Matisse - Menschen Masken Modelle. - Staatsgalerie Stuttgart (27.9.08-11.1.09)


Eingabedatum: 18.09.2008

bilder

Die große Henri Matisse (1869 - 1954) Ausstellung in Stuttgart stellt die Porträtkunst des Künstlers in ihr Zentrum und zeigt zu diesem Thema über 100 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafik. In den Porträts wird Matisses Suche nach neuen Ausdrucksmitteln sichtbar, die in eine Befreiung von Form und Farbe mündete.
Ein zentraler Aspekt bildet dabei die Frage, worin die gesuchte Ähnlichkeit bzw. die vom Künstler beschriebene emotionale Beziehung zum Modell jeweils besteht und wie die gesamte Bildanlage diese Emotion widerspiegelt. Neueste Erkenntnisse zu Matisses Familienverhältnissen, zu seinen Beziehungen zu Künstlerkollegen, Sammlern und Modellen werden miteinbezogen, um das Spannungsfeld in seinen Arbeiten zwischen individueller Charakterisierung und ikonenhafter Maskenhaftigkeit näher zu beleuchten.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit midem Bucerius Kunst Forum Hamburg.

Abbildung: Laurette mit Kaffeetasse, um 1917, Öl auf Leinwand, 65 x 53 cm, Solothurn, Kunstmuseum
© Succession Henri Matisse, VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr - So 10.00 - 18.00 Uhr, Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo geschlossen

Graphikkabinett im Steib-Bau
Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 30-32
D-70173 Stuttgart
Tel. 0711 . 470 40 250

staatsgalerie.de

ch






Daten zu Henri Matisse:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- KIAF 2016
- Manifesta 10, 2014
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Henri Matisse



August Macke und die Rheinischen Expressionisten (18.1.-6.4.03)


Unter dem Titel "August Macke und die Rheinischen Expressionisten" zeigt die Kunsthalle Tübingen rund 170 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der Künstler in einer vom Brücke-Museum Berlin organisierten Ausstellung.

Presseerklärung / Auszug: "Im Sommer 1913 organisierte August Macke die heute legendäre "Ausstellung Rheinischer Expressionisten" in Bonn. Es war ihm gelungen, zum ersten Mal die jungen, fortschrittlichen Künstler und Künstlerinnen der rheinischen Moderne zusammenzuführen. Im Rheinland hatte sich seit etwa 1909 eine eigenständige Variante des Expressionismus herausgebildet. Die stilistische Nähe zu Frankreich ist unübersehbar. Insofern unterscheidet sich der Rheinische Expressionismus wesentlich vom impulsiveren Ausdrucksverlangen der Dresdener "Brücke", eher lässt sich eine Verwandtschaft zur Kunst des "Blauen Reiter" in München feststellen.

In den vordersten Reihen der rheinischen Expressionisten steht August Macke (1887-1914). Er kann als der französischste aller deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. Auf keinen anderen Maler hat das Zeitlos-Klassische und das Elegante der großen französischen Vorbilder so sehr gewirkt, wie auf ihn. Gleich den Impressionisten und den Fauves, die er zeit seines Lebens bewunderte - vor allem Henri Matisse -, brachte er in seinen Bildern die ganze Schönheit des Lebens zum Ausdruck; er schilderte das Dasein in einer nahezu paradiesischen Heiterkeit und Leichtigkeit. ...

Die 15 Künstler und Künstlerinnen, die Macke in der Bonner Ausstellung von 1913 vereinte, vertraten wie er den Aufbruch der Rheinischen Avantgarde. Teils stärker vom Fauvismus, teils eher den futuristischen Tendenzen verpflichtet, dominiert bei allen ein ausgeprägtes expressives Stilempfinden: Heinrich Campendonk (1889-1957), Ernst Moritz Engert (1892-1986), Max Ernst (1891-1976), Otto Feldmann (unbekannt), Franz Seraph Henseler (1883-1918), Franz M. Jansen (1885-1958), Joseph Kölschbach (1892-1947), Helmuth Macke (1891-1936), Carlo Mense (1886-1965), Heinrich Nauen (1880-1940), Clara-Maria Nauen-Malachowski (1880-1943), Olga Oppenheimer (1886-1941), Paul Adolf Seehaus (1891-1919), William Straube (1871-1954) und Hans Thuar (1887-1945)."

Öffnungszeiten: Täglich (außer Montag) 10-18.00 Uhr, Dienstag und Freitag 10-20.00 Uhr
Kunsthalle Tübingen / Philosophenweg 76 / D-72076 Tübingen / Telefon +49 (0)7071 96910

kunsthalle-tuebingen.de


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    Georg Herold, 1977 bis 1983 Schüler Sigmar Polkes, stellte Anfang der 1980er-Jahre zusammen mit Martin Kippenberger, Werner Büttner und Albert Oehlen radikal und sarkastisch Kunst und Kunstbetrieb in Frage und entwickelte in diesen Jahren ein Werk, das wie eine Dada-inspirierte Enzyklopädie des Provisorischen anmutet weiter

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