Kai Althoff - Kunsthalle Zürich (10.11.07-13.1.08)


Eingabedatum: 31.10.2007

bilder

Der 1966 in Köln geborene Künstler Kai Althoff umkreist in seinem Werk Themengebiete, die das Verhältnis des Individuums zu den Regeln und Bedingungen gesellschaftlichen Lebens beleuchten. Dabei bedient er sich vielfältigster Medien von Installationen über Filme, Skulpturen, Performances bis hin zur Rockmusik und Buchgestaltung. Ein durchgängiges Element in den meisten von Althoffs Arbeiten ist jedoch das Erzählerische, das sich oft auf die Jugend des Künstlers bezieht, auf die 70ger Jahre und deren Sinnfrage, die sich um Kultur, Politik, Sexualität und Religion drehen. Besonders die Installationen erscheinen als Orte von Handlungen und Geschehnissen, in denen der Besucher zum Protagonisten wird.

Abbildung: Kai Althoff
Installation View
October 21, 2006-January 14, 2007
"Heart of Darkness: Kai Althoff, Ellen Gallagher and Edgar Cleijne,
Thomas Hirschhorn," The Walker Art Center, Minneapolis
Courtesy of the artists, The Walker Art Center, Minneapolis and Gladstone
Gallery, New York

Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 12-18 Uhr, Do 12-20 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr, Mo geschlossen

Kunsthalle Zürich
Limmatstr. 270
CH-8005 Zurich
Tel +41 44 272 15 15
Fax +41 44 272 18 88

kunsthallezurich.ch

ch






Daten zu Kai Althoff:

- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art cologne 2015
- Klöntal Triennale, 2014
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Whitney Biennale 2012

Weiteres zum Thema: Kai Althoff



"deutsche malerei zweitausenddrei" im Frankfurter Kunstverein (15.1.-13.4.03)


Der erste Versuch einer Positionsbestimmung zur aktuellen Malerei im Jahre 2003: ab morgen, dem 13.1.03, beginnt im Frankfurter Kunstverein eine Ausstellung mit über 50 Künstlern, die sich mit Malerei auseinandersetzen. Ob die offensichtlich ungebrochene Kontinuität von Malerei und die fortdauernde Beschäftigung mit diesem Medium gesellschaftliche, ästhetische oder neue künstlerische Impulse zu geben vermag, wird die Ausstellung zeigen.

Presseerklärung / Auszug: "deutschemalereizweitausenddrei widmet sich dem in Deutschland nach wie vor populärsten Genre: der Malerei. "Was bedeutet Malerei heute?" ist eine der zentralen Fragestellungen der Ausstellung. Die verstärkte Hinwendung zur Malerei gerade auch der jüngeren Generation stellt zudem die Frage, welches Interesse jenseits formaler Kriterien sich mit diesem Medium verbindet. Gezeigt werden deshalb Positionen, die gewöhnlich in unterschiedlichen Diskursen und Ausstellungszusammenhängen verhandelt und gezeigt werden. Nicht nur figurative Positionen haben in den letzten Jahren eine "Politisierung" der Malerei vorangetrieben; auch abstraktere Positionen artikulieren eine Hinwendung zur Bestandsaufnahme des Jetzt.
...
Die Ausstellung präsentiert über 50 aktuelle Positionen vorwiegend jüngerer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler. Zahlreiche Arbeiten werden direkt vor Ort im Frankfurter Kunstverein als Wandmalerei realisiert.

Künstler/innen: Tomma Abts , Yesim Akdeniz Graf, Kai Althoff, Monika Baer, Frank Bauer, Dirk Bell, Ümit Bilgi, Henning Bohl, André Butzer, Thomas Eggerer, Tim Eitel, Jesko Fezer / Axel John Wieder, Lutz Fezer, Christian Flamm, Carsten Fock, Caroline von Grone, Katharina Grosse, Gabi Hamm, Sebastian Hammwöhner / Uwe Henneken / Dani Jakob / Gabriel Vormstein, KlausHartmann, Eberhard Havekost, Thilo Heinzmann, Andreas Hofer, Sergej Jensen, Johannes Kahrs, Kiron Khosla, Jutta Koether, Hendrik Krawen, Kalin Lindena, Dietmar Lutz, Antje Majewski, Bernhard Martin, Rupprecht Matthies, Jonathan Meese, Birgit Megerle, Stephan Melzl, Klaus Merkel, Stefan Müller, Martin Neumaier, Frank Nitsche, Silke Otto-Knapp, Susanne Paesler, Gunter Reski,Anselm Reyle, Thomas Scheibitz, Tilo Schulz, Andreas Schulze, Eva Schwab, Markus Selg, Torsten Slama, Johannes Spehr, Lee Thomas Taylor, Wawrzyniec Tokarski, Corinne Wasmuht, Thomas Werner, Johannes Wohnseifer, Daniela Wolfer, Katharina Wulff, Amelie von Wulffen

Kurator: Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein / Ko-Kurator: René Zechlin"


frankfurterkunstverein | markt 44 | 60311 frankfurt am main.
| tel: +49 (0)69 / 2193140| oeffnungszeiten di-so 11-19
fkv.de




Sammlung Grässlin


Die Stiftung Grässlin eröffnet mit dem KUNSTRAUM GRÄSSLIN und den RÄUMEN FÜR KUNST in St. Georgen im Schwarzwald eine neue Form des Sammlermuseums. Die Einweihung des Neubaus KUNSTRAUM GRÄSSLIN findet kurz vor Beginn der Art Basel am 10. Juni 2006 statt. Hier werden Arbeiten von Mike Kelley, Martin Kippenberger und Albert Oehlen gezeigt. In den RÄUMEN FÜR KUNST wird ein Überblick über die Sammlung Grässlin präsentiert.

Im Bereich der Gegenwartskunst sind in den vergangenen Jahren eine Reihe beachtenswerter Privatsammlungen gewachsen, deren herausragendes Kennzeichen der direkte Kontakt des Sammlers mit den Künstlern seiner eigenen Generation und ihren Werken ist. Die Familie Grässlin gehört zu diesem Kreis ambitionierter Sammler. Im Gegensatz zu anderen Privatsammlungen kann man die Sammlung Grässlin eher als ein Gruppenunternehmen, als eine Art Kollektiv sehen, an dem die fünf Familienmitglieder – Anna, Bärbel, Thomas, Sabine und Karola Grässlin – beteiligt sind und in dem sich die unterschiedlichen Positionen der Beteiligten widerspiegeln.
Die Wurzeln der Sammlung Grässlin liegen in den 70er Jahren, als die Eltern Dieter und Anna Grässlin begannen, Werke des deutschen Informel zusammenzutragen. Dass es sich hierbei um Namen handelt, die heute klassische kunsthistorische Werte verkörpern, spricht für den Mut und die Weitsicht des Ehepaares Grässlin. Ihre Kinder Bärbel, Thomas, Sabine und Karola begannen 1981, Künstlerpositionen der 80er Jahre zu sammeln. Ihr Augenmerk richtete sich erneut auf die Kunst der unmittelbaren Gegenwart, worin sich auch der Glaube an die Kräfte dieser Kunst äußerte, gleichzeitig aber auch das Bedürfnis, sich mit dem Neuen auseinander zu setzen. Ein riskantes Unterfangen, denn die Kunst der 80er Jahre, für die sie sich entschieden, war keineswegs gefällig und bei weitem nicht unumstritten. Vielmehr wurden Werke von Werner Büttner, Martin Kippenberger und Albert Oehlen wie auch die plastischen Arbeiten von Isa Genzken, Hubert Kiecol, Georg Herold oder Meuser als sperrig, zynisch oder gar anmaßend empfunden. Positionen, die durch Ironie und Desavouierung dem bürgerlichen Verständnis von zeitgenössischer Kunst widersprachen. Seit Anfang der 90er Jahre wird die Sammlung durch internationale junge Positionen wie Kai Althoff, Cosima von Bonin, Tom Burr, Mark Dion, Michael Krebber, Simon Dybbroe Møller, Christian Philipp Müller, Vincent Tavenne oder Jan Timme erweitert, die sich mit konzeptuellen Fragestellungen und Ortsbezogenheit auseinandersetzen.
Das Konzept der Sammlungspräsentation setzt auf eine Vernetzung mit der lokalen Stadtstruktur – der Neubau KUNSTRAUM GRÄSSLIN wird begleitet von dem bereits seit 1995 bestehenden Projekt RÄUME FÜR KUNST, das leerstehende Ladenlokale und ehemalige Einzelhandelsgeschäfte als Ausstellungsorte nutzt. Der Museumsbesuch wird so zum Stadtspaziergang. Der KUNSTRAUM GRÄSSLIN, das Lager und das Restaurant Kippyʼs wurden von dem Kölner Architekten Lukas Baumewerd entworfen. Drei autonome Baukörper fügen sich zu einem Ensemble zusammen. Jedem Kubus ist eine klare Funktion zugeschrieben (Ausstellung, Kommunikation / Gastronomie, Kunstlager). In regelmäßigen Abständen sollen im Ausstellungsraum wie in den externen RÄUMEN FÜR KUNST künstlerische Positionen aus dem Sammlungsbestand präsentiert werden.
Der Neubau befindet sich im Ortskern eines typischen Schwarzwälder Industriestädtchens. Der große Vorplatz mit Gastronomie sowie die offene Schaufensterfront, die die Situation der RÄUME FÜR KUNST im Ort widerspiegelt, dient als Willkommensgruß an die Bürger sowie an die an- und durchreisenden Touristen und Kunstinteressierten.
Die Stiftung Grässlin wurde im Jahr 2004 von der Familie Grässlin gegründet, um den Ausstellungsbetrieb zu tragen. Alle Familienmitglieder vereint die persönliche Bindung an den Ort. „Jenseits der pittoresken Schwarzwaldidylle sollen von dem KUNSTRAUM-Ensemble Impulse für die Gemeinde ausgehen. Wir erhoffen uns ein lebendiges Haus, das Gäste auch von auswärts in die Stadt lockt.“ (Familie Grässlin)


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