Eyes on Paris


Eingabedatum: 19.09.2011

bilder

Paris gilt als Wiege der Fotografie. Hier wurde das Verfahren am 19. August 1839 vorgestellt und augenblicklich der Weltöffentlichkeit zum Geschenk gemacht. Paris mit seinen Künstlern, Wissenschaftlern, Handwerkern stellte den Nährboden des Mediums. Umgekehrt war die Stadt selbst von Anfang an Gegenstand ambitionierter fotografischer Projekte.

Paris ist mit Sicherheit die am meisten fotografierte Stadt der Welt. Vor allem im 20. Jahrhundert avancierte die Seine-Metropole zum Ausgangspunkt bedeutender Zyklen. Sei es, dass fotografierende Künstler die Bestätigung eines Mythos suchten oder ihn bildkritisch hinterfragten. In der Paris-Fotografie des 20. Jahrhunderts spiegeln sich wichtige Etappen der neueren Kunst- und Kultur-geschichte ebenso wie die Möglichkeiten fotografischer Wahrnehmung. Letztere in Gestalt eines spannungsreichen Parcours aufzublättern, ist das Ziel der Ausstellung mit dem von Henry Miller inspirierten Titel.

Eyes on Paris zeigt, wie fotografierende Künstler, Franzosen wie Immigranten, Paris gesehen, erlebt, sich mit der Kamera erschlossen haben. Dabei oszilliert ihr Blick zwischen dokumentarischem Interesse und subjektiver Wahrnehmung, Chronistenpflicht und Projektion persönlicher Befindlichkeiten. Rund 400 fotografische Werke bedeutender Vertreter der Fotografie im 20. Jahrhundert treten in einen Dialog mit epochalen Büchern, Portfolios oder seltenen Mappenwerken. Schließlich war keine Stadt der Welt so oft Gegenstand herausragender Publikationen wie Paris: von Atget bis Ed van der Elsken, von Robert Doisneau bis William Klein.

Vintage Print und Vintage Book im Dialog – damit betritt die Hamburger Ausstellung Neuland und wird gleichzeitig dem in jüngerer Zeit enorm gewachsenen Interesse am gedruckten Bild gerecht. Nicht nur versammelt die Schau alle wichtigen (fotografisch illustrierten) Paris-Bücher des 20. Jahrhunderts. Sie erzählt auch (über ausgewählte Abzüge, Buchdummys oder Dokumente) von deren Genese bzw. Rezeption.

Der Bogen spannt sich von circa 1890 bis in unsere Tage. Zu sehen sind fotografische Originale in Schwarzweiß und Farbe, Arbeiten der Klassiker der Fotografie (von Kertész bis Izis), aber auch Werkgruppen junger, zeitgenössischer Kamerakünstler, deren postmoderner Blick auf ein sich veränderndes Paris die Stadt als bleibende Herausforderung internationaler Kamerakunst bestätigt.

Auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entsteht ein immer wieder überraschender Rundgang durch das Paris des 20. Jahrhunderts mit Querverweisen auf Architektur und Stadtgeschichte, Alltagskultur und Kunstgeschehen. In der Summe ist die Ausstellung mit rund vier Monaten Laufzeit mit Sicherheit das ambitionierteste Projekt zur fotografischen Paris-Ikonografie des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg wird von Hans-Michael Koetzle (München) und Ingo Taubhorn kuratiert und läuft vom 16. September 2011 bis zum 8. Januar 2012. Sie wird begleitet von einer umfangreichen Publikation als Standardwerk zur fotografischen Paris-Literatur des 20. Jahrhunderts, die im Hirmer Verlag, München erscheint

Zu sehen sind Arbeiten unter anderem von Eugène Atget, Laure Albin Guillot, Jane Evelyn Atwood, Stefania Beretta, Emmanuel Boudot-Lamotte, Brassaï, Mario von Bucovich, René Burri, Peter Cornelius, Robert Doisneau, Ed van der Elsken, Ilja Ehrenburg, Marc Foucault, Shinzo Fukuhara, Jean Claude Gautrand, René Groebli, Andreas Gursky, Ernst Hahn, Fritz Henle, Lucien Hervé, Roger Henrard, Candida Höfer, Birgit Hvidkjær, Pierre Jahan, Tore Johnson, Günes Karabuda, André Kertész, Johan van der Keuken, Ihei Kimura, William Klein, Germaine Krull, Andréas Lang, René Maltête, André Martin, Moï Ver, Patrice Molinard, Nicolas Moulin, Albert Monier, Jeanine Niepce, Pierre Peissi, René-Jacques, Bettina Rheims, Willy Ronis, Sanford H. Roth, Roger Schall, Jarret Schecter, Kishin Shinoyama, Otto Steinert, Louis Stettner, Christer Strömholm, Emmanuel Sougez, Romain Urhausen, Y von, Thomas Zacharias.

FILMPROGRAMM

Paris als Filmstadt steht auch im Mittelpunkt des Filmfest Hamburg (29. September − 8. Oktober 2011) mit der diesjährigen Sektion »Eyes on PARIS & Paris im Film 1938 & 2007«. Diese Paris-Filme werden nach dem Filmfest begleitend zur Ausstellung zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 in den Deichtorhallen gezeigt.

Abbildung: Candida Höfer: Musée du Louvre Paris X 2005 - Salle des Caryatides, C-Print, 200 x 254 cm, 6/ 6.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr
Jeden 1. Donnerstag im Monat: 11 - 21 Uhr (außer an Feiertagen)

DEICHTORHALLEN HAMBURG
DEICHTORSTRASSE 1–2
20095 HAMBURG
TEL. +49 (0)40 32103-0
deichtorhallen.de

Medienmitteilung






Daten zu Candida Höfer:

- *1944 in Eberswalde, Germany.
- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong 2018
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- ARTRIO 2013, Brasilien
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- documenta 11, 2002
- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel
- Flick Collection
- Galerie Eva Presenhuber
- Galerie Rüdiger Schöttle
- Johnen Galerie
- Kukje Gallery
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Solomon R. Guggenheim Collection
- The Making of Art, 2009, Schirn
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Candida Höfer



Museum Ludwig Köln (11 / 01)



Alte Strukturen lösen sich auf

Nachdem im Januar diesen Jahres das Wallraf-Richartz Museum aus den gemeinsamen Räumlichkeiten am Dom zu Köln auszog, baute nun auch das Ludwig Museum um. Obwohl das architektonisch auffällige Museum Ludwig schon seit seiner Eröffnung 1986 als ernst zu nehmendes Museum für Gegenwartskunst galt, war es doch in letzter Zeit ruhig geworden um das Museum, dass seine Bekanntheit in erster Linie der Pop-Art Sammlung Ludwig verdankte.
Jetzt setzt die neue Leitung unter Kaspar König auf neue Kuratoren (Ulrich Wilmes, vormals Kurator im Lehnbachhaus, München und Thomas Weski, Fotoabteilung Sprengelmuseum, Hannover) und ergänzt die bisherigen Schwerpunkte deutscher Expressionismus, Pop-Art und die Picasso-Sammlung mit bisher nicht vertretenen Positionen zum Museum unserer Wünsche (u.a. Marcel Broodthears,Ed Ruscha, William Eggleston und Candida Höfer).
Zur Neueröffnung am 1. November 2001 werden in den zwei neuen Projektsälen - benannt nach AC für Gleichstrom und DC zur Wechselstrom -die Werke der Künstler/innen Isa Genzken und Wolfgang Tillmans, sowie Thomas Bayrle und Bodys Isek Kingelez in Kombination gesetzt.

Adresse:
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel.: 0221-221-22370
Fax: 0221-221-24114
E-Mail: ml@ml.museenkoeln.de

Museum Ludwig , Köln

Ausstellung:
Projekträume AC/DC: Isa Genzken/Wolfgang Tillmans und Thomas Bayrle/Isek Kingelez

Öffnungszeiten:
Di. 10 - 20 Uhr
Mi. -Fr. 10 -18 Uhr
Sa. -So. 11 -18 Uhr
Montags geschlossen

Silke Lemmes für art-in.de
  • Künstlerliste Documenta11 (05.02)

  • 50.Biennale Venedig 2003(6.11.03)

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  • Internationaler Preis für Photographie der Hasselblad Stiftung (19.3.04)

  • Fotografiesammlung der Allianz AG für die Pinakothek der Moderne, München ( 08.05.-12.09.04)

  • Bernd und Hilla Becher im Haus der Kunst, München (16.06.-19.09.04)

  • Candida Höfer in der Kunsthalle Kiel (24.Juli - 17.Oktober 2004)

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • Motor Blues - Museum der Bildenden Künste Leipzig (19.06.–21.08.05 )

  • Candida Höfer - Kestnergesellschaft, Hannover (26.08.-30.10.05)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • I can only see things when I move. - Staatliche Kunstsammlungen Dresden (29.9.07-20.1.08)

  • Candida Höfer - ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (12.1.-2.3.08)

  • 4. Triennale der Photographie - Hamburg (11.4.-20.4.08)

  • REAL - Fotografien aus der Sammlung der DZ-Bank, Städel Museum, Frankfurt (18.6.-21.9.08)

  • Sigmar Polke - Hamburger Kunsthalle (bis 31.1.2010)

  • Candida Höfer im Museum Morsbroich, Leverkusen (16.5.-2.8.09)

  • "The Making of Art" - Schirn Kunsthalle Frankfurt (29.5.-30.8.09)

  • Internationaler Kunstkritikerverband (AICA) wählt Museum und Ausstellung des Jahres

  • Candida Höfer und Kuehn Malvezzi. Fotografien - Oldenburger Kunstverein

  • Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

  • Radical Conceptual - MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

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  • Künstlerdatenbank

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  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Candida Höfer erhält Cologne Fine Art Preis 2015

  • FASZINATION FOTOGRAFIE

  • Galerien und Kunsthändler präsentieren zur Cologne Fine Art und COFA Contemporary Kunst aus 2 Jahrtausenden

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