Lassnig (Jan. 2002)


Eingabedatum: 07.12.2001



bilder

Maria Lassnig erhielt den Kunstpreis der Norddeutschen Landesbank, der traditionell mit einer Ausstellung in der Kestner Gesellschaft verbunden ist. Die Ausstellung gewährt einen Überblick über ihre Malerei der letzten zehn Jahre. Es werden ca. 50 Bilder gezeigt. Maria Lassnig wurde 1919 in Österreich geboren. Ihre Malerei zeichnet sich durch stark körperbezogene, figurative Aspekte aus. Sie nahm wiederholt an Biennalen in Venedig und Kassel teil. Der Kunstpreis der Norddeutschen Landesbank wurde zuvor bereits an Georg Baselitz, Louise Bourgeois, Janis Kounellis, Per Kirkeby, Dieter Roth und Gerhard Richter verliehen. Maria Lassnig Bilder 1989-2001 Kestner Gesellschaft

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Daten zu Maria Lassnig:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Biennale Venedig 2013
- daad Stipendiat
- documenta 10, 1997
- documenta 7, 1982
- Istanbul Biennial, 1995
- Manifesta 10, 2014
- MoMA Collection
- Preisträger 2002, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick

Weiteres zum Thema: Maria Lassnig



Arnulf Rainer in der Kunsthalle Jesuitenkirche / Aschaffenburg (31.1.-18.4.04)


Seit dem 1.1. 2004 heißt die ehemalige „Städtische Galerie“ in Aschaffenburg Kunsthalle Jesuitenkirche. Zum 75.Geburtstag Arnulf Rainers wird jetzt eine Retrospektive seiner Werke - u. a. bisher noch nie ausgestellte Arbeiten - gezeigt.

"„Kunst ist nicht das Leben, Kunst ist eine Komprimierung des Lebens“ -
so der am 8. Dezember 1929 in Baden, einer Kleinstadt in der Nähe von Wien, geborene und international bekannte Künstler Arnulf Rainer, dem am 25. Juni 2004 die Ehrendoktorwürde der Katholischen Fakultät, Münster, verliehen wird.
Dem vielfach ausgezeichneten Künstler wurde erst im November 2003 der mit 50.000,- € dotierte Rhenus-Kunstpreis im Städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach überreicht. Damit ist Rainer neben Baselitz und Polke der dritte Künstler, der mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.
. . .
Für Aschaffenburg hat Arnulf Rainer zudem eine besondere Bedeutung: 1960 stellte Arnulf Rainer in der bedeutenden Avantgarde-Galerie, der Galerie 59, zusammen mit Maria Lassnig, Josef Mikl und Markus Prachensky aus. Aus diesem Grunde wurde eine Ausstellungsreihe ins Leben gerufen, die „Rückkehr“ betitelt ist. Arnulf Rainer ist nun der letzte aus dieser damaligen Künstlergruppe, der - zudem im Jahr seines 75. Geburtstages - in der Kunsthalle Jesuitenkirche als krönender Abschluss dieser Reihe präsentiert wird.

1948 wendet er sich zunächst dem Surrealismus zu. Die Begegnung mit dem Künstler Jean-Paul Riopelle wird Rainer erstmalig mit der in Amerika geprägten Kunstrichtung des Informel vertraut machen. Die reine Linienführung als alleiniges künstlerisches Ausdrucksmittel ohne gegenständliche Bindung wird in Folge bei Rainer zu einer Darstellung führen, die er Atomisation nennt. In der surrealisti-schen Tradition der écriture automatique experimentiert Rainer mit der Technik des automatischen Zeichnens unter Ausschaltung jeder bewussten Kontrolle und gestaltet in den frühen 50er Jahren Mikrostrukturen, Optische Dezentralisationen, Zentralisationen und Blindzeichnungen. Rainer arbeitet nun bereits in Serien; 1953/54 entstehen die ersten Photoposen, während zeitgleich die bekannteste Werkgruppe (1953-1965) ihren Anfang nimmt: die Übermalungen. Ab 1970 widmet sich Arnulf Rainer zahlreichen Photo-Serien (den Face Farces, den Body Language…).
Mitte der 70er Jahre beginnt er seine Kunst auf Kunst-Serien, indem er Photo-graphien von Werken von Doré, Zanetti, Leonardo, Messerschmidt, Van Gogh, Rembrandt und Goya überarbeitet. Die Ausstellung umfasst zudem aktuelle Arbeiten, wie die Serie der Geologica und die Schleierbilder." (Quelle: Kunsthalle Jesuitenkirche / Presse)

Foto: Kunsthalle Jesuitenkirche: Arnulf Rainer: Kimonokreuz, 1988/89, Öl auf Holz, 186,5 x 164 cm © Arnulf Rainer

Öffnungszeiten: Di: 14 – 19 Uhr, Mi – So: 10 – 17 Uhr, Montag geschlossen

Ausstellungsdauer: 31.1.-18.4.04

Kunsthalle Jesuitenkirche | Pfaffengasse 26 | 63739 Aschaffenburg | Telefon: +49 (0) 6021 / 21 86 98
galerie-aschaffenburg.de/jesuitenkirche/index.htm


Robert Ryman erhält Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung (10.11.05)


Der Stiftungsrat der Roswitha Haftmann-Stiftung übergibt heute im Kunsthaus Zürich den mit CHF 120'000.- dotierten Roswitha Haftmann-Preis an Robert Ryman. Der 1930 in Nashville, Tennessee, geborene Künstler lebt und arbeitet in New York und gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart.

Im März 2005 hat die Jury der Roswitha Haftmann-Stiftung Robert Ryman als Preisträger auserkoren. Vor 450 ins Kunsthaus Zürich geladenen Gästen wird Dr. Christoph Becker, Präsident der Roswitha Haftmann-Stiftung, den Preis an Robert Ryman übergeben. Die Laudatio hält Dr. Matthias Frehner, Direktor des Kunstmuseums Bern. Die Anerkennung wird dem amerikanischen, oft vorschnell den Minimalisten zugeordneten Maler zuteil, weil er mit seiner Kunst über Jahrzehnte konsequent eine eigene Bildwelt von bestechender Logik und Schönheit geschaffen hat. In der Geschichte der Malerei und ihrer neueren Entwicklung ist Rymans Kunst richtungsweisend und zeitlos. In der Schweiz ist sein Werk in den Hallen für neue Kunst in Schaffhausen prominent vertreten.

DER KüNSTLER

Ryman, der sich zunächst der Musik widmete, begann als Autodidakt. Seit Mitte der sechziger Jahre entwickelt sich seine Malerei systematisch, indem er die Malmittel und seine Pinselführung so präzise aufeinander abstimmt, dass die quadratischen Formate in logischer Folge auseinander hervorzugehen scheinen. Seine Bilder sind weiss und auf den ersten Blick unspektakulär. Die Oberflächen sind leuchtend oder matt, pastos oder feinkörnig, transparent oder deckend, ruhig oder bewegt. Die Ränder dokumentieren den Prozess des Malens und relativieren die scheinbare Objektivität des künstlerischen Prozesses: der Druck auf Pinsel oder Bürste, die Bewegung des Handgelenks, das Absetzen und Wiederbeginnen formieren sich zu präzisen visuellen Ereignissen. Die Konzentration des Künstlers überträgt sich auf den Betrachter. Das Sehen ist von Konventionen befreit.

Etikettierungen haben sich stets als unzureichend erwiesen, denn Ryman lässt sich keiner Richtung, keinem Stil zuordnen. Auch dies ist eine immanente Qualität seiner Bilder, denn sie wirken - von dem reinen Prozess des Malens abgesehen - zeitlos.

DIE STIFTUNG UND IHRE PREISTRÄGER Robert Ryman ist nach Walter de Maria, Maria Lassnig, Jeff Wall und Mona Hatoum der fünfte Künstler, der den Roswitha Haftmann-Preis empfängt. Die Roswitha Haftmann-Stiftung vergibt den Preis alle ein bis drei Jahre an lebende Künstler, deren Werk von überragender Bedeutung ist. Mit der Preissumme von CHF 120'000.- ist es der höchstdotierte Kunstpreis in Europa. Der Stiftungsrat, welcher die Preisträger bestimmt, besteht aus den Direktoren (oder einem Vertreter) des Kunstmuseums Bern, des Kunstmuseums Basel, dem Museum Ludwig in Köln und dem Kunsthaus Zürich sowie Mitgliedern, die im Stiftungsbrief persönlich benannt sind oder vom Stiftungsrat berufen werden. (Presse / Kunsthaus Zürich)

Abbildung: Robert Ryman, Preisträger 2005, 1993 in den Hallen für neue Kunst, Schaffhausen, Foto: © Raussmüller Collection

Informationen zur Stiftung unter roswithahaftmann-stiftung.com


  • Lassnig (Jan. 2002)

  • Arnulf Rainer in der Kunsthalle Jesuitenkirche / Aschaffenburg (31.1.-18.4.04)

  • Roswitha Haftmann Kunstpreis für Peter Fischli und David Weiss

  • Zurück zur Figur. Malerei der Gegenwart - Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München (2.6.–13.8.06)

  • Mind Expanders - Museum Moderner Kunst, Wien (25.7.08 – 30.8.09)

  • Roswitha Haftmann-Preis 2009 geht an Vija Celmins

  • Maria Lassnig. Im Möglichkeitsspiegel - Museum Ludwig, Köln (14.3.-14.6.09)

  • Roswitha Haftmann-Preis an Sigmar Polke

  • Maria Lassnig - Lenbachhaus und Kunstbau München

  • twitters tages themen kunst

  • Maria Lassnig. Der Ort der Bilder

  • Maria Lassnig und Regina Götz. ICH und ICH - KunstHaus Potsdam

  • Roswitha Haftmann-Preis 2012 geht an Cindy Sherman

  • Maria Lassnig

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  • 12. Rubenspreis der Stadt Siegen: Bridget Riley

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  • Neuer Direktor in der Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Bridget Riley erhält den 12. Rubenspreis

  • Hinweis auf die letzten Tage einer Ausstellung in Zwickau, Graz, Bielefeld, Cottbus und Leverkusen

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  • Maria Lassnig und Marisa Merz erhalten den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk

  • Aktuelle Buchliste

  • Fakten zur 55. Venedig Biennale

  • Maria Lassnig. Der Ort der Bilder

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  • Aus der Datenbank - 200 Künstler mit Biennale Hintergrund

  • Roswitha Haftmann-Preis 2014 für Rosemarie Trockel. Sonderpreis für Robert Frank.

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  • Manifesta 10 | State Hermitage Museum, St. Petersburg

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