Ladies Only! - Kunstmuseum St.Gallen (28.6.-9.11.08)


Eingabedatum: 24.06.2008

bilder

Die für das Kunstmuseum St.Gallen erarbeitete Ausstellung untersucht weibliche (Bild-)Identitäten und ihre Veränderungen seit Ende des 17. Jahrhunderts. Neben der Geschichte der Frau als Motiv in der Kunst soll gleichzeitig ansatzweise eine weibliche Geschichte der Kunst und des Sammelns von Kunst sichtbar gemacht werden.
Das Ausstellungskonzept sieht indes keine strenge Chronologie vor, sondern bringt über Stile, Gattungen und Epochen hinweg Frauendarstellungen von Künstlerinnen und Künstlern in einen spannungsreichen Dialog. Einen Schwerpunkt setzen dabei die von den Altmeistern bis zur Moderne formulierten Frauenbilder in der Konfrontation mit Werken von zeitgenössischen Künstlerinnen.

Künstler/innen: u.a. Candice Breitz, Martha Cunz, Martin Drolling, Ayse Erkmen, Valie Export, Sylvie Fleury, Angelika Kauffmann, Anna Elisabeth Kelly, Max Liebermann, Manon, Muda Mathis, Niki de Saint-Phalle, Pablo Picasso, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Karin Sander, Franz von Stuck, Sophie Taeuber-Arp, Hannah Villiger, u.a.m.

Abbildung: Manon, Das Ende der Lola Montez, 1975-2006

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr, Montag geschlossen

Kunstmuseum St.Gallen
Museumstrasse 32
CH-9000 St.Gallen
Tel +41.71.242 06 71

kunstmuseumsg.ch

ch






Daten zu Ayse Erkmen:

- Art Basel 2013
- Berlin Biennale 2001
- Biennale Venedig 2011 Pav
- daad Stipendiat
- Eine Geschichte Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou, 2016
- evn sammlung
- Frieze London 2013
- Galerie Barbara Weiss
- Gwangju Biennale, 2000
- Istanbul Biennale 2013
- Istanbul Biennial, 1995
- La Biennale de Montréal, 2000
- Manifesta 1, 1996
- Ökonomie der Aufmerksamkeit, 2014 Wien
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- SHARJAH BIENNIAL 9, 2009
- SINOPALE 6
- skulptur projekte münster 1997
- Skulptur Projekte Münster 2017

Weiteres zum Thema: Ayse Erkmen



Die Sammlung der Deutschen Bank (7.6.02)


Als eines der ersten Unternehmen verband die Deutsche Bank Ende der 70er Jahre zeitgenössische Kunst und Arbeitswelt. Bis heute ist die Sammlung, deren Werke sich in Fluren, Schalterhallen oder Büros finden, auf 49 849 Kunstwerke an 911 Standorten in 43 Ländern angewachsen.
Noch ist die Geschichte der Sammlung recht kurz: Der Vorstand hat sich in den 70ern gegen die Gründung einer Stiftung entschieden – sie wollten eine eigene Kunstsammlung aufbauen. Die Ankauf-Kriterien gelten damals wie heute: Im Mittelpunkt der Sammlung stehen zeitgenössische Arbeiten auf Papier. Das Medium Papier ist auch die Verbindung zur Bank – das Material des Geldes und wichtiges Utensil in Büros.
Nach der anfänglichen Konzentration auf den deutschsprachigen Raum rückte in den 80ern das internationale Kunstgeschehen in den Mittelpunkt des Interesses. Die Ankäufe der Gegenwart konzentrieren sich auf aktuelle Tendenzen und die Optimierung der Sammlung.
Bisher fand die Kunst hauptsächlich Platz im Gebäude der Bank: So wurden Büros, Gänge, Besprechungszimmer und Schalterhallen zu Museen. Die typische Raumaufteilung oder das klassische Büro haben in heutiger Zeit jedoch ausgedient, so dass konsequenterweise auch das Konzept Kunst am Arbeitsplatz eine Veränderung und Erweiterung erfährt.
1997 eröffnete die Deutsche Bank in Zusammenarbeit mit dem Guggenheim Museum in New York im Erdgeschoss des Berliner Hauptgebäudes der Bank das Deutsche Guggenheim Berlin. Ziel dieses exklusiven Joint-Ventures war die Präsentation hochkarätiger Ausstellungen und auf den Raum bezogene Auftragswerke.
Seit zwei Jahren verfolgt die Bank zudem einen neuen Ansatz. Der virtuelle Raum hat die Bankgeschäfte verändert – aber nicht nur die, die virtuellen Welten haben auch Einfluss auf die Kunsträume genommen. Aus dieser Idee ist die Reihe Momente – temporäre Kunst im öffentlichen Raum – hervorgegangen. Keine Großskulpturen oder Kunst am Bau, sondern die Umsetzung temporärer Kunst mit neuen Perspektiven: jedes Jahr ein Projekt, jedes Jahr an neuem Ort, in einem anderen Land. So entstehen Momente, die nicht reproduzierbar sind.
2001 startete Momente in Frankfurt am Main, dem Sitz der Deutschen Bank und Ausgangspunkt all ihrer Kunstaktivitäten. Mit dem Projekt von Ayse Erkmen: Drei Fähren aus Japan, Italien und der Türkei wurden nach Frankfurt verschifft und nahmen auf dem Main mit ihren jeweiligen Crews einen Fährbetrieb auf, wie er sonst nicht existiert. Die Deutsche Bank und die Stadt wurden zu Gastgebern für drei ausländische Schiffe und das Publikum – die Passagiere zu Gästen Japans, Italiens und der Türkei.
Weitere Momente verwirklicht die Deutsche Bank mit Projekten von Karin Sander, Tobias Rehberger und Jenny Holzer in New York und Singapur. word search - das zweite Projekt der Momente-Reihe der Deutschen Bank zeichnet ein vielschichtiges Bild der Metropole.
Adresse: Deutsche Bank Kunst
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 910 35859
Fax: +49 69 910 33118
E-mail: mailbox.kunst@db.com
Internet: deutsche-bank-kunst.com
moment-art.com

Deutsche Guggenheim Berlin
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin
Tel: +49 30 202093 0
Fax: +49 30 202093 20



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