Anzeige
B3 Biennale

Peter Doig - Schirn Kunsthalle Frankfurt (9.10.08 - 4.1.09)


Eingabedatum: 30.09.2008

bilder

Rund 50 Gemälde, Arbeiten auf Papier und über 130 gemalte Filmposter des Künstlers Peter Doig (geb. 1959 / Edinburgh) zeigt die Schirn in einem umfassenden Überblick über sein Schaffen der letzten zwanzig Jahre.
Peter Doigs Malerei ist zwischen Figuration und Abstraktion angesiedelt, seine Bilder beziehen sich einerseits auf die Geschichte der Malerei und sind andererseits in der Gegenwart verankert. Ausgangspunkt sind oft Reiseprospekte, Zeitungsfotos, Filmstills oder private Schnappschüsse. Gleichzeitig spiegeln sich in ihnen auch die wechselnden Umgebungen und Gesellschaften, in denen der Künstler gelebt hat. Vielen von Doigs Gemälden eignet etwas Unbestimmtes, Ambivalentes, Widersprüchliches. Immer wieder leugnet beispielsweise der Aufbau des Bildes den Raum des dargestellten Motivs.
Einen Schwerpunkt der Frankfurter Schau bilden Gemälde, die Doig in den vergangenen fünf Jahren in Trinidad geschaffen hat, sowie gemalte Poster, die für sein Kinoprojekt, den STUDIOFILMCLUB in Port of Spain auf Trinidad, entstanden sind.

Biografisches:
Peter Doig wuchs in Trinidad und Kanada auf und verbrachte zwei Jahrzehnte in London. Seit 2002 lebt er wieder in Trinidad. Von 1980 bis 1983 studierte er an der St. Martin's School of Art, wo er seine ersten Streifzüge in die figurative Malerei unternahm. 1986 kehrte er nach Kanada zurück, arbeitete in Montreal als Kulissenmaler in der Filmbranche und widmete sich in der freien Zeit weiterhin seiner eigenen Malerei. 1989 ging er erneut nach London und schrieb sich an der Chelsea School of Art ein.
Im Jahr 2000 kehrte Doig zu einem Studienaufenthalt an einen Ort zurück, den er aus seiner Kindheit kannte und der in Folge einen starken Einfluss auf seine Kunst haben sollte: die Karibik-Insel Trinidad, auf die er schließlich 2002 mit seiner Familie zog. 2003 gründet Peter Doig zusammen mit dem Künstler Che Lovelace den STUDIOFILMCLUB in Port of Spain auf Trinidad. In seinem Atelier, einer ehemaligen Rumfabrik, werden seitdem einmal wöchentlich Filme gezeigt, zu deren Vorführungen der Künstler jedes Mal ein Plakat entwirft.

Anlässlich der Ausstellung wird Doig einen eigenen Frankfurter STUDIOFILMCLUB einrichten, in dem vom 9. Oktober bis 30. November 2008 jeweils mittwochs von 19 bis 22 Uhr ein vom Künstler ausgewähltes Filmprogramm gezeigt wird. (Programm siehe schirn.de)

Abbildung: PETER DOIG PORTRÄT, Foto: Alex Smailes / abovegroup

Öffnungszeiten: Di, Fr-So 10-19 Uhr, Mi und Do 10-22 Uhr

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg,
D-60311 Frankfurt
Telefon: (+49-69) 29 98 82-0

schirn.de

ch






Daten zu Peter Doig:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- evn sammlung
- Gavin Brown's enterprise - Gallery
- Michael Werner - Galerie
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Victoria Miro - Gallery
- Whitney Biennale 2006

Weiteres zum Thema: Peter Doig



Edward Hopper Köln, Museum Ludwig - Der Katalog /9.10.04-9.1.05


Wenige isoliert und nachdenklich wirkende Figuren beleben Edward Hoppers (1882-1967) schlaglichtartig beleuchteten Tankstellen, Motelzimmer und Büros. Niemals direkt narrativ, besitzen die zurückhaltenden, sorgfältig ausgeführten Ölbilder und Aquarelle eine zeitlose, universelle Qualität, deren Aussagen zur Condition humaine ein riesiges Publikum weltweit berührt haben.
Die vorliegende, definitive Studie zum »amerikanischsten« aller Künstler begleitet die erste umfassende Hopper-Retrospektive seit 20 Jahren in Deutschland und stellt sein Werk in den Kontext amerikanischer und europäischer Kunst der Epoche - beginnend mit seinen frühen Gemälden über die zu Ikonen gewordenen Manhattan-Bilder bis hin zu seinen späten, zunehmend minimalistischen Arbeiten, die mehr als 60 Jahre später entstanden. Sie untersucht zudem erstmals den Einfluss des Film noir auf seine Arbeit sowie im Gegenzug Hoppers nicht zu unterschätzende Wirkung auf andere bedeutende Kreative wie Alfred Hitchcock, Francis Ford Coppola, Norman Mailer, John Updike, Peter Doig oder Luc Tuymans.

Hrsg. Sheena Wagstaff, Texte von David Anfam, Margaret Iversen, Brian O’Doherty, Sheena Wagstaff, Peter Wollen

256 S., 168 Abb., davon 150 farbig,
24,6 x 29,6 cm, Broschur
€ 34,- [D], sFr 56,-
ISBN 3-7757-1500-2


Titel bestellen




Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Ausstellung


    Anzeige
    Magdeburg


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    rundgang




    Mary Bauermeister - Zeichen, Worte, Universen

    Das künstlerische Werk Mary Bauermeisters (geb. 1934) zählt alleine aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den ungewöhnlichsten OEuvres der zeitgenössischen Kunst. weiter

    Laura Bielau, Susann Dietrich, Claudia Piepenbrock, Christian Retschlag

    Mit Laura Bielau, Susann Dietrich, Claudia Piepenbrock und Christian Retschlag präsentiert der Kunstverein Hannover in vier parallelen Ausstellungen aktuelle Arbeiten der ehemaligen Stipendiaten des »Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo« (2015–2017). weiter

    Justus Bier Preis für Kuratoren

    ... an Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten weiter


    Takako Saito. You and me

    „You and me“: der Gedanke des Spiels mit dem Publikum prägt fast alle Werke von Takako Saito (*1929), seien es Buchobjekte, Performances, Schachspiele, Klangarbeiten, Shops oder Kleider. weiter


    Lisa Pahlke / Richard Leue

    Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main zeigt in der diesjährigen Ausstellung der Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung im MMK 3 Werke von Lisa Pahlke und Richard Leue. weiter

    Der Kölnische Kunstverein bekommt Nikola Dietrich als neue Direktorin

    Die Kuratorin Nikola Dietrich wird ihre Position als Direktorin am 1. Juli 2018 antreten, in der Nachfolge von Moritz Wesseler, der seit 2013 Direktor des Kunstvereins ist. weiter


    Maya Schweizer - Die Luke, eine Fliege und dort die Puschkinallee

    Das sah doch mal anders aus? Der Blick der Kamera geht hoch über ein Areal in Berlin,... weiter

    Der Begriff Text in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter



    Eintracht/Zwietracht??

    Vom 8. Dezember 2017 bis 14. Januar 2018 zeigt das Museum für Photographie Braunschweig die Mitgliederausstellung »Eintracht/Zwietracht??«. weiter

    Zum Begriff "Strategie" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter


    Un-Curating the Archive Teil II: 1990 – 2002

    Dieter Roelstraete hat sich 2009 kritisch zum archival oder historiographic turn geäußert. Die Rückwendung zur Vergangenheit brächte die Zukunft und jede Utopie zum Verschwinden. weiter


    Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

    Bis einschließlich Sonntag, 11. März 2018 können sich Studieninteressierte für die Eignungsprüfungen zur Aufnahme eines Bachelor-, Diplom- oder Lehramtsstudiums an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle anmelden. weiter

    Der Begriff "System" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    414 mal taucht der Wortstamm System im Textkorpus auf. weiter



    Land in Sicht

    Seit 2011 präsentieren das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und das Staatliche Museum Schwerin gemeinsam im Dreijahresrhythmus auf Schloss Güstrow die Kunstankäufe des Landes. weiter

    Neue Goethe-Zentren eröffnen in Baku und Eriwan

    Mit der Eröffnung von zwei neuen Goethe-Zentren in Aserbaidschan und Armenien weitet das Goethe-Institut sein Netzwerk und die kulturelle Programmarbeit in der Kaukasus-Region weiter aus. weiter



    Carmen Herrera – Lines of Sight

    Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. weiter

    Elke aus dem Moore wird neue Leiterin der Akademie Schloss Solitude

    Elke aus dem Moore, die derzeitige Leiterin der Abteilung Kunst im Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart, wird neue Direktorin der Akademie Schloss Solitude, sie folgt Jean-Baptiste Joly, der die Akademie seit Beginn leitete. weiter


    Sehgewohnheiten in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    reflektiert die Künstlerin Sehgewohnheiten weiter



    DAS FENSTER ZUM CODE

    Immersive Technologien generieren unsere Welt zum digitalen Gesamtkosmos, unsere Wahrnehmung wird erweitert und entfremdet uns von der physisch-analogen Wirklichkeit. weiter

    Lubaina Himid erhält den diesjährigen Turner Prize

    Die in Sansibar geborene Künstlerin Lubaina Himid erhält den mit 25.000 Pfund dotierten und seit 1984 verliehenen Turner Prize. Lubaina Himid ist mit 63 Jahren die bisher älteste und erste schwarze Künstlerin, die den Preis gewinnt. weiter