Anzeige
kunstkraftwerk

Space Revised - Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen (Mai - August 2009)


Eingabedatum: 01.05.2009

bilder

"Space Revised" ist ein Kooperationsprojekt von GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen, Künstlerhaus Bremen, Halle für Kunst Lüneburg und Kunstverein Harburger Bahnhof. Im Mittelpunkt steht die Reflexion über die vielfältige Verfasstheit des Raumes in der zeitgenössischen Kunstproduktion.

Im Raum situiert sich die Kunst, als Umfeld oder Kontext trägt er zu ihrer Bestimmung bei, während er gleichzeitig durch die Kunst auch geschaffen und definiert wird.
Raumaneignung, Raumverlust, Raumverschiebung und sozialer Raum sind die vier Blickwinkel, aus denen heraus die Institutionen das Thema Raum in zeitgenössischen Kunstpositionen aufspüren.

Mit der Choreographin Trisha Brown wird ein Beispiel einer künstlerischen Herangehensweise aufgezeigt, wie der umgebende Raum erfahren und eingenommen wird. Zum anderen geht es um Fragen der eigenen Verortung und dem Verhältnis zum Umfeld, wie: Was passiert, wenn man die Konstanten von Raum und Zeit ausblendet oder verliert?

Psychologische, architektonische, zeitliche, institutionelle wie körperliche Qualitäten des Raumes werden auf vielfältige Weise herausgearbeit und zu einem dichten Netz der Reflexion mit und über Raum in der zeitgenössischen Kunst zusammengeführt.


Abbildung: Rosalind Nashashibi
The Prisoner, 2008
16mm mit zwei Projektoren, 5 min.
(Loop), Farbe, Ton
Courtesy the artist and doggerfisher

Liste der einzelnen Ausstellungen:

17. Mai – 9. August
GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen - "Friendly Takeovers. Strategien der Raumaneignung"
(Cezary Bodzianowski, Bob Braine & Leslie C. Reed, Trisha Brown,Christian Haake, Guillaume Leblon, Daniel Maier-Reimer, Katrin Mayer, Rosalind Nashashibi, Peles Empire)

gak-bremen.de

17. Mai – 16. August
Künstlerhaus Bremen - "Verbleib unbekannt"
(Bob Braine & Leslie C. Reed, Elín Hansdóttir, Erik Olofsen, Guido
van der Werve, John Wood & Paul Harrison)

kuenstlerhausbremen.de

16. Mai – 12. Juli
Halle für Kunst Lüneburg - "What if This Was a Piece of Art?"
(Guillaume Bijl, Wolfgang Breuer, Yan Duyvendak, FLOSS/VHDG, Graham
Hudson, Christian Jankowski, Benoît Maire, Falke Pisano)

halle-fuer-kunst.de

16. Mai – 12. Juli
Kunstverein Harburger Bahnhof - "Manufactured Communities. Raum und Gemeinschaft"
("Reihe:Ordnung sagt – Zukunft" mit Kai Schiemenz)

kvhbf.de

Verena Straub






Daten zu Trisha Brown:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- documenta 12, 2007
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- onLine - MoMA 2010
- Preisträger, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung

Weiteres zum Thema: Trisha Brown



"Tanzen, Sehen" - Museum für Gegenwartskunst Siegen (18.2.-28.5.07)


Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lässt sich mit der Entwicklung der audiovisuellen Medien eine zunehmende wechselseitige Inspiration und Provokation im Dialog von Bildender Kunst und Tanz feststellen. Die Ausstellung zeichnet mit künstlerischen Arbeiten und dokumentarischen Filmen die Geschichte der wechselseitigen Bezugnahmen, der Gemeinsamkeiten und Kooperationen nach.

"Tanzen, Sehen" zeigt auf rund 1400qm Ausstellungsfläche ca. 100 Arbeiten von über 40 Künstlerinnen und Künstlern:
Eleanor Antin, Charles Atlas, Sven Augustijnen, Antonia Baehr, Samuel Beckett, Jerôme Bel, Andrea Bowers, Ulla von Brandenburg, Trisha Brown, Helen Chadwick, Merce Cunningham, Tracey Emin, Simone Forti, Dan Graham, Felix Gonzales-Torres, Rebecca Horn, Jirí Kovanda, Mara Kurotscka, Yuri Leiderman, Auguste und Louis Lumière, Babette Mangolte, Bruce McLean, Eva Meyer / Eran Schaerf, Robert Morris, Bruce Nauman, Adrian Piper, Yvonne Rainer, Robert Rauschenberg, Ulrike Rosenbach, Boy & Eric Stappaerts, Stelarc, Catherine Sullivan, Beate Terfloth, Piotr Uklanski, Peter Welz, Erwin Wurm u.a.
...
Ausstellungskonzept

"Tanzen, Sehen" konzentriert sich auf Arbeiten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die aktuelle Gegenwart hinein, die bestimmte Themenfelder ausloten:

Choreographische Haltungen
Die choreographische Notation
Bewegungskonzepte zwischen Meisterschaft, Lernen und "Verlernen"
Kooperation und Improvisation als Bedingung der Werkform
Requisit und minimale Skulptur
Tanz als anthropologische Konstante und Verdichtung kultureller Identitäten
Tanzräume: Bühne und Tanzböden - auch im Verhältnis zum Betrachter

Für die amerikanische Avantgarde der fünfziger und sechziger Jahre ist die gegenseitige Befruchtung in der Kooperation (Merce Cunningham, Robert Rauschenberg, Yvonne Rainer, Trisha Brown, Robert Morris u.a.) von entscheidender Bedeutung. Tänzer wie Künstler entwickeln wichtige Vereinfachungen und stellen das traditionelle Verhältnis von Produzent/Rezipient in Frage. Künstler suchen ein neues Verhältnis zum Publikum und machen den Prozess selbst zum Werk. (Abgrenzung des thematischen Feldes zu physisch extremen und materialintensiven Performances) In den Bühnenbildern spielt die filmische (und Dia-) Projektion eine wichtige Rolle (Merce Cunningham, Robert Rauschenberg, Trisha Brown). Für Bruce Nauman und Dan Graham waren einfache Bewegungsabläufe und die filmische Aufzeichnung wesentlich für ihre plastischen / theoretischen Arbeiten. Yvonne Rainer wechselt Anfang der siebziger Jahre ganz zum Film. Wichtige Interdependenzen zwischen Tanz und Minimalskulptur äußern sich in Projekten für Bühnenbilder (Robert Morris, Carl André). In den siebziger Jahren beginnen die Fragestellungen nach Identität und anthropologischen Dimensionen im Tanz (Eleanor Antin, Ulrike Rosenbach). Später können die Künstler auf die avantgardistischen Fragestellungen der Dekonstruktion aufbauen.

Bei den jüngeren Künstlern wird der Tanz als konventioneller Gesellschaftstanz, als rituelle Praxis, als professionalisierte Ausdrucksform der Hochkultur, als individuelle Entäußerung in der postmodernen Popkultur thematisiert. In einem tanzenden Körper verbinden sich soziale Kommunikation und subjektive Selbstwahrnehmung. Dabei wird die versprochene Unmittelbarkeit und Freiheit im Ausdruck des Tanzes oft mit Träumen nach Selbstverwirklichung und Erfüllung assoziiert.(Presse / Kunstmuseum Siegen)

Abbildung: Merce Cunningham in Zusammenarbeit mit Charles Atlas
(Teil 1 Blue Studio), Nam June Paik / Shigeko Kubota (Teil 2):
Merce by Merce by Paik, 1978.
Videostill aus Blue Studio. Courtesy Merce Cunningham Dance Foundation.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag 11.00 bis 20.00 Uhr. Montag geschlossen. Feiertage geöffnet.

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen
Telefon: 0271 405 77

mgk-siegen.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Magdeburg


    Anzeige
    rundgang


    Anzeige
    Ausstellung




    AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL?

    Dabei zeigt die von Helmut Friedel kuratierte Ausstellung, wie Künstler den Wandel der Gesellschaft, ihren Umgang mit Bild und Abbild, Realität und Täuschung mit immer wieder neuen Mitteln, Techniken und Strategien kommentieren. weiter


    VON DA AN - RÄUME, WERKE, VERGEGENWÄRTIGUNGEN DES ANTIMUSEUMS 1967 – 1978

    Ein Ausstellungsprojekt im Museum Abteiberg, Abteistraße 27, und im alten Städtischen Museum, Bismarckstraße 97 ... weiter


    Shirin Neshat. Frauen in Gesellschaft

    Die im Iran aufgewachsene und in den USA lebende Künstlerin Shirin Neshat (geb. 1957) nimmt eine zentrale Position im Diskurs um das Verhältnis zwischen Orient und Okzident ein. weiter


    Future Love. Begehren und Verbundenheit im Zeitalter geformter Natur

    Die Gruppenausstellung „Future Love“ untersucht die Auswirkungen der neuen Technologien und sozialen Medien auf unsere Gefühlsbeziehungen und unsere Sexualität. weiter

    Acci Baba - ab aeterno

    „ab aeterno“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung des aus Japan stammenden Künstlers Acci Baba (*1977 in Kamakura) in Deutschland. weiter

    Der Begriff "Hinterfragen" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter


    Der Begriff Position in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    Schon vor 15 Jahren beschäftigte sich die Zeitschrift TEXTE ZUR KUNST mit dem P-Wort. weiter



    Reinhold Koehler - Décollage

    Reinhold Koehler (1919 – 1970) gehört sicher zu jenen Künstlern, denen noch nicht der ihnen angemessene Platz in der deutschen Kunst eingräumt wurde. weiter

    Zum Begriff Autor (Autorennen und Autorenschaft) in den Texten zur zeitgenössischen Kunst

    wenn der Autor malt - zwischen Autorität und Unterdrückung weiter


    Künstlerliste mit nur einer bzw. zwei Biennalebeteiligung

    Unter den ersten 500 renomiertesten Künstlern unserer Künstlerliste, haben wir 89 Künstler identifiziert die in unserer Datenbank nur mit einer Biennalebeteiligung erfasst sind. weiter


    Tag der offenen Tür an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

    Zum sachsenweiten Tag der offenen Tür für alle 11. und 12. Klassen der sächsischen Gymnasien am Donnerstag, den 11. Januar 2018, hat auch die Hochschule für Bildende Künste Dresden ein umfangreiches Informations- und Veranstaltungsprogramm vorbereitet. weiter


    Winterrundgang der SpinnereiGalerien in Leipzig

    Am Wochenende ist es wieder soweit: Die SPINNEREI lädt zum Kleinen Winterrundgang der SpinnereiGalerien ein. weiter

    Ausstellung Werner Schmidt (Malerei) und Werner Pokorny (Skulptur)

    Werner Schmidt und Werner Pokorny werden mit Malerei und Skulptur zu Gast sein weiter

    Neue Kuratorin Christina Lehnert am Frankfurter Portikus

    Christina Lehnert (*1983 in Baden-Baden) studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt Universität in Berlin. 2017 war sie Interimsdirektorin des Kunstverein Braunschweig ... weiter


    Kunstkraftwerk Leipzig: RENAISSANCE experience

    Florenz und die Uffizien: Die Genies der Renaissance digital entdecken
    Ab 20.Januar 2018 gewährt eine immersive multimediale Art-Show im Kunstkraftwerk Leipzig einen einzigartigen Blick auf die (Kunst-) Welt der Renaissance. (Sponsored Content) weiter

    Studieninformationstag der BURG am 11. Januar 2018

    Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen 9 und 17 Uhr wird das Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vorgestellt weiter


    Nico Joana Weber - Monstera deliciosa

    Monstera deliciosa ist der Name einer tropischen Urwaldpflanze, die einen einzigartigen Siegeszug in die Wohn- und Büroräume in unseren, klimatisch gemäßigten Breiten erlebt hat. weiter


    Thomas Feuerstein Prometheus Delivered

    In seinem spektakulären Projekt „Prometheus delivered“ inszeniert Thomas Feuerstein ein faszinierendes Laboratorium aus blubbernden Bioreaktoren, geheimnisvollen Flüssigkeiten, Pump- und Schlauchsystemen. weiter


    Kunst und Architektur. Pierre Néma

    Für die aktuelle Winterzeit hat sich der Schaffhauser Architekt Pierre Néma fotografisch sehr direkt mit dem städtischen Raum im Kontext der sechs Kunstkästen beschäftigt. weiter

    Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) im Januar

    KHM-Heimspiel: Original Copy – Verrückt nach Kino + Internationale Animationskunst: Schweden (3) + Leichte Widrigkeiten + soundings #009: Bernhard Leitner + Nieves de la Fuente Gutiérrez: Bridge + ... (Sponsored Content) weiter