel. +49 (0)941 29714-23
kog-regensburg.de

ch






Daten zu Sigmar Polke:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- ARTRIO 2013, Brasilien
- Biennale Venedig 2007
- Biennale Venedig 2011
- Daimler Art Collection
- Das imaginäre Museum, 2016
- documenta 7, 1982
- Flick Collection
- Istanbul Biennial, 1995
- KIAF 2016
- Kunstverein Heilbronn
- LAGE EGAL RAUM FÜR AKTUELLE KUNST
- Michael Werner - Galerie
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Preisträger 2010, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- Preistraeger Goslarer Kaiserring
- Preistraeger Praemium Imperiale Painting
- Sammlung Brandhorst,München
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Solomon R. Guggenheim Collection
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

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Phillips Auctioneers


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Für die Auktion der Zeitgenössischen Kunst (13. 14. Mai, New York) werden hochkarätige Arbeiten von Andy Warhol, Gerhard Richter sowie spannende Arbeiten jüngerer Künstler wie Jeff Koons und Maurizio Cattelan, Thomas Demand, Thomas Struth und Mariko Mori angekündigt.
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