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Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst - Bucerius Kunst Forum, Hamburg


Eingabedatum: 16.02.2010

bilder

Die Gattung des Trompe-l’œil, die Kunst der Augentäuschung, reicht bis in die Antike zurück. Immer wieder haben Künstler versucht, die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit auszuloten und gleichzeitig Fragen nach dem Wahrheitscharakter der Bilder zu stellen. Mit der Überblicksausstellung "Täuschend echt" will das Bucerius Kunst Forum Werke versammeln, die die Wahrnehmung irritieren und in Frage stellen.

In den präsentierten Werken geht es jedoch nicht allein um die Sinnestäuschung und verblüffende Irritation, die sich beim Betrachter einstellt. Was passiert, wenn ein Bild vorgibt, ein Teil der Wirklichkeit zu sein? Die Reflexion über den Status von Bildern ist den meisten Kunstwerken miteingeschrieben.

Von antiken Mosaiken, mittelalterlichen Handschriften und Naturabgüssen wird dabei der Bogen bis zur Gegenwartskunst gespannt, um ein möglichst breites Spektrum illusionistischer Darstellungskunst aufzuzeigen. Einen Schwerpunkt bilden insbesondere die "Augentäuscher"-Gemälde des 17. Jahrhunderts von Samuel van Hoogstraten oder Cornelisz Gijsbrechts. Gezeigt werden darüber hinaus Werke von Lucas Cranach, Peter Paul Rubens und Jean-Baptiste Siméon Chardin, Gemälde und Skulpturen von Pop Art-Künstlern wie Andy Warhol und Jasper Johns sowie Photographien von Thomas Demand und Skulpturen und Installationen von Peter Fischli/David Weiss und Christian Jankowski.

Abbildung: Italienisch?, "Marmorfrüchte" (spätes 16. Jahrhundert)
Kunsthistorisches Museum Wien, Schloss Ambras

Ausstellungsdauer: 13.2.-24.5.10

Öffnungszeiten:
täglich 11-19 Uhr
Do 11-21 Uhr

Bucerius Kunst Forum gemeinnützige GmbH
Rathausmarkt 2
20095 Hamburg

buceriuskunstforum.de

Verena Straub








Weiteres zum Thema: Lucas Cranach



1500 / 2000. Gotik und Moderne im Dialog - Fränkische Galerie, Kronach (01.05.-04.09.05)


" Von Mai bis September 2005 werden in der Fränkischen Galerie in Kronach Werke der Konzeptkunst aus den 1990er Jahren in Dialog mit Gemälden und Skulpturen der Gotik treten. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Mark Dion, Clegg & Guttmann, Cosima von Bonin, Heimo Zobernig, Yskender Yediler, Martin Kippenberger und Joseph Zehrer aus dem Besitz des K-raum Daxer/Lorenz. Eint die Werke des späten Mittelalters das Streben nach Verbildlichung des Transzendenten und die Suche nach kalligraphischer Schönheit der Linie, so prägt die modernen Arbeiten eine erstaunliche Vielfalt von Materialien und Ausdrucksformen. Obwohl sich in einzelnen Fällen durchaus formale oder inhaltliche Analogien ergeben, will sich die Ausstellung nicht der Versuchung hingeben, falsche Harmonien zu konstruieren. Vielmehr setzt die Werkauswahl bewusst auf harte Kontraste, um gerade dadurch auf eindrückliche Weise das Besondere der gotischen wie der modernen Werke erfahrbar zu machen.

Im "K-raum Daxer" an der Münchener Ludwigstraße zeigten Johannes und Louise Daxer 1991-1993 aktuelle Kunstpositionen mit dem Ziel, die Münchener Kunstszene zu beleben und den Anschluss an internationale Avantgardebewegungen herzustellen. Cosima von Bonin, Mark Dion und andere hatten hier ihre ersten institutionellen Einzelausstellungen, 1992 wurde parallel zur documenta 9 Martin Kippenberger präsentiert. Die meisten der Ausstellungsobjekte gingen in den Besitz von Johannes Daxer über. 2003 erwarb Günter Lorenz einen Anteil der seit der Schließung des K-raum Daxer in Frankreich eingelagerten Sammlung. In der Kronacher Ausstellung wird eine Auswahl aus diesem Bestand erstmals seit 1993 wieder öffentlich zu sehen sein. Ergänzend werden Arbeiten aus der 1987-1996 bestehenden Galerie Sylvana Lorenz in Paris präsentiert, die unter der Ägide von Günter Lorenz mit Martin Kippenberger, Heimo Zobernig, Fareed Armaly oder Mark Dion eine Reihe von Künstlern zeigte, die auch den Münchener K-raum Daxer prägten.

Die Festung Rosenberg ist eine der größten und eindrucksvollsten Burganlagen in Deutschland, deren heutige Gestalt durch die Umbauten der Renaissance bestimmt wird. Im "Kommandantenbau" wurde 1983 die Fränkische Galerie eingerichtet, eines der ältesten und beliebtesten der insgesamt 12 Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums. Präsentiert werden in 24 Räumen Meisterwerke fränkischer Kunst aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Darunter sind bedeutende Arbeiten führender Nürnberger, Bamberger oder Würzburger Künstler wie Tilman Riemenschneider, Hans Pleydenwurff, Wolfgang Katzheimer oder Hans von Kulmbach. Ein eigener Raum ist Lucas Cranach d.Ä. als dem größten Sohn Kronachs gewidmet. " (Presse / Bayerisches Nationalmuseum)

Abbildung: Ohne Titel, Martin Kippenberger, 1990, © Sammlung K-raum Daxer/Lorenz

Öffnungszeiten: Die-So 9.30-17.30 Uhr, Mo geschlossen

In der Fränkischen Galerie,
Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums
Festung Rosenberg,
96317 Kronach


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