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Stephan von Huene. The Song of the Line - Hamburger Kunsthalle


Eingabedatum: 07.04.2010

bilder

Der amerikanische Künstler Stephan von Huene (1932-2000) vereinte in seinen bekannten Klangskulpturen Bilder und Töne, sowie Kunst und Wissenschaft. Mit der Ausstellung "The Song of the Line" will die Hamburger Kunsthalle erstmals einen umfassenden Überblick über das zeichnerische Oeuvre des Künstlers geben.

Die Ausstellung setzt bei den Bleistift- und Tuschezeichnungen an, die Stephan von Huene in den 1960er Jahren in Kalifornien schuf. In ihnen wandte er sich insbesondere mythischen und christlichen Bildtraditionen zu.
Seit den 1980er Jahren lebte Stephan von Huene in Hamburg. In dieser Zeit ist die Serie der sogenannten ZEIT-Collagen entstanden. Dafür kombinierte er Zeitungsausschnitte mit eigenen Zeichnungen und entwarf eine kritische Analyse der Körpersprache bekannter Politiker, Literaten und Künstler.
Darüber hinaus werden in der Ausstellung die "Mind Maps" zu sehen sein, die der Künstler seit den 1980er Jahren anfertigte. In ihnen ist erstmals eine Vernetzung von Bild und Erinnerung zu erkennen, sowie eine Annäherung von künstlerischer und wissenschaftlicher Darstellungsweise. In den Klangskulpturen und computergenerierten Zeichnungen der 1990er Jahre führte er diesen Ansatz weiter fort.

Abbildung: Stephan von Huene (1932–2000)
Bleistiftzeichnung zu: Tischtänzer, 1986
© Nachlass Stephan von Huene

Ausstellungsdauer: 9.4.-6.6.10

Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
20095 Hamburg

hamburger-kunsthalle.de

Verena Straub






Daten zu Stephan von Huene:

- daad Stipendiat
- documenta 8, 1987
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Stephan von Huene



Wilhelm Lehmbruck Museum: Stephan von Huene (15.02.-30.03.03)


Unter dem Titel "Tune the World" zeigt das Lehmbruck Museum in Duisburg die erste große Retrospektive des im Jahr 2000 verstorbenen deutsch/amerikanischen Künstlers. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Haus der Kunst , München, und der Hamburger Kunsthalle.

Presseerklärung / Auszug: "... Im Bereich der internationalen Klangskulptur nimmt das neodadaistische Werk des deutsch-amerikanischen Künstlers Stephan von Huene eine einzigartige Stellung ein: Skulptur und Klang zeichnen sich nicht nur durch die seltene Gleichwertigkeit und hohe künstlerische Qualität aus, sie bedingen einander geradezu.
...
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke und Werkgruppen aus deutschen und amerikanischen Sammlungen. Den Auftakt bilden skurrile Zeichnungsfolgen und Assemblagen aus der Zeit zwischen 1961 und 1965. Über die Assemblage und das Objekt findet der Künstler ab 1967 den Weg zu Klangkörpern, die einmal figurale, ein andermal architektonische, instrumentale Skulpturen nicht nur mit Musik und Sprache, sondern auch mit Licht und Bewegung verbinden."

Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum | Friedrich-Wilhelm-Str.40 | 47049 Duisburg
T: 0203 283 2630

Öffnungszeiten: Di bis Sa 11 bis 17 Uhr, So 10 bis 18 Uhr, Montag geschl.

lehmbruckmuseum.de


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