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B3 Biennale

Cy Twombly im Museum Moderner Kunst, Wien (4.6.-11.10.09)


Eingabedatum: 29.05.2009

bilder

Nachdem der Ausstellungsraum mit Cy Twombly Bildern im neuen Münchner Museum Brandhorst viel Aufmerksamkeit erregt hat, bietet sich nun in Wien die Gelegenheit die umfangreiche Ausstellung "Sensations of the Moment" mit rund 200 Arbeiten aus all seinen Schaffensphasen zu sehen.
Neben Twomblys Malerei werden außerdem Skulptur und Zeichnung sowie das nahezu unbekannte fotografische Werk gezeigt.

Cy Twombly (geb. 1928 in Lexington, Virginia) studierte an der School of the Museum of Fine Arts in Boston und 1949/50 an der Washington and Lee University in Lexington. 1950 ging er nach New York, setzte dort sein Studium fort, besuchte später das legendäre Black Mountain College und lernte u.a. Robert Rauschenberg und Jasper Johns kennen. Gemeinsam mit Rauschenberg bereiste Twombly Südamerika, Nordafrika, Spanien und Italien. 1959 übersiedelte er nach Italien.

Cy Twombly wurde durch seinen gestischen Stil mit schriftartigen Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert, berühmt. Dabei dienten ihm Kindernkrakeleien oder Graffitis als Ideengeber und Experimetierfeld, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen in die Gegenwart zu transportieren. Nicht unwesentlich ist außerdem der Einfluss und die Beschäftigung mit Lyrik auf sein Werk sowie die Faszination für mediterrane Landschaften und Lichtverhältnisse.

Abbildung: Cy Twombly, Untitled, 1968, Oil based on house paint, wax crayon on canvas, Collection Ludwig on loan to Museum Moderner Kunst Vienna, © Cy Twombly

Öffnungszeiten: Mo-So 10.00-18.00 Uhr, Do 10.00-21.00 Uhr

MUMOK
Museumsplatz 1, A – 1070 Wien
Ebenen 4 und 6
Telefon +43-1-52500
mumok.at

ch






Daten zu Cy Twombly:

- A Tale of Two Worlds 2017
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Das achte Feld, Köln
- documenta 7, 1982
- Gagosian Gallery
- Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg, 2008
- MoMA Collection
- onLine - MoMA 2010
- Preisträger 2008, Gerhard-Altenbourg-Preis
- Preistraeger Goslarer Kaiserring
- Preistraeger Praemium Imperiale Painting
- Sammlung Brandhorst,München
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Solomon R. Guggenheim Collection
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich

Weiteres zum Thema: Cy Twombly



Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin (01 / 02)


Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart - Berlin

Wenn ein Berliner Museum Hamburger Bahnhof heißt, kann man sicher sein, dass es sich in einem historischen Gebäude befindet. Das spätklassizistische Gebäude, in dem das Museum beheimatet ist, diente denn auch seit seiner Erbauung 1846 bis zur Stillegung 1884 als Kopfbahnhof der Strecke Hamburg-Berlin.
Als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst trat der Hamburger Bahnhof erstmals 1988 mit der Ausstellung "Zeitlos" in Erscheinung und wurde, so der damalige Kultursenator Volker Hassemer, auch auf die Möglichkeit als ständiger Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst hin erprobt.
Von 1990-1996 erfolgten umfangreichen Umbaumaßnahmen durch den Architekten Josef Paul Kleihues, es entstand eine Ausstellungsfläche von rund10.000 qm. Im November 1996 wurde der Bau dann eröffnet.
Seither beherbergt das Museum für Gegenwart neben der Sammlung Marx mit hochwertigen Werkgruppen von Beuys, Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg und Anselm Kiefer, wechselnde Werke der Gegenwartskunst aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin. Bei der Präsentation der Werke wurde auf einen chronologisch strukturierten Aufbau verzichtet und statt dessen ein offenes, integratives und sammlungsübergreifendes Konzept gewählt.
Neben der ständigen Sammlung finden im Hamburger Bahnhof zahlreiche Ausstellungen und Events statt. So läuft bspw. seit Oktober 01 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Literaturforschung die Veranstaltungsreihe "LifeSciences-Kunst-Medien" mit monatlichen Vorträgen von international bekannten Künstlern und Wissenschaftlern (Nächster Termin: 1.02 " Die zweite Schöpfung - Genetik und Religion" mit Thomas Macho und Tony Oursler). Weiterhin ist noch bis zum 02.02 die Ausstellung "Probation Area - Versuchsfeld arte povera, concept art, minimal art, land art" mit Werken aus der Sammlung von Egidio Marzona zu sehen. Gezeigt werden charakteristische Werke u.a. von Mario Merz, Richard Serra, Carl Andre und Ronald Bladen. Die Sammlung Marzona verbindet sich bestens mit den Beständen des Hamburger Bahnhofs und kann die berstenden Werkgruppen etwa von Joseph Beuys spannungsreich erweitern. Durch ein großzügiges Angebot Marzonas kann das Museum 300 Arbeiten aus der Sammlung als Dauerleihgabe erwerben und somit seine eigenen Werkgruppen ergänzen.

Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstr. 50-51 Berlin - Tiergarten
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr Sa. - So. 11 - 18 Uhr

spk-berlin.de/hbf/


Ergänzung zum Einzug der Flick Collection:

Mit Plakaten, einer Diskussionsrunde und einem begleitenden Katalog versucht ein Kunstprojekt der Künstler Renata Stih und Frieder Schnock, die Diskussion um den Einzug der Flick Collection in den Hamburger Bahnhof in Gang zu setzen.
Während in Zürich seinerzeit Bürgerprotest die Realisation eines Museums für die Flick Collection erfolgreich verhindern konnte, gelang es in Deutschland, dieses in mehreren Punkten nicht ganz ehrenwerte Projekt an der Öffentlichkeit vorbei zu realisieren.
Um all der Euphorie mit der die Sammlung in Berlin gefeiert wird etwas entgegenzusetzen, leisten die Künstler in dem zum Projekt entstandenen Katalog Beiträge zur Erinnerungskultur. Texte zur "Methode Flick" finden dort genauso Platz wie der Nachdruck eines Interviews aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 27.04.2001. Tom L. Freudenheim Kunsthistoriker und Autor wirft einen Blick auf Beispiele von Kunstsammlern und Kunstförderen aus der Geschichte, die oft unter fragwürdigen Bedingtheiten standen.

Des Weiteren kommt es im Rahmen des Kunstprojektes "Weißer Ritter" unter dem Titel "Die Kunst des Sammelns - Flick in Berlin" am 25.09.04 um 19.00 zu einer Podiumsdiskussion in der Akademie der Künste.
Als weiterer wesentlicher Teil des Kunstprojektes ist die Plakataktion vom 10.09-30.09.04 beim Hamburger Bahnhof in der Invalidenstraße zu sehen.

Lesen Sie zum Thema auch: (extern)

FLICK-COLLECTION F.A.Z. - national,Germany September 2004
Schon vor der Eröffnung der "Friedrich Christian Flick-Collection" ist eines klar: Museumspolitisch wird in Berlin künftig nichts mehr sein ...

bzw. Superschauen versus Museumsvielfalt? - Ein Kommentar von Carsten Probst, Deutschlandradio

Plötzlich im Kreis der Gerechten Ein Berliner Symposion über den Sammler Flick und die Verantwortung der Museen. Von Arno Orzessek in der Süddeutschen Zeitung


  • Sammlung Goetz - Interview mit Ingvild Goetz (Nov 02)

  • Museum Morsbroich: TALKING PIECES - Text und Bild in der Zeitgenössischen Kunst (-20.04.03)

  • Museum für die Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Vom Informel bis heute, Städtische Galerie Erlangen (8.10.-20.11.05)

  • Cy Twombly - Alte Pinakothek, München (05.04.-30.07.06)

  • Die Sammlung Erich Marx in Baden-Baden - Museum Frieder Burda, Baden-Baden (25.5.-7.10.07)

  • Die Skulpturen der Maler - Museum Frieder Burda, Baden-Baden (5.7.-26.10.08)

  • Museum Brandhorst - München (Eröffnung 21.5.09) de/en

  • Cy Twombly im Museum Moderner Kunst, Wien (4.6.-11.10.09)

  • Gerhard-Altenbourg-Preis 2010 an Micha Ullman

  • Je mehr ich zeichne. Zeichnung als Weltentwurf - Museum für Gegenwartskunst Siegen (Anzeige)

  • Cy Twombly gestorben

  • Cy Twombly im Kontext der Sammlung Brandhorst

  • CIRCUS WOLS

  • Die Stiftung Sammlung E.G. Bührle kommt ans Kunsthaus Zürich

  • 12. Rubenspreis der Stadt Siegen: Bridget Riley

  • To The Museum Of Modern Dreams

  • Vlassis Caniaris

  • Neuer Direktor in der Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960 (19.08.-12.11.06)

  • Bridget Riley erhält den 12. Rubenspreis

  • IN PRINCIPIO I

  • At Work. Atelier und Produktion als Thema der Kunst heute

  • Günther Förg

  • Video: Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg (noch bis 13.1.08)

  • Taking a Line for a Walk

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Meisterzeichnungen. 100 Jahre Grafische Sammlung

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • SAGEN UND ZEIGEN - Schrift in der Kunst

  • MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER

  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

  • Niele Toroni ist der 13. RUBENSPREISTRÄGER DER STADT SIEGEN

  • Die Schweizer Sammlung Looser im Dialog mit der Sammlung des Museums Folkwang

  • Cy Twombly - IN THE STUDIO

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • Künstlerliste 2017

  • A Tale of Two Worlds

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      Diplomstudium "Mediale Künste" an der Kunsthochschule für Medien

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      Der Infotag zum Diplomstudium "Mediale Künste" gestaltet sich als ein Schnuppertag mit Studienberatung, Rundgang durch die Hochschule, Gesprächen mit Lehrenden und Projektbeispielen von Studierenden. weiter

      IMAN ISSA »Material« und DINEO SESHEE BOPAPE

      Die künstlerischen Arbeiten von Iman Issa beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Assoziation und individueller Erfahrung. weiter


      Extra Bodies – The Use of the ‹Other Body› in Contemporary Art

      Die Ausstellung untersucht ein künstlerisches Phänomen, das sich in den 1990er Jahren verstärkt abzeichnet und zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Boom erlebt... weiter


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      Künstlerinnen begannen in den 1970er-Jahren, kulturelle Konstruktionen des Weiblichen zu unterwandern und dabei ihren Körper als Projektionsfläche sozialer Codes und deren Kritik zu benutzen weiter


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      Die B3 Biennale des bewegten Bildes findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Unter dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren“ präsentieren in Frankfurt und der RheinMain-Region 250 nationale und internationale Akteure aus Kunst, Medien und Technologie ihre Projekte und Ideen. weiter


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      Mit der groß angelegten Ausstellung von James Rosenquist (1933-2017) stellt das Museum Ludwig die Werke dieses bedeutenden Künstlers der amerikanischen Pop Art dezidiert im Kontext ihrer kulturellen, sozialen und politischen Dimension vor. weiter


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