Female Trouble - Pinakothek der Moderne, München (17.07.-26.10.08)


Eingabedatum: 10.07.2008

bilder

Im Zentrum der Ausstellung "Female Trouble - Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen in Fotografie und Videokunst" stehen zeitgenössische Künstlerinnen wie Cindy Sherman , Sarah Lucas, Pipilotti Rist oder Monica Bonvicini, die mit Hilfe von Fotografie und Videokunst das Bild des Weiblichen untersuchen.
Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Bildmuster das mediale Zeitalter für Weiblichkeit bereit hält und wie diese Bilder die Wahrnehmung von Frauen bestimmen oder was die Konstituierung von Identität im Allgemeinen sowie den biologischen, sozialen, kulturellen, politischen und medialen Einflüssen ausmacht.
Seit der Erfindung der Fotografie haben Künstlerinnen das Medium als Möglichkeit genutzt, das Ich in unterschiedlichen Rollen zu erfahren und Stereotypen in Frage zu stellen. Ein historischer Rückblick zeigt, wie zeitgenössische Künstlerinnen an ihre Vorgängerinnen anknüpfen und einzelne Bildmotive und Themen über Generationen immer wieder aufgegriffen, erweitert und variiert werden.

Die Ausstellung »Female Trouble«, die rund 150 Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigt, ist nicht enzyklopädisch angelegt, sondern konzentriert den Blick auf Künstlerinnen und Künstler, deren Werk innovativ ist und zugleich vorbildhaft gewirkt hat.

Künstler/innen: Diane Arbus, Gertrud Arndt, Marta Astfalck-Vietz, Monica Bonvicini, Claude Cahun, Sophie Calle, Julia Margaret Cameron, Comtesse de Castiglione, Marcel Ducham/Man Ray, Valie Export, Nan Goldin, Lady Clementina Hawarden, Florence Henri, Hannah Höch, Birgit Jürgenssen, Jürgen Klauke, Astrid Klein, Germaine Krull, Nikki S. Lee, Sarah Lucas, Urs Lüthi, Robert Mapplethorpe, Björn Melhus, Ana Mendieta, Tracey Moffat, Pierre Molinier, ringl + pit, Pipilotti Rist, Daniela Rossell, Tomoko Sawada, Cindy Sherman, Katharina Sieverding, Mathilde ter Heijne, Madame Yevonde, Wanda Wulz Francesca Woodman und andere.

Abbildung: Cindy Sherman | Untitled #6, aus der Serie Film Stills, 1977-80, Silbergelatine-Abzug, Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, Metro Pictures New York und Monika Sprüth Philomene Magers Köln, München, London

Pinakothek der Moderne
Kunstareal | Barer Str. 29
80799 München
Telefon: + 49 89 23805-118
pinakothek.de

ch






Daten zu Cindy Sherman:

- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Biennale Venedig 2011
- Biennale Venedig 2013
- Das achte Feld, Köln
- Das imaginäre Museum, 2016
- documenta 7, 1982
- Faites vos jeux ! Kunst und Spiel seit Dada
- Flick Collection
- Frieze London 2016
- Gwangju Biennale, 1997
- Manifesta 10, 2014
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Preisträger 2012, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- Preistraeger Goslarer Kaiserring
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Solomon R. Guggenheim Collection
- Sprüth Magers Berlin London
- Tate Post War Collection ,London
- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien

Weiteres zum Thema: Cindy Sherman



DIE WOHLTAT DER KUNST - Kunsthalle Baden Baden



Die Ausstellung "Die Wohltat der Kunst" stellt in einer pointierten Auswahl eine der international bedeutendsten deutschen Sammlungen zeitgenössischer Kunst vor: die Sammlung Goetz, München. In enger Diskussion mit der Sammlerin Ingvild Goetz wurde aus dem reichen Bestand wichtigster Positionen der letzten Jahrzehnte eine thematische Fragestellung entwickeln, die sowohl ein Hauptthema der Kunst der 90er Jahre untersucht, als auch - indirekt - die intellektuelle Physiognomie der Sammlerin in diesem Thema reflektiert.

Wie kein Jahrzehnt zuvor sind die 90er Jahre künstlerisch durch die offensiven und in ihrem analytischen Blick keineswegs konfliktscheuen Werke junger Künstlerinnen geprägt. Im Vergleich zum überkommenen emanzipatorischen Ansatz des Feminismus, eine der einschneidendsten gesellschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts, haben sich die Strategien und Perspektiven junger Künstlerinnen grundlegend verändert. Selbstbewusst haben sie sich in Kunstöffentlichkeit und -markt etabliert.
Dass neben international renommierten Künstlerinnen auch die Positionen dreier Künstler integriert sind, demonstriert, dass manche ältere Polarität der feministischen Diskussion längst durch vielschichtigere Befragungen von Rollenklischees und Geschlechterbildern abgelöst wurde.

Gezeigt werden Werke von: Matthew Barney, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Mona Hatoum, Jonathan Horowitz, Sarah Jones, Mike Kelley, Karen Kilimnik, Sarah Lucas, Tracey Moffatt, Cady Noland, Catherine Opie, Pipilotti Rist, Daniela Rossell, Cindy Sherman , Ann-Sofi Sidén, Sam Taylor-Wood, Gillian Wearing, Sue Williams, Andrea Zittel.

Die Ausstellung wurde gemeinsam von der Sammlung Goetz und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden konzipiert und von Rainald Schumacher und Matthias Winzen kuratiert.
Es erscheint ein Katalog mit Essays von Katharina Sykora und Jessica Morgan, Kommentaren zu allen Werken, einem kritischen Gespräch mit Thomas Meinecke und Barbara Vinken zum Begriff einer "post-feministischen Kunst" und einem Interview, das Matthias Winzen mit der Sammlerin Ingvild Goetz zur Charakteristik und den Schwerpunkten ihrer Sammlung führte.


14. September – 10. November 2002

Eröffnung: 13. September 2002, 19.00 Uhr
  • Photo-Kunst 1852 – 2002 Licht und Schatten (22.3. – 15.6.03)

  • Kunstmuseum Basel: Looking In - Looking Out (26.04 - 29. 06.03)

  • Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)

  • SOZIALE KREATUREN. Wie Körper Kunst wird im Sprengel Museum Hannover(29.2. - 13.6.04)

  • Louise Lawler and Others im Museum für Gegenwartskunst, Basel (15.5. - 29.08.04)

  • Vision einer Sammlung - Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg (23.10.04-06.03.05)

  • 15 Jahre Deichtorhallen in Hamburg ( mit Auktion am 8.11.04)

  • Aufruhr der Gefühle - Kunsthalle Göppingen (21.11.04-23.1.05)

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06)

  • Cindy Sherman - Kunsthaus Bregenz (2.12.06-21.1.07)

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Traum & Trauma - Kunsthalle Wien / MUMOK (29.06.-04.10.07)

  • twitters tages themen kunst

  • Der Goslarer Kaiserring 2008 geht an Andreas Gursky

  • Über 200 Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung für das Städel Museum, Frankfurt

  • Female Trouble - Pinakothek der Moderne, München (17.07.-26.10.08)

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • Rosemarie Trockel

  • That's me. Fotografische Selbst-Bilder

  • Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN 2011 an John Miller

  • Street Life and Home Stories. Fotografien aus der Sammlung Goetz

  • Rollenbilder - Rollenspiele

  • Roswitha Haftmann-Preis 2012 geht an Cindy Sherman

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Paul Graham gewinnt den Hasselblad Award 2012

  • Spezial: Zeitgenössische Kunst in Istanbul, Teil 1

  • Reich mir die Hand – Die Geste in der zeitgenössischen Fotografie

  • Parallelwelt Zirkus

  • Atelier + Küche = Labore der Sinne

  • «Deftig Barock» im Kunsthaus Zürich

  • Glam! The Performance of Style | Tate

  • Performance Künstlerin Andrea Fraser erhält Wolfgang-Hahn-Preis 2013

  • Roswitha Haftmann-Preis 2013 für Pierre Huyghe

  • Liebe ist kälter als das Kapital

  • Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960 (19.08.-12.11.06)

  • KONZEPT: 20 Jahre DZ BANK Kunstsammlung

  • Glam! The Performance of Style

  • Aus der Datenbank - 200 Künstler mit Biennale Hintergrund

  • Wir haben die Künstlerlisten von über 40 Biennalen untersucht.

  • «Go! You sure? Yeah.»

  • Roswitha Haftmann-Preis 2014 für Rosemarie Trockel. Sonderpreis für Robert Frank.

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Room Service

  • Manifesta 10 | State Hermitage Museum, St. Petersburg

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Retrospektive zu Cindy Sherman

  • Letzte Tage einer Ausstellung

  • BÖSE CLOWNS

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      JAN FABRE. STIGMATA

      Jan Fabre. STIGMATA ist eine Reise in das Gedächtnis eines der gegenwärtig bedeutendsten Künstler anhand von Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Kostümen, Zitaten, Archivdokumenten und Modellen weiter


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      Das ZKM als digitaler Pionier

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      zum rasanten technologischen und sozialen Wandel zu Beginn des
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      ON SERIES, SCENES AND SEQUENCES. INTERVENTION VON HUBER.HUBER

      In Zeiten des Netflix-Booms, wo jeder Aspekt des modernen Alltags in Fernsehfolgen abgehandelt und jedes noch so ausgefallene Milieu im Erfolgsformat der Serie ausgeleuchtet wird, wo Kochshows, Zeitanalysen und Theaterstücke als Serie zu haben sind, scheint das Serielle geradezu omnipräsent zu sein weiter

      Jakob Schnetz, Russisches Tagebuch

      Letzte Woche: In einem visuellen Tagebuch beschäftigt sich Jakob Schnetz mit dem Blick eines in Deutschland aufgewachsenen und somit westlich sozialisierten Menschen auf Russland. weiter